26 Jan

Gesundheit kann man nicht kaufen muß man leben

 

Donnerstag der 26. Januar 2017

Für eine Mahlzeit reichen 40 g Getreide!

40 g reichen, wenn das Getreide nicht zu Mehl vermahlen und nicht gekocht wird. Das volle Korn hat einen doppelt so hohen Anschlagswert als Brot. (Prof. Werner Kollath) Das Getreide wird mit der doppelten Menge Wasser eingeweicht, abgedeckt und im Wasserbad schonend aufgeschlossen. Ideal ist es, wenn das Getreide zusammen mit Hülsenfrüchten, z. S. Linsen, verzehrt wird. Beide Le­bensmittel werten sich gegenseitig auf. (Glaesel) Im Getreide fehlt die lebens­
notwendige Fettsäure Lysin. Diese ist in den Hülsenfrüchten reichlich vorhanden. Ich selbst esse seit langer Zeit morgens je 2 cl Hirse mit 2 cl Linsen. Mit dieser Nahrung kann ich über viele Stunden – auch körperlich – arbeiten ohne zur Mittagszeit jemals Hunger zu verspüren. Jedermann hat die Möglichkeit das an sich selbst zu prüfen.

Koblenz im Jan. 1992 Rai Stuplich (Garen ohne Kochen)

25 Dez

Steinkeise und ihre Wirkungen

20. November 2017

Fünf kleine Steinkreise um einen Gemüsegarten gelegt

Hier ist ein Gemüsegarten von 120 qm mit aufstehendem Gewächshaus im Rheinland mit bisher sehr schlechten Ernteergebnissen. Nach dem Bau von 5 Steinkreisen in Ei Form nach NW ausgerichtet lassen sich wesentlich bessere Lebensenergien der dort gepflanzten Gemüse erzielen. Bis auf Radieschen musste der Gartenbesitzer für sein geerntetes Gemüse bisher Energie mitbringen. Alles was unter 6500 Biophotonen Lebensenergie wertet ist für den Menschen Energieabbauend. Darum ist es unumgänglich will man vom Gemüsegarten leben, hier Steinkreise aufzustellen. Ein Steinkreis muss immer mehr als 4 Steine haben da er sonst ohne Wirkung ist. In diesem Fall sind es 5 Steinkreise mit je 5 Kieselsteinen nach folgender Zeichnung im Durchmesser von 81 cm und jeweils fünf Kiesel die gut in die Hand passen. Damit die Kiesel nicht verschoben werden graben wir sie Fausttief ein. Die Ei Linie ist nur auf kopiert damit die Kiesel Aufkleber hier  in der richtigen Lage kommen.

Hier die Wirkung einmal ohne, wie es war und dann mit 5 Steinkreisen.

Steinkreise                  ohne                                                                             Biophotonen/Bovis Garten 13 000                       60 Mil.
Frequenz                        510 Hz                                 999,99 Hz
Wirkkreis                         0 km                                    nur innen
Bodenintensität               32 %                                   135                              Positiv/Negativ Verhältnis                                                                                                                                             1 : 9                                      20 : 0

Biophotonen/Bovis Frucht                                                                              Möhren                          4500                                      46 000                                           Radieschen                 22 000                                   170 000                      Salat                                   150                                      22 000                 Tomaten                        3000                                       38 000                     Kartoffeln                      1660                                     450 000

 

 

Abb.13a  Gemüsegarten mit Gewächshaus von fünf Steinkreisen mit   81 cm Durchmesser in Ei Form umgeben  energetisiert diese 120 qm große Gartenfläche enorm. Erst jetzt wird das hier geerntete Gemüse Energie Aufbauend für den Menschen.

 

 

13, August 2017

Versuchsaufbau einer Steinkreisanlage zur freien kosmischen Energiebündelung.

Hier für eine landwirtschaftlich genutzte Fläche zur Einsparung                  von Dünger und Pestiziden bei gleichem Ernteertrag.

 

Unseren Vätern und Vorvätern ist seit vielen tausend Jahren bekannt das Gegenstände wie Steine oder Holzpfähle in die göttliche Ordnung gebracht, freie kosmische Energien auf der Erde bündeln. Mit „Göttlicher Ordnung“ ist hier die Geometrie des „Goldenen Schnitts“ oder der „Eulerschen Zahl“, der „Fibonacci-Folge“, der Primzahlen und vieler anderer gemeint.  Schauen wir uns nur einmal die noch aus alter Zeit vorhandenen Steinkreise von Stonehenge in Südengland oder Boitin bei Rostock an. Diese wurden vor über 4000 Jahren zur Energiebündelung auf der Erde gebaut. Die Wissenschaft kann diese Tatsachen nicht nachvollziehen da nach ihrer Meinung zu der Zeit nur Steinzeitmenschen in Höhlen lebten die niemals so große Steinbrocken wie sie in Stonehenge verbaut sind bewegen konnten. Geschweige denn die Intelligenz besaßen damit kosmische Energien auf der Erde zu ihrem Nutzen zu verwenden.

Ein ganz besonderer Kreis ist der Siebenstern der Honigbienen. Sieben Bienenkästen im Kreis von 13 Metern aufgestellt. Mit 350 000 intelligenter Seelchen besetzter lebender Steinkreis. Wenn man den Kreis von 360 ° durch 7 teilt erhält man 51,2 ° abgeleitet vom Goldenen Schnitt. Dies ist auch gleichzeitig der Steigungswinkel der Dachneigung bei den Pyramiden von Gise in Ägypten. Hier können wir Energien im Billiarden Bereich messen. Eine 1 mit 15 Nullen oder 1 hoch 15.

Diese vielen Energien helfen Mutter Erde die ihr täglich zugefügten Umweltbelastungen besser zu ertragen. So auch allen Pflanzen, Tieren und Menschen.

Ein Steinkreis ist ein runder oder ovaler Kreis geometrisch nach Norden ausgerichtet von beliebigem Durchmesser und Anzahl der Steine.

 

Durch die genaue geometrische Anordnung der Steine wird die höchste Energiebündelung der freien kosmischen Energie erreicht. Je größer so ein Steinkreis ausgeführt ist umso höher sind auch die Energien. Im obigen Bild handelt es sich um einen Steinkreis mit 15 Steinen und einem Durchmesser von 9 Metern. 6 Millionen Bovis Energie Lebenseinheiten und einem Wirkkreis von 1,1 Km im Kugelumfang.

Diese Energien sind auch über einen außenstehenden Fersenstein nicht im Kugelumfang sondern in eine Richtung zu leiten.

Wenn man nun kleine Steinkreise geometrisch genau um ein Grundstück legt dann wird die gebündelte Energie auf dieses von den kleinen Steinkreisen umschlossene Grundstück verteilt. Die ovale oder Eiform, wie die Erde selbst, bündelt die stärksten Energien.

Nachfolgend ein Vorschlag wie man einen ganzen landwirtschaftlichen Betrieb mit zusätzlicher Wachstums Energie versorgen könnte.

Hier ein großer landwirtschaftlicher Betrieb der von fünf kleinen Steinkreisen in Eiform eingerahmt ist. Die Ei Linie ist nur aufkopiert damit die fünf Steinkreise von je 4,5 m Durchmesser und 9 Steinen ihre genaue geometrische Lage erhalten. Je nach Gelände kann man das Ei auch kleiner oder größer gestalten. In diesem Fall müsste man den Steinkreis 5 eingraben da er beim Nachbarn liegt. Bedenkt man das dieses Vorhaben fast kostenlos von oben mit einer Energie von 50 Millionen Bovis Lebenseinheiten geschenkt wird entweder ein Mehrertrag der Frucht bei gleicher Düngung und Einsatz von Pestiziden um 35% erreicht wird. Besser ist natürlich die andere Alternative bei gleichem Frucht Ertrag wie bisher die Einsparung von 20% der aufzuspritzenden Pestizide und 25% Einsparung des aufzubringenden Düngers.

Ratingen den 12. August 2017  Dipl. Ing. Volker von Schintling-Horny

 

 

 

 

 

17. April 2017

Fachbegriffe:

Cromlech >  Steinkreis

Dolmen >  Hühnengräber, Bahnhof

Urdolmen > in einem Hühnengrab aus 4 Tragsteinen mit einem Deckstein, Verladerampe

Menhire > Einzeln stehende Steine, Akkupuktur Nadel

Kuppelgrab > zum Beispiel:  New Grange, Irland

20. März 2017

Neu erbaute  Steinkreise     Dokumnte/Steinkeis/Neu 20.3.2017

Steinkreise sind seit vielen tausend Jahren von Menschenhand auf der Erde zur Bündelung von freier kosmischer Energie errichtet worden. So ist der Steinkreis von Stonehenge in Südengland seit über 20 000 Jahren von den damaligen Druiden als Kraftstation genutzt worden. Auch in Deutschland sind noch viele über 4000 Jahre alte Steinkreise wie zum Beispiel Boitin bei Rostock heute noch unversehrt in Betrieb. Das Wissen um diese Anlagen ist seit der Christianisierung verloren gegangen. Deutlich ist an den Energieauswertungen zu sehen, dass die göttliche Ordnung wie im Himmel, im Leben oder hier bei den Steinkreisen ausschlaggebend ist. Immer wenn die göttliche Ordnung eingehalten wird dann steigen die Lebensenergien bis ins unermessliche. Siehe Bild 14. Dabei handelt es sich um die Verhältnisse des Goldenen Schnitts, der Eulerschen Naturzahl, Phi, der Primzahlen und so fort. Immer wenn diese göttlichen Zahlenverhältnisse eingehalten werden dann ist das Ergebnis für unsere Augen und unser Gefühl harmonisch. Ein unordentlicher Steinkreis nach Bild 12 hat dann auch nur 1000 Bovis anstatt Millionen wie die anderen Vergleichbaren.

Steinkreise und Bienensiebensterne helfen uns und Mutter Erde die einstöhmenden Umweltbelastungen besser zu verkraften und den Wirkkreis drum herum zu harmonisieren. Es stehen jetzt schon mehr als 2000 Honigbienensiebensterne auf der Erde davon allein 1000 im deutschsprachigen Europa. Der große Energieunterschied zwischen Honigbienensiebenstern und Steinkreis liegt einmal beim Siebenstern an der genauen Aufstellung im Winkel von 51,2 ° zwischen den einzelnen Bienenkästen (Goldener Schnitt) und daran das es sich hier um 350 000 einzelne Lebewesen handelt, die eine führende Gruppenseele haben. Nachfolgend ein paar neu erstellte Steinkreise mit ihren Energie-Wirkungen. Wer keine Bienen aufstellen kann ist aufgerufen so viel wie möglich Steinkreise, Steinspiralen oder Steinachten zu errichten. Jede Anlage vom Kleinsten bis zum Größten hilft uns und Mutter Erde besser zu überleben.

 

 Bild 1.  Steinkreis aus sechs Kieselsteinen beim Spaziergang aufgelesen. So einfach ist das. Durchmesser:  50 cm,  Wirkkreis:    4 Meter im Kugelumfang, Lebensenergie: 4,999 kHz, 90 000 Bovis Einheiten für den Erbauer und Betreiber sowie für Mutter Erde. Ein Gespräch an diesem Platz ist von Harmonie getragen. Bei unseren vielen aggressiven Einwirkungen durch Fernsehen, Presse oder Vorbildern, wie Fußball, Boxen und Nachtclubs brauchen wir Gegengewichte die mit Steinkreisen einfach und kostenlos zu schaffen sind.

Bild 2.  Steinkreis A mit 12 Findlingen je etwa 100 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt am 3.10. 2016 am Waldrand von Lübs in Mecklenburg-Vorpommern hilft Mutter Erde besser zu überleben. 6 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1,1 km

Bild: 3 Steinkreis B mit 12 Findlingen je etwa 100 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt am 22.5. 2017 am Waldrand von Lübs in Mecklenburg-Vorpommern hilft Mutter Erde besser zu überleben.   6 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1,1 km.                                                          

 

 Bild 4  Steinkreis A  Flackstation mit 15 Findlingen im Durchmesser von 9 Metern in Lübs  Mecklenburg Vorpommern 2016 aufgestellt. 5 Millionen Bovis Lebenseinheiten,                 Wirkkreis: 1,1 km.   

Bild 5.  Steinkreis B an der alten Flackstation mit 15 Findlingen je etwa 100 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt 2016 in Lübs Mecklenburg-Vorpommern hilft Mutter Erde besser zu überleben.    9,5 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1,1 km

  Bild 6.  Hier nochmal der Steinkreis B  an der alten Flackstation Bild 5 von Norden fotografiert, mit 15 Findlingen je etwa 100 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt 2016 in Lübs Mecklenburg-Vorpommern hilft Mutter Erde besser zu überleben. Hier wo so viel Blut geflossen ist helfen diese Lebensenergien den Platz zu harmonisieren.  9,5 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1,1 km. Der 40 PS Fend Trecker hat hier seine guten Dienste geleistet obwohl er oft bei den schweren Findlingen in die Knie gedrückt                                                            wurde                                                                                       

 

Bild: 7  Zwölf Steinhaufen C an der alten Flackstation mit ca. 65 Findlingen je etwa 35 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt 2016 in Lübs Mecklenburg-Vorpommern hilft Mutter Erde besser zu überleben.    6 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 850 m.  

 

Bild 8. Verhehlter Steinkreis mit 27 Steinen im Durchmesser von 12 Meter in Millnitz Kreis Vorpommern-Greifswald. Als Steine sind 5 bis 8 kg schwere alte Pflastersteine verwendet, die noch mit eisenbereiften Ackerwagen befahren wurden. Somit ist die Oberseite immer Plusgepolt. Beim Setzen der Steine fängt man mit Plus oben an, der Nächste dann Minus usf. Verhehlt heißt ganz versenkt siehe Pfeil, weil hier Rasen gemäht werden soll. 6,1 kHz, 7 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 130 Meter.                                                                                                                                   

Bild 9.  Verhehlter Steinkreis mit 7 Steinen a 100 kg  im Durchmesser von 9 Metern im Lintorfer Wald Kreis Mettmann.  Die Steine sind ganz eingegraben damit Fuhrwerke nicht behindert werden. 6 kHz,  50 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 650 Meter.

Bild 10.  Steinkreis mit 7 Findlingen je etwa 30 kg schwer, im 3,5 Meterkreis 2016 aufgestellt  in Hörschhausen Kreis Vulkaneifel hilft den Lebewesen und Mutter Erde besser zu überleben.  5,1 kHz,  2,5 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 200 Meter.                                   Bild: Verfasser

Bild 11. Steinkreis mit 14 Steinen a 400 kg im Kreis vom 13 Metern aufgestellt 2010 in Serrfeld bei Bad Königshofen im Grabfeld. Hier werden viele Meditationen abgehalten.  13,2 kHz,    7 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1000 Meter.                                       Bild. Verfasser


Bild 12. Steinkreis aus eben mal so herumliegenden Geröllsteinen zusammen geworfen. Ohne Beachtung der Himmelsrichtungen und Abstände von einem zum anderen Stein. Das Ergebnis sieht sehr mager aus. Etwa 60 Steine im Durchmesser von 7 Metern. 100 000  Bovis Lebenseinheiten, 5 kHz,  Wirkkreis: 500 Meter                    Bild. Wikipedia

 

 Bild 13.  Honigbienen Siebenstern mit 7 Bienenvölkern im Kreis von 13 Metern in Ratingen-Lintorf Kreis Mettmann 2002 aufgestellt. Zur Verstärkung, sind in den 4 Himmelsrichtungen eine Doppelspiralantenne aufgestellt und der Siebensternkreis ist mit dem Bovis Viereck des quadratura Goldenen Schnittes umgeben. 2500 kHz, 1000  Billionen Bovis Lebenseinheiten,  (1 Billiarde),  Wirkkreis: 15 km im Kugelumfang.                                                                               Bild. Verfasser

  

Bild 14.  Honigbienensiebenstern mit 7 Bienenvölkern im Kreis von 13 Metern in Bad Ueckermünde Kreis Vorpommern-Greifswald 2015 aufgestellt. Durch die im Norden aufgeschichtete Trocken Steinmauer, Pfeil, siehe Bild 15 erhöhen sich die Bovis Lebenseinheiten auf die unbeschreibliche Höhe von 10 000 Billionen Bovis. (10 Billiarden) 10 mal mehr als in Bild 13.  Wirkkreis 10 km im Kugelumfang. 6300 kHz. Der hier geerntete Honig hat 5 Millionen Bovis Lebenseinheiten. Ein Langneese Honig aus der Tube hat zum Beispiel 700 Bovis, ein normaler Imkerhonig im Deutschen Honigglas hat 30 000 Bovis. Bild.: Verfasser                                                              

Bild 15. Diese Trockenstein Mauer aus lauter Findlingen aufgeschichtet erhöht die Bovis Lebenseinheiten des davor im Süden liegenden Honigbienen Siebensterns.

Bild: 16  Steinkreis Naturpark mit 12 Findlingen je etwa 100 kg schwer, im 9 Meterkreis aufgestellt am 21.5. 2017 zur Verschönerung des Naturparks von Lübs in Mecklenburg-Vorpommern.  10 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 1,4 km.                              

Bild: 17  Steinkreis Apothekerberg A mit 25 Findlingen je etwa 100 kg schwer, der Mittelstein ist ca. 550 kg schwer und war nur an seinen Platz zu rollen,  im 18 Meterkreis aufgestellt am 27.5. 2017 in Bad Ueckermünde Kreis Mecklenburg-Vorpommern hat eine mächtige Lebensenergie von    81 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 6,5 km.      

 

Bild: 18 Nochmal der Apothekerberg A  Bild 17 von der anderen Seite.         

                                          

Bild: 19  Steinkreis Apothekerberg B mit 22 Findlingen je etwa 100 kg schwer, der Mittelstein ist ca. 360 kg schwer,  im 14 Meterkreis aufgestellt am 28.5. 2017 in Bad Ueckermünde Kreis Mecklenburg-Vorpommern hat eine mächtige Lebensenergie von  50 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 4,7 km.      

 Bild: 20  Steinkreis Rinderkoppel A mit 13 Findlingen im 9 Meterkreis aufgestellt am 29.5. 2017 in Bad Ueckermünde Kreis Mecklenburg-Vorpommern hat eine Lebensenergie von  24,3 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 6,5 km.  

 

Bild: 21  Steinkreis Rinderkoppel B mit 15 Findlingen im 12 Meterkreis aufgestellt am 29.5. 2017 in Bad Ueckermünde Kreis Mecklenburg-Vorpommern hat eine Lebensenergie von  15,2 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 2,4 km.      

 Bild: 22  Steinkreis Rinderkoppel C in der Ausbuchtung mit 18 Findlingen im 14 Meterkreis aufgestellt am 1.6. 2017 in Bad Ueckermünde Kreis Mecklenburg-Vorpommern hat eine Lebensenergie von       26 Millionen Bovis Lebenseinheiten, Wirkkreis: 2,8 km.      

Verfasser: Dipl. Ing. Volker von Schintling-Horny  40885 Ratingen Kreis Mettmann                 email: schintling@schintlinghorny.de                                Bilder bis auf  Nr.12 vom Verfasser

10.10.2016

Hier eine Hilfe zur Berechnung der Sehne im Steinkreis, des Abstands von Stein zu Stein. Unter der Seite www.arndt-bruenner.de/mathe/mathekurse.htm  dann unter Geometrie/Kreise/Rechner für Sehnen  findet man folgende Rechenmaschine. Dort sind nur zwei Werte einzugeben.

Einmal wieviel Steine man für diesen neuen Steinkreis vorgesehen hat zum Beispiel 7 Steine. Daraus wird ganz einfach der Winkel a berchnet. 360° geteilt durch 7 Steine = 51,4° . Bei a sind 51,4°  einzutragen. Weiterhin ist der Radius  des Steinkeises festzulegen. Hier 6,5 Meter . Nur diese 2 Werte 51,4° und 6,5 Meter werden in die Rechentabelle eingegeben. Und der Rechner zeigt sofort die Sehne mit 5,64 Metern an.

Ratingen den 11.Januar 2017

World/Metatron/Magnetwirbel Schwebebahn11.1.17

Megalithische Steinkreise als Trassen der                                            Magnetwirbel Schwebebahnen

Steinkreise standen vor der Christianisierung Europas bei jeder größeren Ansiedlung, vor den Trassen der Magnetwirbel-Schwebebahnen, bei Thingplätzen oder Kultorten. Energie war damals wie heute eines der begehrtesten Elemente um zu überleben. Ein Steinkreis bündelt kosmische Energie aus dem Weltall und verteilt sie flächendeckend oder gerichtet über die Erde. So konnten unsere Vorfahren an jeden Ort diese Energien hinleiten um sie zu nutzen. Dieses Wissen ist durch die Arbeiten von Erich Neumann, Marko Pogacnik oder Blanche Merz wieder zum Leben erweckt worden.

Einer der bekanntesten Steinkreise ist Stonehenge in England. Er ist vor ca. 25.000 Jahren als Energiesammler erbaut und hatte damals einen Wirkkreis in welchem die aus dem Kosmos gebündelten Energien verteilt werden konnten im Kugelumfang von 120 km. Da eine Seite des inneren Kreises nach Nord Osten offen ist wurden die gebündelten Energien auch über Fersensteine und Menhire zu einem Verbraucher weitergeleitet. Durch besondere Quarzsande, Umwallungen aus Eisenerzen oder Steinaufschüttungen und tiefe Gräben konnte man Verstärker hinzufügen die breite oder stark gebündelte Energiewirbel hervorriefen. Über die Energiestraßen der Leylinien wurden von unseren Altvorderen sowie auch heute noch die überschüssigen gebündelten kosmischen Energien an die Plätze weitergeleiten wo sie benötigt werden.

Das von Walter Machalett ausgearbeitete Externstein Pyramiden Dreieck ist seit Urzeiten im Einsatz und transportiert heute noch wie früher, enorme Energiemengen nach Ägypten.

Bei Steinsetzungen, ob als Steinkreise, Spiralen oder Achten, wird heute von der Wissenschaft immer von Kalenderanlagen oder Visierlinien zur Bestimmung der Tag und Nachtgleiche gesprochen. Dabei handelt es sich hier eindeutig um Energiesammler die vorhandene freie kosmische Energien bündeln. Menhire und Dolmen werden sogar als Grabstätten bezeichnet dabei sind es ausschließlich Energieweiterleiter die später zu Beisetzungen benutzt wurden.

Bienensiebensterne haben ein eigenes Wesen und sind eine besondere Art von lebenden Steinkreisen da sie zum einen Bienenkästen mit etwa 350.000 lebenden Bienen beinhalten und zweitens eine genaue geometrische Konstruktion bedingen.

All diese Anlagen dienten in vorchristlichen Zeiten (30000 bis 1000 v. Chr.) den Lebewesen wie Pflanzen, Tieren und Menschen zur Nutzung sowie Mutter Erde zur Harmonisierung ihres Lebensraumes.

Vor allem Mutter Erde benötigt heute diese Energiehilfen um den vielen Umweltschäden die wir ihr täglich ohne Achtung zufügen zu überstehen.

Erich Neumann schreibt sehr ausführlich folgendes über die Energien der antiken Steinsetzungen zur Megalithzeit:

„Diese Energie ist die alles umspülende, durchdringende elektromagnetische Kraft, die in unausschöpfbaren Dimensionen den Altvorderen aber auch uns in der Gegenwart dienstbar, helfend zur Seite stehen würde, wenn wir sie nur richtig wiedererkennen und ehrfurchtsvoll einsetzen würden. DENN DIESE ENERGIE IST LETZTLICH DER LEBENSHAUCH GOTTES. DIE EWIG JUNGE URKRAFT.“

Die megalithischen Steinkreise lassen sich durch ihre unterschiedlichen geometrischen Formen wie Kreis, Oval, Ellipse u. a. m. in vier Kategorien einordnen.

Wobei eine Steinkreisgruppe ein horizontales, nach allen Seiten flächendeckendes, elektromagnetisches Kraftfeld aufbaut, das sich, je nach der Größe der Anlage, bis auf einige Kilometer im Kugelumfang ausdehnen kann.

Bei der zweiten Steinkreisgruppe kann zusätzlich die Energie durch eine im Bauwerk installierte Schalteinrichtung zu einer sich senkrecht nach oben aufbauenden Energiesäule gelenkt werden. Diese Energiesäule kann angezapft und mittels eines landüberspannenden Steinsäulen-Leitungssystems in alle Landesteile gesendet werden.

Und bei der dritten Gruppe handelt es sich um Energie Schwunggeber wie die Externsteine oder Carnac in Frankreich. Hier werden die von den Sammlern an der einen Seite der Steinreihe aufgenommenen Energien verstärkt und mit großem Schwung an der anderen Seite wieder ausgestoßen.

Viertens die sogenannten Hünengräber, Langgräber als Bahnhöfe mit Bahnsteigen oder Be- und Entladestationen der Magnetwirbel-Schwebebahn Trassen.

Steinkreise helfen Mutter Erde.   Nun bin ich auf der Suche nach dem -Warum helfen sie, wie wirken sie?- Die Wissenschaft und Literatur stehen da vor einem Rätsel. Sie sprechen von Kalenderanlagen und Gräbern. Es ist aber unlogisch, dass in Südengland mehrere große Steinkreisanlagen nur 25 km nebeneinander stehen, lediglich um den Frühlingspunkt mehrmals zu bestimmen. Die Vorfahren der Megalithzeit waren wesentlich härteren Lebensbedingungen ausgesetzt als wir heute. Darum haben sie Energiesamrnler, wie Stonehenge, Avebury oder New Grange gebaut, um freie kosmische Energie auf der Erde zu konzentrieren und zu bündeln, um sie für den Waren- und Menschentransport,  die Versammlungsplätze oder Siedlungen und zur Harmonisierung von  Mutter Erde zu nutzen.

Moderne Magnet Schwebebahn Quelle: Wikipedia

 

Dazu unterscheide ich:

A: Sammler die Freie Energie aus dem Kosmos bündeln und wie Kraftwerke arbeiten, Stonehenge, Avebury, Newgrange oder Boitin bei Rostock, Sammler sind immer auch Speicher.

B: Energieweiterleiter wie Menhire, Dolmen  sind auch immer Schwunggeber.

C:  Hünengräber, Steingräber und Steinkammern, sind Energieweiterleiter wenn ein Steinkreis sie umgibt aber immer Startrampen oder Bahnhöfe zum  Be- und Entladen der über sie hinwegschwebenden Magnetwirbel-Schwebebahnen. Durch die massiven Steinkonstruktionen sind sie auch immer Energiespeicher.

D: Energieverstärker, oft kleinere Steinkreise oder Steinvierecke, die in einer Reihe mit den Weiterleitern liegen.

E: Nadelsteine, die allein in der Landschaft stehen und zur Akupunktur  der Erde genutzt werden  oder auch als Fersensteine dienen.

F: Steinreihen wie die Externsteine oder Carnac in der Bretange sind ausgesprochen starke Schwunggeber vorhandener Energien.

Magnetwirbel-Schwebebahn Bahnhof Siebensteinhäuser in Osterheide bei Bad Fallingbostel Quelle: Wikipedia Diese Startrampen waren früher immer mit kleinen Steinen und Erde gefüllt. Da sie nun auf einem Truppenübungsplatz liegen ist zum Schutz ein hoher Erdwall aufgeschüttet.

 

 Grundriss der Siebensteinhäuser Osterheide/Oberndorfmark bei Bad Fallingbostel. Im Schnitt A-B ist der massive Einbau der Grundsteine zu sehen. Auch die Verladerampe im rechten Bild ist typisch für diese sogenannten Hünengräber. Quelle: Megalithgräber,  E. Sprockhoff

Die kosmische freie Energie ist immer da und wird auf die Erde vom Himmel ausgeschüttet. Diese freie Energie wird über einem Siebenstern oder einer Steinsetzung gebündelt und zwar in dem Bereich der heiligen Mitte. Dabei ist der Siebenstern eine Wesenheit für sich. Diese heilige Mitte ist vom Erbauer durch sein Gefühl oder Messung bestimmt worden und ist der Ausgangspunkt des Wirkkreises indem die Energie im Kugelumfang harmonisch auf die Erde wirkt. Die Energie wird in Form eines Strahles oder einer stehenden Säule zu gebündelt.

Diese können zur Aufladung der Lebenssysteme oder aber auch der technischen Geräte benutzt werden. Das war einst so vorgesehen, doch die heutige  moderne Technik hat verhindert, dass diese natürliche Energiequelle  genutzt wird und so in Vergessenheit geraten ist. Der übergeordnete Sinn ist der Austausch zwischen Himmel und Erde.

 Diese Startrampen Bahnhöfe waren auch ein Ort der Begegnung. Hier war stets ein Wissender vor Ort, der den Besucher beraten konnte. Dieses Wissen wurde so weitergereicht von Generation zu Generation. Die modernen Menschen wollten dieses Wissen nicht als Geschenk, sondern wollten es ausbauen und selbst der Herrscher darüber sein. So kam es, dass ursächliche Wirkungen vergessen wurden. Die Menschen wollten die Eigenständigkeit ohne Demut den göttlichen Geschenken gegenüber.

 Um die großen Magnetwirbel Schwebebahnen zu betreiben waren die nach den Energiesammlern aufgestellten Weiterleiter in einer längeren  geraden Linie aufgebaut. (Dies ist besonders in England von Alfred Watkins in seinem Buch „The old Straight Track“ beschrieben).

 

Magnetwirbel-Schwebebahn Trasse von Avebury bis ganz in den Südwesten Englands nach Exeter und Plumouth. Quelle: zdf

Das waren große Weiterleiter um am Ende auch selbst die Energien nutzen zu können. Heute ist dies so nicht mehr möglich. Zu viele Funk- und andere Frequenzen stören diese Energiewirbel. 

 Grundriss eines megalithischen Magnetwirbel-SCHWEBEBAHN Bahnhofes mit in der Mitte liegendem Verladerampe. Quelle : Wikipedia

Auch der innere Steinkreis von Stonehenge ist nach Nord Osten offen.

Hier wurden die freien kosmischen Energien erst durch die Anordnung der stehenden Steine gebündelt, dann über die Säule in einen Wirbel gewandelt und durch die Öffnung nach NO abgezogen. Eine Säule steht, sie kann nur angezapft werden. Dagegen erzeugt Verwirbelung  lebendige und aktive Energie.

Hier ein Ausschnitt aus Steinsetzungen in Schleswig Holstein.                       Bild:  Verfasser

In Deutschland sind solche Steinsetzungen die viele Kilometer  nacheinander stehen oft zu finden.

Die Wirbel sind die Ursache um die damaligen schweren Arbeiten der Steinsetzungen überhaupt ausführen zu können.

Mit einem Wirbel kann man große Lasten befördern. So konnten die tonnenschweren Steine ohne Muskelkraft  über weite Entfernungen befördert werden. Das ist die Technik des Wagenfelder Magnetismus.

Erzeuge Energiewirbel und die Steine fliegen von selbst an ihren Platz.

Die gleichen Energiewirbel konnten auch zum schnellen Transport von anderen Gütern benutzt werden.

Wir müssen uns das so vorstellen wie heute die modernen Magnet Schwebebahnen funktionieren. Jetzt wird auch klar warum die Langgräber, Hünengräber und andere Energieweiterleiter so stabil gebaut wurden da ja auf ihren Dächern, die mit geraden, dicken Steinpatten gedeckt sind, die tonnenschweren Transportgüter von einem zum anderen Ort schweben konnten. So ist auch jenes Rätsel der Pyramiden Bauten, oder der Transport der Großstatuen auf den Osterinseln oder vielen anderen megalithischen Bauten, geklärt.

 

     Bahnhof oder Startbahn einer megalithischen Energiewirbel-Schwebebahn Quelle: Wikipedia

Die Massivität ist für den Transportweg und die Weiterleitung der konstant gebundenen  Energien notwendig. Die Felsblöcke wurden durch Gedankenkraft tief in die Erde eingegraben damit sie ein guter Leiter sind. Die Steine sind ein Wall und gleichzeitig ein Energiespeicher und aufsteigender Energielieferant. Dies kann mit dem Kosmos gekoppelt werden wo Gott und Göttin – also Erde und Himmel- wirken. Wo diese vereint sind, kann Gewaltiges wirken.

Was ist Wagenfelder Magnetismus? Wie wandelten unsere Vorväter Säulenenergie um in wirbelnde Energien, die Lasten transportieren konnten?

Teilchen feinster Struktur wie Schneeflocken oder Staub können schweben. Ein Eiskristall ist unter dem Mikroskop immer verschieden von einem Zweiten. Was gleich ist, ist die Kernstruktur. Die Kernstruktur ist ein Gerüst, das nicht zusammenbrechen kann. Lediglich kann es aus der Form geraten, wie es bei einem getrübten Tropfen Wasser ist, der durch negative Informationen aus dem Gleichgewicht gerät. Dies ist ein Beispiel wie freie kosmische Energie in materielle Form gebracht werden kann. Ein  Eiskristall ist sichtbare Materie. Um diese Materie existieren feine weitere Schwingungseinheiten.                                                                                                          Diese Schwingungseinheiten sind unsichtbar jedoch mit einer guten Kamera festzuhalten. Diese unsichtbaren Elemente schwingen. Jeder Wassertropfen verbindet sich mit vielen anderen und ergibt dann einen See oder einen Fluss. Wenn wir uns eine Schneeflocke anschauen die losgelöst ist aus  ihrer Einheit der Schneelawine dann kommen wir dem Aufbau des Wagenfelder Magnetismus schon näher. Die einzelnen Schneeflocken sind Schwebeteilchen ohne festes Gefüge. Man sieht die Flocke wie sie schwebt. Sie birgt aber das Geheimnis in sich ein Gerüst zu tragen. Dieses Gerüst ist der Zusammenhalt, die Einheit wenn es schneit auf der Erde und eine Schneedecke daraus wird. Nun schwebt eine Wolke am Himmel und wir möchten daraus den Wagenfelder Magnetismus erzeugen. Dann kann man die einzelnen Materieteilchen dieser Wolke zusammenfügen, bündeln oder koppeln. Denn das Geheimnis die dem Schneekristall oder dem Wassertropfen innewohnende Struktur ist, dass diese stets zusammenfügbar sind.

 

 Supraleitende Magnetschwebebahn aus der Universität Duisburg Essen Arbeitsgruppe Fahrle. Rolf Keppler M. Röber die auch funktioniert.                  Quelle:  You Tube

So könnte man sich den Transport der tonnenschweren  Steine vor 5 000 Jahren vorstellen.

Man visualisiert das Gerüst und verbindet dieses mit der Kraft der Säulenenergie aus dem Siebenstern oder Steinkreis. So verbindet man die Materieteilchen dieser Wolke mit der Erde und erschafft die Wirkkraft, die das Vorhaben weiterbringt. Wenn wir den gebündelten Strahl der vorhandenen Energiesäule auf eine Auffangstation oder Startrampe richten haben wir eine Verwirbelung dieser Energie erreicht. Das entsteht dadurch, dass das geometrische Gerüst stabil bleibt und die Schwingungseinheiten der Säule konzentrierte, gebündelte Formen ihrer Gerüste behalten. Man rechnet zuvor aus, wohin der Strahl gerichtet werden soll. Dorthin wird die Last getragen. Man kann das nach den Himmelsausrichtungen und den Stand der Sonne berechnen. Eine Verwirbelung findet statt, wenn man eine Links- und Rechtsdrehung schafft und zwar in schneller Folge. Man weist die Strukturen der göttlichen Quelle an, zu bündeln. Dann zu senden und wieder zurück. Die Folge ist schnell, man dreht in die eine Richtung, dann in die andere.  Die Vision ist gegeben, die Ausrichtung auch. Das heißt, man erzeugt die Verwirbelung zuerst mit der Kraft des Wollens, dann wird dieses Wollen in eine gebündelte Energie umgesetzt. Wir nehmen also die gebündelte Energie und verwirbeln diese. Das kann so aussehen, dass man selbst ist der diese Energie nutzt, indem man sich hinein schwingt. So kann man  diese quirlende, rührende und wirbelnde Energiesteigerung direkt unter eine zu befördernde Last setzen. Im Weltall ist alles schwerelos. Schwerelosigkeit kann man auf Erden nur mit den Wirbeln für eine begrenzte Zeit erreichen. Geht der Wirbel nieder ist die Schwerelosigkeit beendet. Es ist also eine Verknüpfung von kosmischen Energien, die stets eine geordnete Struktur haben wie im Kristall der Schneeflocke.

     Rechts und links drehen ist der Schlüssel, und hinein begeben in den Gegenstand die Zündung. Man nimmt die Säule und erzeugt den Wirbel durch Gedankenkraft. Zuvor verwirbelt man, damit der Wirbel arbeiten kann. So wirkten unsere Vorväter. Physikalische Gesetze wirken in jedem Element, und sei es in einem Staubkorn.

 

Ein Wagenfeld ist eine atomare Struktur, die die Moleküle aufspaltet in Wagen und Felder der Mondphasenstruktur. Die Felder sind die Mondzeichen die sich ergeben, wenn die Zeiten der Sternkreiszeichen überschritten sind.

Mondphasenstrukturen und Wagenfelder Magnetismus arbeiten zusammen. Das kann man daran sehen, dass die Startrampen Bahnhöfe    (Hünengräber) stets als Ausgangspunkt in eine Richtung hintereinander gebaut sind. Die Mondphasenstruktur greift dann schwingend ein, wenn die Fahrt der schweren Lasten starten soll. Diese errechnet sich aus der linearen Bestimmung der kosmischen Punkte im Zirkel zur Erdachse. Weil aber die Mondphasenstruktur nur zu den Zeiten, wo sich der Mond im Aufstieg befindet, gegeben ist, müssen auch die Felder mitwirken. Die Felder sind die Benker Kuben und Hartmann Gitter auf denen es sich bekanntlich nicht gut schlafen lässt, da hier kein ruhender Pol ist sondern ein aktiver, aufwirbelnder und anregender. Ein Wagenfelder Magnetismus ist eine Konstruktion, die man nicht sehen kann, da sich die Gravitation einmal unterhalb der Erdkruste und einmal oberhalb des sichtbaren Himmels befindet. Verknüpfungen ergeben Felder, die den Wirbel aufnehmen, der von Menschen  angekurbelt werden kann.

Am Ende einer solchen Energiewirbel-Reihe, beginnend mit einem Steinkreis-Sammler und dann verschiedene Weiterleitern, Menhiren, Hünengräbern ist immer ein besonderer Ort wie eine Magnetwirbel Schwebebahntrasse oder eine Siedlung, Burg oder ein Versammlungsort, um die ankommenden Energien dort zu nutzen.

Die Energien wurden in den Siedlungen genutzt so wie wir heute unsere Tankstellen und Steckdosen brauchen. Doch die heutigen Funkwellen sind schädlich, das alles verblasst. Doch die Grabungen bestätigen, dass stets in der  Nordost oder Ostrichtung der Öffnung eines Energiesammlers Ansiedlungen waren. Die Energien wurden im Ort der Nutzung durch kleine Steinsetzungen aufgefangen. Aber die großen Energiesammler wie Stonehenge, Avebury oder New Grange in Irland  bedurften keiner Besiedlung, denn hier war die Nutzung für die Magnetwirbel Schwebebahnen, übergeordneter Art. Man konnte dort hinfahren wenn es einem beliebte. Die Beförderung war nicht zu Fuß sondern anders als wir es heute kennen. Man setzte sich in Gedanken auf seinen Strahl und visierte den Zielort an. Im Nu war man dort. Das es heute noch so geht kennen wir aus den Schriften der Wissenden im Himalaya oder den Beschreibungen von Anastasia aus der sibirischen Tundra. (Wladimir Megre 1994)  Die Zone um die großen Steinsetzungen  war wegen der hohen Energien eine Region, die nicht zum Wohnen einlud.

 Die Nutzung war bei unseren Vorvätern immer:  Energiesammlung, Verwirbelung  und Weiterleitung.    

Harmonisierung von Mutter Erde war auch damals schon ein wichtiger Nebeneffekt.

 Startrampen  Bahnhof Groß Steinum bei Königslutter                                             Bild: Waldemar Hofmann

Jeder ist aufgerufen mit dem Bau eines Steinkreises ob groß im Garten oder klein mit ein paar Nüssen auf den Küchentisch Mutter Erde zu helfen um die Ihr täglich zugefügten Umweltschäden besser zu verkraften.

Die vielen Steinhaufen die oft am Wegrand unbeachtet liegen kann man mit ein wenig Mühe in einen Kreis oder einer Acht oder auch Spirale ordnen und so Mutter Erde helfen.

 


11.01.2017    Dipl. Ing.  Volker von Schintling-Horny,   Ratingen.

 

 

 

 

 

15 Dez

Runenübung

Runenübungen nach Spießberger

Runen die ältesten Schriftzeichen, Energiestrahler und Bilder für feste Begriffe (40 000 Jahre alt) sind nach Guido von List die Ursymbole für alle später entstandenen Schriftzeichen und Sprachen in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die heute in China und Japan geübten Meditationen aus den Veden und Upanischaden (8 000 Jahre alt) sind verfeinerte und auf die jeweiligen Sitten veränderte und angepasste Runen Übungen.

Der Text zu diesen Übungen ist besser lesbar auch auf der Seite Runen abgedruckt.

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16 Nov

Bienengesundheit natürlich fördern

Bienengesundheit mit natürlichen Mitteln fördern.

Siebenstern Aktuell

 

 

Sonntag der 1. Januar 2017

Im nachfolgenden Bild sind alle heute bekannten Hilfen beim Bau eines Honigbienensiebensterns von Chistian Kroscheck aufgezeichnet.

Legende zum obigen Schaubild Siebenstern

A: 13 Meter Durchmesser, Siebenstern

B:  8,6 Meter Durchmesser Lage des Schaltsteins J im Norden

C: Innenekreis

D: 17 Meter Durchmesser, Antennenspitze vom Dreieck 3,14 Meter

E: Aussenkreis

F: Kreuzungspunkte der äusseren Sternlinien

G: Kreuzungspunkte der inneren  Sternlinien

H: Sieben Honigbienen Beuten

I: quadratura circuli, Viereck um den Siebensternkreis, durch Steinsetzung oder mental.

J: Schaltstein im N auf 8,6 Meter von der Mitte K, jetzt neutral

K: Mittelstein

Dr. Christian Krotscheck   Feldbach  at    15.12.2016

Honige die von solch einem Honigbienen Siebenstern geerntet werden haben Lebensenergien bis zu 5 Millionen Bovis. Dagegen hat ein  Langeneese Honig aus der Tube etwa 700 Bovis.

Nach zusätzlichem Bau im Siebenstern Ratingen am 25. 11.17 der Steinkreise E 34 Steine, C 21 Steine, F 7 Steine, G 7 Azeztulit, Feuer Wasser Luft Erde 4 Steine und nochmal genaue Ausrichtung der 4 Spiralantennen haben sich folgende enormen Werte  eingestellt.

Bild.  Honigbienen Siebenstern mit 7 Bienenvölkern im Kreis von 13 Metern in Ratingen-Lintorf Kreis Mettmann 2002 aufgestellt. Zur Verstärkung, sind in den 4 Himmelsrichtungen je eine Doppelspiralantenne aufgestellt und der Siebensternkreis ist mit dem Benker Viereck des quadratura circuli im Goldenen Schnitt umgeben. Im November 2017 verfeinert mit 5 weiteren Steinkreisen nach obiger Zeichnung Krotscheck. Ergebnis: 1,2 Trilliarden (10 hoch 21)  Bovis/Biophotonen Lebensenergien, Wirkkreis: 1300 km im Kugelumfang.     Bild. Verfasser

 

 

Siebensterne  in        Tschechin  Ratingen  Ueckermünde  Feldbach

Bovis/Biophotonen  1Mill. 1,2Trilliarden 10 Billiarden 500 Trillionen     Frequenz                       800 Hz     999,99 Hz      800 Hz         999,99 Hz                     Wirkkreis                    4,2 km         1300 km        20 km         500 km    Bodenintensität         99%            330%               99%           200 %                      Verhältnis                                                                                                       Positiv/Negativ            5:5              75:0                12:0              25:0

 

 

31. Dezember 2016 Silvester  Bombardement

Bildung von menschlichen Gruppenwesenheiten

                   über geometrischen Formen.

Dokumente/Gruppenwesenheiten

Die Gottmensch-Frequenz, nämlich 990 KHz, bei der 3. bis 7. Einweihung erfährt keine Steigerung mehr . Es ist also die höchste Frequenz, die wir bei der geistigen Entwicklung erzielen können.  Wir können die Frequenz noch von 990.000 Hz auf 998.999,9 erhöhen und zwar durch Bildung von menschlichen Gruppenwesen über geometrischen Formen. Am bekanntesten ist der „Siebenstern“.

  1. Der von der Gruppenseele emanzipierte Mensch muß sich in völliger Freiheit wieder zu einem neuen Gruppenwesen zusammenfinden. Schon in dem Büchlein „Der Bien“ haben wir erkannt, daß es Möglichkeiten gibt, durch menschliches Eingreifen in das Werden der Natur neue geistige‘ Wesenheiten zu schaffen, so daß Engel als Geist in diese Wesen einziehen (wie z.B. bei den Bienen). Als weiteren Schritt schreibt Rudolf Steiner: „Dadurch, daß die Menschen freiwillig ihre Gefühle zusammenstrahlenlassen, wird wiederum etwas über den emanzipierten Menschen hinaus gebildet.“ (R. Steiner: „Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen.“ 9.Vortrag Berlin 01.06.1908.)

Bei den Tieren, Pflanzen und Mineralien kennen wir die „Gruppenseele“. Die Glieder dieser Gruppenseele, z.B. eine bestimmte Anzahl von Tieren, werden von dieser Gruppenseele geführt. In sie gehen auch die Tierseelen beim irdischen Tod wieder ein.

Der Mensch hat sich nun aber von dieser Gruppenseele emanzipiert, er hat ein eigenes, verantwortlich denkendes und handelndes Ich entwickelt. Dadurch steht er aber isoliert da und kann nur bedingt an der Weiterentwicklung der Welt teilnehmen. Er muß, wenn er überhaupt einen Begriff von der Entwicklung der Zukunft bekommen hat, den Charakter der Gruppenseelenhaftigkeit wieder aufnehmen. In völliger Freiheit und unter Wahrung seiner Individualität muß er sich zu einer Gruppe mit möglichst gleichem Entwicklungsstand zusammenfinden und mit ihr ein neues, höheres geistiges Wesen bilden. – Unter welchen Bedingungen ist das möglich?

  1. Eine geometrische Figur ist der Schlüssel dazu. In früheren Arbeiten haben wir uns mit der Wirkung bestimmter geometrischer Formen beschäftigt, z.B, Dreieck, Quadrat. Sechseck. Das Letztere, nämlich den „Davidstern“, haben wir eingehend auf seine heilenden Wirkungen untersucht. Wir haben z.B. festgestellt, daß bei einer Person, – nehmen wir einmal an, sie ist an einer Grippe erkrankt, alle schädlichen Bakterien oder auch Viren in ca. acht Minuten abgetötet sind, wenn wir die Anschrift dieses Kranken unter ein besonders präpariertes Sechseck legen. Wir haben z.B. beim Davidstern oder beim Quarz oder bei der Bienenwabenzelle gesehen, daß sich an jeder Ecke dieses Sechseckes ein Wesen befindet, meistens ein Engel, und daß übergeordnet ein höheres Wesen auftritt. Das heißt, die Iche dieser Einzelwesen haben sich in ein höheres Wesen integriert ohne Aufgabe der eigenen Individualität. Das dadurch entstandene bzw. aus höheren Ebenen herabgestiegene Wesen hat so eine um die Kraft der sechs Wesen verstärkte Energie bekommen. Wie wurde das erreicht?- Immer unter Zuhilfenahme einer geometrischen Figur. Diese Erkenntnis führte uns auch zu dem Siebenstern der Bienen mit seinen frappierenden Ergebnissen. Auch hier schließen sich die Iche der sieben Bienenvölker zusammen und bilden ein neues, höheres, sogar göttliches Wesen. Auch diese Einzelwesen, nämlich die Bienenvölker, stehen wieder auf den Spitzen einer geometrischen Figur, dem Siebenstern. – Nur Bienenvölker, die sich aus Schwärmen entwickelt haben, besitzen als einziges Tier nicht eine Gruppenseele, sondern wie wir Menschen ein Ich! Wenn wir diese Erkenntnisse jetzt auf die einleitenden Worte von Rudolf Steiner beziehen, dann liegt doch der Schluß nahe, daß auch bei einem Zusammenschluß von Menschen die geometrische Figur der Schlüssel ist, um das Steinersche Ziel zu erreichen.

Welche geometrische Figur wählen wir nun? In Bezug auf die Wirkung ist es gleichgültig. Es richtet sich nach der Personenzahl gleichen geistigen Entwicklungsstandes, die bereit ist, sich zu einem neuen  Gruppenwesen zusammenzuschließen. Es kann gewählt werden zwischen einem Dreieck bis zu einem Zwölfeck. Wählen wir in diesem Falle ein Siebeneck, denn über diesem siebenstrahligen Stern wurden alle früheren gotischen Kirchen (aber nur die gotischen) errichtet. Das war eines der Geheimnisse der Bauhütten. Von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr sind wir, It. Steiner; Gotteskinder, „Gottessohn“. Dann verläßt das „Höhere Selbst“ des Menschen den irdischen Körper, es bildet sich ein Spiegelbild des Höheren Selbst, das Niedere Ich. Dieses bleibt bis zum irdischen Tode im Körper, es sei denn, der betreffende Mensch macht in seiner Bewußtseinsentwicklung so große Fortschritte, daß das Höhere Selbst in den Körper zurückkehrt und sich mit dem Niederen Ich vereint. Das Göttllche ist wieder in den menschlichen Körper zurückgekehrt, der Mensch ist wieder göttlich geworden, nämlich ein Gottmensch. Als Personen wählen wir als Beispiel in diesem Falle sieben Menschen, die in der „Oktave“, d.h. im Schwingungsbereich „Gottmensch“ schwingen. – Von den Bienen her wissen wir, daß beim Siebenstern schon fünf physische Wesen mit einem Ich genügen. – Der Gottmensch zählt zur höchsten der vier Oktaven, die die geistigen Entwicklungsstufen darstellen: Durchschnittsmensch, Genie, Prophet, Gottmensch. Der Begriff Gottmensch muß vielleicht erläutert werden, weil sonst ein falsches Bild entstehen kann.

  1. Ein Engel der Throne übernimmt bei einem Zusammenschluß von Gottmenschen die Führung. Wenn sich nun solche Gottmenschen zusammentun, ganz gleich ob im 3, 7 oder 12eck, so steigt aus der Geistigen Welt immer ein „Engel der Throne“ herab, um in dem neuen Gruppenwesen die Rolle des Geistes, des Lenkers zu übernehmen. Die integrierten Menschen sind dann die Organe des Gruppenwesens.

Der Engel der Throne steht bekanntlich in der neungliedrigen Engelhierarchie an dritter Stelle. Über ihm befinden sich nur noch die Cherubime und die Seraphime. Die Frequenz solch eines Engels der Throne ist natürlich so hoch, daß wir Menschen sofort sterben würden, wenn sie untransformiert in uns eingeleitet würde. Der Engel der Throne setzt seine Frequenz daher soweit herab, daß sie von einem Gottmenschen vertragen werden kann. Der Gottmensch hat normal die Frequenz 990.000 Hz. Der Engel der Throne nimmt in dieser Funktion die Frequenz 994.666,,; Hz an. Mit dieser Frequenz schwingt dann auch jeder der in das neue Gruppenwesen integrierten Menschen.

Bei der normalen geistigen Entwicklung des Menschen wird‘ der Chemismus des physischen Körpers langsam auf die nächsthöhere Schwingung vorbereitet. Hier erfolgt der Sprung aber plötzlich, unvorbereitet Man sollte daher vor der Bildung des neuen Gruppenwesens die noch im Körper des jeweiligen Menschen befindlichen Giftstoffe entfernen. Es muß eine generelle Reinigung stattfinden, sonst könnte es zu Anpassungsschwierigkeiten kommen.

  1. Welche Engelwesen übernehmen die Führung bei den übrigen neuen menschlichen Gruppenwesen? Es können sich natürlich Menschen aller geistigen Entwicklungsstufen zusammenschließen, um ein höheres Gruppenwesen zu bilden. Es wurde hier der Gottmensch gewählt, weil sich daran viel erläutern läßt. Menschen folgender Entwicklungsstufen b.z.w. Oktaven haben dann folgende Führungsengel:

Durchschnittsmenschen 642 Hz Engel der Stufe 1-3 nach Entwicklungsstand der betr. Menschen)

Oktave Genie                     900 Hz Engel der Stufe 4,

Oktave Prophet                900 Hz Engel 7.St. bzw. Erzengel 1.St,

1.Christus Frequenz        900 KHz Archai Engel,

2.Christus Frequenz        925 KHz Dynamis Engel ,

Gott/Lichtmensch           990 KHz Engel der Throne.

  1. Die Frequenzerhöhungen beim Zusammenschluß von Gottmenschen. Die Schwingungen. die ein Gottmensch nach Zusammenschluß zu einem Gruppenwesen erreichen kann. steigen von 990.000 Hz bis auf 998.999 Hz. Das ist die höchste Frequenz, die wir inkarnierten Menschen der 3. Dimension erreichen können. denn bei der Frequenz 999.000 Hz beginnt dann die unterste Stufe der positiven Ätherer. (Im Gegensatz dazu stehen die Satonier, die eine negative Frequenz haben.) Sie sind für unsere Augen unsichtbar. Sichtbar werden sie nur, wenn sie ihre Frequenz herabsetzen und ihre Polarität von plus auf minus wechseln. (Wir kennen das von den UFOs.)

Wie schon erwähnt. schwingt dann nicht nur der Engel, der diese Frequenz annimmt, in dieser Frequenz, sondern auch jeder in dieses Gruppenwesen integrierte Mensch, jedes seiner Moleküle und Atome.

  1. Jeder Teilnehmer dieses neuen Gruppenwesens übernimmt die Funktion eines Organes. Wir hatten gesehen, daß durch die Bienenvölker auf dem Siebenstern ein neues geistiges Wesen gebildet wurde mit göttlicher Frequenz. Dazu integrierten sich die Bienenvölker in diese Wesenheit. Dabei ist nun interessant, daß sie in dem neuen Wesen die Funktionen von Körperorganen übernehmen (Herz, Leber usw.). Genauso ist es auch bei den Menschen, die ihre Gefühle zu einem neuen Gruppenwesen zusammenstrahlen lassen. Sie bilden die Organe dieses neuen Wesens. In einer Wesenheit, die über einem Dreieck, also von nur drei Personen, gebildet wurde, sind nur die drei wichtigsten Organe vorhanden:

Das Herz, die Hypophyse und die Leber. Bei jeder Form, die ein Eck mehr hat, kommen die Organe in folgender Reihenfolge dazu: Epiphyse, Pankreas, Lunge, Niere, Galle, Gehirn, Verdauungsorgane, Drüsen, Vermehrungsorgane. Bei der Wesenheit über dem 12eck sind also alle Organe vorhanden, auch die, die sich erst später gebildet haben. Jeder Mensch übernimmt bei solch einer Wesenheit also die geistige Funktion eines Organes. Es kann dabei mit der Zeit auch ein Wechsel eintreten, je nach der geistigen Entwicklung der betreffenden Menschen.

  1. Wie wird ein menschlicher Siebenstern gebildet? Wenn man solch ein höheres Gruppenwesen schaffen will, um auf diese Weise unserem Planeten Erde bei seiner geistigen Entwicklung einen Dienst zu erweisen, so müssen natürlich die beteiligten Personen damit einverstanden sein. Sollten zu der betreffenden Zeit nicht alle gefragt werden können, kann man mental auch ihr Höheres Selbst fragen. Dieses wird nach meinen Erkenntnissen immer begeistert auf einen solchen Vorschlag eingehen. Vor Ausführung dieses Vorschlages fragt man, ob das vorgesehene Tun „im Sinne des Vaters“ ist und erbittet für diesen Schöpfungsakt seinen Segen. Man erbittet auch das Herabsteigen eines Engels, der als Geist dem neuen Gruppenwesen vorstehen möge. ‚

 

 

 

 

Beispiel für die Bildung eines menschlichen Gruppenwesens über einer geometrischen Figur, hier über einem Siebenstern.

 

Nun zeichnet man auf einem Blatt Papier die geometrische Figur, das Vieleck, für das man sich entschieden hat. Nehmen wir als Beispiel wieder den Siebenstern (Maßstab beliebig). Jetzt schreibt man die Anschriften der beteiligten sieben Personen auf kleine Zettelehen. (Aus einer Familie können sich aber nicht zwei Personen an zwei verschiedenen Gruppenwesenheiten beteiligen. Zwei oder mehr Familienmitglieder können aber der gleichen Gruppenwesenheit angehören.) Diese Zettel klebt man auf die Ecken des Vieleckes, hier auf die Spitzen des Siebeneckes. Das kann nun nicht in beliebiger Reihenfolge geschehen, sondern wir müssen erstens erfragen (evtl. über das Pendel), welche Person die Funktion welchen Organes erfüllen soll. Zweitens: auf welcher Ecke welches Organ plaziert werden soll. Denn auch bei den Bienen hat jedes Organ seinen bestimmten Platz auf dem Siebenstern. – Die vorseitige Skizze möge dieses erläutern. – Wenn diese Handlungen durchgeführt sind, ist auch das neue Gruppenwesen existent. Ein Dank an den Vater und an den Engel mit der Bitte um eine gute Zusammenarbeit schließt diese Bildung des menschlichen Siebensternes ab.

  1. Welche Wirkungen strahlt diese Göttliche Wesenheit auf seine Umgebung und auf die integrierten Menschen aus?

8.1. Merkmale der neuen Gruppenwesenheit. Die neu entstandene göttliche Gruppenwesenheit hat eine menschliche Gestalt. Ein Seher würde sie in einem langen, bis auf den Boden reichenden Gewand sehen. Die Farbe dieses Kleides richtet sich nach der Engelstufe. Bei den Engeln der Stufe 1-3 ist es die rote Farbe, bei dem Engel der Throne blau. Dieser Engel ist gewaltig. Er steht wie ein Leuchtturm in der Landschaft, denn alle diese Engel haben in unseren Breitengraden eine Größe von 2.133m. Sein Stirnchakra, sein drittes Auge, befindet sich nämlich im Violett des Regenbogens. Ganz klein erkennt man unten am Saum des Kleides dieser Wesenheit die Menschen, zu denen dieser Engel hinabgestiegen ist. Sie befinden sich jetzt laufend im Schutze dieses Engels. Dem Haupt dieser Wesenheit, und zwar der Hypophyse, entspringt eine große Stehende-Säulen-Welle (SSW). Diese SSW läuft spiralig nach oben bis 7.000m, mit einem größten Durchmesser beim Engel der Throne von 68km. (Beim Engel der 1.Stufe, also beim Durchschnittsmenschen, sind es 8 km.) Dieser Kreis, auf die Erde projeziert, ist auch der Wirkungsbereich dieses Gruppenwesens. Entfernt sich nun ein Mensch aus dieser Personengruppe, nehmen wir an, er geht auf Reisen, so teilt sich der Engel und, nennen wir es einmal so, ein „Duplikat“ begleitet ihn. Es ist eine Bilokation. Jedes Mitglied des menschlichen Vieleckes befindet sich immer im Wirkungsbereich seines Engels.

8.2. Die Hauptaufgabe dieser neuen Gruppenwesen ist die Durchleuchtung der Erde. Die Hauptaufgabe dieser neuen Gruppenwesenheiten ist es, den Planeten Erde möglichst schnell zum Lichtplaneten zu verhelfen. – Da haben wir integrierten Menschen unsere persönlichen Wünsche zurückzustellen. – Diesen Auftrag kann die Wesenheit auf Grund ihrer Größe gut erfüllen, denn sie überdeckt dabei mehrere Streifen des 4.Gitters. (Dieses ist ein neutrales Gitternetz, das die gesamte Erde überzieht. Es läuft neben jedem 5.Streifen des Diagonalgitters.) In dieses 4.Gitter strahlt die Wesenheit ihre Energie. Diese durchdringt die gesamte Erde. Wenn sie auch bei den Antipoden nur noch 5% ihrer Ausgangskraft hat, wird auf diese Weise doch die gesamte Erde damit durchtränkt, durchlichtet.

8.3. Orte der Kraft.

Früher kannte man noch die sogenannten Orte der Kraft. Es waren Punkte, wo sich eine Kreuzung des Globalgitternetzes auf einem 4.Gitter befand. Über solchen Orten wurden Wallfahrtskirchen errichtet, Kapellen und sogar Kathedralen (z.B. Chartres). Dadurch, daß in Zukunft in verstärktem Maße diese göttlichen Gruppenwesen ihre Kraft in das 4. Gitter leiten, wird das gesamte 4. Gittersystem zu „Orten der Kraft“ werden.

8.4. Konnten auch die Atlanter diese Gruppenwesenheiten erschaffen? Man kann nun mit Recht ,folgende Frage stellen: Die Atlanter, die doch ihre gesamte hochentwickelte Technik, aber auch ihre geistige Entwicklung, auf den Wirkungen der Stehenden-Säulenwelle aufgebaut haben, warum haben sich diese Atlanter nicht der Gruppenwesenheiten bedient? Die Altaner waren in ihrer Ich Entwicklung, die besonders durch Christus Jesus vorangetrieben wurde, noch nicht so weit entwickelt wie wir heute. Daher konnten sie diese Gruppenwesenheiten noch nicht in der erforderlichen Freiheit und unter Wahrung ihrer Individualität schaffen. Nach ihrem Abstieg vom göttlichen Wesen in die physische Materie hatten die Atlanter auf dem Wege ihres Aufstieges noch nicht den erforderlichen Punkt der Ich-Entwicklung erreicht.

8.5. Was bewirkt die neue Gruppenwesenheit weiterhin? Wenn man nach weiteren Segnungen dieses göttlichen Wesens sucht, so findet man alle Vorteile, die wir schon vom Bienen-Siebenstern kennen. Wir brauchen also nicht mehr darauf einzugehen. Zu den geopathogenen Belastungen kommen zunehmend Strahlungswirkungen elektromagnetischer Wechselfelder, die von elektrischen Geräten und Installationen aller Art , innerhalb und auch außerhalb des Hauses, ausgehen. Von entscheidender Bedeutung für den Verlauf einer Krankheit, und vor allem für die Wirksamkeit der Therapie, ist es, ob derartige Belastungen vorliegen. Sie kann man schon feststellen, ohne vorerst einen Rutengänger hinzuziehen zu müssen, und zwar durch eine Überprüfung der Drehrichtung des Blutes. Linksdrehung des Blutes bedeutet geopathische Belastung oder Erkrankung durch elektromagnetische Wechselfelder. Die Drehrichtung kann mit Hilfe eines Pendels ermittelt werden, aber auch mit einem sogenannten „Drehungstester“.

 

Solch eine Linksdrehung des Blutes, die eine Minus-Polarität anzeigt wird bei allen Mitgliedern der Gruppenwesenheit. soweit es Lichtmenschen sind, beseitigt, d.h., daß sie auch gegen elektromagnetische Wechselfelder aller Art geschützt sind. Es gibt aber auch Ausnahmen. Sie dienen einem Lernprozeß. Was die Mitglieder der neuen Gruppenwesenheit betrifft – wieder nur, soweit sie Lichtmenschen sind – , so werden ihre Körper nach einer Periode der Reinigung giftfrei sein. Ihre alten Krankheiten werden im Laufe der Zeit geheilt. Neue Krankheiten erhalten sie nicht, wenn sie nicht gegen göttliche Gesetze verstoßen. Also auch wenn sich geistig weniger entwickelte Lichtmenschen zusammenschließen, heilen die alten Krankheiten aus, z.B. Krebs. (Es gibt aber auch bewußte Ausnahmen als Lernprozeß!)

Manche Therapie ist erfolglos, wenn die energetischen Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den Organen nicht berücksichtigt werden. Wenn sich nämlich eine Krankheit an einem bestimmten Organ manifestiert, so kann dies seine Ursache in einem Energiemangel oder Energieüberfluß eines anderen Organs haben. Mit Akupunktur kann man den Energiefluß wieder harmonisieren. Diese Harmonisierung erfolgt aber auch automatisch bei allen Mitgliedern von menschlichen Gruppenwesenheiten über allen geometrischen Formen.

8.6. Die Mitglieder des menschlichen Gruppenwesens erlangen ihre völlige Freiheit zurück. Alle Mitglieder, alle Organe des neuen Gruppenwesens, erfahren in ihrer geistigen Entwicklung einen gewaltigen Schub. Denn als völlig freie Individualitäten streben sie jetzt in einer Einheit nach oben und besitzen so eine verstärkte Kraft. Und wenn sie sich schließlich als Gottmenschen zusammenschließen, erreichen sie die höchste Frequenz, die ein Mensch überhaupt erwerben kann, sie werden teilhaftig der höchsten Einweihungen. Es sind die 4. bis 7. Einweihung, die diese Menschen von Christus selbst auf seinem Planeten bzw. seinem Planetenstern empfangen. Menschen auf einem Schulungsplaneten brauchen nach der zweiten Einweihung nicht mehr zu inkarnieren. Aber erst jetzt sind sie völlig frei. Sie brauchen sich nicht mehr auf der „Jakobsleiter“ emporzuarbeiten. Auf diese Weise erspart das Geistwesen – nach Erdenbegriffen – evtl. Millionen oder gar Milliarden Jahre des Aufstieges. Sie kehren nämlich nach dem irdischen Tode, wie wir schon erfahren haben, zusammen mit ihrem Höheren Selbst in das materielle oder auch geistige Universum zurück, in die Stufe, von der sie bei ihrem Prüfungsabstieg ausgegangen sind. Ihr Engel, bzw. ihr „mütterliches Prinzip“ bei geistigen Universen, das ihren Geistleib geschaffen hat, wird sie mit dem Höheren Selbst wieder in ihre Arme schließen. Von dort aus erfolgt dann der weitere Aufstieg zum Vater.

  1. Unser Auftrag: Die Bildung von möglichst viel Gruppenwesen über geometrischen Formen. Wir sollten bei diesen Betrachtungen jedoch nicht vergessen, daß unser Hauptbestreben bei der Bildung von Gruppenwesen über geometrischen Formen die Entwicklung der Erde zum Lichtplaneten ist. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen möglichst viele solcher neuen Gruppenwesenheiten geschaffen werden. Rudolf Steiner sagt dazu: „Aber dadurch, daß die Menschen sich in freiwilligen Zusammenhängen zusammenfinden,‘ … geben sie wiederum Wesenheiten Veranlassung, wie eine Art von Gruppenseele zu wirken, aber in einem ganz anderen Sinne als die alten Gruppenseelen. Alle früheren Gruppenseelen waren Wesenheiten, die den Menschen unfrei machten. Diese neuen Wesenheiten aber sind vereinbar mit der völligen Freiheit und Individualität der Menschen. Es wird in den Seelen der Menschen selbst liegen, ob sie möglichst vielen solcher höherer Seelen Gelegenheit geben, herunterzusteigen zu den Menschen, oder ob sie es nicht tun. Je mehr erhabene Wesen zu den Menschen heruntersteigen, desto schneller wird der Erdenplanet vergeistigt.“ („Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen.“ Rudolf Steiner 1908.)

So möge auch dieser Aufsatz Anregungen geben zur Bildung von Gruppenwesen über geometrischen Formen.

Heinrich Sannemann   2006    Blaue Reihe Heft 2    Sehnsucht nach Liebe.

 

 

 

  1. Oktober 2015

Das Thema Siebenstern gibt eine ganz neue Weltsicht. Mit einfachen Mitteln, eben dem Bienensiebenstern oder einem Steinkreis oder einer Acht, kann JEDER Mutter Erde und so auch sich selbst in ein harmonisches Umfeld versetzen. Der Siebenstern oder der Steinkreis (Stonehenge) beinhaltet eine uralte geometrische Weisheit die nun durch die Bücher      „Der Bien im Siebenstern“   und                                      „Steinkreise helfen Mutter Erde“ beide beim Verlag unter tredition.de zu bestellen, wieder zum Leben erweckt ist. Ich kann nur jedem raten der sich ein wenig für unsere Umwelt einsetzen möchte diese Bücher zu lesen und dann ein wenig danach zu handeln. In diesem Buch „Der Bien im Siebenstern“  und „Steinkreise helfen Mutter Erde“ werden auch die Energiebahnen, die Leylinien der gesammelten kosmischen Lebensenergien aufgezeigt und ihre Größen genannt. Danach handelt es sich hier um ein Weltumspannendes Netz das Tag und Nacht Lebensenergien an die Plätze liefert wo sie gebraucht werden um unsere Welt wieder lebenswert zu gestalten.

18.September 2015

Der Agnihotra Feuertopf Ritus ist bei den großen Zusammenkünfte wo alle im Kreis ihren Feuertopf anzünden ein wunderschönes, harmonisches Schauspiel. Alle Feuertopf betreiber sind der Meinung nun würde alles verstärkt durch die vielen Feuer. Wenn man aber mal nachfragst heben sich die Energien wie bei den eng zusammenstehenden Honigbienen-Siebensternen gegenseitig auf. Der Energiekreis um ein Feuer ist 4,2 km. Innerhalb dieses Kreises sollte kein zweites Feuer zur gleichen Zeit angezündet werden da es die Energie der anderen in der Nähe stört und aufhebt. Besser wäre es einen gößeren  Feuertopf 9x oder 18x größer in die Mitte für alle zu stellen. Alle anderen Töpfe müssen dann kalt bleiben. Dann wäre dort eine 18 x größere Energieausbeute, und kein Stören der vielen Feuer gegeneinander. Die Abstände müssen dann nach folgender Tabelle eingehalten werden. Die Energie beim Agnihotra Feuertopf fließt nur in den 4 Minuten wo das Feuer auch brennt. Ein Bienensienenstern liefert Tag und Nacht die gleiche Energie ohne Unterbrechung. Da ist es schon angebracht einmal zu überlegen  wie man Mutter Erde kräftiger und ausdauernder helfen kann. Die Schwingungsfrequenzen sind beim Feuertopf und beim Bienensiebenstern mit 2600 kHz die gleichen. Hiernach ist klar ersichtlich wenn man die Wahl hat das man sich für einen Honigbienen-Siebenstern entscheiden sollte und den Agnihotra Feuertopf beim etwas entfernteren Nachbarn zu Sonnenauf- und Untergang betreibt.

Agnihotra Feuertopf Energie

Zur rechten Zeit im Einsatz (Sonnenauf- und Untergang)

1 Feuertopf                           2 Feuertöpfe nebeneinander

Wirkkreis         :   4,2 km                         0 km

Frequenz         :   2600 kHz                      0 Hz

Boviseinheiten :   260 000 B                 0 B

Sieben Feuertöpfe im Siebenstern mit Radius 6,5 km

Wirkkreis         :     9 km

Frequenz         :     9 kHz

Boviseinheiten :   900 000 B

Ein Feuertopf 9 X größer                                                                18 X größer

Wirkkreis         :      25 km                                                           125 km

Frequenz         :        99,9 kHz                                                      235 kHz

Boviseinheiten :   30 Millionen B                                   59 Millionen B

 

Vorhandene Feuertöpfe geschätzt in D, CH, AU

25.900 Stück davon zur rechten Zeit im Einsatz:        3.600 Stück

129.000 Stück weltweit zur rechten Zeit im Einsatz

das ergäbe 9,9 Billionen Bovis Lebenseinheiten je Tag wenn sie alle zur gleichen Zeit angezündet würden. Da aber Sonnenauf- und Untergang überall verschieden ist   stehen gleichzeitig, weltweit rund um die Uhr nur 9,9 Millionen Bovis Lebensenergieeinheiten zur Gesundung von Mutter Erde zur Verfügung.

17.September 2015

Quadratura Circuli

QuadraturaCirculiA

Kreis und Quadrat haben nach dem Goldenen Schnitt den gleichen Umfang.

Der Winkel zwischen den einzelnen Siebenstern Bienenvölkern oder der Böschungswinkel des Feuertopfes kann wie folgt errechnet werden. Die geringen Abweichungen von hier 51,8 oder (360:7) 51,4 oder Winel der Sehnen im Siebenstern 51,2° sind dabei unerheblich.

Agnihotraaus Agnihotra Homa Hof.

 

 

 

9.September 2015

Aufstellen von vier Honigbienenvölker im Siebenstern. Platzbedarf nur 9  X  3 Meter.

Oft scheitert die Aufstellung eines 13 Meter Bienensiebensterns am Platz.  Mancheiner hat auch nicht gleich sieben Schwarmvölker zur Verfügung.  Bei einer Imkerin in Neuss ist ein neuer Bienensiebenstern mit vier Völkern aufgebaut und nach 26 Stunden nachdem das vierte Volk auf seinem Platz stand aktiv geworden.

ChartreSternHier die Kathedrale von Chartre mit eingezeichnetem Siebenstern wobei die zwei unteren Spitzen nach oben gezogen sind. Die zugehörigen Säulen sind auch oben eingebaut.

Der Platzbedarf ist in diesem Fall für die vier Völker 9 X 3 Meter. Wichtig ist natürlich das die Geometrie des Siebensterns auch hiebei eingehalten wird. Die Energien wie Frequenz von 2600 kHz, 1,8 Millarden Bovis in der Mitte, 4,2  km Wirkkreis und einer Aura von 36 Metern  sind die gleichen wie bei einem voll aufgebauten 13 Meter Bienensiebenstern.

chartre4Völker3chartre4Völker2

Wer genug Völker hat kann bei Platzmangel auch einen vollen Bienensiebenstern mit einem Durchmesser von nur 3,25 Metern aufstellen. Auch solch ein Bienensiebenstern funktioniert wie ein großer von 13 Metern Duchmesser.  Im  Sauerland ist in diesem Frühjahr ein 3,25 Meter Siebenstern aktiv geworden.

25. August 2015

Welche weiteren Möglichkeiten haben wir unseren Bienen zu helfen?

Die Antwort: Völker, die zusammenbrechen sind Völker, die der Regeneration nicht gewachsen sind. Was bleibt, sind Völker der Stärke für die Zukunft, der Stärke, die von Nöten ist um den kompletten Verfall aufzuhalten. Dieser Verfall ist im Anrollen für die meisten Völker, es sind degenerierte Bienen, die sich nicht mehr an ihre Herkunft erinnern. Übrig bleiben die wirklich kräftigen Wesen, und die müssen wir stärken. Der Bau einer Pyramide trotzt dem Sturm in gewissem Maße und bewirkt eine Energie-Erhöhung, der die Degenerierten unter den Bienen weiterhin nicht gewachsen sind. Wir selektieren damit verstärkt. Selektion ist gegeben, sie findet statt auch ohne unser Zutun. Geht hin zu Euren Bienen und wacht, seit bereit zu harmonisieren und seit bereit, die vorhandenen Energien anzuheben durch Errichtung weiterer Siebensterne. Alle Siebensterne sind vernetzt und helfen sich somit gegenseitig. Die Pyramide ist ein guter Resonanzkörper, im Siebenstern sie ist eine Antenne für Weiterleitungen aus dem Kosmos. Sie katapultiert Schwingungen zur Erde und das hat zur Folge, dass die Siebenstern-Schwingung erhöht wird. Die degenerierten Bienen werden so schneller verschwinden.. Die Natur tut das Gleiche auch ohne Siebenstern und Pyramiden.

Zusammenbrüche der schwachen Bienenvölker können wir nicht verhindern, aber mäßigen. Wir müssen Bienenvölker-Hüter werden und ein Freund der Varroa-Milbe. Sie ist Kern des Ganzen, Kern dessen, was wir außer Acht ließen. Und nun schauet hin auf den Auslöser, auf die fast vergessene Bedeutungslosigkeit der Landstriche in eurem Alltagsbewusstsein. Gehe hin und achte die Milbe wie dich selbst.

Die Verluste minimieren heißt, sich auf das Handeln zu verlassen. Du kannst dein Handeln ausrichten auf Aufhalten des Verfalls und doch findet dieser weiter statt. Du kannst den Verfall nicht aufheben, aber helfen, diesen aufzuschieben und helfen, den Verbliebenen die best mögliche Rückenstärkung zu geben. Dies ist dein Gebot: Du sollst die Schwachen stärken, aber du sollst nicht dienen dem Aufbruch einer Zeit, die nicht die unsere ist. Unsere ist die Zeit des Wandels. Sei ein Wandler, indem du Beobachter und Schützer bist, ein Begleiter der Degenerierten und ein Errichter der neuen Zukunft der Regenerierten. Unsere Bienen sind wohl eins der ältesten Haustiere des Menschen. Also behandle die Bienen auch wie deinen Hund oder Wellensittich. Wir haben jetzt die Völker der neueren Zeit, die da kommt nach dem Wandel. Maßnahmen können sein, die Varroa einzudämmen und die Varroa zu lieben als ein Wesen, das eine Daseinsberechtigung hat wie alles, was ist. Liebe das Milbentier als Wesen und schaffe so die Einheit im Volk, dezimiere die Milbe, aber rotte sie nicht aus. Die Milbe ist ein Wirtsucher die den Wirt braucht und wird sich diesen Lebens-Ast nicht selbst absägen. Schaue liebevoll auf die Milbe als Wesen der Ganzheit, schaue was sie uns getan hat. Kam sie nicht an, in einer Zeit, in der wir Menschen unsere Bienenweide als Ernährungsgrundlage für die Bienen völlig vergessen haben. Hat sie nicht viele veranlasst aufzuwachen, auf das Grün zu schauen und zu bemerken, hier fehlt Bunt. Bunt für die Biene wurde geschaffen von Menschen, die erkannten, dass die Biene die Vielfalt braucht zum Überleben und nicht die Monokulturen. Wären ohne Milbe nicht noch mehr Monokulturen, mehr Spritzmittel mehr Gene und weniger Blühfelder, wären ohne die Milbe nicht die Blicke weiter getrübt und die Landschaft vergessen bei dem immer mehr, immer größer immer weiter schreiten. Die Milbe, und sei sie auch klein, ist geschaffen, um Aufwachen zu demonstrieren. Abstraktes Aufwachen für den oberflächlichen Menschen, aber für den tiefer Fühlenden eine Einheit von Licht. Wir vergaßen die Bedeutung der Landstriche für den Erhalt der Biene, und nun vergesset nicht die Einheit des Ganzen und sehet den Zusammenhang. Bekämpfet nicht sondert integriert, minimieren und nicht beseitigen. Liebe deinen Nächsten und sei sein Name auch Milbe. Verneige dich vor dem Spinnentier wie vor mir und dir, da ist kein Unterschied, es ist nur ein anderes Wesen. Habt Dank und Freude.

Ein anderes Mittel ist die Liebe, die Liebe zu allem was ist. Liebe das was du nicht verstehst und was dir das Bienenhüterleben vermeintlich erschwert. Schaue dahinter und erkenne das Licht. Segne die Milbe und segne dich, seid eins und ihr ruhet in unserem Schöpfer.

 

 

 

10.12.2015

Die Aufstellung einer Pyramide mit einem Böschungswinkel von 51,4° einer Höhe von 75 cm und einer Grundfläche von 110X110 cm aus Holzstäben gebaut und im Bienensiebenstern aufgestellt,  mit einer Fläche genau nach NO ausgerichtet eignet sich besonderst gut die Völkerzusammenbrüche wie wir sie heute erleben, zu verhindern. Dies ist mental einfach und genauso gut.

Material für die Pyramide: Einen Kopf mit 8 mm Löchern aus einem Bastlerladen,4 Rundstäbe (8mm x 1 m) 2 Rundstäbe (12mmx2,4 m) die geteilt werden. In diese 12 mm Stäbe Löcher bohren und die 8mm Stäbe einschieben. Dies ist maßstabsgerecht eine halbe verkleinerte Cheops-Pyramide. Man kann sie auch mental bauen, wenn man kann und man kann wenn man will und sich traut. Also trau Dich. Euer Volker Ratingen den 09.02.2015

16 Nov

Bienengesundheit wie kann ich sie fördern?

Bienengesundheit mit natürlichen Mitteln fördern.

Siebenstern Aktuell

  1. Oktober 2015

Das Thema Siebenstern gibt eine ganz neue Weltsicht. Mit einfachen Mitteln, eben dem Bienensiebenstern oder einem Steinkreis oder einer Acht, kann JEDER Mutter Erde und so auch sich selbst in ein harmonisches Umfeld versetzen. Der Siebenstern oder der Steinkreis (Stonehenge) beinhaltet eine uralte geometrische Weisheit die nun durch die Bücher      „Der Bien im Siebenstern“   und                                      „Steinkreise helfen Mutter Erde“ beide beim Verlag unter tredition.de zu bestellen, wieder zum Leben erweckt ist. Ich kann nur jedem raten der sich ein wenig für unsere Umwelt einsetzen möchte diese Bücher zu lesen und dann ein wenig danach zu handeln. In diesem Buch „Der Bien im Siebenstern“  und „Steinkreise helfen Mutter Erde“ werden auch die Energiebahnen, die Leylinien der gesammelten kosmischen Lebensenergien aufgezeigt und ihre Größen genannt. Danach handelt es sich hier um ein Weltumspannendes Netz das Tag und Nacht Lebensenergien an die Plätze liefert wo sie gebraucht werden um unsere Welt wieder lebenswert zu gestalten.

18.September 2015

Der Agnihotra Feuertopf Ritus ist bei den großen Zusammenkünfte wo alle im Kreis ihren Feuertopf anzünden ein wunderschönes, harmonisches Schauspiel. Alle Feuertopf betreiber sind der Meinung nun würde alles verstärkt durch die vielen Feuer. Wenn man aber mal nachfragst heben sich die Energien wie bei den eng zusammenstehenden Honigbienen-Siebensternen gegenseitig auf. Der Energiekreis um ein Feuer ist 4,2 km. Innerhalb dieses Kreises sollte kein zweites Feuer zur gleichen Zeit angezündet werden da es die Energie der anderen in der Nähe stört und aufhebt. Besser wäre es einen gößeren  Feuertopf 9x oder 18x größer in die Mitte für alle zu stellen. Alle anderen Töpfe müssen dann kalt bleiben. Dann wäre dort eine 18 x größere Energieausbeute, und kein Stören der vielen Feuer gegeneinander. Die Abstände müssen dann nach folgender Tabelle eingehalten werden. Die Energie beim Agnihotra Feuertopf fließt nur in den 4 Minuten wo das Feuer auch brennt. Ein Bienensienenstern liefert Tag und Nacht die gleiche Energie ohne Unterbrechung. Da ist es schon angebracht einmal zu überlegen  wie man Mutter Erde kräftiger und ausdauernder helfen kann. Die Schwingungsfrequenzen sind beim Feuertopf und beim Bienensiebenstern mit 2600 kHz die gleichen. Hiernach ist klar ersichtlich wenn man die Wahl hat das man sich für einen Honigbienen-Siebenstern entscheiden sollte und den Agnihotra Feuertopf beim etwas entfernteren Nachbarn zu Sonnenauf- und Untergang betreibt.

Agnihotra Feuertopf Energie

Zur rechten Zeit im Einsatz (Sonnenauf- und Untergang)

1 Feuertopf                           2 Feuertöpfe nebeneinander

Wirkkreis         :   4,2 km                         0 km

Frequenz         :   2600 kHz                      0 Hz

Boviseinheiten :   260 000 B                 0 B

Sieben Feuertöpfe im Siebenstern mit Radius 6,5 km

Wirkkreis         :     9 km

Frequenz         :     9 kHz

Boviseinheiten :   900 000 B

Ein Feuertopf 9 X größer                                                                18 X größer

Wirkkreis         :      25 km                                                           125 km

Frequenz         :        99,9 kHz                                                      235 kHz

Boviseinheiten :   30 Millionen B                                   59 Millionen B

 

Vorhandene Feuertöpfe geschätzt in D, CH, AU

25.900 Stück davon zur rechten Zeit im Einsatz:        3.600 Stück

129.000 Stück weltweit zur rechten Zeit im Einsatz

das ergäbe 9,9 Billionen Bovis Lebenseinheiten je Tag wenn sie alle zur gleichen Zeit angezündet würden. Da aber Sonnenauf- und Untergang überall verschieden ist   stehen gleichzeitig, weltweit rund um die Uhr nur 9,9 Millionen Bovis Lebensenergieeinheiten zur Gesundung von Mutter Erde zur Verfügung.

17.September 2015

Quadratura Circuli

QuadraturaCirculiA

Kreis und Quadrat haben nach dem Goldenen Schnitt den gleichen Umfang.

Der Winkel zwischen den einzelnen Siebenstern Bienenvölkern oder der Böschungswinkel des Feuertopfes kann wie folgt errechnet werden. Die geringen Abweichungen von hier 51,8 oder (360:7) 51,4 oder Winel der Sehnen im Siebenstern 51,2° sind dabei unerheblich.

Agnihotraaus Agnihotra Homa Hof.

9.September 2015

Aufstellen von vier Honigbienenvölker im Siebenstern. Platzbedarf nur 9  X  3 Meter.

Oft scheitert die Aufstellung eines 13 Meter Bienensiebensterns am Platz.  Mancheiner hat auch nicht gleich sieben Schwarmvölker zur Verfügung.  Bei einer Imkerin in Neuss ist ein neuer Bienensiebenstern mit vier Völkern aufgebaut und nach 26 Stunden nachdem das vierte Volk auf seinem Platz stand aktiv geworden.

ChartreSternHier die Kathedrale von Chartre mit eingezeichnetem Siebenstern wobei die zwei unteren Spitzen nach oben gezogen sind. Die zugehörigen Säulen sind auch oben eingebaut.

Der Platzbedarf ist in diesem Fall für die vier Völker 9 X 3 Meter. Wichtig ist natürlich das die Geometrie des Siebensterns auch hiebei eingehalten wird. Die Energien wie Frequenz von 2600 kHz, 1,8 Millarden Bovis in der Mitte, 4,2  km Wirkkreis und einer Aura von 36 Metern  sind die gleichen wie bei einem voll aufgebauten 13 Meter Bienensiebenstern.

chartre4Völker3chartre4Völker2

Wer genug Völker hat kann bei Platzmangel auch einen vollen Bienensiebenstern mit einem Durchmesser von nur 3,25 Metern aufstellen. Auch solch ein Bienensiebenstern funktioniert wie ein großer von 13 Metern Duchmesser.  Im  Sauerland ist in diesem Frühjahr ein 3,25 Meter Siebenstern aktiv geworden.

25. August 2015

Die wahre Aufgabe der Bienen beim Aufbau des Lichtplaneten

  1. August 2015 von beim Honigmann zu lesen

Der BIEN-Artikel von Volker v.Schintling-Horny wurde veröffentlicht Mai 2014 in dem Magazin “NeuZeit”

Wir zeigen Alternativen

Das staatenbildende Volk der Bienen hat seit jeher eine wichtige Funktion in unserer Kultur, der Honig, der Met, das Bestäuben der Pflanzen und der Nutzpflanzen sind zu einem Überlebensfaktor für Flora und Fauna geworden.
Ein Aspekt der jedoch kaum Beachtung findet, ist die wahre Aufgabe der Bienen für die Erde.
Dies soll hierbei beleuchtet werden.
Der Schulungsplanet Erde mit seiner interkosmischen Bibliothek hat eine Vielzahl an Leben hervorgebracht, so kann man die materiellen Erscheinungen in 4 Schöpfungsstufen unterteilen.
Mineral, Pflanze, Tier und Mensch.
Jede Stufe ist grob in 4 Bewusstseinsebenen eingeteilt, die Erscheinungsformen der Körper, die da wären:
der physische Körper (Gruppenseele)
der Ätherkörper (Gruppenseele)
der Astralkörper (Gruppenseele)
der Mentalkörper (Ichseele).

Der Mensch hat durch seinen Mentalkörper die Fähigkeit im Ich-Bewusstsein zu leben und hebt sich dadurch von den anderen Schöpfungsformen ab.
Es gibt jedoch eine Ausnahme in der Fauna und zwar bei allen staatenbildenden Tieren – es ergibt sich aus der Gruppenseele ein übergeordnetes Bewusstsein, speziell bei der Biene ein sog.
Ich-Bewusstsein, das im Folgenden als „BIEN“ bezeichnet wird.

In früheren Zeiten gab es eine Kommunikation zwischen dem „Bienenvater“ und dem „BIEN“.
Der Bienenvater erzählte von den Vorkommnissen und Mühen auf dem Bauernhof und der BIEN verstand über die Frequenzen der Emotion und Gedanken mit Ihm zu kommunizieren.

Damit ein Bienen Ich-Bewusstsein entstehen kann, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein.
Die Bienenkönigin ist das Herzstück eines Bienenvolkes und wenn sie, wie heute üblich durch künstliche Befruchtung entsteht, kann sie kein Ich-Bewusstsein entwickeln. Nur wenn sie einer Schwarmzelle entstammt, kann sie zu einem Sonnenwesen werden.
Wenn eine Bienenkönigin aus einer Schwarmzelle schlüpft, fliegt sie der Sonne entgegen, somit haben es die Drohnen als Erdwesen schwer, Ihr zu folgen.
Die Bienenkönigin fliegt dabei bis auf Regenbogenhöhe von ca 2,1 km hoch – genau genommen in den Violettbereich des Regenbogens (Zuchtköniginnen können nicht so hoch fliegen) und wird dort von mehreren Drohnen begattet. Solch eine Bienenkönigin begründet dann mit einem „Ich-Bewusstsein“ ihr Volk.
Mit einem Tonfrequenzmesser können wir Menschen dann auch nachmessen, ob ein Ich in das Volk eingezogen ist oder nicht.
Bei einem Volk mit Zuchtkönigin liegt die Frequenz bei 450 Hz, bei einer Sonnenkönigin bei 566 Hz.

Der nächste wichtige Bestandteil zur Entstehung eines Biens ist die richtige Anordnung der Völker.
Dabei muss man sich den Regenbogen als eine Art Dom vorstellen, der von den Baumeistern der Kathedralen bei uns als Sakralbau erstellt wurde.
Der Siebenstern mit seinem charakteristischen Winkel von 51 52`42“ ergibt bei den frühmittelalterlichen Kathedralen jenen heiligen Raum, wie der von der Kathedrale von Chartre, wo heilige Form und dessen Rhythmus eine heilige Geometrie ausmachen. Die Templer wussten dies umzusetzen, so liegt im Zentrum dieses Siebensterns das Allerheiligste verborgen.

Wenn durch die Bienenkönigin ein solcher Kathedralenbau erzeugt wird, bewirkt ein Aufstellen von sieben Bienenvölkern im Winkel von 51 Grad 52`genau diese heilige Kraft, die einen derart heiligen Ort erschafft.
Der Siebenstern steht auf einem Kreis von 13 Metern Durchmesser, auf dem die sieben Sternspitzen (Bienenvölker) markiert werden (einen Punkt zum anderen hat dabei eine Länge von 5,64 m). Diese Punkte und die Kreismitte dürfen sich auf keiner geopathogenen Zone befinden.
Die Bienenvölker stehen dann auf diesen Punkten auf einem 40 cm hohen Podest, mit dem Flugloch nach Süden gerichtet.
Über jedem Bienenvolk mit einem „Ich“ entsteht dann eine stehende Säulenwelle, die kosmische Energie ( freie Energie, oder Orgonenergie) in die das Bienenvolk zieht. Der Bien transformiert diese Kräfte und Energien von allen sieben Völkern in die Mitte des Kreises – dort werden sie dann in einem Radius von 4,2 Kilometern, kugelförmig, in alle Richtungen ausgestrahlt.

Die stehende Säulenwelle
kann man auch als Vortex bezeichnen, die in einem Wasserstrudel oder einer Windhose zu erkennen ist. Auch unsere DNA-Helix ist in einer Vortex angeordnet und gibt die Grundstruktur des schöpferischen Prozesses vor.
Bei einer Rechtsdrehung des Wirbels wird dabei magnetische Kraft hinzugefügt, bei einer Linksdrehung wird in dem magnetischen System Energie angezogen. Dabei wirkt sich die Richtung direkt auf die Elektronen-Spins aus, die sich als aufbauend(rechts) und abbauend(links) auf organische Systeme auswirken.
Unsere heutige destruktive Verbrennungstechnologie nutzt Frequenzen, also Wellen, als Energieträger, nicht so die Hochkulturen der frühen Kulturen, wie die der Atlanter.
Dort wurden noch die Wirbelenergien, die die Kreatoren der Welten als universelles Prinzip einsetzten, genutzt und auch technisch umgesetzt. Raumfluggeräte und Heilungstechnologie wurde und wird damit betrieben.
Auch die geistige Entwicklung des Menschen wird in solch einer stehenden Säulenwelle enorm beschleunigt, so lässt sich der drehende Wirbeltanz der Maulana-Derwische erklären, den der persische Mystiker Djallaladin Maulana Rumi entwickelte, um eine heilige Vortex über und um den Menschen zu erzeugen.

Überprüft man die Frequenz des Bienenvolkes eines solchen Siebensterns, so stellt man eine erstaunliche Frequenz von 999.999,9 Hz ( 999,9 kHz) fest!
Stellt man 4 Bienenvölker darauf, bleibt es gleich, doch beim 5ten Volk erhöht sich die Frequenz auf 1.321 kHz. Der Siebenstern überspringt damit die Frequenz der göttlichen Frequenz von 1000kHz.
Um dies verstehen zu können, muss man zu den Anfängen der Bienen auf dem Planeten Erde gehen, nämlich zu den Atlantern, die sie einst mitbrachten.
Dieses Wissen und die Technologie brachten die Bienen als ein eigenständiges, ätherisches Volk der Atlanter mit auf die Erde, die Atlanter wiederum nutzten auch den Siebenstern und verankerten so das Grundgitter des geisigen Lichtnetztes des Planeten. Ziel war es, den Planten Erde in einen Lichtplaneten zu wandeln und somit das Kollektivbewusstsein der Spezies Humanoid zu erheben. Dabei wurde der Ätherkörper der Bien über die schon vorhandene Wespe herausgezüchtet, hohe Atlanter verkörperten sich in einem Akt des Mitgefühls und der Hilfe für den Planeten Erde in das Hohe Beusstsein des BIEN. Dieses Wissen wurde dann nach Ägypten transportiert, wo die Bienen als heilig galten. Später geriet dieses Wissen und die dazugehörige Technologie in Vergessenheit.

Unser heutiges Bienensterben ist in diesem Zusammenhang ein über Pestizide, Elektrosmog, HAARP und Chemtrails ein bewusst geführter Kampf der Dunkelkräfte, auch gegen die wichtige Aufgabe der Bienen und allen Staatenbildenden Insekten, die Grundfesten des spirituellen Lichtgitters des Planeten zu zerstören.

Wir können also zusammenfassend sagen: eine Biene strahlt eine Frequenz von 450 Hz aus, ein Volk einer Schwarmkönigin hingegen 566 Hz. Ein Durchschnittsmensch strahlt eine Frequenz von 642 Hz aus, nach seinem Tod maximal 777 kHz, die somit höchste Stufe der Mentalwelt.
Ein einziges Volk eines Siebensterns hat aber schon eine Frequenz von 999,9 kHz, die höchste Frequenz der Ätherwelt, die sieben Ichs der sieben Völker strahlen dann zusammen und ergeben ein eigenständiges Wesen des BIENS mit einer göttlichen Frequenz von ab 1321 kHz und mit einem Engel als Führungsspitze.
Solch ein Siebenstern kann durch verschiedene äußere Umstände beeinflusst sein und wirkt dementsprechend unterschiedlich in seinem Einzugsgebiet.
Menschen, die eine stark negative Ausstrahlung haben, können die Wirkung drastisch mindern. Menschen die sich schon weiter entwickelt haben, sind in der Lage die hohen Energien aufzunehmen und können sich somit stärken – sowohl geistig als auch körperlich – und saugen diese Frequenzen auf wie ein Schwamm.
Geopathogene Zonen, seien es Erdstrahlen, Erdgase, Wasseradern, Erdverwerfungen (radioaktive Strahlung) und Gitternetzkreuzungen, werden neutralisiert.
Grubengase und Wasseradern sind wiederum bei Ameisenvölkern sehr beliebt.
Auch für diese Ordnung und die damit einhergehende Balance der Kräfte sind bei diesen Bewusstheiten sehr wichtig, daher wäre es interessant, sich mit der Aufgabe der Ameisen, speziell in diesem Zusammenhang, zu beschäftigen. Ameisen benötigen zur Aufzucht Ihrer Brut dieses spezifische Millieu von Wasseradern (Feuchtigkeit) und Grubengasen( Wärme).
Die Neutralisierung der Strahlung hat keinerlei Auswirkung auf diese Parameter.
Auch chemische Gifte werden durch den Siebenstern neutralisiert.
Brunnen die mit verseuchtem Grundwasser gespeist wurden, sind erst wieder mit frischem Wasser genießbar. Hohe Nitratbelastungen werden auf natürliche Weise gesenkt.
Die Effekte der Drehrichtung der Elektronen der Atome, auch Spin genannt, sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei der Wasserqualität.
Man kann mit einem Pendel nachprüfen ob das Wasser rechts-oder linksdrehend ist.

Rechtsdrehendes Wasser hat einen geordneten Spin, linksdrehendes Wasser einen ungeordneten Spin, demzufolge ist es wertlos.
Die Ordnung des Wassers ist abhängig von der Magnetkraft der Erde. Die Grenze liegt bei 0,45 G (Gauß= Magnetkraft). Bei allen Wassern unter 0,45 G dreht sich das Pendel links herum, bei allen Wassern über 0,45 G entsprechend rechts herum.
Da das Magnedfeld der Erde in den letzten Jahren stark nachgelassen hat, haben alle Hausbrunnen, die mit Oberflächenwasser gespeist werden, linksdrehendes Wasser.
Bei allen Wassern und auch Hausbrunnen, die in einem Siebenstern Wirkungsbereich stehen, bleiben die Drehverhältnisse so wie sie auch vorher waren.
Die Frequenzerhöhung des Siebensternes hat also keine Auswirkung auf die Magnetkraft der Erde.
Jeder Mensch ist aufgrund seiner Physiologie ein elektromagnetisches Wesen.
Das Torusfeld unseres Körpers reguliert dieses Feld, das auch für unser Bewusstsein maßgeblich verantwortlich ist. Wir können diesen Magnetismus somit sehr leicht aktivieren und bewusst/gezielt einsetzten.
Durch das Reiben der Hände entsteht beispielsweise ein elektromagnetisches Feld, das wir laden und somit ein Glas Wasser mit unserer rechten Hand magnetisch aufladen- oder aber mit unser linken Hand über einem Wasserglas magnetisch entladen können. So entsteht auch der Funke, der manchmal beim Händeschütteln mit einem Stromschlag einhergeht.
Auch auf die Lebensmittel hat ein Siebenstern keine Einwirkung, wenn es auf schlechtem Boden gedeiht. Hier ist die Agnihotra-Feuer Zeremonie ein Segen und wird immer verbreiteter angewandt.

Es zeigt sich also ein Bild der Bienen in einer völlig neuen Dimension, nämlich der wahren Aufgabe ihres Seins, wenn man sie in natürlicher Form wieder kultivieren kann, so wird die Erhöhung des Planeten in einer viel rasanteren Geschwindigkeit folgen können.
Beim Lichtkörperprozess von Gaia betrug der Frequenzbereich bis 1945 bei 642 Hz gewesen.
Ab 850 Hz verändert sich die Aura zu einem Lichtplanten, momentan haben wir ein sehr wechselndes, gesamtglobales Feld.
Die Pole sind von der Frequenz her am Höchsten und auch Deutschland liegt in einem recht beachtlichen Frequenzbereich, an manchen Stellen von bis zu 835 Hz . So ergibt das Besprühen mit Chemikalien (Chemtrails), sowie die Bearbeitung mit Hochfrequentstrahlen wieder einen neuen Sinn nebst der Einwirkung auf die von der Sonne kommenden Photonen und auf unsere DNA und unser Bewusstsein.
Die Inkarnierung der atlantischen Seelen und die der BIEN in dieser Zeit sind ein zyklischer Prozess, der immer zu den Zeiten der Wende geschieht. Es sind immer wieder die selben Seelen, jene, die solche Übergangszeiten bestreiten und auch die Widersacher der satanischen Kräfte sind immer wieder die selben, nur drehen sich alle miteinander in der Vortex mit jeder Inkarnation eine Stufe weiter, bishin zum Lichtmenschen und zum Lichtplaneten.
Die neuen/alten Technologien sind unvermeidlich und in bestimmten Kreisen auch nach wie vor in Gebrauch.
Ausschlaggebend für die Nutzung der Masse ist das Gesamtbewusstsein, das mit der uneingeschränkten Macht auch uneingeschränkteVerantwortung mit sich bringt, möchte man die Erfahrungen aus den verschiedenen Untergängen der Hochkulturen nicht immer und immer wiederholen.
Die lichten Imker und Hobbyimker unter uns können durch das Aufstellen von Siebensternen helfen die Aufgabe der Bienen wieder herzustellen. Heilung des Alten und Erweckung des Neuen gehen dabei Hand in Hand und die Frequenzen und Informationen der Lichtwerdung liegen in unser aller Macht.

https://www.youtube.com/watch?v=f6mJ7e5YmnE

http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2013/10/die-wahre-aufgabe-der-bienen-beim.html

Gruß an die Imker Der Honigmann

16.Juni 2015

Inzwischen haben wir in Deutschland 408 Bienensiebensterne, in Österreich 104 und in der Schweiz 135 macht 647 aktive Bienensiebensterne im deutschsprachigen Raum.

Das Buch „Der Bien im Siebenstern“ wird über Amazon gut verbreitet und soll in Kürze auch ins Französische übersetzt werden.

Ein normaler Bienensiebenstern mit  13/6,5 oder 3,25 Metern Durchmesser hat eine Frequenz von 2600 kHz, 1,8 Milliarden Bovis in der Mitte, 4,2  km Wirkkreis und eine Aura von 36 Metern. Damit hat man  Mutter Erde einen großen Dienst erwiesen. Wer nicht genug Platz hat kann den 13 Meter Siebenstern auch im Halbkreis aufstellen. Siehe hierzu den Grundriss der Kathedrale von Chartre mit eingezeichnetem Siebenstern im Buch „Der Bien —„. Die beiden unteren Sternspitzen sind nach oben verlagert, so hat man 6 Meter nach der einen Seite gespart. Ein Imker hat den Siebenstern in Spiralform mit 18 Völkern gebaut und damit eine Energie in der Mitte von 5,5 Milliarden Bovis erzielt. In England ist noch ein alter schamanischer Siebenstern mit 18 Völkern und einem Durchmesser von 52 Metern aktiv. Mit einem Wirkkreis von 14 km im Kugelumfang und einer Energieleistung von 20 Milliarden Bovis.

Bienenstärke erhalten.

Wir haben ja mit den Bienensiebensternen erreicht dass weltweit alle krankmachenden Benker (Gitternetze) unschädlich geworden sind.

Natürlich gibt es da wieder Neider und Gegenstinker im Untergrund die nun vermehrt unsere Imker und Bienen aufs Korn nehmen. Jeder Imker hat es schon erlebt: Obwohl genügend eingefüttert war, die Varroa Behandlung optimal durchgeführt wurde sind plötzlich keine Bienen mehr im Stock oder alle sind ohne erkenntlichen Grund tot am Boden.  Das ist nicht immer die Varroa oder andere Bazillen/Bakterien. Die Hintergründe müssen wir aufdecken und gezielte Gegenmaßnahmen entwerfen.

Neben den folgenden Maßnahmen haben wir nicht viel Möglichkeiten unseren Bienen zu helfen.
wie:   Bienen nur zur Wabenerneuerung und Honigernte stören, Neue Bienenweiden schaffen, nicht an Wassertagen an den Bienen arbeiten, Einfüttern mit eigenem Honig, Keine Winterbehandlung, Y der Mittelwände auf eine Seite, brutfreie Zeiten schaffen, Waben alle 2 Jahre generell tauschen, Kleinere Zellenmaße von 4,9 mm verwenden, Bücherskorpion einführen, Aufstellen im Siebenstern mit 51,2° Winkel und exaktem Kreis von 13, 6,5 oder 3,25 Metern Durchmesser 

Ein Ruf an die höheren Mächte:

 Kann die Aufstellung einer Pyramide mit dem Böschungswinkel von 51,4° einer Höhe von 75 cm und einer Grundfläche von 114×114 cm aus Holz- oder Messingstäben gebaut und im Bienensiebenstern aufgestellt,  mit einer Fläche genau nach NO ausgerichtet die Völkerzusammenbrüche wie wir sie heute erleben, vermindern. Welche weiteren Möglichkeiten haben wir unseren Bienen zu helfen?

Die Antwort: Völker, die zusammenbrechen sind Völker, die der Regeneration nicht gewachsen sind. Was bleibt, sind Völker der Stärke für die Zukunft, der Stärke, die von Nöten ist um den kompletten Verfall aufzuhalten. Dieser Verfall ist im Anrollen für die meisten Völker, es sind degenerierte Bienen, die sich nicht mehr an ihre Herkunft erinnern. Übrig bleiben die wirklich kräftigen Wesen, und die müssen wir stärken. Der Bau einer Pyramide trotzt dem Sturm in gewissem Maße und bewirkt eine Energie-Erhöhung, der die Degenerierten unter den Bienen weiterhin nicht gewachsen sind. Wir selektieren damit verstärkt. Selektion ist gegeben, sie findet statt auch ohne unser Zutun. Geht hin zu Euren Bienen und wacht, seit bereit zu harmonisieren und seit bereit, die vorhandenen Energien anzuheben durch Errichtung weiterer Siebensterne. Alle Siebensterne sind vernetzt und helfen sich somit gegenseitig. Die Pyramide ist ein guter Resonanzkörper, im Siebenstern sie ist eine Antenne für Weiterleitungen aus dem Kosmos. Sie katapultiert Schwingungen zur Erde und das hat zur Folge, dass die Siebenstern-Schwingung erhöht wird. Die degenerierten Bienen werden so schneller verschwinden.. Die Natur tut das Gleiche auch ohne Siebenstern und Pyramiden.

Zusammenbrüche der schwachen Bienenvölker können wir nicht verhindern, aber mäßigen. Wir müssen Bienenvölker-Hüter werden und ein Freund der Varroa-Milbe. Sie ist Kern des Ganzen, Kern dessen, was wir außer Acht ließen. Und nun schauet hin auf den Auslöser, auf die fast vergessene Bedeutungslosigkeit der Landstriche in eurem Alltagsbewusstsein. Gehe hin und achte die Milbe wie dich selbst.

Die Verluste minimieren heißt, sich auf das Handeln zu verlassen. Du kannst dein Handeln ausrichten auf Aufhalten des Verfalls und doch findet dieser weiter statt. Du kannst den Verfall nicht aufheben, aber helfen, diesen aufzuschieben und helfen, den Verbliebenen die best mögliche Rückenstärkung zu geben. Dies ist dein Gebot: Du sollst die Schwachen stärken, aber du sollst nicht dienen dem Aufbruch einer Zeit, die nicht die unsere ist. Unsere ist die Zeit des Wandels. Sei ein Wandler, indem du Beobachter und Schützer bist, ein Begleiter der Degenerierten und ein Errichter der neuen Zukunft der Regenerierten. Unsere Bienen sind wohl eins der ältesten Haustiere des Menschen. Also behandle die Bienen auch wie deinen Hund oder Wellensittich. Wir haben jetzt die Völker der neueren Zeit, die da kommt nach dem Wandel. Maßnahmen können sein, die Varroa einzudämmen und die Varroa zu lieben als ein Wesen, das eine Daseinsberechtigung hat wie alles, was ist. Liebe das Milbentier als Wesen und schaffe so die Einheit im Volk, dezimiere die Milbe, aber rotte sie nicht aus. Die Milbe ist ein Wirtsucher die den Wirt braucht und wird sich diesen Lebens-Ast nicht selbst absägen. Schaue liebevoll auf die Milbe als Wesen der Ganzheit, schaue was sie uns getan hat. Kam sie nicht an, in einer Zeit, in der wir Menschen unsere Bienenweide als Ernährungsgrundlage für die Bienen völlig vergessen haben. Hat sie nicht viele veranlasst aufzuwachen, auf das Grün zu schauen und zu bemerken, hier fehlt Bunt. Bunt für die Biene wurde geschaffen von Menschen, die erkannten, dass die Biene die Vielfalt braucht zum Überleben und nicht die Monokulturen. Wären ohne Milbe nicht noch mehr Monokulturen, mehr Spritzmittel mehr Gene und weniger Blühfelder, wären ohne die Milbe nicht die Blicke weiter getrübt und die Landschaft vergessen bei dem immer mehr, immer größer immer weiter schreiten. Die Milbe, und sei sie auch klein, ist geschaffen, um Aufwachen zu demonstrieren. Abstraktes Aufwachen für den oberflächlichen Menschen, aber für den tiefer Fühlenden eine Einheit von Licht. Wir vergaßen die Bedeutung der Landstriche für den Erhalt der Biene, und nun vergesset nicht die Einheit des Ganzen und sehet den Zusammenhang. Bekämpfet nicht sondert integriert, minimieren und nicht beseitigen. Liebe deinen Nächsten und sei sein Name auch Milbe. Verneige dich vor dem Spinnentier wie vor mir und dir, da ist kein Unterschied, es ist nur ein anderes Wesen. Habt Dank und Freude.

Ein anderes Mittel ist die Liebe, die Liebe zu allem was ist. Liebe das was du nicht verstehst und was dir das Bienenhüterleben vermeintlich erschwert. Schaue dahinter und erkenne das Licht. Segne die Milbe und segne dich, seid eins und ihr ruhet in unserem Schöpfer.

Material für die Pyramide: Einen Kopf mit 8 mm Löchern aus einem Bastlerladen,4 Rundstäbe (8mm x 1 m) 2 Rundstäbe (12mmx2,4 m) die geteilt werden. In diese 12 mm Stäbe Löcher bohren und die 8mm Stäbe einschieben. Dies ist maßstabsgerecht eine halbe verkleinerte Cheops-Pyramide. Man kann sie auch mental bauen, wenn man kann und man kann wenn man will und sich traut. Also trau Dich. Euer Volker Ratingen den 09.02.2015

Bienen umfassend BodoPeter

ALLERLEI KRITISCHES ZUR BIENENHALTUNG
Hans Studerus

INHALT
Lieber Imker, der Bien möchte Dir etwas sagen

4 Fragwürdiges in der Bienenzucht
6 Biene und Klima

8 Biene, Wildtier oder Nutztier?

9 Biene und Honigerträge
10 Biene und Korbimkerei

12 Rhythmus in der Korbimkerei

13Vom Schwarm und vom Schwärmen 14 Bienenschwärme richtig behandeln
15 Plädoyer für die Schwarmvermehrung

16 Bienenköniginnen 18 Kritisches
zur künstlichen Königinnenzucht 20 Bienenschwarm und Ablegerbildung
22 Wachsmittelwände, Brutzellengrösse und Wabenabstand

23 Vonden Drohnen 24 Biene und Schwänzeltanz 25 Biene und Sozialleben

26 Bienen und die Angst 27 MDA-Splitter-System 28 Umgang mit Bienen? 29 Die Mechanisierung in der Bienenhaltung 30 Bienenindustrie 32 Zur Winterauffütterung
der Bienen 33 Zur Nahrung der Biene 34 Tiere als Spezialisten
35 Zur Winterauffütterungszeit 36 Lieber Bienenfreund 37 Bruder Adam
und die Buckfastbiene 38 Was ist mit den Bienen los? 39 Studien zu Bienen
und Elektrosmog 40 Bienenkrankheiten 42 Biene und Mikroorganismen
43 Bakterien 44 Sauerbrutbekämpfungsstrategie 45 Sauerbrut, eine Erkältung
der Brut? 47 Biene und Hygiene 48 Liebe Bieneninspektoren 49 Aus
Forschung und Praxis 50 Die gute imkerliche Praxis 51 Biene, gesund oder
krank? 52 Wozu eine Imkerfortbildungsstätte notwendig wäre 53 Situation
und Aussicht der heutigen Bienenhaltung 54 Nachwort 61 Impressum  624
LIEBER IMKER, DER BIEN MÖCHTE DIR ETWAS SAGEN
Es ist nicht nur in aller Imker Munde, dass es uns Bienen nicht mehr gut geht und ich möchte Euch erzählen wie wir die Lage sehen…
Bis ca. Mitte des 19.Jahrhunderts ging es uns eigentlich gut. Der Imker wusste noch instinktiv wie er mit uns umgehen musste, damit er und wir zufrieden waren.
Wir durften uns ausschliesslich mit dem Schwärmen vermehren, wie wir es seit Jahrtausenden gewohnt waren.
Mit dem Hochzeitsflug holte sich die Königin die Kraft ein langes Leben lang Eier zu legen. Auch die Ernährung stimmte noch; Pollen und Nektar sind für uns lebenswichtig und über den Winter liess uns der Imker ausschliesslich Honig im Stock. Unsere Wohnung war stabil gebaut und das Mikroklima war wunderbar passend für uns. Wir fühlten uns gesund und wohl. Die wenigen Eingriffe im Frühling und Herbst ertrugen wir gerne für die Aufmerksamkeit des Imkers, welche er das ganze Jahr über für uns hatte.
Nun aber begann eine neue Zeit. Die Imker wollten plötzlich mehr Honig von uns ernten und dazu erfanden sie Erstaunliches: Eine Wohnung wo alle Waben beweglich waren und nach Belieben vom Imker ausgewechselt werden konnten.
Auch mussten wir plötzlich so genannte Mittelwände ausbauen und konnten fast keinen Wachs mehr produzieren, obwohl uns diese Arbeit immer stark gemacht hatte. Auch begann nun der Imker schon im Frühling uns Honig weg zu nehmen, was uns Angst machte und wir umso mehr sammelten, so dass wir am Abend todmüde waren. (Dabei wäre der über den ganzen Sommer gesammelte Honig auch für den Menschen der feinste und gesündeste) Über den Winter blieb uns
oft nur noch Waldhonig, welcher uns aber in seiner Einseitigkeit nicht gut tat. Als nun Ihr Imker merkten, dass wir in der Not auch Zuckerwasser trinken, füttert Ihr uns immer mehr mit diesem und glaubt, Zucker sei für uns ebenbürtig  wie Honig, zu unserer Beleidigung. Was uns aber am meisten Sorge macht, ist, dass uns Bienen der natürliche Vermehrungstrieb weggenommen wird. Auch
wieder aus lauter Gier mehr Honig ernten zu können, wird uns der seit Urzeiten existierender Trieb zur Vermehrung, der Schwarmtrieb, zum Teil sehr massiv unterdrückt. Erstaunlich was Euch Imker dazu alles einfällt. Dazu kommt dieses Züchten von unnatürlichen Bienenköniginnen welche schon nach zwei Jahren
wegen Schwäche ausgewechselt werden müssen, auf die aber die Züchter trotzdem so stolz sind, dabei aber eigentlich nicht wissen was sie tun. Viele glauben daran, dass sie deswegen den Honigertrag um das doppelte hätten steigern können, wollen aber nicht einsehen, dass nur die Zuckerfütterung die Ursache ist. Was auch kaum ein Imker weiss, ist, dass mit diesen, gegen die Natur erzeugten Bienenköniginnen, unser Erbstrom geschwächt wird. Die Natur kennt keine Innzucht, sondern Bastarde, Vielfalt. Man vergisst auch, dass wir Bienen
uns in den verschiedenen Regionen nicht mehr ganz heimisch fühlen können, da wir ja aus ganz Europa zusammengemischt wurden von Euch Imkern. Heimisch in einer Region, aber dort freie Vielfalt (nicht Innzucht), wäre das Zauberwort gewesen.
Weniger dramatisch für unser Überleben , aber im einzelnen auch tödlich für uns sind Gifte an und in den Pflanzen, Mobilfunkstrahlen, zeitweise Blütenarmut oder Monokulturen. Die Varroamilbe, gegen die wir uns nicht wehren können, dürfen, hätte euch Imker aufrütteln sollen, die Haltung und Pflege von uns Bienen wieder zum Positiven zu verändern. Nun folgen noch sekundäre Erkrankungen
die Ihr Imker gar nicht mehr einzuordnen wisst und viele von uns
sterben, geschwächt an Lebenskräften.
Was tut Ihr Imker gegen all dieses? Ihr tut noch mehr Falsches, aus Angst
vor Krankheiten öffnet Ihr bald fast wöchentlich unser Heiligtum, das Brutnest, stürzt Euch auf eine relativ harmlose Erkältungskrankheit von uns Bienen (Sauerbrut), glaubt an den Unsinn diese eindämmen zu können, indem man tötet und vergesst ganz ein Wort, auf das Ihr Euch wieder besinnen solltet: HEILEN.
FRAGWÜRDIGES IN DER BIENENZUCHT
Kannte man anfangs des letzten Jahrhunderts noch relativ wenige Bienenkrankheiten, das Bienensterben in den Jahren 1906 und 1913 ausgenommen, hat sich dies in den letzten Jahren enorm verändert. Die Gesundheit der Bienen ist in Imkerkreisen zum Hauptthema geworden. Man sucht die Schuld in der blumenlosen Landschaft, in Pflanzengiften, im Elektrosmog und ähnlichem.
Dass aber diese Problematik etwas mit der gängigen Methodik der
Haltung und Pflege der Bienen zu tun haben könnte, wird zu wenig beachtet, ja diese Methoden wie Zuckerfütterung, Schwarmverhinderung, Mittelwandwaben oder beweglicher Wabenbau werden auch von den Bieneninstituten als optimal bezeichnet. So beschränkt man sich auf das Bekämpfen der Bienenkrankheiten
und hofft, mit extremen Hygienemassnahmen, Kontrollen,
Verjüngungsmethoden, Züchten oder gar Gentechnologie die Situation in den Griff zu bekommen.
Es ist notwendig, dass die Methoden der heutigen modernen Bienenzucht vermehrt hinterfragt werden. Im Zuge der Globalisierung hat sich in vielen Menschen eine neoliberalistische und darwinistische Haltung allen Dingen gegenüber entwickelt, welche alles rechtfertigt was Gewinn erbringt. Ausbeutung
wurde Normalität. Alles was kein Geld einbringt, scheint kein Lebensrecht mehr zu haben auf dieser Erde. Eine Kuh, die gegen 20 Jahre alt werden könnte, muss heute mit unnatürlicher Fütterung so viel Milch geben, dass sie nach drei Kälbern (5–6 Jahre), geschwächt und unfruchtbar geworden, zum Schlachthof muss. Ein Huhn, Lebensdauer 12 Jahre, wird als modernes Legehuhn nach 12–14 Monaten entsorgt, weil die Legeleistung abnimmt. Auch eine gezüchtete Bienenkönigin, so ist die Empfehlung, soll nach zwei Jahren
ersetzt werden, wobei Schwarmköniginnen bis 5 Jahre oft noch gute Leistungen erbringen. So hat sich aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus eine vom einzelnen Menschen eigentlich nicht gewollte, verachtende Haltung dem Tierreich gegenüber eingestellt. Eine Gegenbewegung bildete allerdings der Biolandbau.
Unter Bienen- oder Königinnenzucht versteht man im Allgemeinen das
Züchten innerhalb einer Bienenrasse; man will «schlechte» Eigenschaften weghaben, die «guten» erhalten und verbessern. Die Objekte dieser Arbeit sind Bienenkönigin und Drohnen. Die Königin des Bienenvolkes mit den erhofften «besten» Eigenschaften wird in grosser Anzahl vermehrt. Zur Begattung kommen Drohnen von ausgewählten Völkern (Belegstation). Dabei besteht die Gefahr der Innzuchtfolgen (Innzuchtdepression), das heisst Schwächung des Bienenwesens und damit Anfälligkeit (Immunschwäche) auf Krankheiten.
Es wäre natürlicher nebst der Vermehrung über den Schwarm, auch die
Befruchtung der Bienenkönigin im Hochzeitflug, den freien Drohnen zu
überlassen, anstelle derjenigen der Belegstationen, oder gar die künstliche Besamung zu propagieren. Auch sollte man möglichst in der Region heimische Bienenköniginnen halten. Der Bienenschwarm ist die von der Natur gewählte Einheit von Königin Bienen und Drohnen. Beim Ableger (künstlicher Schwarm) müssen, fremde künstlich gezogene Königin, Bienen und Drohnen zusammenleben. Je natürlicher die Biene gehalten werden kann, desto gesünder
wird sie sein.
WUSSTEN SIE, DASS EINE
ZUCHTKÖNIGIN SCHON
NACH ZWEI JAHREN ERSETZT
WERDEN SOLL, IM GEGENSATZ
ZU EINER SCHWARMKÖNIGIN
DIE BIS FÜNF JAHRE
FRUCHTBAR SEIN KANN?
8
BIENE UND KLIMA
Im nördlichen Europa und bis nach Sibirien hinein lebte seit Jahrtausenden die Nordbiene, Apis mellifera mellifera. Es gefiel ihr in diesem doch oft rauhen Klima und es fiel ihr nicht ein, in wärmere Gegenden abzuwandern. Sie blieb dieser Gegend treu. Ebenso treu zu ihrer Umgebung verhielten sich andere Bienenrassen, wie z. B. Apis m. iberica (Spanien), Apis m. ligustica (Italien), Apis m. carnica (Balkan) oder Apis m. macedonia (Türkei). Keine dieser Bienenrassen siedelt freiwillig in eine andere Region, obwohl dies theoretisch und von den geographischen Möglichkeiten her denkbar wäre. Die Natur einer bestimmten Region und die entsprechende Bienenrasse scheinen
miteinander innig verbunden zu sein. Wir können es auch ein Sichwohlfühlen in einem bestimmten Klima nennen. Wie unwohl würden sich gar Bienen fühlen wenn sie über Kontinente hinweg versetzt werden. Das Sichwohlfühlen ist aber für Pflanze, Tier und Mensch eine Voraussetzung für Gesundheit. Ich finde es nicht gerade vorbildlich, wenn das Bieneninstitut Liebefeld Bienen aus Südfrankreich einkauft, nicht nur aus oben genannten Gedanken,
auch deshalb, weil doch gerade die Bieneninstitute vor dem Einschleppen von Krankheiten warnen.
WUSSTEN SIE, DASS
BIS VOR CA. 150 JAHREN
MIT RELATIV EINFACHER
BIENENHALTUNG, OHNE
ZUCKERFÜTTERUNG,
HONIGERTRÄGE MÖGLICH
WAREN?
9
BIENE, WILDTIER ODER NUTZTIER?
Bis vor etwa 100 Jahren und früher, war unsere Hausbiene auch ein Wildtier. Sie war des öfteren noch in unseren Wäldern anzutreffen. Dort lebte sie in den noch vorhandenen Höhlen alter Bäume.
Heute ist es eine Seltenheit geworden, wenn man ein Bienenvolk findet,
welches im Walde lebt. Noch seltener ist es, dass ein solches Volk längere Zeit dort überleben kann. Ist es, weil im Walde kaum mehr Nistgelegenheiten vorhanden sind?
Ist es die heutige Trachtarmut?
Ist die Biene zu schwach geworden um in der Natur alleine, ohne den Menschen, zu leben. Ist die moderne Züchtung mit ihren Züchtungszielen der Grund.
Hat die moderne Bienenhaltung dieses Insekt zu sehr verwöhnt?
Wäre es nicht sinnvoll, zu versuchen, die Biene wieder in den Wald auzusiedeln? Als Wildtier könnte die Biene eine wichtige Genresource darstellen. Die Biene hat Jahrtausende als Wildtier in der Natur überlebt. Der Mensch hat sie dabei auch immer begleitet, hat ihre Produkte geschätzt und sie langsam an das Haus gewöhnt. Er hat es aber bis in die Mitte des 19.Jahrhundrt hinein in einer bestimmten Art und Weise, einer instinktmässigen Methode, getan, sodass
die Biene, wie in der Natur noch als Wildtier, alles was sie brauchte, hatte. Nahrung, Vermehrung und Behausung stimmte noch für sie. Und die Biene war dabei gesund. Und das war so bis etwa Mitte 19. Jahrhundert. Wenn wir jetzt aufmerksam beobachten was seither sich durch die moderne Bienenhaltung alles verändert hat, für den Honigimker wohl zum Vorteil, für die Biene aber war durchs Band alles nur nachteilig.
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BIENE UND HONIGERTRÄGE
Hält man heute Bienen so, wie sie vor über 100 Jahren gehalten wurden
(z.B. in der Korbimkerei oder mit der Warrébeute), so zeigt sich eindeutig, dass die Bienen einiges an Eigenaktivität und Vitalität eingebüsst haben. Sie bringen, auch in guten Jahren, kaum Erträge und können ohne Zuckerfütterung kaum überwintern. Damals hatte die Biene immerhin die Hälfte des heutigen Honigertrages eingebracht. Die Biene ist auch krankheitsanfälliger geworden (man hat jetzt eine Seuchenkasse eingerichtet) und sie wehrt sich auch nicht gegen die Varroamilbe. Und trotzdem ist es so, dass mit der modernen
Betriebsweise etwa doppelte Honigerträge möglich sind. Dies auch von
Völkern welche dann schon im Vorwinter sterben. Wie kommen diese hohen Erträge zustande? Tatsache ist, dass der ganze Fokus der meisten Imker darauf ausgerichtet ist, den grösstmöglichen Honigertrag zu erwirtschaften. Diesem Ziele dienen tatsächlich fast alle Massnahmen in der Behandlung und Pflege durchs ganze Bienenjahr. Aber auch schon allein der Wille des Imkers, von den Bienen möglichst viel Honig zu bekommen, hat möglicherweise schon eine psychologische Wirkung auf dieses Tier, gerade so wie das Pferd die Peitsche fürchtet wenn es den Wagen nicht zieht. Tiere können Angst empfinden und sind relativ gefügig. Es ist auch ein Irrtum zu glauben, dass die «heilige Kuh» Züchtung, sondern viel mehr die immer stärker gewordenen Zuckerfütterung der Hauptgrund für die hohen Erträge ist. Dazu kommen die Monokulturen wie Raps u. a. welche für Mehrertrag, aber auch für die Eintönigkeit dieser Honige zeichnen. Dann werden die Völker schon früh im Jahr darauf trainiert, eine möglichst grosse, aber unnatürliche Masse an Sammelbienen zu haben, Drohnen dagegen werden künstlich eingeschränkt. Auch das Unterdrücken
des Schwarmtriebes steigert die Honigleistung. Früher war die Honigernte im Herbst, heute wird schon im Mai, wenn möglich, geerntet, und folgt eine Schlechtwetterperiode wird Zuckerwasser notgefüttert.
Die wohl extremste Methode um hohe Honigerträge zu erzielen ist die
sogenannte Brutdistanzierung nach Demarée. Dabei wird die Bienenkönigin gezwungen so viele Eier zu legen, dass sie das Jahresende oft nicht mehr überlebt   (siehe SBZ 04/2011, Lothar Hartwig, Imkern – spannend wie ein Krimi).
Die hohen Honigerträge in der heutigen Zeit sind nur durch ausgeklügelte Manipulationen seitens der Imker möglich.
Vor 150 Jahren kannte man Mittelwände und Zuckerfütterung nicht, man vermehrte ausschliesslich über Schwärme und das Brutnest hatte durch den stabilen Wabenbau ein gutes Mikroklima. Trotzdem erntete man immerhin etwa die Hälfte des heutigen Honigertrages.
11
Nach einer Veröffentlichung von P. Fluri und R. Frick, Agroscope Liebefeld, ist in der Schweiz der Honigertrag vom Jahr 1900 bis 2000 pro Volk und Jahr im Durchschnitt von ca. 6 kg auf 10 kg gestiegen. In anderen Studien für den selben Zeitraum von 7 kg auf 15 kg. Das Mittel vom Jahr 2001 bis 2003 betrug pro Jahr und Volk 17,7 kg.
12
BIENE UND KORBIMKEREI
In der alten Korbimkerei hielten die Imker, instinktiv oder aus altem
Wissen, die Bienen in einer viel artgerechteren Weise als dies in der modernen Bienenzucht der Fall ist. Die Bienen konnten sich ausschliesslich durch Schwärmen vermehren und ihr Futter bestand auch im Winter explizit aus ihrem im Sommer gesammelten Honig. Dazu hatten sie ein stabiles Brutnest, das heisst, ein perfektes Mikroklima über den ganzen Sommer und sie produzierten
den Wachs selber (keine Mittelwände). Die Bienen dankten dies mit
einer guten Gesundheit. Diese Methode war auch mit viel weniger Aufwand verbunden und der etwas kleinere Honigertrag pro Volk war auch kein Problem.
Den oft zitierten Vorwurf an diese Methode, dass im Herbst viele Völker,
z. B. ein Drittel, aufgelöst wurde bei der Honigernte, relativiert sich, wenn man bedenkt wie viele Bienenvölker und Königinnen in der heutigen modernen Bienenhaltung vernichtet werden. Es werden schon viele Bienenschwärme aus Angst vor Krankheiten abgetötet und ebenso zu kleine wie auch zu schwache Völker. Dann gibt es die Empfehlung Bienenköniginnen die älter als zwei Jahre sind zu ersetzen. Zerdrückt werden wohl auch die überzähligen Königinnen
aus der künstlichen Zucht. Dazu kommen noch hunderte von Bienenvölkern welche jedes Jahr wegen Brutkrankheiten abgeschwefelt werden müssen. Im Gegensatz zu heute, wo zu jeder Jahreszeit bald fast alles gemacht werden kann, gab es früher noch Schwerpunkte im Jahr. Der Herbst war allgemein die Erntezeit. Die Frucht des Feldes wurde eingefahren. Tiere wurden geschlachtet und auch der Honig der Bienen geerntet. Wenn man die Tierhaltung von damals mit heute vergleicht, kann man sagen, die Tiere hatten ein glücklicheres Leben damals und dann ist der Tod auch weniger schlimm. Ein erfülltes Leben fürchtet den Tod weniger.
13
RHYTHMUS IN DER KORBIMKEREI
1. Möglichkeit
Von zum Beispiel 14 Bienenvölkern behielt man im Frühling 7 Schwärme
und übersommerte somit 21 Völker. Im Herbst löste man die 7 Völker
auf welche 2 ½ Jahre alt waren und erntete allen Honig. Es überwintern die Schwärme und dann die 7 Bienenvölker welche 1 ½ Jahre alt waren. Im Frühling behielt man wieder 7 Schwärme welche von 1-jährigen oder 2-jährigen Völkern stammen konnten. Es übersommerten wiederum 21 Bienenvölker.
Im Herbst erntete man dann wieder die 2 ½ Jahre alten Volker und löste sie auf. Somit wurden alle Völker 2 ½ Jahre alt. Damit war die Erneuerung des Wabenbaues gesichert. Und die Königinnen? Weil nun mit dem Vorschwarm immer die alte Königin mit geht, konnte diese so alt werden wie es ihr von der Natur aus möglich war. Sie konnte also bei dieser Methode des Imkerns älter werden als das Volk. Über Nachschwärme konnten auch junge Königinnen zum Zuge kommen.
Warum will man in der modernen Bienenzucht die Völker «ewig» erhalten?
Dafür müssen die künstlich gezüchteten Königinnen, weil sie wohl so
schwach sind, bald jedes Jahr ersetzt werden? In der Natur wird eine Königin mehrere Jahre alt und die Bienen ca. 6 Wochen oder 6 Monate (Sommer- oder Winterbienen). Jedes Lebewesen in der Natur hat seine Zeit des natürlichen Todes.
2. Möglichkeit
Wenn nun von den 12 Bienenvölkern auch 12 Schwärme nachgezogen
wurden, wurden von den 24 übersommernden Völkern im Herbst 12 (die
Schwärme vom letzten Jahr) geerntet und dann aufgelöst. Es überwinterten also nur Schwärme, welche im Frühling dann, einjährig, wiederum 12 Schwärme liefern sollten.
Vermutlich wurden diese zwei Möglichkeiten auch variert angewendet.
Gibt es ein natürliches Alter im Bienevolk?
– eine Königin wird 4 bis 5 Jahre alt
– Wachs im Brutnest ist nach 4 bis 5 Jahren unbrauchbar
– Drohnen werden ca. 3 Monate alt
– Sommerbienen werden ca. 6 Wochen alt
– Winterbienen werden ca. 6 Monate alt
14
VOM SCHWARM UND VOM SCHWÄRMEN
Am jungen Apfelbäumchen hängen Mitte Mai zwei kleine Bienenschwärme eng beieinander, wohl Nachschwärme. Ich schütte beide zusammen in eine Schwarmkiste, lasse sie mit dem offenen Flugloch unter dem Bäumchen stehen. Etwa eine Stunde später schaue ich nach. Es liegt eine tote Königin neben der Kiste im Gras. Eine zweite hängt lebend am Kistengitter und will zum Schwarm zurück. Ich schiebe sie durch die Flugöffnung hinein. Diese Bienenkönigin hat die andere hinaus gejagt, getötet und den Rückweg durch das Flugloch nicht mehr gefunden. Dieser Schwarm wurde bis zum Herbst noch ein kräftiges Volk.
In den Bienenschwärmen finden sich die prächtigsten Königinnen, im
Vorschwarm ältere, im Nachschwarm junge. Der Schwarm gilt allgemein als gesund und fleissig und auch an Varroamilben arm.
Bienenschwarm: die von der Natur gewählte Einheit von Königin, Bienen
und Drohnen, im natürlichen Jahresrhythmus.
Ableger: fremde Königin, Bienen und Drohnen müssen zusammenleben.
Stehen die Bienenvölker zu eng beieinander, erfassen beim Schwärmen eines Volkes oft Bienen der anderen Stöcke das Schwarmfieber. Der Schwarm erhält dann Bienen von mehreren Völkern.
«Nimmt man einem Bienenvolk, das schwärmen möchte, die Königin weg, wird dieses Volk nicht mehr schwärmen. Macht man dies mehrere Jahre lang, entsteht Disharmonie im Volk, es wird geschwächt und kann Kalkbrut bekommen.
» (Ernst Perkiewicz, Imkerlehrer Bienenversuchsanstalt Nürnberg.)
«Das Bienenvolk hat, gegenüber anders hoch entwickelter Organismen,
die Fähigkeit, mit dem 10. Teil der Normalgrösse noch überlebensfähig zu  sein. Beim «Gesundschrumpfen» können ganz andere Dynamiken spielen; das zeigt der Abbau der Varroamilben von abgeschwärmten Völkern. Die Fähigkeit, auf ein Minimum zu schrumpfen und wieder zu expandieren, ist ein Hygienefaktor, der in der Imkerei noch kaum wahrgenommen wird. Es ist übrigens auch bei den Überlebensversuchen auf Gotland beobachtet worden»
(Fries I. et Al. 2006).
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BIENENSCHWÄRME RICHTIG BEHANDELN
Es scheint mir, dass bei Kursen für Jung- und Neuimker/innen zuwenig
auf die Behandlung von Schwärmen hingewiesen wird. Es ist völlig nicht nötig, dass ein Vorschwarm in Kellerhaft gesetzt wird. Der Vorschwarm mit der alten Königin, der um die Mittagszeit ausfliegt, sammelt sich in der Nähe des Bienenstandes und man hat in der Regel etwa eine halbe Stunde Zeit um ihn in eine Schwarmkiste zu tun. Dieser Vorschwarm kann noch am selben Abend in eine neue Beute einlogiert werden. Er wird gerne bleiben und kann sofort anfangen zu bauen, hat er doch für drei Tage Proviant bei sich. Bei schlechtem Wetter soll er etwas gefüttert werden, sonst soll er auch fleissig selber sammeln.
Nachschwärme, die ja eine junge, unbefruchtete Königin haben, kann man eine Nacht und einen Tag in Kellerhaft setzen, aber nicht länger, dann bleiben sie auch sicherer. Überaschende Ausnahmen gibt es in der Bienenhaltung natürlich immer wieder Die Natur kennt übrigens keine Kellerhaft. Auch ein Nachschwarm will möglichst schnell bauen.
Ist man nicht sicher ob es sich um einen Vor- oder Nachschwarm handelt, behandelt man ihn zur Sicherheit wie einen Nachschwarm.
Es ist mir etwas unbegreiflich wenn im Artikel von Christian Sacher in der SBZ 05/2014 bei der Besprechung eines Königinnenkunstschwarmes 5 Tage Kellerhaft empfohlen werden, bis die ersten Bienen tot zu Boden fallen und dann erst soll gefüttert werden. Ein solchermassen behandeltes Volk ist ja total geschwächt und gerade anfällig für diverse Krankheiten. Im Gegensatz zu einem solchen Kunstschwarm strotzt ein natürlicher Schwarm vor Gesundheit.
WUSSTEN SIE, DASS, WENN
EIN VOLK SCHWÄRMEN WILL,
ES OFT ZWEI WABENSTRÄNGE
NEBENEINANDER BAUT, ALS OB ES
DEN WILLEN ZUR TEILUNG ZEIGEN
MÖCHTE?
16
PLÄDOYER FÜR DIE SCHWARMVERMEHRUNG
Die Vermehrung der Bienenvölker über Schwärme ist in den letzten Jahrzehnten
immer mehr, insbesondere von den Bieneninstituten und den Züchterorganisationen,
als altmodisch, inneffizient, risikoreich und nicht erfolgreich
hingestellt worden. Dabei wird intensiv für die künstliche Königinnenzucht
und das Ableger machen geworben ohne auf die negativen Seiten dieser
unnatürlichen Methoden einzugehen. Nun ist die Schwarmvermehrung
aber die Methode mit der die Natur seit tausenden von Jahren die Biene hat
überleben lassen und dabei allen Krankheiten getrotzt hat, ohne menschliche
Eingriffe. Auch der Mensch hat bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts diese
Vermehrungsart den Bienen überlassen und die Bienenkrankheiten waren
wenig Thema. Dass Bienenschwärme Krankheiten übertragen können ist eine
Vermutung, bewiesen ist, dass Schwärme relativ frei von Varroamilben sind.
Trotzdem wird, vor allem bei fremden Schwärmen, die radikale Vernichtung
empfohlen. Diese Angst vor Krankheiten wurde noch weltweit verstärkt
durch die von der Pharmaindustrie angezettelte Hysterie der Seuchengefahren
(siehe Vogel- und Schweinegrippe).
Die natürliche Vermehrung der Bienen über den Schwarm hat aber viele
Vorteile, welche wieder vermehrt wahrgenommen werden sollten. Der Bienenschwarm
ist – die von der Natur gewählte Einheit von Königin, Bienen
und Drohnen-, im Gegensatz zu einem Ableger bei dem Königin, Bienen und
Drohnen von verschiedenen Völkern zusammen leben müssen. Auch bei der
Schwarmvorwegnahme wird verhindert, dass sich Königin, Bienen und Drohnen
selber finden, immerhin bleibt die Königin bei den Bienen vom gleichen
Volk. Wird eine fremde Bienenkönigin in ein weiselloses Volk eingesetzt, ist
dies auch nur mit List und Zwang möglich (längere Käfighaltung ).
In den Schwärmen finden sich die prächtigsten Königinnen, im Vorschwarm
ältere, im Nachschwarm junge. Übrigens wird eine künstlich gezüchtete
Königin im Durchschnitt ein Jahr weniger alt, wobei bei diesen sowieso
laut Züchtern die Empfehlung gilt, sie nach zwei Jahren wegen Altersschwäche
zu ersetzen (eine natürlich entstandene Bienenkönigin kann bis zu 5 Jahre
leistungsfähig sein!)
Eine natürlich entstandene Bienenkönigin entwickelte sich von Anfang an
in einer Königinnenzelle (Näpfchen), im Gegensatz zu einer künstlich gezüchteten
welche ihre Anfangsentwicklung, die ersten 4–5 Tage, in einer sechseckigen
Bienenzelle durchlebt.
Was die so genannte Nachschaffungskönigin betrifft (die Bienen ziehen
eine solche in einer Notsituation nach), wird diese allgemein als nicht vollwer17
tige Königin beurteilt, da sie meistens im nächsten Jahr durch Umweiselung
ersetzt wird. Diese Nachschaffungskönigin hat mit der gezüchteten Königin
gemeinsam, dass sie in den ersten 4–5 Tagen als Ei und Made in einer sechseckigen
Bienenzelle heranwächst und dann ins Königinnennäpfchen wechselt.
Diese Notlösung wird in der modernen Königinnenzucht durchwegs zur
Norm gemacht
Wenn dann einer solchen Zuchtkönigin noch die Flügel gestutzt werden,
ein Nummernschild auf den Rücken geklebt wird und sie noch künstlich besamt
wird, muss man sich nicht wundern, wenn durch eine solche Mechanisierung
sie in ihren Lebenskräften geschwächt wird. Übrigens finden sich nur
bei Schwarmköniginnen nach dem Schlüpfen im Näpfchen noch Reste von
Gelee Royale, was heisst, dass diese Königinnen in Fülle geboren werden, im
Gegensatz zu künstlich gezüchteten.
«In den sechzigern Jahren stellte die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht
in Marburg durch Versuche fest, dass Völker, welche im Herbst noch
eine junge gezüchtete Königin erhielten, mittlere bis starke Nosema bekamen.
Still umgeweiselte Völker hatten diese Krankheit im Frühling nicht» (Matthias
Thun: Die Biene, Haltung und Pflege).
«Nimmt man einem Bienenvolk, welches schwärmen möchte, die Königin
weg, wird dieses Volk nicht mehr schwärmen. Macht man dies mehrere Jahre
lang, entsteht Disharmonie im Volk, es wird geschwächt und kann z.B. Kalkbrut
bekommen» (Ernst Perkiewicz, Imkerlehrer an Bienenversuchsanstalt
Marburg).
Ich bin der Meinung, dass das Schwarmgeschehen und der Schwarm selber,
etwas vom gesündesten und wertvollsten in der Bienenhaltung überhaupt
ist. Dazu der Imkermeister und Biologe Guido Eich in einem Vortrag vom
28. Nov. In Bivange: «Ein Volk das schwärmt ist gesund, denn nur gesunde
Völker wollen schwärmen, deshalb kann jeder zugeflogene Bienenschwarm
einlogiert werden». Auch der freie Hochzeitsflug (Begattung) der Königin
kann durch keine künstliche Methode wirklich ersetzt werden. Diese zwei
Abläufe, Schwarmtrieb und Hochzeitsflug, sollten absolut ein Naturgeschehen
bleiben. In der allgemeinen Bienenhaltung der Mobilbauweise werden in
mancher Hinsicht schon allzu viele unnatürliche Eingriffe vorgenommen. Da
sollte wenigstens die Vermehrung, als das Wichtigste und Geheimnisvollste in
der Natur, auch der Natur überlassen werden.
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BIENENKÖNIGINNEN
Früher lebte eine Bienenkönigin bis zu 5 Jahre in ihrem Volke. Später hiess
es, eine Königin, älter als 4 Jahre sei nicht mehr leistungsfähig. Dann kam die
Empfehlung, eine Bienenkönigin solle nicht älter als 3 Jahre sein. Nun wird
schon empfohlen, die Königin nach 2 Jahren zu ersetzen. Wann kommt die
Empfehlung sie jedes Jahr auszuwechseln? Sie ist schon da, denn in der modernsten
Bienenhaltung werden jetzt die Königinnen jedes Jahr erneuert!
Der nächste Schritt wäre logischerweise das «Aus» der Bienenzucht, denn,
jüngere Bienenköniginnen gibt es nicht.
Das Ganze zeigt auch wie gezüchtete Bienenköniginnen immer geschwächter
werden. Die ganze Tierzucht allgemein ist in der Tendenz, dass
immer jüngeres «Material» überhaupt noch lebensfähig ist.
«… dass aber in hundert Jahren die ganze Bienenzucht aufhören würde,
wenn man nur künstlich gezüchtete Königinnen verwenden würde.» R. Steiner,
10.11.1923.
«Die Bienenzüchter können sich zwar ausserordentlich freuen über den
Aufschwung, den seit kurzer Zeit die Bienenzucht genommen hat, aber diese
Freude, die wird keine hundert Jahre halten.» R. Steiner, 1923.
Eine natürlich entstandene Königin entwickelt sich von Anfang an in einer
Königinnenzelle (Näpfchen). Eine gezüchtete beginnt ihre Entwicklung die
ersten 4–5 Tage in einer sechseckigen waagerecht liegenden Bienenzelle.
Eine künstlich gezüchtete Bienenkönigin wird im Durchschnitt ein Jahr
weniger alt.
Die Nachschaffungskönigin (Die Bienen ziehen eine solche in einer Notsituation
heran) wird allgemein als nicht vollwertige Königin beurteilt. Sie wird
meistens im nächsten Jahr durch Umweiselung ersetzt. Die Nachschaffungskönigin
hat mit der künstlich gezüchteten Königin gemeinsam, dass sie in den
ersten 4–5 Tagen, als Ei und Made, in einer sechseckigen Bienenzelle heranwächst.
Die Nachschaffungskönigin – eine weise Notlösung der Natur.
In den Sechzigern Jahren stellte die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht
in Marburg durch Versuche fest, dass Völker, welche im Herbst noch
eine junge, künstlich gezüchtete Königin erhielten, mittlere bis starke Nosema
hatten. Still umgeweiselte Völker hatten diese Krankheit nicht. (Matthias
Thun: «Die Biene, Haltung ung Pflege»).
Die Bienenkönigin beginnt mit der Eiablage in der Wabenmitte und fährt
spiralförmig nach aussen weiter.
19
Es gibt nur drei künstlich (durch Kreuzung) erzeugte Bienenrassen: die
Buckfastbiene von Bruder Adam, die «Killerbiene» in Brasilien und die Elgonbiene
(Schweden).
WUSSTEN SIE, DASS
EINE SCHWARMKÖNIGIN
IM GEGENSATZ ZU EINER
KÜNSTLICH GEZÜCHTETEN
KÖNIGIN IM DURCHSCHNITT
UM EIN JAHR ÄLTER WIRD?
20
KRITISCHES ZUR KÜNSTLICHEN KÖNIGINNENZUCHT
Anfangs des 20. Jahrhunderts begann in der Bienenhaltung die künstliche
Königinnenzucht.
Seither sind durch künstliche Kreuzung drei neue Bienenrassen entstanden.
Es sind die Buckfastbiene von Bruder Adam (England), die «Killerbiene»
(Brasilien) und die Elgonbiene (Schweden). Wenn man heute im Allgemeinen
vom Züchten in der Bienenhaltung spricht, versteht man in der Regel nicht
das Züchten einer neuen Bienenrasse, sondern das Verbessern der Eigenschaften
innerhalb einer Rasse. Als gute Eigenschaften erhofft man sich
– höhere Honigerträge
– Schwarmträgheit
– starker Putztrieb
– schwächere Stechlust
– Wabentreue und anderes.
Von einem Volk, das diesen Züchtungszielen möglichst nahe kommt,
züchtet man nun künstlich Königinnen nach und bildet damit Ableger oder
ersetzt andere Königinnen.
Es ist bekannt, dass man beim Züchten mit Insekten nicht so schnelle Erfolge
hat wie mit Wirbeltieren. Viele Imker glauben aber an einen Erfolg dieser
auch sehr interessanten Arbeit. Der Handel mit diesen Königinnen ist auch
ein kleiner Nebenverdienst. Andere Imker wiederum stellen den Nutzten und
Erfolg überhaupt in Frage.
Zum Honigertrag: Laut Statistiken hat sich der Honigertrag in der Schweiz
in den letzten 100 Jahren etwa verdoppelt. Dies wird allgemein als Zuchterfolg
gewertet. Doch dieser höhere Honigertrag ist nun eigenartigerweise auch
bei Schwarmimkern der Fall, welche keine künstlich gezüchteten Königinnen
verwenden. Meiner Meinung nach ist dieser höhere Honigertrag nicht auf das
Züchten zurück zu führen, sondern eher darauf, dass den Bienen immer mehr
Honig entnommen wird und die Zuckerfütterung immer massiver geworden
ist. Als Beispiel: bereits die Schwärme oder Ableger werden zu fast 100% mit
Zuckerwasser aufgefüttert. Dann wird im nächsten Frühjahr zur Volkserstärkung,
heute zwar etwas weniger, eine Reizfütterung gemacht. Anfangs Juni
wird Honig geerntet. Folgt eine Trachtlosigkeit wird notgefüttert. Ende Juli
erfolgt evtl. die Schlussernte und es wird für den Winter aufgefüttert. Es gab
noch eine Zeit, da war nur eine Herbsternte mit Auffütterung üblich. Noch
früher, um ca.1850 und vorher fütterte man, wenn überhaupt, Honig, nicht
Zucker. In der gleichen Art wie der Honigertrag in den letzten 100 Jahren
21
gestiegen ist, ist auch die Futtermenge an Zucker gestiegen. So betrachtet ist
nicht das Züchten der Grund für einen höheren Honigertrag.
Ob das Züchten einen besseren Putztrieb hervorgebracht hat, ist nicht
eruierbar. Allerdings zeigen die Rothenbühler – Versuche in den USA (Zeit
online, 1964 «Sanfte Bienen sind schlampig») deutlich, dass beim gezielten
Kreuzen von Königinnen auf Sanftmut, weniger Stechlust auf Kosten des
Putztriebes geht. Auch das Züchten auf Schwarmträgheit hatte zum Glück
keinen Erfolg. Man hätte ja sonst die natürliche Vermehrungsart der Bienen,
mit der sie Jahrtausende gesund überlebt haben, zunichte gemacht. Wenn das
Schwärmen verringert werden konnte, waren und sind es immer andere fragwürdige
Manipulationen. Ebenso treten stechlustige Völker auf allen Ständen
immer wieder mehr oder weniger auf.
Es ist nicht bewiesen, ob irgendwelche Züchtungsziele wirklich erreicht
wurden. Trotzdem gibt es viele Imker und Züchtergruppen welche daran
glauben. Vor allem glauben sie nun aber auch, mit dieser Art Züchtung alle
Probleme in der Bienenzucht lösen zu können: man möchte Bienen welche
die Varroamilbe selber entfernen oder überhaupt resistent gegen Krankheiten
sind usw.
Es gibt erfahrene Imker welche auf diese Problematik hinweisen. So sagt
z.B. Dr. Peter Rosenkranz, Univ. Hohenheim: «In Bezug auf die Varroabekämpfung
als grösstes Problem in der Bienenhaltung wird man über die Zucht
kaum Erfolg haben.» Guido Eich, Imkermeister und Diplombiologe am Bieneninstitut
Celle: «Über die Zucht werden wir die Bienenkrankheiten nicht in
den Griff bekommen.» Er empfiehlt in einem Vortrag über «Korbimkerei» die
natürliche Volks- und Königinnenvermehrung.
Von negativen Folgen dieser Züchterei wird eigentlich kaum gesprochen.
Werden nämlich diese gezüchteten Königinnen auf die Belegstation gebracht,
wird durch einseitige Drohnenauswahl die Inzucht gefördert. Man spricht von
Inzuchtdepression. Das ist Fitnessverlust (Verlust von Lebenskräften), Schwächung
der Fruchtbarkeit und der Krankheitsresistenz.
Zusammen mit der etwa seit 100 Jahren immer stärker gewordenen, nicht
artgerechten Zuckerfütterung und der regelmässigen Gabe von Altwachs
(Mittelwänden), wie auch dem Mobilbau, wo bei den vielen Eingriffen durchs
Jahr das Mikroklima im Brutnest gestört wird, die zeitweise Trachtarmut,
Pflanzengifte, Mobilfunk u. a. ist die Belastung für das Bienenwesen wohl zu
gross geworden.
22
BIENENSCHWARM UND ABLEGERBILDUNG
Der Begriff Ablegerbildung kommt wohl aus der Pflanzenzucht. Es ist eine
Technik aus der vegetativen Vermehrung, bei der keine Samen verwendet werden.
Der Staudengärtner weiss, dass wenn er von einer Pflanze einen Steckling
macht und dieser dann gross geworden ist, aus ihm wieder ein Steckling gemacht
werden kann. Er weiss aber auch, dass wenn er dies etwa ein Dutzend
mal wiederholt hat, die Stecklingspflanzen immer schwächer und anfälliger
gegen Krankheiten werden. Deshalb beginnt er die Vermehrungsarbeit mit
einer neuen Mutterpflanze welche aus einem Samen gezogen wurde. Was für
die Pflanzen gilt, gilt auch in einem gewissen Sinne für dieVermehrung der
Bienen. Wird in der Bienenzucht aus einem Ableger im nächsten Jahr wieder
ein Ableger gemacht und dies jahrelang wiederholt, kann dies eine Schwächung
des Bienenwesens zur Folge haben. Wenn dann zum Ableger noch eine
künstlich gezüchtete Königin dazu kommt, ist der Zusammenhalt zwischen
Ableger und Königin nie so stark wie bei einem natürlich entstandenen Bienenschwarm
und verursacht eine zusätzliche Schwächung des Bienenwesens.
Der Vergleich hinkt etwas, aber es ist als ob einem solchen Ableger der lebensstarke
«Same» fehlt. Damit meine ich das Schwärmen und den Hochzeitsflug.
23
WACHSMITTELWÄNDE, BRUTZELLENGRÖSSE UND
WABENABSTAND
Fast alle Arten der Honigbienen auf dieser Erde brüten ihre Arbeitsbienen
in Brutzellen mit einer durchschnittlichen Grösse von 5mm. Die ursprüngliche
mitteleuropäische dunkle Biene, Apis mellifera mellifera baute noch vor
etwa 150 Jahren einen Zellendurchmesser von deutlich unter 5mm.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Wachsmittelwand
erfunden. Der Imker lötet diese bis heute in die Wabenrähmchen ein. Die Bienen
müssen dadurch weniger Wachs ausschwitzen und haben so mehr Kraft
zum Honig sammeln. Eine Wachsmittelwand wiegt in etwa 100 Gramm. Ist
sie von den Bienen zur vollständigen Wabe ausgezogen, wiegt sie noch immer
um die 100 Gramm. Weiter wurden in der Wachsmittelwand Brutzellen vorgestanzt,
an deren Grösse sich die Bienen beim Ausziehen der Waben hielten.
Dadurch wurden die Bienen insbesondere daran gehindert, Brutzellen für
männliche Drohnen zu bauen. Arbeiterinnen werden als produktiv betrachtet,
weil sie Honig sammeln. Drohnen werden als unproduktiv betrachtet, weil
sie nicht sammeln können und trotzdem Futter als Energiequelle brauche. Der
belgische Bienenforscher Ursmar Baudour plädierte 1893 sogar dafür, den
natürlichen Zelldurchmesser zu vergrössern, damit in den von den Bienen
ausgebauten Zellen auch grössere Bienen heranwachsen können, welche mehr
Honig eintragen. Die natürliche Zellgrösse der westlichen Honigbiene wurde
so von deutlich unter 5mm auf heute 5.4mm angehoben. Die Konsequenzen
aus dieser Veränderung sind unerforscht, niemand weiss, welche unerwünschten
Nebeneffekte wir uns damit eingebracht haben.
Wenn man heute auf einer natürlichen Bienenwabe, wie sie von den Bienen
in freier Natur gebaut wird, den Zelldurchmesser misst, stellt man fest,
dass auf ein und derselben Wabe alle Zellmasse von 4.8 mm bis 5.4 mm vorkommen.
Die Biene baut also divers, nicht normiert! Auch hier können wir
die positiven und negativen Effekte nur erahnen. Auch der Abstand zwischen
den einzelnen Waben war früher mit rund 32 mm kleiner als heute. Zusammen
mit den kleineren Zellen war dies vielleicht der Grund, dass die Bienen
früher schon nach 19 Tagen ausschlüpften.(Franzois Huber, 1791). Heute brütet
die Honigbiene 21 Tage auf Wabenabständen von 35mm.
Die Bienen sind heute also grösser als früher. Ob aber ihre Lebenskräfte
auch grösser geworden sind, darf man bezweifeln. Die relevante Honigertragssteigerung,
die im 20. Jahrhundert einsetzte, hatte wohl eher den Grund
einer immer massiveren Zuckerfütterung und dürfte kaum auf die Vergrösserung
der Wabenzellen und Wabenabstände zurückzuführen sein.
24
VON DEN DROHNEN
Weil die Varroamilbe sich gerne in der Drohnenbrut einnistet, wird empfohlen
möglichst Drohnenbrut aus dem Bienenstock zu entfernen um die Milbenzahl
zu reduzieren. Drohnenbrut regelmässig auszuschneiden wurde aber
schon empfohlen als es die Varroamilbe bei uns noch nicht gab. Die Drohnen
wurden als unnütze Fresser betrachtet, welche dem Imker den Honig wegnehmen.
Um eine Königin zu begatten braucht es ja nur ein Dutzend Drohnen
und nicht hunderte. Warum die Bienen eine scheinbar zu grosse Anzahl von
Drohnen pflegen, findet man eine unnötige Verschwendung. Das könnte aber
falsch gedacht sein. Je mehr man nämlich die Abläufe in der Natur beobachtet
und studiert, desto mehr stellt man eine hohe Intelligenz hinter dieser Natur
fest, welche seit Jahrtausenden funktioniert. Auch die hohe Drohnenzahl in
einem Bienenstock hat wohl einen Sinn, wir haben ihn einfach noch nicht herausgefunden.
Leider hat die Varroamilbe nun noch den Nebeneffekt, dass die
Berechtigung zum Herausschneiden der Drohnenbrut noch verstärkt wird.
25
BIENE UND SCHWÄNZELTANZ
Man studiere die Arbeiten der Bienenforscher Karl von Frisch, Martin
Lindauer und Thomas D. Seeley. Eine Biene hat eine Trachtquelle entdeckt
und möchte sie ihren Artgenossinnen mitteilen. Sie vollführt den Schwänzeltanz,
bei dem die Mittelachse die Richtung wo die Sonne scheint, anzeigt.
Auch die Abweichungen nach links oder rechts gibt sie so an. Die Dauer zeigt
die Distanz an (1 sec. Ca. 1000 m). Weil die Biene ja nicht sprechen kann, setzt
sie so Zeichen wie die Menschen ihre Schrift haben. Dies sollen nun die anderen
Bienen lesen können wie eine Schrift. Scheinbar können die Bienen dies.
Das Ganze setzt aber eine Fähigkeit voraus, ohne das dies nicht möglich ist,
nämlich, denken können. Die Bienen können nicht sprechen, aber sie können
«schreiben» und «lesen» und irgendwo muss etwas auch denken, entweder
im Kopfe oder ausserhalb der Biene. Weil das Denken aber ein unsichtbares
Geschehen ist, kann man nicht sagen wo genau gedacht wird.
WUSSTEN SIE, DASS DER
ERSTAUNLICHE SCHWÄNZELTANZ
TROTZDEM NICHT ERKLÄRT WIE DIE
BIENE IHRE FUTTERQUELLEN UND
ANDERES FINDET?
26
BIENE UND SOZIALLEBEN
Einer für Alle und Alle für Einen. Je mehr der Einzelne für die Gemeinschaft
tut, desto besser geht es den Einzelnen (R. Steiner). Was die Menschheit
in Zukunft noch lernen muss, wenn sie nicht in einer Katastrophe enden will,
können die Bienen schon lange. Ihr Sozialleben ist vorbildlich. Ohne rauben
zu müssen, kommen sie zu ihrem Pollen und stellen gleichzeitig die Bestäubung
vieler Blüten sicher. Auch der Nektar, den sie zu Honig umwandeln
können, wird ihnen von der Natur gerne geschenkt. Die Bienenkönigin legt
unermüdlich tausende von Eiern und hat immer ein Dutzend Begleitbienen
um sich, welche sie, wenn nötig, füttern. Ohne sich zu streiten werden alle
die verschiedenen Arbeiten im Stock aufgeteilt und erledigt. Fällt eine Biene
durch Tod aus wird sie sogleich ersetzt. Aber es werden auch Bienen, welche
eine Zeit lang scheinbar nichts tun, geduldet, wie auch die Drohnen, von denen
man annimmt, dass sie nur zur Befruchtung der Königin da sind.
27
BIENEN UND DIE ANGST
Wenn heute ein Bienenschwarm in den Wald fliegt, z. B. in einen hohlen
Baum, baut er sich ein Nest, sammelt Pollen und Nektar und brütet bis zum
Herbst junge Bienen aus. Über den Winter aber stirbt er meistens ab. Noch
vor hundert Jahren war das nicht so. Da gab es öfters Bienenvölker welche
mehrere Jahre ohne den Imker irgendwo überlebten. Das Bienenvolk stirbt
aber heute nicht etwa nur wegen der Varroamilbe, sondern weil es schlichtweg
nicht mehr fähig ist genügend Wintervorrat zu sammeln, und zwar auch dann,
wenn ein gutes Trachtjahr ist, wie z.B. 2012. Warum ist das so? Die moderne
Bienenhaltung besteht, seit etwa 100 Jahren, aus diversen Eingriffen, die mit
List und sanftem Zwang durchdacht, durchs gesamte Bienenjahr sich ziehen.
Das Hauptziel dabei ist immer ein noch grösserer Honigertrag. Dies ermöglicht
nun z.B. auch der Mobilbau. Diese Erfindung war vielleicht doch nicht
so segensreich wie man immer noch glaubt. Das Brutnest wird nach Belieben
erweitert oder eingeengt, Waben werden ausgetauscht, Drohnenbrut vernichtet,
Ableger gemacht, Weisel ausgebrochen, künstlich gezüchtete Königinnen
zugesetzt und vieles andere. Jedes mal aber, wenn nun dabei der Bienenstock
geöffnet wird, bekommen es die Bienen mit der Angst zu tun. Sofort hören sie
mit ihrer normalen Tätigkeit auf und füllen sich den Magen mit einem dreitägigen
Vorrat an Honig. Sie rechnen damit, fliehen zu müssen. Da sie sich aber
ihrer Brut verpflichtet fühlen, fliehen sie erst in Todesnot, z.B. bei einem Feuer.
Es ist auch bekannt, dass die Biene, schockiert durch die Honigentnahme des
Imkers, die leeren Waben sehr schnell wieder füllen will, wohl aus Angst zu
verhungern. Aus diesen vielen Angstschüben heraus, welche die Biene erleben
muss, wird sie gezwungen tätig zu sein und damit erklären sich auch, zusammen
mit der enormen Zuckerfütterung und gewissen Monokulturen (Raps
usw.), die grossen Honigerträge. Schubst und stösst man die Biene aber nicht
das ganze Jahr, stellt sich heraus, dass sie etwas von ihrer Eigenständigkeit und
Vitalität verloren hat. Es ist als ob die Biene, wenn sie ohne Angst leben kann,
das Leben nicht mehr richtig einschätzen kann und nicht mehr genug Futter
für den Winter sammelt.
28
MDA-SPLITTER-SYSTEM
Mel Disselkoen (Michigan, USA) meint, dass das grundlegende Gesetz in
der Kunst der Imkerei sei, grosse und starke Völker zu haben, das heisst, den
höchst möglichen Honigertrag zu erwirtschaften. Dabei wird mit vielen bienenbelastenden
Eingriffen durchs ganze Jahr gearbeitet. Die Bienen werden
überlistet, ähnlich der Methode von Demarée, grosse Mengen von Brut und
Honig zu erzeugen. Mit einer künstlichen Brutpause wird auch versucht die
Varroamilbe aus zu tricksen. Des weiteren wird z. b. jede überwinterte Königin
im Frühling ersetzt durch eine junge. Die Lebenskraft der mit «Auf-den-
Punkt-System» erzeugten Königinnen sei bemerkenswert, doch im nächsten
Jahr sind sie schon nicht mehr brauchbar. Dies wird dann als hochqualifiziert
bezeichnet. Es werden zweimal im Jahr, im Mai und im Juni, Ableger gemacht,
welche dann als einzige Völker überwintern. Dauernd werden Völker geteilt
und wieder zusammen geschachtelt. Immer mehr wird nur noch auf jüngstes
Material gesetzt, weil da noch Kräfte vorhanden sind. Diese jungen Kräfte
werden dann durch mechanische Manipulation so stark zu einer Leistung gedrängt
dass sie nach einem Jahr aufgebraucht sind. Nicht klar ist auch, wenn
Mel Disselkoen einerseits von 70% und ein andermal von nur 10% Verlusten
im Winter spricht. Von harmonischen Bienenvölkern kann nicht mehr die
Rede sein, die Völker bestehen aus gestressten, zersplitterten Volksteilen. Das
Wort Bienenschwarm scheint nicht mehr bekannt zu sein.
WUSSTEN SIE, DASS INSEKTEN,
ALSO AUCH DIE BIENEN, KEINEN
TIERSCHUTZ GENIESSEN?
29
UMGANG MIT BIENEN?
Ein Imker empfiehlt in der SBZ bei gewissen Königinnenkunstschwarmverfahren
bis zu 5 Tagen Kellerhaft. Wenn die ersten Bienen absterben, soll
erst gefüttert werden. In der Natur gibt es aber gar keine Kellerhaft. Ein Vorschwarm
braucht auch keine Kellerhaft.
In der SBZ macht ein Leser den Vorschlag, bei Ausbringung von Insektiziden
usw. in der Landwirtschaft, sollen die Bienen ein paar Tage mit einem
grossen Netz eingesperrt werden.
Damit sich die Varroamilben nicht weiter vermehren können, wird mitten
im Sommer die Bienenkönigin 25 Tage in ein kleines Gitter auf der Wabe eingesperrt
und zum Nichtstun verdammt.
Damit sie nicht wegfliegen kann, werden der Bienenkönigin manchmal
die Flügel gestutzt.
Imkersprache?: Die Varroamilbe bekämpfen, ausrotten, die Königin 25
Tage einsperrenden, den Schwarm aushungern lassen, den Schwarm in Kellerhaft
setzen, Bienen abschwefeln, Drohnen ausschneiden, Königin zerdrücken,
Schwarm in Kiste schütteln, in die Beute schlagen, der Königin die Flügel stutzen,
Drohnenschlacht, das Volk «auflösen»…
Oder: Flugloch beobachten, leben lassen, zur Ruhe kommen, schwärmen
lassen, Geduld, Sanftmut, Stille…
30
DIE MECHANISIERUNG IN DER BIENENHALTUNG
Welche Intelligenz steuert das Bienenleben? Ein Bienenvolk weiss übers
ganze Jahr die richtige Tätigkeit zu entfalten damit sein Überleben gesichert
ist. Der «Bien» weiss wann es Zeit ist, Jungköniginnen nachzuziehen, er weiss
wann die Drohnen zu entfernen sind, findet mit Sicherheit die Trachtpflanzen,
oder spürt ob ein Gewitter im Anzug ist, usw.
Die Biene lebt und arbeitet, wie übrigens ja alle Tiere, in Rhythmen, sie lebt
und arbeitet im Tagesrhythmus, im Jahresrhythmus, sie geht mit dem Sonnenrhythmus
und nach neuesten Forschungen auch mit dem Mondenrhythmus,
usw. Dieses Leben und Arbeiten in Rhythmen gibt der Biene Kraft. Wenn wir
Menschen irgend etwas in einem bestimmten Rhythmus tun, fällt uns dies ja
auch leichter. In diesen Rhythmen konnte das Bienenvolk seit Jahrtausenden
und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts leben. Der Imker liess der Biene diese
Art des Lebens weil er dessen Wichtigkeit spürte.
Nun begann seit etwa 150 Jahren der Mensch immer stärker, aus wirtschaftlichen
Gründen, in die natürlichen, rhythmischen Abläufe im Bienenleben
einzugreifen. Was früher eine lebendige Tätigkeit der Bienen war, wird
durch den Menschen mechanisch ersetzt; z.B. die Wabenbauerneuerung, die
Königinnennachzucht, die Fütterung und andere.
Man täuscht die Bienen durch Reizfütterung in der Jahreszeit, oder man
täuscht ihnen durch Notfütterung eine Tracht vor. Dem Schwarm wird beim
Start durch eine fast 100% Fütterung mit Zucker das eigene Suchen des natürlichen
Futters abgenommen.
Es gibt immer mehr mechanische Eingriffe in der Pflege der Bienen: die
Kellerhaft des Bienenschwarmes, das Zusetzen einer Bienenkönigin im Käfig,
das Einsperren der Königin für 25 Tage als Varroamilbendezimierung, man
schneidet Drohnenbrut heraus, man teilt ein Bienenvolk und setzt künstlich
gezogene Königinnen zu, oder man setzt zwei schwache Völker zusammen.
Auch wird einem schwachen Volk Waben- und Bienenmaterial von einem
starken Volk zugesetzt.
Die natürliche, in Rhythmen ablaufende Tätigkeit des Bienenvolkes, wird
durch mechanische Tätigkeiten des Imkers ersetzt.
Da wird doch tatsächlich in der Schweizer Bienen Zeitung (SBZ, 04/2013,
S. 48) darüber diskutiert, ob man, wenn der Landwirt Herbizide spritzt, die
31
Bienen eine Zeit lang am Fliegen hindern könnte. Man stelle sich das Chaos
im Bienenvolk während dieser Zeit vor.
Alle diese mechanischen Verrichtungen unterliegen nicht einem Naturrhythmus
und schwächen deshalb die Lebenskräfte der Bienen.
Die Bestrebungen des Vereins Freethebees zielen daraufhin, dass die Bienen
wieder vermehrt in ihrem natürlichen Rhythmus leben können. Dies wird
sich direkt auch auf die Bienengesundheit positiv auswirken.
32
BIENENINDUSTRIE
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde unter anderem Mittelwand, Honigschleuder
und der Mobilbau (beweglicher Wabenbau) erfunden. Wie bei allen
diesen vielen Erfindungen, welche dieses Jahrhundert aufweist, herrschte
dabei Stolz und Freude und ein grosser Fortschrittsglaube. Bis dahin wurde
die Bienen in Bäumen, Klötzen, Kisten und Strohkörben gehalten. Die Waben
bauten die Bienen frei ohne Vorgaben und der ganze Bau mit Brut- und Vorratswaben
blieb übers Jahr und auch länger, stabil. Für den Imker gab es praktisch
nur zwei Eingriffe im Jahr, einer im Frühling, der andere im Herbst. Mit
den neuen Erfindungen nun begann eine Bienenindustrie zu wachsen, was
bis heute noch anhält. Es ist erstaunlich, wie mit wenigen Mitteln und Handhabungen
früher die Menschen zu ihrem Honig und Wachs kamen. Noch erstaunlicher
ist, was für eine Unmenge an Material und Arbeitsaufwand (Bearbeitungen
des Bienenvolkes) der moderne Imker scheinbar braucht. Natürlich
war bei dieser Entwicklung das Ziel, dass die Biene mehr Honig liefern sollte.
Unter anderem machte es der Mobilbau nun möglich, viele künstliche Eingriffe
zu tätigen um dieses Ziel zu erreichen. Man machte künstliche Waben
(Mittelwände), künstliche Schwärme (Ableger), künstliche Königinnenzucht
(Königinnenhandel) und künstliche Fütterung (Zuckerwasser). Auch wird
durchs ganze Jahr das Brutnest künstlich reguliert durch Einengen, Erweitern,
Auswechseln und Erneuern des Wabenwerks.
Auf diese Weise konnte der Honigertrag wirklich gesteigert werden. Es
fragt sich nur, zu welchem Preis. Neben dem viel grösseren Arbeits- und Materialaufwand
haben wir dieser modernen Bienenzucht vermutlich auch noch
eine allgemein geschwächte Biene zu verdanken. Die Biene lässt sich eine Zeit
lang so belasten, aber auf Jahrzehnte hinaus erträgt sie das nicht. Einer so
genannten Hochleistungsmilchkuh kann man auch durch falsche Fütterung
doppelt soviel Milch abgewinnen, aber sie wird dann nicht mehr 18 Jahre alt,
sondern nur noch ca. 6 Jahre. Nach drei Kälbchen, ist sie, auch von den regelmässigen
Medikamentengaben ausgelaugt, unfruchtbar und muss in den
Schlachthof. Bei der Schweine- und Hühnerzucht kann man ähnliches beobachten.
Ein Umdenken in der Tierhaltung allgemein wäre dringend nötig.
Die an der kurzfristigen Ertragsmaximierung orientierte Bienenzucht hat
zu einer mangelnden Vitalität der Tiere geführt (Aus: Günther Friedman, Michael
Weiler, «Oekologie und Landbau»).
33
ZUR WINTERAUFFÜTTERUNG DER BIENEN
Was vor etwa 150 Jahren kaum ein Imker gewagt hätte, den Bienen Zucker
als Ersatzfutter anzubieten (bis dahin bekamen die Bienen nur Honig als Futter,
nach Joh. Witzgall 1898), ist heute eine Selbstverständlichkeit geworden.
Sogar Imker, welche eine wesensgemässe Bienenhaltung vertreten, z. B. der
Immenhof Altmoorhausen DE, empfiehlt Schwärme mit 7.5 – 10 kg Zucker
aufzufüttern und Wirtschaftsvölker mit 24 kg Zucker pro Volk einzuwintern.
Von den Bieneninstituten wird zwar erklärt, Zucker sei vollwertiger Ersatz
als Bienenfutter anstelle von Honig. Dazu muss man sagen, dass man es sicher
als einen Unsinn bezeichnen würde, wenn der Imker Zuckerwasser als Ersatz
für Honig an seine Kunden verkaufen würde. Was der Kunde sofort merken
würde, traut man der Biene wohl nicht zu. Diese nimmt aber den Zucker aus
einer Not heraus, weil man ihr keinen Honig gibt. Dass diese Fütterungsart
jahrzehntelang scheinbar funktioniert hat, beweist noch nicht, dass die Biene
davon keinen Schaden genommen hat.
Die Bienen haben seit Jahrtausenden überlebt mit Nektar (Honig), Pollen
und Wasser als Futter. Insekten haben zwar mehr Lebenskräfte als Wirbeltiere,
aber über mehrere Generationen hinweg falsch gefüttert, müssen auch sie
irgendwelchen Schaden erleiden.
Dieses Problem der Fütterung haben die Korbimker mit ihrer Methode
der Bienenhaltung nicht gehabt. Sie haben den Völkern, welche überwintern
sollten, keinen Honig entnommen und auch nichts füttern müssen.
Noch um 1900 wurde im Herbst «nur wenn notwendig“ aufgefüttert, so
steht es im Hundertjährigen Kalender von 1909. Oder die Empfehlung aus
«Das Buch von den Bienen», von Johann Witzgall 1898: «Man soll nicht flüssig
füttern, sondern Honigwaben geben…» Und F. B. Busch meint in seinem
Buch «Bienenzucht» Leipzig 1862, das Beste sei im Herbst nicht zufüttern zu
müssen. Wenn, dann eine Mischung von je einem Teil Honig, Candis und
Wasser oder 2/3 Honig und 1/3 Wasser
Ein Imkerkollege meinte, man müsse im Herbst den Waldhonig aus dem
Stock nehmen, weil sonst die Bienen die Ruhr bekämen. Als Ersatz gebe man
dafür Zucker. Ich meine, wenn man den Bienen den Frühlingshonig wegnimmt,
fehlt ihnen eben dieser bessere Honig im Winter.
34
ZUR NAHRUNG DER BIENE
Die Biene, die zu ihrem guten Gedeihen das ganze Jahr über eine Vielfalt
von Pollen und Nektar finden sollte, die ganze Palette vom Schneeglöcklein im
Frühjahr, bis zum Efeu im Spätherbst, findet heute viele dieser Pflanzen nicht
mehr, dafür Einseitigkeiten, wie z.B. Raps, Senf und anderes.
Der Wintervorrat eines Bienenstockes, vor ca. 100 Jahren, betrug 10–20 kg
Honig, je nach Stockgrösse.
Ein Bienenvolk hat in Bezug auf Ernährung einen Jahresbedarf von 60
kg Honig, (andere Quelle 120 kg). Davon sind aber heutzutage ca. ein Drittel
(über 20 kg) Zucker. Blütenpollen brauchen die Bienen etwa 20 kg.
Ein Volk erzeugt pro Jahr etwa 150 000 Bienen.
Ein Imker aus Sarnen berichtet in der Bienenzeitung, dass er seine Bienen
auf Neubau überwintere. Folglich überwintern sie, so vermute ich, zu 100 %
mit Zuckerwasser.
Es wird allgemein empfohlen schon im Juli, nach der letzten Honigentnahme,
die Bienen aufzufüttern. Es gibt aber noch die Spättracht im August und
September mit wertvoller Nahrung für die Überwinterung. Da der Stock aber
mit Zuckerwasser vollgestopft ist, wird den Bienen abgewöhnt, dieses wertvolle
Herbstfutter zu sammeln.
Ein Pollenersatz wird jetzt angepriesen auf Grundlage von Seealgen. So
wie die Rinder von tierischer Nahrung den Rinderwahnsinn bekommen, so
wird einem Insekt, das tausende von Jahren von Blütenpollen sich ernährte,
diese Nahrung aus dem Wässrigen auch nicht gut tun.
Eine südliche Bienenrasse, z.B. Apis mellifera sicula (Sizilien) kann mehr
Honigertrag bringen, hat sie doch das ganze Jahr ein Trachtangebot. Sie muss
auch nicht mit Zucker gefüttert werden. In den Norden versetzt, kann diese
Rasse aber auch nicht mehr leisten, als unsere nördliche, ja ihr wird das ungewohnt
kalte Klima sogar eher Schwierigkeiten bereiten.
Es gibt 6 Bienenprodukte: Honig, Wachs, Pollen, Propolis, Bienengift
(Apis), Geleé Royale.
35
TIERE ALS SPEZIALISTEN
Alle Tiere sind Spezialisten; sie können eine Sache so vollkommen ausüben,
dass der Mensch es nie ebenso nachmachen kann. Aber genau so spezialisiert
ist ihre Nahrung, an welche sie sich seit Jahrtausenden gewöhnt haben
und auf die sie angewiesen sind. Gibt man ihnen andere Nahrung, so degenerieren
sie. Bei der Honigbiene ist die Nahrung seit Jahrtausenden Nektar,
Honig, Pollen und Wasser. Nektar und Pollen entstammen der lichtvollen
Blütenregion. Honig enthält über Hundert Substanzen (Fermente, Vitamine,
Säuren, Mineralien usw.), Zucker besteht aus nur Sachariden und stammt aus
einer erdigen Region (Zuckerrübe). Auch der künstliche Pollen, der immer
mehr angeboten wird, stammt aus einer wässrigen Region (Seealgen). So wie
Rinder mit Futter aus tierischen Substanzen den Rinderwahnsinn bekommen,
so wird auch Zucker und Seealgenpollen den Bienen nicht gut tun.
WUSSTEN SIE, DASS
OHNE ZUCKERFÜTTERUNG
IN MITTELEUROPA KEINE
HONIGERTRÄGE MEHR
MÖGLICH SIND?
36
ZUR WINTERAUFFÜTTERUNGSZEIT
Vor ca. 45 Jahren, als ich als Bauernjunge auf unserem Hof die Bienen betreut
habe, war es üblich, dass die Auffütterung der Bienen am Bettag (Mitte
September) beendet sein sollte. In den letzten Jahrzehnten wurde dieser
Auffütterungszeitpunkt immer mehr vorverlegt, sodass heute schon Ende Juli
aufgefüttert wird. Neuester Rat eines Imkerkollegen: man sollte aus Varroamilbenbekämpfungstechnischen
Gründen schon Mitte Juli auffüttern.
Wenn diese Tendenz weitergeht, wird man wohl bald schon nach der Honigernte
im Mai die Bienen auffüttern. So leben die Bienen bald das ganze Jahr
mit Zuckersirup und verlernen immer mehr das Sammeln des Nektars und
des Pollens.
37
LIEBER BIENENFREUND
Warum ich mich als Honigbiene in diesem Land nicht mehr recht wohl fühle?
Das war in älteren Zeiten nicht so. Ich liebte die grossen Wälder, Wiesen und Auen.
Auch Regen, Stürme, Blitz und Donner konnten meinen Fleiss nicht bremsen.
Sogar der kälteste Winter tat mir gut um in Ruhe Kraft zu sammeln für die Arbeit
des ganzen übrigen Jahres. Nach einer Krankheit welche unsere ganze Sippe aus
nicht leicht erklärbaren Gründen erfasst hatte (1913), glaubte ein Bienenfreund,
und er meinte es eigentlich nicht böse mit uns, er könnte uns Bienen helfen und
vervollkommnen. Was früher die Menschen nicht gewagt hätten, er vermischte
unser Blut mit einer südlichen Bienenrasse und seither haben wir sozusagen
«zwei Seelen in unserer Brust»; die eine möchte mehr Honig sammeln wie das
in südlichen, wärmeren Gegenden möglich ist, und die andere möchte vor allem
stark und gesund bleiben für die wichtige Arbeit die wir Bienen doch haben.
Nun müssen wir damit leben. Das Ganze hat uns aber doch, zusammen mit
vielen anderen Veränderungen in unserer Bienenwelt, geschwächt. Und manchmal,
wenn uns Menschen ungut behandeln und zu stark nur noch an den Profit
denken, überlegen wir uns, auszuziehen und in eine bessere Welt zu gehen, die
Menschen nennen es das Bienensterben…
38
BRUDER ADAM UND DIE BUCKFASTBIENE
Die Buckfastbiene ist eine Kreuzung von A. m. Mellifera auch Nigra genannt
(Drohnen väterlich) und A. m. Ligustica (Königin mütterlich). Diese
ital. Ligustica soll friedfertiger und die bessere Honigsammlerin sein.
In Italien, wo die Sommer länger sind, kann die Biene deshalb auch mehr
Honig und Pollen sammeln. Deshalb braucht sie wohl auch weniger Winterfutter.
Warum hat Karl Kehrle (Bruder Adam) um 1916 die Buckfastbiene gezüchtet?
Dachte er wohl, dass diese Biene mehr Ertrag bringt und über den
Winter weniger gefüttert werden muss? Kehrles Züchterziele waren, dass die
Biene wiederstandsfähiger, fleissiger und friedlicher sein sollte.
Noch nie hat sich die Ligustica freiwillig im kälteren Norden angesiedelt.
Seit Jahrtausenden fühlte sie sich in Italien wohl, so wie sich die Nigra im
Norden wohl fühlt. Die Ligustica kann im Norden nicht mehr sammeln als
die Nigra, weil die Sommer kürzer sind und sie sich an das kältere Klima nicht
gewohnt ist.
Allgemein gilt sowieso: «Je züchter desto schwächer».
WUSSTEN SIE, DASS, WENN
EINEM BIENEVOLK DER
FRÜHLINGSHONIG ABGEERNTET
WIRD, ES EVTL. MIT WALDHONIG
ÜBERWINTERN MUSS UND DABEI
DURCHFALL BEKOMMEN KANN?
39
WAS IST MIT DEN BIENEN LOS
Seit Jahren sterben überall in der Welt über den Winter bis um die Hälfte
der Bienenvölker ab. In den Medien wird regelmässig berichtet und es wurden
zu diesem Thema schon mehrere Dokumentarfilme gedreht. Trotzdem sehen
die Bieneninstitute kaum ernsthaften Handlungsbedarf. Es wird der Varroamilbe,
die Hauptschuld gegeben und angedeutet, dass die Imker diese wohl
nicht richtig bekämpfen. Gleichzeitig denkt man an eine Art Behandlungszwang
zum gleichen Zeitpunkt mit den gleichen Medikamenten. Bei Faulund
Sauerbrut empfiehlt man die sofortige Vernichtung der befallenen Völker,
aber die Krankheit bleibt. Des weiteren werden von den Bieneninspektoren
in der Bearbeitung der Bienen übertriebene Hygienemassnahmen empfohlen
zum Vernichten unerwünschten Viren, Bakterien und Bazillen, was aber in
der Praxis kaum richtig durchführbar ist. Es wird dasjenige was gerade als
aktuellstes Problem da steht, mit Röhrenblick angegangen und bekämpft. Man
verliert den grossen Zusammenhang und kann deshalb die wahren Ursachen
der Probleme nicht mehr erkennen. Man glaubt, wenn etwas 10 Jahre funktioniert
hat, müsse es immer so weiter funktionieren. Mit «man» meine ich die
Ratgeber, Bieneninstitute, Bieneninspektoren , auch Imker.
Auch die Gifte in der Landwirtschaft mit oft verheerenden Folgen, oder
die Trachtarmut und vor allem Mobilfunkstrahlen und anderer Elektrosmog,
werden zuwenig ernst genommen. Am wenigsten in Frage gestellt wird aber
die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen welche seit über hundert Jahren
immer weniger artgerecht geworden ist und zwar in Bezug auf Fütterung,
Vermehrung und Behausung. Wenn diese Seite nicht ordentlich angegangen
wird, werden alle anderen Massnahmen nur mehr oder weniger Symtombekämpfungen
sein.
WUSSTEN SIE,
DASS HEUTE
BIENENHALTUNG OHNE
MEDIKAMENTE NICHT
MEHR MÖGLICH IST?
40
STUDIEN ZU BIENEN UND ELEKTROSMOG
Ulrich Warnke, Dr. rer. nat. Universität Saarland, Biowissenschafter, Autor
von: «Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog
». Film: «Mobilfunk; Auswirkung auf Menschen, Bienen und die ganze
Natur. Technische Magnetfelder stören das Redoxsystem (Orientierungssinn).
Untersuchungen von niederfrequentem Strom und hochfrequentem
Strom (Mobilfunk).
Dr.Sainudeen Pattazhy, Biologe ,Kerala , Indien: Untersuchungen von Mobilfunkstrahlen
auf Bienen. Lähmung von Navigationssystem und Aenderung
des Verhaltensmuster 2009.
Herman Stever, Jochen Kuhn Universität Koblenz-Landau, Studie 2005:
Unter DECT Schnurlostelefon Bestrahlung finden Bienen den Stock nicht
mehr und sind gestört in ihrer Arbeit.
1974 berichteten die russische Forscher Eskov und Sapozhnikov, dass tänzelnde
Bienen eine Modulationsfrequenz von 180 bis 250 Hertz aufweisen.
GSM-Mobilfunk hat eine Frequenz von 217 Hertz.
HAARP Alaska erhöht 2006 die Sendeleistung von 960 000 Watt auf 3 600
000 Watt. In diesem Jahr sind die ersten grossen Verlustmeldugen von Bienenvölkern
in den USA. Im März 2007 meldeten 25 bis 50 Prozent von USA-Imkern
50 bis 90 Prozent Bienenvölkerverluste.
Schreiben des österreichischen Bundesministers für Umwelt, Land-,
Forst- und Wasserwirtschaft, an Nationalrat Dr. Andreas Khol, wissenschaftliche
Untersuchungen hätten nachgewiesen, dass sich niederfrequente elektromagnetische
Felder negativ auf Bienen auswirken können. Unter einer 380 kV
Hochspannungsleitung produzierten die Bienen weniger Honig und hatten
eine höhere Mortalität.
Prof. Ferdinand Ruzicka Wien, Imker und Autor div. Bienenartikel bekam
enorme Probleme und Verluste an Bienenvölkern als in seiner Umgebung
mehrere Sendemasten aufgestellt wurden.
41
Paul Warnke, Roman Paul, Uni Saarbrücken, Bienen unter Hochspannung,
Versuche ca. 1974, 50 Hertz, 11 kW /m, Bienen in Styroporkästchen: «Die Bienen
zeigten abnormes Verhalten: sie wurden sehr nervös und machten ihre
Arbeiten im Stock nicht mehr richtig, sie stachen (Wächterbienen) ihre eigenen
Bienen ab und einige Völker zogen aus, sogar ohne Königin wenn ein
Absperrgitter eingesetzt wurde. Einige verkitteten die Beute und das Flugloch
so stark dass die Bienen eingeschlossen verbrausten» (Temperaturanstieg bis
fast zum Schmelzpunkt des Wachses?!).
42
BIENENKRANKHEITEN
Man nimmt allgemein an, dass eine Biene von einem fremden Bienenstand,
z.B. die Sauerbrut übertragen kann. Nach und nach werden dann durch
imkerliche Handhabungen und Bienenverflug die Völker des Standes befallen.
Ein durchaus vorstellbares Szenarium.
Eine andere Erkenntnis aber, welche immer mehr Vertreter findet, ist, dass
Bazillen, Bakterien, Viren usw. in geringer Zahl eigentlich überall, auch auf
gesunden Organismen leben können. Nur können sich diese nicht in grosser
Zahl vermehren solange der Organismus (z. B. Bienenvolk) lebenskräftig, vital,
kurz gesund ist. Sobald aber der Organismus, in unserem Fall das Bienenvolk,
eine Schwäche zeigt kann sich der «Parasit» vermehren. Man könnte sagen,
es ist die Aufgabe der Parasiten, in der Natur alles Schwache auszurotten. Das
Ziel, welches man eher beim Menschen findet, alle Parasiten auszurotten, trifft
dann ein Naturwesen welches unter Umständen eine Hilfe für die Natur ist.
Wie man ein Bienenvolk vital erhält? Da werden wir wohl noch viel lernen
müssen. Die Natur hat den Bienen die richtigen hygienischen Verhältnisse geboten
für das Überleben seit tausenden von Jahren. Von der Natur sollten wir
lernen.
43
BIENE UND MIKROORGANISMEN
In der Natur gibt es zwei Gruppen von Mikroorganismen, die Aufbauenden
und die Abbauenden. Die einen helfen beim Entstehen von Leben und
beim Wachstum, die anderen, und dazu gehören auch die pathogenen Mikroorganismen,
arbeiten daran das Leben auf zu lösen. Dieser abbauende
Prozess wird dann eine Krankheit genannt und mit allen Mitteln bekämpft.
Bei diesen beiden Prozessen wird die Materie aufgebaut zu lebendigen Formen
(Tiere, Pflanzen usw.), und auf der anderen Seite wieder abgebaut, damit
wiederum neues Leben entstehen kann. Bei Temperaturveränderungen
im Brutnest durch zu vieles Öffnen und vor allem beim Desinfizieren werden
wahllos alle Arten von Mikroorganismen zerstört.
WUSSTEN SIE, DASS KALKBRUT
IN EINEM VOLK AUFTRETEN
KANN, WENN IMMER WIEDER, ZUR
SCHWARMVERHINDERUNG, DIE
MUTTERKÖNIGIN GETÖTET WIRD?
44
BAKTERIEN
Man geht immer noch von der irrigen Annahme aus, Bakterien und ähnliches
würden nach Lust und Laune oder Zufall ausbrechen und Krankheiten
verursachen. Dabei sollte längst bekannt sein, dass nur geschwächte Organismen
befallen werden. «Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles», sagte vor
über 100 Jahren Prof. Dr. Antoine Béchamp. Die Kunst besteht darin, den geschwächten
Organismus zu erkennen und ihn als nicht gesund zu betrachten.
Die meisten Nutztiere, vom Rind bis zur Biene, haben heute, durch Haltung
und Pflege bedingt, geschwächte Organismen. Die Ernährung, die Vermehrungmethode
und die Behausung der Nutztiere müssten dringend unter die
Lupe genommen werden.
45
SAUERBRUTBEKÄMPFUNGSSTRATEGIE
Vor einigen Jahren wurde, wohl unter dem Einfluss der allgemeinen
Hysterie um die Vogel- und Schweinegrippe, die Sauerbrut, eine bislang rel.
harmlose Brutkrankheit der Bienen, in der Bekämpfungsstrategie mit der gefährlicheren
Faulbrut gleichgestellt. Kleinster Befall bedeutete damit die Abtötung
des Volkes, oder Befall von mehr als der Hälfte des Bienenstandes die
Ausmerzung aller, auch der gesunden Bienenvölker, je nach Auslegung des
Bieneninspektors.
Für erfahrene Imker ist diese Strategie unverständlich, weiss man doch,
dass ein kleiner Befall in der Regel sich selbst ausheilt. Bei stärkerem Befall
können die entsprechenden Brutwaben entsorgt, oder das ganze Volk auf
Neubau gesetzt werden. Dass ein Bienenvolk wegen Sauerbrutbefall abgestorben
ist, konnte mir bis heute niemand bestätigen.
Mit der neuen, übrigens nur in der Schweiz praktizierten Strategie wurden
nun und werden immer noch tausende, von schwach bis stärker befallenen,
aber auch gesunden Bienenvölker, vernichtet. Der Erfolg dieser Strategie in
all den Jahren ist leider gleich Null. Je mehr kontrolliert wird, desto mehr Bienenvölker
müssen vernichtet werden, und in Regionen, wo nicht kontrolliert
wird, gibt es scheinbar diese Krankheit nicht. Die Sauerbrutbakterien fände
man wohl auf jedem Bienenstande mit Mobilbau, wenn labormässig untersucht
würde. Auch ein leichter Ausbruch dieser Krankheit findet auf fast allen
Bienenständen statt, nur wird es in den meisten Fällen nicht bemerkt; die
Bienen räumen in kurzer Zeit auf und ein weiterer Ausbruch findet meistens
nicht mehr statt.
Wenn nun der Bieneninspektor einen Stand untersucht, ist es geradezu
ein Lottospiel, ob zurzeit Befall vorliegt oder nicht. Käme er eine Woche später,
kann die Situation gegenteilig sein. Würde man an einem bestimmten Tag
alle Bienenvölker der Schweiz kontrollieren, müsste man möglicherweise die
Hälfte der Völker vernichten, die Sauerbrut wäre aber nicht ausgerottet. Es ist
nicht möglich diese Krankheit einzudämmen, wie es auch nicht möglich ist
bei Sanierungen vor Ort so hygienisch zu arbeiten, dass Verschleppungen der
Bakterien ausgeschlossen werden können.
Diese Bekämpfungsstrategie, eine Art Alibiübung, wurde beschlossen,
nicht weil die Sauerbrut eine wirklich schlimme Krankheit ist, sondern weil
man vielleicht glaubte, einen Erreger auf diese Art und Weise eindämmen
oder gar ausrotten zu können.
Es wäre sinnvoller sich über die Ursachen von Krankheiten allgemein
mehr Gedanken zu machen. Eine Wildbiene und auch jedes andere wild le46
bende Tier hat kaum ernsthafte Probleme mit Krankheitserregern. Würden
wir die Bienen wieder etwas artgerechter halten, auf die vielen Manipulationen
am Bienenstock und auf einen Teil des Honigertrags verzichten, könnte
man vielleicht mit der Zeit auch auf diese unsinnigen Bekämpfungsstrategien
verzichten.
Ich denke, dass diese Sauerbrutbekämpfungsstrategie noch eine gewisse
Zeit durchgetragen wird und dann langsam die Sinnlosigkeit eingesehen wird
und eine Lockerung der Bestimmungen stattfindet, analog der Problematik
der Blauzungenimpfung in der Viehhaltung.
WUSSTEN SIE, DASS
STYROPORBEUTEN DURCH
FEINSTE STAUBTEILCHEN
DEN BIENEN SCHADEN
KÖNNEN?
47
SAUERBRUT, EINE ERKÄLTUNG DER BRUT?
Es ist doch erstaunlich wie im Winter, bei Brutlosigkeit, die Stocktemperatur
tief fallen kann und die erwachsenen Bienen dies ertragen. Anders ist es
nun aber wenn Brut gepflegt wird. Da wird die Temperatur von den Bienen
auf noch ungeklärte Weise konstant um die 35° C gehalten. Diese Temperatur
scheint eine unbedingte Notwendigkeit für die empfindliche Brut zu sein.
Öffnet man nun den Brutraum bei einer Aussentemperatur von z.B. 15°
C, wird die Brut um 20° abgekühlt und damit das Mikroklima empfindlich
gestört. Ist diese Unterkühlung wirklich so folgenlos wie es offiziell angenommen
wird? Beim Menschen machen einige wenige Grade Unterschied in der
Körpertemperatur eine Krankheit aus. Auch die Organe des Menschen funktionieren
nur bei dauernd 36° bis 37° C.
Obwohl die Pflegebienen sich schützend über die Brut legen, gelingt es diesen
nicht eine Unterkühlung ab zu wenden. Die Brut erkältet sich, das heisst,
die Kälte treibt die Lebenskräfte aus und schwächt so die Brut. Alles Schwache
aber wird in der Natur abgebaut, ausgerottet. Es treten die Sauerbrutbakterien,
welche latent immer vorhanden sind, in Aktion, vermehren sich rasch und
verfärben die Brut jetzt sichtbar. Diese wird von den Bienen dann ausgeräumt.
Die Natur hat für alle Situationen die richtigen auf- oder abbauenden Mikroorganismen
deren Aufgabe es ist die Welt gesund zu erhalten.
48
BIENE UND HYGIENE
Die Honigbiene hat tausende von Jahren überlebt, weil die Hygiene in ihrem
Brutnest stimmte. Wie bieten wir unserer Biene die richtigen hygienischen
Stockverhältnisse?
Ich lese die gut gemeinten Empfehlungen des Bieneninspektors über die
Hygiene in der Bienenhaltung. Auf zwei A4-Seiten aufgelistete Massnahmen,
wie Werkzeug und Material desinfisziert werden sollen, um Bienenkrankheiten
vorzubeugen. Massnahmen die kaum exakt durchführbar sind und sogar
manchem Imker sein geliebtes Hobbys verleiden. Der Begriff Hygiene wird
degradiert auf nur noch desinfizieren, auf das Abtöten von Mikroorganismen,
ob gut oder bös, auf Bakterien, Bazillen, Viren, Pilze welche eigentlich eine
sinnvolle Aufgabe in der Natur hätten im Auf- und Abbau des Lebens. Hygiéia
hiess im alten Griechenland die Göttin der Gesundheit, heisst Krankheit verhüten,
aber nicht abtöten von Krankem. Hygiene heisst, ein Klima schaffen
wo gesundes Leben stattfinden kann und Krankheit erst gar nicht auftritt. So
ist es bei wilden Bienenvölkern und so war es auch bei unserer Hausbiene bis
etwa Mitte des 19.Jahrhunderts. Instinktiv oder durch altes Wissen bereiteten
die Imker den Bienen eine hygienische Umgebung (nur Honig und Pollen als
Futter, ausschliesslich Schwarmvermehrung, Stabilbau, eigene Wachsproduktion).
Die Imker waren mit der Hälfte des Honigertrages zufrieden und mussten
sich nicht mit Krankheiten der Biene herumschlagen.
Frau Anna Jauch aus Silenen / UR, Hünistrasse 33, vermehrt ihre Bienenvölker
seit über 20 Jahren ausschliesslich mit Schwärmen und stellt Mittelwände
aus eigenem Wachs selber her. 2010 brach in der Umgebung Sauerbrut aus.
Zwei Inspektoren kontrollierten auch ihre Völker und fanden keine Sauerbrut.
Im letzten Winter hatte sie, wie auch die meisten Jahre zuvor, keine Ausfälle.
49
LIEBE BIENENINSPEKTOREN
Wenn man die Empfehlungen des Bieneninspektors über die imkerliche
Betriebsweise im Umgang mit Brutkrankheiten durchliest, hat man den Eindruck,
dass die Bienenhaltung bald nur noch im Labor möglich ist. Wie konnte
es so weit kommen? «Die Bakterie ist nichts, das Milieu ist alles», hat schon
Prof. Dr. Antoine Béchamp vor 100 Jahren gesagt. Er meinte aber nicht eine
«hygienische», desinfizierte, labormässige Umgebung, sondern eine gesunde,
lebenskräftige mit natürlichen Materialien. Ein Wildtier kennt die Krankheit
eigentlich nicht. Erst beim Nutztier musste der Veterinär erfunden werden.
Der Bieneninspektor wäre per se zuständig, dass die Bienen gesund sind, aber
er wurde aus Angst vor den Bakterien zum Schlächter der Bienen. Die Art
und Weise wie man gegen eine Bakterienkrankheit, wie z. B. der Sauerbrut,
seit Jahren ohne Erfolg vorgeht, ist nach neueren Forschungen eben veraltet.
Es ist wie eine letzte Verzweiflungstat, um dem Homo sapiens das Gewissen
zu beruhigen. Ein guter Imker möchte so auch nicht mehr mitmachen. Wie
Béchamp sagte, das Milieu muss gesunden und das ist die Biene und ihre Umgebung.
Das ist hauptsächlich die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen.
Vor 150 Jahren brauchte die Biene noch keine Medikamente, aber seither haben
wir sie immer mehr und mehr unnatürlich behandelt und ausgenützt. Der
Bieneninspektor sollte mithelfen, dass das Milieu für die Bienen wieder zum
Stimmen kommt. Man studiere die imkerliche Praxis vor dem Jahre 1850, als
die Bienenwelt im Vergleich zu heute noch ein Schlaraffenland war und keine
seuchenpolizeiliche Empfehlungen nötig waren. Warum nicht Altbewährtes
wieder aufnehmen, wenn es für das Wohl der Bienen ist?
50
AUS FORSCHUNG UND PRAXIS … APRIL, APRIL
Bienenforscher eines renormierten Bienenforschungsinstitutes in Europa haben
festgestellt, dass die Bienen bei ihrem Herumlaufen dauernd eine von den
Imkern nicht bemerkte leichte Störung aufweisen. Die Ursache, so fanden sie
heraus, ist, dass eines der 6 Insektenbeine nicht ganz rund läuft. Und zwar ist es
immer, bei allen Bienen, das mittlere linke Bein. Dies erklärt auch das von den
Imkern immer wieder beobachtete umpurzeln der anfliegenden, landenden Bienen.
Die Forscher rechneten aus, dass durch diesen Zeitverlust die Arbeitleistung
eine Verminderung erfährt und dabei pro Jahr bis zu 35 Tonnen weniger Honig
eingefahren werden kann, auf einer Fläche wie z. B. die Schweiz, gesehen. Abhilfe
schaffen soll nun das Auswechseln des Gens welches für das Funktionieren des
mittleren linken Beines verantwortlich zeichnet. Das Gen konnte bereits isoliert
werden und man hofft nun es ersetzen zu können mit einem Gen eines voll funktionierenden
Beines. Die Forscher sind zuversichtlich, dass es nicht wieder so
heraus kommt wie beim sogenannten Mehrsammelgen. Dieses hatte man aus
Hamstern erfolgreich isoliert und bei Bienen eingesetzt, führte allerdings nur dazu,
dass diese Bienen seither eigenartige Kaubewegungen ausführen, ohne aber
dabei den Honigertrag steigern zu können. Die Hoffnung der Forscher ist dennoch
ungebrochen diesmal Erfolg zu haben. «Wir korrigieren mit unseren Arbeiten
die Unvollkommenheiten der Natur», bemerkte der Leiter des Institutes.
WUSSTEN SIE, DASS DIE
BESTÄUBUNGSLEISTUNG DER
HONIGBIENE ÖKONOMISCH
VIEL WERTVOLLER IST ALS DER
BIENENHONIG
51
DIE GUTE IMKERLICHE PRAXIS
Bei der jährlichen Zusammenkunft der Kantonalpräsidenten und ihrer
Obleute; Zuchtberater, Betriebsprüfer und den Mitgliedern des Zentralvorstandes
sowie den kantonalen Inspektoren, im November 2013, wurde unter
anderem auf die Wichtigkeit der «guten imkerlichen Praxis» hingewiesen.
Es wurde über die Bienengesundheit diskutiert:
– Motion Burgeois: bis Ende 2015 sollen die Ursachen des Bienensterbens
eruiert werden.
– Kompetenznachweis in Form von Weiterbildungskursen (für die Imker).
– Verbesserung der Vollzugsmassnahmen!
– Die Wichtigkeit der «guten“ imkerlichen Praxis“?!
Mit der «guten imkerlichen Praxis» ist die Methode gemeint, wie die moderne
Bienenzucht sich in den letzten Jahrzehnten, ja eigentlich seit über 100
Jahren, entwickelt hat und von den meisten Imkern praktiziert wird.
Dass diese moderne Betriebsweise in eine Sackgasse läuft, das sehen aber
immer mehr Imker und Bienenfreunde ein und suchen deshalb mit Recht artgerechtere,
bienenfreundlichere Haltungsmethoden.
Das wiederum ist den Bienenbehörden ein Dorn im Auge und sie versuchen,
die «gute imkerliche Praxis» zu zementieren indem sie einen Kompetenznachweis
vorschlagen in Form von Weiterbildungskursen in denen natürlich
den Imkern die moderne Betriebsweise als die beste beigebracht wird.
Mit der Verbesserung der Vollzugmassnahmen scheint es, als möchte man
die Imker einschüchtern in der Weise, dass es Folgen hat, wenn man da nicht
mit macht. Begründet werden alle diese Massnahmen wohl alle mit seuchenpolizeilichen
Verordnungen.
In diesen Gremien der Bienenbehörden herrscht der Glaube, dass alle Probleme
in der Bienenzucht zurück zu führen seien darauf, dass gewisse Imker
nicht nach den neuesten Erkenntnissen der modernen Bienenzucht arbeiten.
Diese moderne Methode wird aber kaum hinterfragt, obwohl vermutlich gerade
diese Methode für die meisten Probleme, die wir heute in der Bienenhaltung
haben, verantwortlich zeichnet.
«Die an der kurzfristigen Ertragsmaximierung orientierte Bienenzucht hat
zu einer mangelnden Vitalität der Tiere geführt.» Aus: Günther Friedman, Michael
Weiler, «Oekologie und Landbau» 116 4/ 2000.
52
BIENE, GESUND ODER KRANK?
Immer wieder hört man die weltweiten Pressemeldungen über das Bienensterben.
Noch immer sterben über den Winter regelmässig extrem viele
Bienenvölker. Über die Ursachen sind sich die Forscher bis heute nicht einig.
Bienenforscher in Liebefeld meinen, es gäbe keine Probleme in der Bienenzucht
wenn man nur die Varroamilbe erfolgreich bekämpfen könnte. Auch
der neu geschaffene Bienengesundheitsdienst konzentriert sich auf die Erforschung
der Varroamilbe.
Eine Forschergruppe in London kam zu der Erkenntnis, dass subletaler
Stress die Völker schwächen kann und wenn zu viele Bienen sterben gehe ein
Volk ein (SBZ 12/2013) letzteres wissen aber alle Imker schon lange.
Man kommt auch langsam zum Schluss, dass wohl mehrere Faktoren eine
Rolle spielen wie Elektrosmog, Trachtarmut oder Pflanzengifte. Dass die
allgemeine moderne Haltung und Pflege der Bienen auch eine Rolle spielen
könnte, kommt kaum zur Sprache, zuviel Liebgewordenes hängt daran.
Nach einem parlamentarischen Vorstoss soll nun ein Massnahmeplan erstellt
werden und bis Ende 2015 sollen die Ursachen des Bienensterbens eruiert
werden.
Solange diese Diskrepanz in den Meinungen besteht, und die Ursachen
des Bienensterbens noch nicht eruiert sind, hat man keinen wirklichen Boden
etwas Sinnvolles zu unternehmen.
In dieser Situation will man nun laut Eva Sprecher vom Zentralvorstand
VDRB eine Imkerfortbildungsstätte einrichten, vor allem für sogenannte
«wilde» Imker, weil man wohl glaubt, irgend jemand müsse doch an diesen
Problemen schuld sein. Nun, man hat dann wenigstens etwas getan. Wer sind
denn die wilden Imker und was machen sie falsch? Bei welchen Imkern sterben
denn vor allem die Bienen? Gibt es da Untersuchungen? Mit der Fortbildungsstätte
möchte man die Bienengesundheit verbessern, obwohl auch diese
schwierig zu definieren ist.
53
WOZU EINE IMKERFORTBILDUNGSSTÄTTE
NOTWENDIG WÄRE
Die Bienengesundheit wird bedroht durch die «moderne Bienenhaltung»
mit ihrer die Vitalität schwächenden Königinnenzucht (Innzuchtdepression),
mit der unnatürlichen Ablegerbildung, den diversen Schwarmverhinderungsmethoden
und dem Mobilbau allgemein, wo dass Mikroklima im Brutnest zu
oft gestört wird. Die Abkühlung der Brut kann Bakterienkrankheiten verursachen.
Auch wird die nicht artgerechte Zuckerfütterung seit etwa 100 Jahren
immer massiver um den Honigertrag steigern zu können. Es wäre auch notwendig,
dass die Biene ihre Waben möglichst wieder selber durch ausschwitzen
von Wachs bauen könnte, diese Fähigkeit könnte sonst verkümmern.
Krankheiten der Tiere haben ihre Ursache in der Regel wegen einer falschen,
unnatürlichen Haltung und Pflege, was bei wildlebenden Tieren nicht
der Fall ist und diese deshalb bekanntlich recht vital sind. Die Natur sollte
wieder vermehrt unser Lehrmeister sein
Um solche Erkenntnisse zu vermitteln wäre eine Imkerfortbildungsstätte
in diesem Sinn sehr notwendig.
WUSSTEN SIE, DASS
MAN NICHT WEISS WIE
DIE BIENEN DEN HONIG
MACHEN?
54
SITUATION UND AUSSICHT DER HEUTIGEN
BIENENHALTUNG
Grundgedanke
Durch das jahrzehntelange Halten und Beobachten der Bienen bin ich
zur Überzeugung gekommen, dass unsere Honigbiene durch eine nun über
hundert Jahre dauernde einseitige Züchtung auf höheren Ertrag und die damit
verbundene Haltung und Pflege, in ihrer Vitalität geschwächt wurde. Es sollte
unsere Aufgabe werden, der Biene ihre Vitalität wieder zurück zu geben. Ich
bin der Überzeugung, dass die Biene wieder an Lebenskräften gewinnen kann,
wenn gewisse Massnahmen ergriffen würden.
I. Standortaufnahme
In der Bienenhaltung gibt es seit einigen Jahren, zuerst in Amerika, dann
auch in Europa Bienenvölkerverluste über Herbst und Winter die bis um die
50% betragen.
Zugleich ist die Biene seit über 30 Jahren von der Varroamilbe befallen,
ohne dass sie sich dagegen wehrt, was eigentlich nicht verständlich ist.
Die Biene ist heute auch kaum mehr fähig, aus eigenen Kräften zu überleben,
was sie aber wieder lernen sollte. Ohne Fütterung geht ein Volk während
des Winters meistens ein.
Vor ca. 70 Jahren war es noch möglich in einer Stabilbeute (z.B. der Bienenkorb
in der Korbimkerei, oder in der Warrebeute, nach dem französischen
Pastor Emile Warré benannt) erfolgreich zu imkern. Heute braucht es dazu
Hilfestellungen um die verlorene Vitalität der Biene anzuregen.
Auch wird seit ca. 10 Jahren in der Schweiz ein rigoroser Kampf gegen
die scheinbar immer stärker auftretende Sauerbrut geführt, mit fragwürdigem
Erfolg.
Weiter wird den Imkern seit einiger Zeit empfohlen, aus seuchentechnischen
Gründen mit immer jüngerem «Material» zu arbeiten. Z.B. soll eine
Bienenkönigin schon nach zwei Jahren ersetzt werden oder es sollen jedes Jahr
von der Anzahl Völker die man hält, mindestens ein Drittel Ableger gemacht
werden, weil man mit einem Drittel Verlust jeden Winter schon rechnet
So ist heute eine Bienenhaltung nur noch mit Medikamenten möglich
(Ameisen- und Oxalsäure, Thymol u.a.) und es werden bereits Stärkungsmittel
zur regelmässigen Gabe empfohlen, das heisst, man imkert eigentlich mit
einem kranken Tier, wie es auch in der restlichen konventionellen Tierzucht
der Fall ist. Das Ganze hat nun politisch ein solches Ausmass angenommen,
55
dass neuestens jeder Imker für sein Hobby jährlich einen Beitrag in den Seuchenfond
leisten muss.
Den Auftakt zu dieser Problematik machte das grosse Bienensterben von
1913, dessen Gründe man heute noch nicht kennt und daraufhin Bruder
Adam glaubte eine bessere Biene kreieren zu müssen: die Buckfastbiene, welche
aber die Probleme auch nicht löst.
Nun gibt es Bienenfachleute welche trotzdem keinen Handlungsbedarf sehen
oder glauben, diese Probleme mit Züchtung oder Gentechnologie oder
anderen Mechanismen in den Griff zu bekommen. Andere glauben die Ursache
dieser Problematik sei nur in der Umwelt zu suchen; Trachtmangel, Pflanzengifte,
Mobilfunkstrahlen u.a. Eigentlich weiss niemand so richtig, was mit
der Biene los ist. Seit längerer Zeit aber gibt es schon einige wenige Imker, und
es gibt sie immer mehr, welche der Überzeugung sind, dass die ganze Problematik
vor allem auf die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen zurück geht,
welche seit über 100 Jahren immer stärker und stärker in eine falsche Richtung
gegangen ist.
II. Der grosse Einschnitt in Bezug auf die Haltung und Pflege der Bienen
in der Mitte des 19. Jahrhunderts
Bis um die Mitte des 19.Jahrhunderts gab es in der Bienenhaltung nicht
die Probleme, welche wir heute haben. Der Imker ging bis dahin mit den Bienen
instinktmässig in einer guten, bewährten Form um. Jahrhunderte lang
war klar:
1. Die Biene braucht als Nahrung Nektar (Honig), Pollen, Wasser.
2. Die Biene vermehrt sich ausschliesslich über das Schwarmgeschehen.
3. Die Biene braucht ein stabiles Brutnest in ihrer heimischen Region und
produziert den Wachs (Wabe) selber stets neu.
Verglichen mit heute hatte die Biene durch diese artgerechtere Behandlung
paradiesische Zustände. Sie war vitaler und leistete, ohne dass sie in der
heute üblichen Art und Weise manipuliert wurde, immerhin die Hälfte der
heutigen Honigerträge. Es ist auch nicht bekannt, dass die Menschen damals
unter Honigmangel gelitten hätten. Durch die neuen Erkenntnisse in der Wissenschaft
aber entfachte sich in dieser Zeit eine Euphorie in dem Sinne, dass
alles machbar sei. Auch die «wilde» Natur sollte gezähmt und verbessert werden,
vor allem in Bezug auf höhere Erträge. Durch fragwürdigen Methoden
der Ertragssteigerung aber wurden die Nutztiere mit der Zeit geschwächt in
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ihren Lebenskräften und damit anfällig auf diverse Krankheiten, Parasiten
usw. Regelmässige Medikamentengaben, welche immer mehr notwendig wurden,
bedeuten eigentlich, dass die Tiere nicht wirklich gesunden und dass mit
kranken Tieren gewirtschaftet wird von denen sich die Menschen ernähren.
Es muss angestrebt werden, dass die Nutztiere, in unserem Falle die Bienen,
wieder wirklich gesund werden.
III. Grundsätzliches zur Tierhaltung am Beispiel der Bienen
Um gesund zu sein, muss ein Lebewesen sich wohl fühlen. Um sich wohl
zu fühlen aber müssen hauptsächlich drei Dinge artgerecht sein: die Nahrung,
die Vermehrung und die Behausung (Haltung). Dies gilt für Pflanzen, Tiere
wie auch Menschen. Bei Wildtieren, z. B. bei den wild lebenden Bienen, welche
noch ganz in der Natur leben, stimmen diese Parameter noch. Sie sind
gesund und überlebensfähig, seit tausenden von Jahren. Nimmt der Mensch
nun ein Wildtier in Kultur, verändert er in der Regel mehr oder weniger diese
drei lebenswichtigen Faktoren, zugunsten einer Leistungssteigerung, welche
er von diesem Lebewesen, oft in übertriebener Weise, erwartet. Dies hat zur
Folge, dass nach einer gewissen Zeit eine Schwächung der Vitalität und Anfälligkeit
auf allerlei Krankheiten bei diesem Lebewesen auftritt.
Bei der Hausbiene werden seit ca. 150 Jahren in einem immer stärkeren
Masse Eingriffe in die Haltung und Pflege vorgenommen. Diese betreffen alle
drei Lebensgebiete, Nahrung, Vermehrung und Behausung.
Zur Nahrung
In der Natur bekommt die Biene kein Zuckerwasser. Noch um 1900 fütterte
man die Bienen nur im Herbst «wo dies nötig» war (Arbeitskalender für
Bienen von 1909 des «Schweizerbauers»). Um 1850 war die Herbstfütterung
kaum Thema und wenn, dann kam nur Honig als Futter in Frage. Heute kann
die Zuckermenge pro Volk über 20 kg betragen. Es wird eine Reizfütterung im
Frühjahr und oft eine Notfütterung bei Trachtmangel im Mai/Juni empfohlen.
Darauf folgt die Winterfütterung. Honigteig (Honig/Puderzuckergemisch) ist
für die Biene ungewohnt, da sie nur einen Saugrüssel für Flüssigkeitsaufnahme
hat. Dazu kommen neuerdings diverse Pollenersatzmittel, z.T. aus Seetang
hergestellt, und andere fragwürdige Hilfsstoffe.
57
Zur Vermehrung
Die tausende von Jahren alte und einzige Vermehrungsart der Biene war
das Schwärmen. Nun werden Schwarmverhinderungsmethoden empfohlen
und vor allem Ableger (künstliche Schwärme) gemacht. Ebenfalls werden die
Bienenköniginnen künstlich gezüchtet, mit Nummernschildern auf dem Rücken
und manchmal mit gestutzten Flügeln. Der natürliche Hochzeitsflug der
Königinnen wird abgewertet und die künstliche Besamung propagiert.
Behausung und Lebensbereich
Durch den seit etwa 100 Jahren üblichen Mobilbau sind so viele Eingriffe
ins Brutnest erforderlich, dass Temperatur und Mikroklima und die Bruttätigkeit
öfters gestört werden. Durch die in neuester Zeit geforderten Krankheitskontrollen
werden diese Eingriffe noch erhöht. Die Gabe von Mittelwänden
hemmt die natürliche Wachsproduktion der Bienen. Durch die Länder übergreifende
Vermischung der Bienenrassen fühlt sich die Biene auch nicht mehr
heimisch.
Diese Beispiele können beliebig erweitert werden. Ähnliches gilt für die
ganze Zuchttierhaltung wie auch für die Pflanzenzucht, Sogar der Mensch ist
in diesen drei Lebensgebieten auf falschem Wege. Eine gewisse Zeit, länger
oder kürzer, machen Lebewesen diese Behandlung mit. Früher oder später
aber zeigen sich Folgen. Sie zeigen Schwäche Erscheinungen und es müssen
immer mehr Mittel und Massnahmen angewendet werden um einen Kollaps
zu verhindern.
IV. Wie ist eine artgerechtere Bienenhaltung möglich?
Durch den Vitalitätsverlust den die Biene durch die Haltung und Pflege in
den letzten 100 Jahren erlitten hat, ist im mittleren und nördlichen Europa eine
Bienenhaltung auf artgerechtere Basis nur noch möglich, wenn auf die übliche
Honigernten verzichtet würde. Unter artgerechterer Bienenhaltung verstehe
ich ausschliesslich Honigfütterung, Vermehrung durch den Schwarm und ein
möglichst stabiles Brutnest mit Naturwabenbau. Nur bei guten Trachtjahren
und beim Tode eines Volkes wäre eine Honigernte zu erwarten. Methoden in
solcher Art zu Imkern wären z.B. die alte Korbimkerei oder die Methode des
französischen Pastors Emile Warre und andere.
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Die Bienenhaltung wäre vor allem dazu da, um, zusammen mit den anderen
Insekten die Bestäubung der Pflanzen sicher zu stellen. Dabei wäre es
schön, wenn wieder mehr Menschen Bienen als Hobby halten würden. Vor
etwa 100 Jahren gab es doppelt so viele Imker wie heute und die Verteilung der
Bienen war auch dezentraler.
Es wäre auch sinnvoll, zu versuchen, wenn es nicht schon zu spät ist, die
Honigbiene wieder wild aus zu siedeln. Eine wilde Honigbiene könnte eine
Genresource darstellen. Wie lange es dauern würde bis die Honigbiene wieder
zu gesunden Kräften kommt, ist ungewiss.
Die Produktion von Honig für den Handel sollte mehr in südliche Länder
verlegt werden, wo die Biene übers ganze Jahr ihr Futter selber findet, schwärmen
kann und eine artgerechtere Haltung leichter möglich ist. Durch Verträge,
im Sinn und Geist von Max Havelar z. B, könnte dort eine artgerechtere
Bienenhaltung gefördert werden.
Die immer mehr mechanisierten Methoden der Ertragssteigerung in der
Bienenhaltung, aber auch die Umwelt (Trachtarmut, Pflanzengifte, Elektrosmog
u. a.) haben nach nun ca. 100 Jahren «moderner» Bienenzucht das Bienenwesen
wohl so belastet, dass es lebensschwach geworden ist. Die konventionelle
Bienenhaltung wird immer mehr nur noch funktionieren mit noch
mehr Eingriffen und Kontrollen, noch mehr Medikamenten, extremeren Verjüngungsmethoden
und anderen die Bienengesundheit belastenden Manipulationen.
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WUSSTEN SIE, DASS IN
AEGYPTISCHEN PYRAMIDEN
4000-JÄHRIGER HONIG GEFUNDEN
WURDE, IN GEFÄSSEN, LUFTDICHT
MIT BIENENWACHS VERSCHLOSSEN?

61
NACHWORT ZUM AUTHOR
Hans Studerus ist pensionierter Lehrer der Rudolf-Steiner-Schule. Er war
auch Berufsmusiker und hatte sich nach dem Tod seines Vaters – noch als
Jugendlicher – um den elterlichen Bauernhof gekümmert. Die Imkerei gehört
zu seinem Leben. Schon als Bub musste er Bienenschwärme einfangen. «Das
habe ich nie gern gemacht, denn wenn der Schleier nicht dicht war, wurde ich
jedes Mal gestochen.»
Als Erwachsener hatte er eigene Bienenvölker. Er imkerte zunächst konventionell,
«dann je länger, je naturnaher, weil ich miterlebte, wie Fütterung,
Vermehrung und Behausung – die drei zentralen Aspekte jeder Tierhaltung
– auch bei den Bienen immer unnatürlicher und schlechter wurden.» An seinem
Imkerstandort in Auenstein AG pflegt Hans Studerus mehrere Bienenstöcke
in sogenannten Warré-Volksbeuten.
Hans Studerus engagiert sich in dem Verein FreeTheBees, der sich unter
anderem für eine artgerechte Bienenhaltung einsetzt um die Selbsterhaltungskräfte
der Biene zu stärken.
Der Inhalt dieses Heftes setzt sich zusammen aus Leserbriefen und Artikeln,
die im Laufe der letzten 20 Jahre entstanden sind. Sie wurden teilweise
in der Schweizerischen Bienen Zeitung (SBZ) oder den Publikationen des Vereines
Freethebees veröffentlicht.
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Impressum
© Hans Studerus
Mitglied des Vorstandes des Vereines FreeTheBees.ch
Satz und Gestaltung: grellgrau.ch Winterthur
Illustration: Zsófia Lenkes-Szentgyörgyi
März 2016
100 Exemplare
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16 Nov

Zähne, Gesundheit, Knoblauch, Krebs, Einweihung,

Donnerstag den 19. Jannuar 2017

Zähne

http://bewusst-vegan-froh.de/9-natuerliche-wege-um-zurueckgehendes Zahnfleich zu heilen

Neun  natürliche Wege, um zurückgehendes Zahnfleisch zu heilen:

1) BACKPULVER (NATRON)

Gemäß einer Studie ist Zahnpasta, die Natron enthält, effektiver bei der Entfernung von Plaque den Zähnen, die schwer erreichbar sind.

Du wendest Backpulver oder Natron an, indem du ein wenig des Pulvers mit Wasser zu einer Paste vermischt und über das Zahnfleisch reibst.

2) ALOE VERA

Einer weiteren Studie zufolge kann Aloe-Vera-Gel zu einer deutlichen Verbesserung bei Zahnfleischerkrankungen führen. Es verringert die Tiefe der Taschen im Zahnfleisch, da es eine antibakterielle Wirkung hat.

Einfach einige Male pro Woche zum Verzehr geeignetes Aloe Vera auf das Zahnfleisch auftragen.

3) TEEBAUMÖL

Teebaumöl hat eine starke antiseptische Wirkung und hilft gegen Entzündungen im Mund. Reibe einen Tropfen des Öls mehrmals täglich auf dein Zahnfleisch, um die Symptome einer Erkrankung zu beseitigen. Es gibt auch Zahnpasta, die bereits Teebaumöl enthalt. Oder du kannst ganz einfach 1-2 Tropfen in ein Glas Wasser geben und damit den Mund mehrmals täglich ausspülen.

4) NELKENÖL

Nelkenöl ist ein sehr gutes Hausmittel bei Zahnfleischbluten und Schmerzen an den Zahnhälsen. Man reibt mehrmals täglich etwas Nelkenöl auf die betroffenen Stellen, vor allem, um Schmerzen zu lindern. ABER: zu häufige Anwendung kann dem Zahnfleisch auch schaden. Um sicher zu gehen verwende lieber alle 2-3 Tage eine natürliche Zahnpasta, die bereits Nelkenöl enthält. Oder man gibt ein paar Tropfen auch noch in das vor beschriebene Teebaumöl Glas.

5) KURKUMA

Kurkuma (auch Gelbwurz gen.) ist gut zur Bekämpfung von Entzündungen geeignet.  Füge etwas Pulver morgens in Dein Müsli. Man kann auch Kristallsalz und etwas Senföl hinzufügen. Oder die Mischung gleich aufs  Zahnfleisch und die Zähne reiben.

6) SALBEI UND THYMIAN

Gegen Zahnfleischerkrankungen können Mundspülungen aus Heilkräutern wie Thymian und Salbei Linderung bringen. Sie wirken entzündungshemmend und helfen als Hausmittel beim Zahnfleischbluten. Man gibt zwei Esslöffel Salbei oder Thymian auf eine Tasse heißes Wasser 15 Minuten ziehen dann abseihen.  Über den Tag verteilt diese natürliche Mundspülung aufbrauchen.

7) KRISTALLSALZ

Salzwasser bekämpft  schädliches Bakterienwachstum  an den Zähnen und hilft gegen Karies und Parodontitis. Mit einer gesättigten Salzlösung spült man mehrmals täglich den Mund aus. Zusätzlich mit der Zahnbürste das Salzwasser an die Zahnhälse in die Zahnfleischtaschen massieren.

8) KOKOSNUSS ÖL

Das ÖL der Kokosnuss ist beim Kauf noch fest wird dann im Mund durch die Wärme flüssig. Es  liefert Schutz und Feuchtigkeit für das Zahnfleisch und beugt Entzündunqen vor. Ölziehen mit Kokosnussöl pflegt Mundschleimhaut und Zähne. Es soll Karies, Mundgeruch, Zahnfleischbluten bekämpfen sowie allgemein antibiotisch und entgiftend wirken. Spüle morgens und abends den Mund gründlich mit dem Öl, möglichst mehrere Minuten lang. Beim Ölziehen wird das Öl für einige Minuten im Mund immer wieder hin und her bewegt.

Anleitung um Zähne nachwachsen zu lassen und Löcher zu schließen.

Die Kur, die Zähne nachwachsen lassen kann, sieht vor, dass man täglich 3 mal je 1 Gramm  Sango Koralle Pulver (Pinowald) zu sich nimmt. Dieses Pulver kann man dann zusammen mit leckeren grünen Smoothies auf wunderbar genießen. Für einen Smoothie mixt man z.B ganze frische Früchte der Saison zusammen mit Wasser, Spinat, wilden Kräutern (Brennessei, Löwenzahn, Girsch), Nuss- oder Mandelmus zusammen.

Während du deinen Körper mit Sango Meeres Koralle-Zahnwuchs-Smoothies  großen Mengen Calcium versorgst, führst du außerdem Mundspülungen mit der   Wurzel des Beinwell durch.  Nicht nur deine Zähne werden davon profitieren, sondern genauso dein Zahnfleisch. Du kannst sowohl die frische als auch die getrocknete Beinwellwurzel verwenden, wobei die frische Wurzel wirkungsvoller ist. Falls du dich für die getrocknete Form entscheidest, lasse sie zehn Minuten lang leicht erwärmt sich wieder mit Wasser voll saugen . Nimm ein kleines Stück dieser Beinwellwurzel und einen Teelöffeln Wasser, bis du eine sehr flüssige Mischung erhälst.  Diese nimmst du in den Mund spülst damit zwanzig Minuten lang deine Mundhöhle aus. Anschließend spuckst du die Beinwell Spülung wieder aus. Das machst du mindestens einmal täglich. Voraussetzung dafür ist eine gesunde basische Ernährung. In Kombination mit dem Sango Meeres Koralle und der Beinwell  Mundspülung werden erstaunliche Ergebnisse erzielt.

 

Natürliche Zahnpasta selbst herstellen.

Ideal ist es, bei empfindlichen Zähnen oder angeschlagenem Zahnschmelz, die Sango Koralle besser als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, aber nicht in die Zahncreme mischen.

Zutaten:

3 EL Natron (= Bikarbonat! NICHT Backpulver)

Xylitol oder Stevia nach Geschmack

3 EL kaltgepresstes Bio-Kokosöl

15-20 Tropfen ätherische Öle Deiner Wahl

In einer Schüssel Natron und Xylitol verrühren.

Kokosöl erwärmen, hinzufügen  und rühren, bis alles gut vermischt ist. Das Xylitol sollte sich recht leicht auflösen. Ätherische Öle einrühren. In einen Behälter füllen.

Ein Glas eignet sich wunderbar, ist aber unhygienisch, falls du die Zahncreme mit anderen teilst.

Zahnfleischentzündung

Bei akuter Entzündung hilft sofort „Wasserstoff peroxid Lösung 3 %“ auf die entzündeten Stellen auftragen oder mit einer stumpfen Spritze ein Tröpfchen zwischen  Zahn und Zahnfleisch einspritzen.

Wasser

Der Mensch besteht zu über 70% aus Wasser. Daher ist die erste Voraussetzung:   Erstklassiges rechtsgedrehtes Wasser, Quell- oder Brunnenwasser trinken.

„Gotteswasser aus der Sannemann Röhre“ oder das mental hergestellte   ,,42 molekulare Kugelklusterwasser“ ist das Beste heute, abends nach 21 Uhr abgefüllt, möglichst noch bei Vollmond. Dem städtischen Leitungswasser wird immer Chlor und Fluor und….. zugesetzt, um sicher alle möglichen Keime zu töten, aber damit auch den Menschen geistig und seelisch abzustumpfen und zu vergiften. Zudem können die Stadtwerke keine negativen Informationen wie Antibiotika oder Östrogen der Pille herausfiltern, was aber das                „42 molekulare Kugelkluster Wasser“ immer macht.

 

Hygiene

Um ein gesundes Leben zu führen, ist es unerlässlich, auf peinliche Hygiene achtzugeben. Zur Körperreinigung scharfe Schrubberbürsten verwenden. Keine gekaufte Seife verwenden, da hier viele tierische Abfallprodukte drin sind; keine Zahnpasta kaufen, da sich viele chemische Produkte darin verbergen (z.B. Fluor, Chlor, Kalk und noch viele weitere unbekannte Stoffe, die zur Hemmung unseres Denkapparates führen).

Hier ein einfaches Rezept zur Herstellung der eigenen Seife:

Man verrühre 350g Abflussreiniger NaOH und Sodium Hydroxyd (das auch Laugenstein genannt wird) in 1 Liter Wasser. Wenn sich die Brühe abgekühlt hat, gieße man langsam 1,5 Liter gutes Olivenöl dazu. Nach kurzer Zeit schütte man den Brei in Holzformen, der  nach dem Festwerden (zwei Tage) in handliche Größen teilbar ist.

 

Mitwoch 18. Januar 2017

Knoblauch Kur verjüngt – alle 5 Jahre – den Körper

Ein altes chinesisches Rezept, gefunden von der Kommission UNESCO bei OSN im Jahre 1972 in Tibet. Es wurde in alle Sprachen übersetzt und datiert 4.000 bis 5.000 v. Ztr.

Der Extrakt löst im Organismus alle Fette und angesetzten Kalk auf, verbessert schnell den Metabolismus (Stoffwechsel) im Körper, und auch die Adern werden elastischer.

Damit beugt man folgenden Krankheiten vor: Hypertonie, Herz­infarkt, Stenocardie (Angina pectoris) und Sklerose (Verkalkung) sowie verschiedenen Geschwulsten, Kopfschmerzen und Kopfrauschen; zudem sorgt es für eine Verbesserung des Augenlichts. Bei Anwendung dieses Rezeptes wird der Organismus um ca. 16 Jahre verjüngt!

Achtung: Die Kur darf erst nach 5 Jahren wiederholt werden, nicht früher!

Rezept zur Bereitung eines Knoblauch-Extraktes; Zubereitung:

350 g Knoblauch schälen, fein zerdrücken und mixen, in einen
irdenen Topf geben und mit 200 g 96%igen Alkohol übergießen. Den Topf fest zugedeckt 10 Tage an einen dunklen, kalten Ort stellen. Danach wird alles durch ein festes Stück Stoff gegossen und durchpassiert.

Nach 2-3 Tagen kann die Heilbehandlung beginnen:

 

Jeweils die angegebene Anzahl an Tropfen mit 5 g Kuhmilch oder Kokosmilch einnehmen:

 

Tag Frühstück Mittag Abend
1 1 2 3
2 4 5 6
3 7 8 9
4 10 11 12
5 13 14 15
6 16 14 13
7 12 11 10
8 9 8 7
9 6 5 4
10 3 2 1
11 15 25 25
Ab 12 25 25 25

 

Die weiteren Tage immer 25 Tropfen je Mahlzeit bis zum völligen Verbrauch.

 

*Essiac- Tee: ein Kräutertee gegen Krebs?

Publiziert am 12 Mai, 2014 unter Gesundheit

Gute Nachrichten

Wer kennt Rene Caisse aus Bracebridge in Kanada? Wohl kaum einer hier in Deutschland. Rene Caisse, eine einfache Krankenschwester, verabreichte seit 1922 in der Klinik, in der sie arbeitete, im Endstadium befindlichen Krebskranken einen aus vier Kräutern bestehenden Tee. Sie erzielte damit zahlreiche Erfolge und konnte vielen an Krebs erkrankten Patienten zur Heilung verhelfen.

Den Tee nannte sie „Essiac-Tee“, dabei hatte sie einfach ihren Nachnamen von hinten nach vorne buchstabiert.

Das Rezept für dieses Getränk stammte von einem Medizinmann der Ojibway-Indianer aus dem hohen Norden Kanadas. Im Jahr 1922 traf sie auf eine ältere Patientin die 30 Jahre zuvor Brustkrebs überlebte.  Ein Medizinmann, den sie schon länger kannte, sagte, er könne sie vom Krebs befreien. Er zeigte ihr, wie man den Tee zubereitet. Sie folgte seinen Anweisungen und einige Monate später war der Krebs aus ihrem Körper verschwunden.

Rene Caisse hatte solch einen Erfolg, dass die kleine Stadt Bracebridge ihr das leerstehende British Lion Hotel als Klinik mit einer symbolischen Monatsmiete von einem kanadischen Dollar zur Verfügung stellte. Sie setzte ihre Arbeit in den Jahren 1934 bis 1942 erfolgreich fort. Hunderte von Krebspatienten wurden durch ihren Tee geheilt. Sie kultivierte die Kräuter, braute den Tee in der Küche und verabreichte ihn entweder als Getränk oder injizierte ihn als Spritze. Durch Zufall stellte sich heraus, dass der Tee unter anderem auch gegen Diabetes hilft. Aus was besteht nun der Essiac-Tee?

  • sechseinhalb Tassen geschnittene Kettenwurzeln
  • ein Pfund gemahlener kleiner Sauerampfer
  • ein Viertel Pfund gemahlene Rot-Ulmenrinde
  • 30 Gramm gemahlener türkische Rhabarberwurzeln

Aufkochen und 1 bis 3 x täglich vor dem Essen eine Tasse trinken

 

9. August 2016

 Einweihung

In Vorzeiten erhielten die aufstrebenden jungen Männer und Frauen die Einweihung. Geleitet von alten erfahrenen Druiden mussten sie mehrere Jahre einen oft sehr schweren Einweihungs Lehrgang absolvieren. Sie wurden mit den Besten Energien versorgt und konnten so alle Hürden überwinden.

Einweihungspraxis der Pharaonen in Ägypten

Elisabet Haich

„Jeden Morgen bei Sonnenaufgang müssen wir uns im Garten versammeln. Wir beginnen mit körperlichen Übungen. Diese Übungen sind mit starker Konzentration verbunden. Wir üben verschiedene Körperhaltungen verbunden mit Atemübungen und müssen unser Bewusstsein mittels dieser Übungen in die verschiedenen Körperteile lenken. Durch lange und ausdauernde Übung können wir auf diese Weise den ganzen Körper vollkommen bewusst
machen, die kleinsten Körperteile wie alle inneren Organe bewusst bewegen, beherrschen und lenken. Wir erreichen damit, dass der Körper ein tadelloses Werkzeug wird.

Wenn wir die körperbelebenden Übungen beendet haben, gehen wir im großen Saal zur Schulung von Seele und Gemüt über. Diese Übungen bestehen darin, dass der Lehrer uns verschiedene
zusammenhängende Traumbilder diktiert, die wir so intensiv
erleben müssen, als ob wir sie in Wirklichkeit erleben würden. Mit diesen Traumbildern rufen wir willkürlich verschiedene Gemütserregungen in uns hervor und lernen, über diese Herr zu werden. Mit diesen Übungen führt uns unser Lehrer durch die verschie­denen Sphären der Unter- und Oberwelt, durch die sieben Höllen und die sieben Himmel und lehrt uns, unsere Geistesgegenwart unter allen Umständen zu bewahren, um in den schwierigsten Lagen augenblicklich entscheiden zu können, was wir zu tun haben.

Wenn wir dieses schon vollkommen beherrschen, müssen wir einen Schritt weiter gehen: die verschiedensten seelischen Zu­stände sind auf Befehl, ohne Traumbilder, aber mit derselben Intensität zu erleben, als ob wir dazu einen Grund hätten. Wir müssen diese Übungen beim tiefsten negativen Zustand beginnen und die Erlebnisse langsam, schrittweise bis zum höchsten positiven Zustand steigern. Zum Beispiel: Wir beginnen uns in die tiefste Niedergeschlagenheit einzuleben, dann erleben wir langsam steigernd Gleichgültigkeit, gehen dann höher und höher, bis wir die äußerste Fröhlichkeit und schließlich höchstes Glücksgefühl erreicht haben.

Wenn nach langer Zeit diese Übung gut geht, müssen wir die seelischen Zustände schneller wechselnd üben, bis wir die verschiedensten seelischen Zustände nacheinander so geläufig abwechselnd erleben können, wie der Künstler auf seinem Musikinstrument, nach seinem Willen auf und ab, von den tiefsten bis zu den höchsten Tönen alle Klänge hervorlocken kann. Dann, wenn wir vom finstersten Leid bis zum höchsten Freudengefühl alle seelischen Zustände gut und geläufig beherrschen, dürfen wir einen Grad höher steigen und müssen entgegengesetzte seelische Zustände ohne Über­gang hintereinander erleben. Zum Beispiel: größte Traurigkeit und ohne Übergang größte Heiterkeit; oder: Angst – dann blitzschnell auf selbstsicheren Mut umschalten und diese Übung entgegengesetzter Seelenzustände weiterführen.

Diese Exerzitien dürfen wir nur unter der Leitung unseres Lehrers machen. Sie bedeuten eine große Anstrengung für die Nerven.

Dann kommt der nächste Schritt, ohne Grund ohne das Diktat eingebildeter Traumbilder, die den einen oder anderen seelischen Zustand herbeirufen – einen Zustand an sich zu erleben.

Nach langem Üben, wenn man diese Übungen schon vollkommen beherrscht, entdeckt man, dass man sich immer nur eingebildet hat, einen Grund zu haben, «traurig» oder «fröhlich», «niedergeschlagen» oder «himmelhochjauchzend» usw. zu sein. Diese Übungen verschaffen uns die Überzeugung, dass die verschie­densten Geschehnisse keine Wirkung auf uns haben. Wir ent­decken, dass jeder Bewusstseinszustand aus uns selbst stammt und immer nur von innen her entsteht. Über dasselbe Geschehnis kann der eine lachen, der andere weinen, ein dritter dagegen vollkommen gleichgültig bleiben, weil ein jeder seine eigene innere Ein­stellung nach außen projiziert, und erst diese innere Einstellung uns erregt, nicht aber die äußeren Geschehnisse an sich.

Als Endresultat muss der Schüler die Fähigkeit erreichen, den vollkommenen seelischen Ruhezustand unter allen Umständen unerschütterlich zu wahren und nie aus ihm herauszufallen. Außerdem tragen diese Übungen die Erkenntnis und Erfahrung ein, dass, was immer auf Erden geschieht, nur ein vergängliches, von selbst in Zeit und Raum projiziertes Traumbild ist. Wir brauchen es nur so weit ernst zu nehmen, als unsere Erfahrung dadurch wachsen soll.

Neben dieser langen seelischen Schulung sind uns auch parallel rein geistige Konzentrationsübungen gestellt. Diese erteilt mir ein anderer Lehrer Ima.

Nach den gemeinsamen Übungen führt er mich in eine ruhige Ecke des Gartens und erklärt mir, was Konzentration bedeutet. Ich darf mir nicht erlauben, dass die Gedanken nach ihrem Belieben in mir herumschweifen ohne Ordnung; sondern ich muss mir selber
befehlen, an einen gewissen vorgeschriebenen Inhalt zu denken. Ich muss meine Gedanken in einen einzigen Punkt zusammen­ziehen, ihnen also statt einer zentrifugalen eine zentripetale Richtung geben. Ima gibt mir einen Satz als Konzentrationsinhalt. Wenn mir die Konzentration gelungen ist, soll ich es ihm melden. Dann lässt er mich allein.

Der Satz lautet: «Ich offenbare immer das Göttliche.»

Ich setze mich hin und fange an, mich auf diesen Satz zu konzentrieren; ich sage den Satz in mir: «Ich offenbare immer das Göttliche», einmal, zweimal, zehnmal, hundertmal … ich denke an nichts anderes: «Ich offenbare immer das Göttliche. »… «Ich offenbare immer das Göttliche.»

Das ist aber keine Konzentration! Es geht nicht mit Worten. So stelle ich mir einen Kreis mit Worten vor.

Ima hört aufmerksam zu, dann sagt er voll Freude: «Du hast sehr richtig geübt! Du hast entdeckt, dass es unmöglich ist, sich auf Worte zu konzentrieren. Dass du dir den Satz schließlich in Kreisform vorgestellt hast, war ein richtiges Streben nach Konzentration. Wenn du die Worte aber noch so eng zusammenziehst, bilden sie noch immer einen Kreis, und du kannst nie ins Zentrum. Du hast erfahren, dass die Worte gegenüber diener konzentrierenden Kraft eine Widerstandskraft ausüben und du sie deshalb nicht im Mittelpunkt zusammenziehen kannst. Dieselbe Widerstandskraft nützen wir aus, wenn wir eine Brücke bauen. Man bildet aus den Steinen einen Bogen – wie du jetzt aus Wörtern einen Kreis gebaut hast -, und die Brücke fällt nicht ins Wasser, weil die Steine einen Druck aufeinander ausüben und das Material dem Druck nicht nachgibt.

Durch die Kraft des Widerstandes halten die Steine die ganze Brücke zusammen. Aber wenn, deine Konzentration in den Mittelpunkt gelangen will? So hindert dich der Widerstand der Worte, und die Konzentration ist unmöglich. Dasselbe geschieht, wenn du dich auf ein Wort konzentrierst. Ein Wort besteht aus Buchstaben, die nie völlig in einem Punkt zusammengezogen werden können.»

«Was soll ich also tun?»

«Was würdest du tun?» fragt Ima zurück.

Ich denke eine Weile nach und sage: «Die Worte sind das Kleid, die materielle Erscheinung des Sinnes. Wenn ich in den Mittelpunkt gelangen will, muss ich die Worte, die mich hindern, aufgeben und mich nur auf den Sinn des Satzes konzentrieren, ohne Worte, ohne Form. Ist es so richtig?»

«Ja dies ist der einzige richtige Weg, sich auf den Sinn zu konzen­trieren.»

16 Nov

Harmonische Musik ist ein Ohrenschmaus

Seit über 50 Jahren habe ich harmonische Musik gesammelt. In meinem Buch „Musik ist Leben“ zu bestellen unter “ tredition.de “ habe ich viele Musikbeispiele angeführt die wirklich auf Geist und Seele harmonisierend wirken. Wir kennen alle die Musik Versuche mit Blumen die sich bei Rock Beschallung abwenden und bei Mozrt in den Lautsprecher wachsen möchten. Kühe geben auch mehr Milch bei klassischer Musik im Kuhstall. Ein Imker in der Eifel füllt sienen Honig nur bei klassischer harmonischer Musik ab. Selbst habe ich viele Tonband Aufnahmen aus dem Radio übernommen die heute auf einer MP4 Speicherkarte festgehalten sind. Diese Karte steckt nun in meinem Radio und erfreut mich täglich mit Wohllauten. Dann brauch ich mich  nicht über die blöden Radio Sendungen zu ärgern. Obwohl sie Klassik heissen sind sie doch sehr modern und oft nicht zum Anhören und Verbildent. Für den der Intresse hat kann ich eine solche Speicherkarte kopieren.  Die Qualität ist dem Standard vor 40 Jahren entsprechent.

16 Nov

Kunst kommt vom Erkennen, Können und Künden

Franceska unsere älteste Tochter malt so nebenbei in Öl und Pastell. Hier ein paar neuere Bilder von Ihr.

Raben am Abendhimmel Auftragswerk Februar 2017

 

Die gelben Pferde

Krebs

 

Fisch

Stier im roten Grund

Seepferd

Lauterbach Campe

 

Kölner Dom

Blaues Pferd

Wappen der Familie von Schintling-Horny

16 Nov

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

 

Paavo der Rheinländer auf dem eigenen natürlichen Reitplatz 20X40 bei der Arbeit, ist vor 17 Jahren hier auf der Weide geboren aus einer Hannoveraner Halbblutstute  Pinky die damals mein Reitpferd war. Als Hengst habe ich Puschkin ein Sohn von Polidor (Westphale) der zu der Stute gut passte, genommen. Wir reiten wenn es das Wetter zulässt in dem umgebenden Wald und einer Galopp Sandpiste sooft als möglich ins Gelände.

Paavo bei der Bodenarbeit

Viel  Weide für 2 Pferde damit sie satt und rund werden.

Pferdeboxen mit Bongossi Holz bestückt das die Pferde nicht anknabbern.

 

Erster Ritt  Patricia auf ihrer Lady und Caroline auf Paavo  Januar 2017

Donnerstag der 26. Januar 2017

Inzwischen hat Paavo eine neue Friesen Gefährtin Lady bekommen. Lady ist 15 Jahre alt und sehr gut in der Kondition.

                                                  Lady

 

 

Im Dezember 2016. Luise auf Cisco im Slalom ohne Trense

  1. Mai 1999 Paavos Geburtstag.

Paavo der Rheinländer auf dem eigenen natürlichen Reitplatz 20X40  ist vor 17 Jahren hier auf der Weide geboren aus einer Hannoveraner Halbblutstute  Pinky die damals mein Reitpferd war. Als Hengst habe ich Puschkin ein Sohn von Polidor (Westphale) der zu der Stute gut passte, genommen. Wir reiten wenn es das Wetter zulässt in dem umgebenden Wald und einer Galopp Sandpiste sooft als möglich ins Gelände.

Pavo17

Paavo wie er leibt und lebt.

 

 

03 Okt

Bienengesundheit

                       

Bildung von menschlichen Gruppenwesenheiten über geometrischen Formen.

                                                                                                                                                                                                                         Dokumente/Gruppenwesenheiten

Die Gottmensch-Frequenz, nämlich 990 KHz, bei der 3. bis 7. Einweihung erfährt keine Steigerung mehr . Es ist also die höchste Frequenz, die wir bei der geistigen Entwicklung erzielen können.  Wir können die Frequenz noch von 990.000 Hz auf 998.999,9 erhöhen und zwar durch Bildung von menschlichen Gruppenwesen über geometrischen Formen. Am bekanntesten ist der „Siebenstern“.

  1. Der von der Gruppenseele emanzipierte Mensch muß sich in völliger Freiheit wieder zu einem neuen Gruppenwesen zusammenfinden. Schon in dem Büchlein „Der Bien“ haben wir erkannt, daß es Möglichkeiten gibt, durch menschliches Eingreifen in das Werden der Natur neue geistige‘ Wesenheiten zu schaffen, so daß Engel als Geist in diese Wesen einziehen (wie z.B. bei den Bienen). Als weiteren Schritt schreibt Rudolf Steiner: „Dadurch, daß die Menschen freiwillig ihre Gefühle zusammenstrahlenlassen, wird wiederum etwas über den emanzipierten Menschen hinaus gebildet.“ (R. Steiner: „Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen.“ 9.Vortrag Berlin 01.06.1908.)

Bei den Tieren, Pflanzen und Mineralien kennen wir die „Gruppenseele“. Die Glieder dieser Gruppenseele, z.B. eine bestimmte Anzahl von Tieren, werden von dieser Gruppenseele geführt. In sie gehen auch die Tierseelen beim irdischen Tod wieder ein.

Der Mensch hat sich nun aber von dieser Gruppenseele emanzipiert, er hat ein eigenes, verantwortlich denkendes und handelndes Ich entwickelt. Dadurch steht er aber isoliert da und kann nur bedingt an der Weiterentwicklung der Welt teilnehmen. Er muß, wenn er überhaupt einen Begriff von der Entwicklung der Zukunft bekommen hat, den Charakter der Gruppenseelenhaftigkeit wieder aufnehmen. In völliger Freiheit und unter Wahrung seiner Individualität muß er sich zu einer Gruppe mit möglichst gleichem Entwicklungsstand zusammenfinden und mit ihr ein neues, höheres geistiges Wesen bilden. – Unter welchen Bedingungen ist das möglich?

  1. Eine geometrische Figur ist der Schlüssel dazu. In früheren Arbeiten haben wir uns mit der Wirkung bestimmter geometrischer Formen beschäftigt, z.B, Dreieck, Quadrat. Sechseck. Das Letztere, nämlich den „Davidstern“, haben wir eingehend auf seine heilenden Wirkungen untersucht. Wir haben z.B. festgestellt, daß bei einer Person, – nehmen wir einmal an, sie ist an einer Grippe erkrankt, alle schädlichen Bakterien oder auch Viren in ca. acht Minuten abgetötet sind, wenn wir die Anschrift dieses Kranken unter ein besonders präpariertes Sechseck legen. Wir haben z.B. beim Davidstern oder beim Quarz oder bei der Bienenwabenzelle gesehen, daß sich an jeder Ecke dieses Sechseckes ein Wesen befindet, meistens ein Engel, und daß übergeordnet ein höheres Wesen auftritt. Das heißt, die Iche dieser Einzelwesen haben sich in ein höheres Wesen integriert ohne Aufgabe der eigenen Individualität. Das dadurch entstandene bzw. aus höheren Ebenen herabgestiegene Wesen hat so eine um die Kraft der sechs Wesen verstärkte Energie bekommen. Wie wurde das erreicht?- Immer unter Zuhilfenahme einer geometrischen Figur. Diese Erkenntnis führte uns auch zu dem Siebenstern der Bienen mit seinen frappierenden Ergebnissen. Auch hier schließen sich die Iche der sieben Bienenvölker zusammen und bilden ein neues, höheres, sogar göttliches Wesen. Auch diese Einzelwesen, nämlich die Bienenvölker, stehen wieder auf den Spitzen einer geometrischen Figur, dem Siebenstern. – Nur Bienenvölker, die sich aus Schwärmen entwickelt haben, besitzen als einziges Tier nicht eine Gruppenseele, sondern wie wir Menschen ein Ich! Wenn wir diese Erkenntnisse jetzt auf die einleitenden Worte von Rudolf Steiner beziehen, dann liegt doch der Schluß nahe, daß auch bei einem Zusammenschluß von Menschen die geometrische Figur der Schlüssel ist, um das Steinersche Ziel zu erreichen.

Welche geometrische Figur wählen wir nun? In Bezug auf die Wirkung ist es gleichgültig. Es richtet sich nach der Personenzahl gleichen geistigen Entwicklungsstandes, die bereit ist, sich zu einem neuen  Gruppenwesen zusammenzuschließen. Es kann gewählt werden zwischen einem Dreieck bis zu einem Zwölfeck. Wählen wir in diesem Falle ein Siebeneck, denn über diesem siebenstrahligen Stern wurden alle früheren gotischen Kirchen (aber nur die gotischen) errichtet. Das war eines der Geheimnisse der Bauhütten. Von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr sind wir, It. Steiner; Gotteskinder, „Gottessohn“. Dann verläßt das „Höhere Selbst“ des Menschen den irdischen Körper, es bildet sich ein Spiegelbild des Höheren Selbst, das Niedere Ich. Dieses bleibt bis zum irdischen Tode im Körper, es sei denn, der betreffende Mensch macht in seiner Bewußtseinsentwicklung so große Fortschritte, daß das Höhere Selbst in den Körper zurückkehrt und sich mit dem Niederen Ich vereint. Das Göttllche ist wieder in den menschlichen Körper zurückgekehrt, der Mensch ist wieder göttlich geworden, nämlich ein Gottmensch. Als Personen wählen wir als Beispiel in diesem Falle sieben Menschen, die in der „Oktave“, d.h. im Schwingungsbereich „Gottmensch“ schwingen. – Von den Bienen her wissen wir, daß beim Siebenstern schon fünf physische Wesen mit einem Ich genügen. – Der Gottmensch zählt zur höchsten der vier Oktaven, die die geistigen Entwicklungsstufen darstellen: Durchschnittsmensch, Genie, Prophet, Gottmensch. Der Begriff Gottmensch muß vielleicht erläutert werden, weil sonst ein falsches Bild entstehen kann.

  1. Ein Engel der Throne übernimmt bei einem Zusammenschluß von Gottmenschen die Führung. Wenn sich nun solche Gottmenschen zusammentun, ganz gleich ob im 3, 7 oder 12eck, so steigt aus der Geistigen Welt immer ein „Engel der Throne“ herab, um in dem neuen Gruppenwesen die Rolle des Geistes, des Lenkers zu übernehmen. Die integrierten Menschen sind dann die Organe des Gruppenwesens.

Der Engel der Throne steht bekanntlich in der neungliedrigen Engelhierarchie an dritter Stelle. Über ihm befinden sich nur noch die Cherubime und die Seraphime. Die Frequenz solch eines Engels der Throne ist natürlich so hoch, daß wir Menschen sofort sterben würden, wenn sie untransformiert in uns eingeleitet würde. Der Engel der Throne setzt seine Frequenz daher soweit herab, daß sie von einem Gottmenschen vertragen werden kann. Der Gottmensch hat normal die Frequenz 990.000 Hz. Der Engel der Throne nimmt in dieser Funktion die Frequenz 994.666,,; Hz an. Mit dieser Frequenz schwingt dann auch jeder der in das neue Gruppenwesen integrierten Menschen.

Bei der normalen geistigen Entwicklung des Menschen wird‘ der Chemismus des physischen Körpers langsam auf die nächsthöhere Schwingung vorbereitet. Hier erfolgt der Sprung aber plötzlich, unvorbereitet Man sollte daher vor der Bildung des neuen Gruppenwesens die noch im Körper des jeweiligen Menschen befindlichen Giftstoffe entfernen. Es muß eine generelle Reinigung stattfinden, sonst könnte es zu Anpassungsschwierigkeiten kommen.

  1. Welche Engelwesen übernehmen die Führung bei den übrigen neuen menschlichen Gruppenwesen? Es können sich natürlich Menschen aller geistigen Entwicklungsstufen zusammenschließen, um ein höheres Gruppenwesen zu bilden. Es wurde hier der Gottmensch gewählt, weil sich daran viel erläutern läßt. Menschen folgender Entwicklungsstufen b.z.w. Oktaven haben dann folgende Führungsengel:

Durchschnittsmenschen 642 Hz Engel der Stufe 1-3 nach Entwicklungsstand der betr. Menschen)

Oktave Genie                     900 Hz Engel der Stufe 4,

Oktave Prophet                900 Hz Engel 7.St. bzw. Erzengel 1.St,

1.Christus Frequenz        900 KHz Archai Engel,

2.Christus Frequenz        925 KHz Dynamis Engel ,

Gott/Lichtmensch           990 KHz Engel der Throne.

  1. Die Frequenzerhöhungen beim Zusammenschluß von Gottmenschen. Die Schwingungen. die ein Gottmensch nach Zusammenschluß zu einem Gruppenwesen erreichen kann. steigen von 990.000 Hz bis auf 998.999 Hz. Das ist die höchste Frequenz, die wir inkarnierten Menschen der 3. Dimension erreichen können. denn bei der Frequenz 999.000 Hz beginnt dann die unterste Stufe der positiven Ätherer. (Im Gegensatz dazu stehen die Satonier, die eine negative Frequenz haben.) Sie sind für unsere Augen unsichtbar. Sichtbar werden sie nur, wenn sie ihre Frequenz herabsetzen und ihre Polarität von plus auf minus wechseln. (Wir kennen das von den UFOs.)

Wie schon erwähnt. schwingt dann nicht nur der Engel, der diese Frequenz annimmt, in dieser Frequenz, sondern auch jeder in dieses Gruppenwesen integrierte Mensch, jedes seiner Moleküle und Atome.

  1. Jeder Teilnehmer dieses neuen Gruppenwesens übernimmt die Funktion eines Organes. Wir hatten gesehen, daß durch die Bienenvölker auf dem Siebenstern ein neues geistiges Wesen gebildet wurde mit göttlicher Frequenz. Dazu integrierten sich die Bienenvölker in diese Wesenheit. Dabei ist nun interessant, daß sie in dem neuen Wesen die Funktionen von Körperorganen übernehmen (Herz, Leber usw.). Genauso ist es auch bei den Menschen, die ihre Gefühle zu einem neuen Gruppenwesen zusammenstrahlen lassen. Sie bilden die Organe dieses neuen Wesens. In einer Wesenheit, die über einem Dreieck, also von nur drei Personen, gebildet wurde, sind nur die drei wichtigsten Organe vorhanden:

Das Herz, die Hypophyse und die Leber. Bei jeder Form, die ein Eck mehr hat, kommen die Organe in folgender Reihenfolge dazu: Epiphyse, Pankreas, Lunge, Niere, Galle, Gehirn, Verdauungsorgane, Drüsen, Vermehrungsorgane. Bei der Wesenheit über dem 12eck sind also alle Organe vorhanden, auch die, die sich erst später gebildet haben. Jeder Mensch übernimmt bei solch einer Wesenheit also die geistige Funktion eines Organes. Es kann dabei mit der Zeit auch ein Wechsel eintreten, je nach der geistigen Entwicklung der betreffenden Menschen.

  1. Wie wird ein menschlicher Siebenstern gebildet? Wenn man solch ein höheres Gruppenwesen schaffen will, um auf diese Weise unserem Planeten Erde bei seiner geistigen Entwicklung einen Dienst zu erweisen, so müssen natürlich die beteiligten Personen damit einverstanden sein. Sollten zu der betreffenden Zeit nicht alle gefragt werden können, kann man mental auch ihr Höheres Selbst fragen. Dieses wird nach meinen Erkenntnissen immer begeistert auf einen solchen Vorschlag eingehen. Vor Ausführung dieses Vorschlages fragt man, ob das vorgesehene Tun „im Sinne des Vaters“ ist und erbittet für diesen Schöpfungsakt seinen Segen. Man erbittet auch das Herabsteigen eines Engels, der als Geist dem neuen Gruppenwesen vorstehen möge. ‚

 

 

 

 

Beispiel für die Bildung eines menschlichen Gruppenwesens über einer geometrischen Figur, hier über einem Siebenstern.

 

Nun zeichnet man auf einem Blatt Papier die geometrische Figur, das Vieleck, für das man sich entschieden hat. Nehmen wir als Beispiel wieder den Siebenstern (Maßstab beliebig). Jetzt schreibt man die Anschriften der beteiligten sieben Personen auf kleine Zettelehen. (Aus einer Familie können sich aber nicht zwei Personen an zwei verschiedenen Gruppenwesenheiten beteiligen. Zwei oder mehr Familienmitglieder können aber der gleichen Gruppenwesenheit angehören.) Diese Zettel klebt man auf die Ecken des Vieleckes, hier auf die Spitzen des Siebeneckes. Das kann nun nicht in beliebiger Reihenfolge geschehen, sondern wir müssen erstens erfragen (evtl. über das Pendel), welche Person die Funktion welchen Organes erfüllen soll. Zweitens: auf welcher Ecke welches Organ plaziert werden soll. Denn auch bei den Bienen hat jedes Organ seinen bestimmten Platz auf dem Siebenstern. – Die vorseitige Skizze möge dieses erläutern. – Wenn diese Handlungen durchgeführt sind, ist auch das neue Gruppenwesen existent. Ein Dank an den Vater und an den Engel mit der Bitte um eine gute Zusammenarbeit schließt diese Bildung des menschlichen Siebensternes ab.

  1. Welche Wirkungen strahlt diese Göttliche Wesenheit auf seine Umgebung und auf die integrierten Menschen aus?

8.1. Merkmale der neuen Gruppenwesenheit. Die neu entstandene göttliche Gruppenwesenheit hat eine menschliche Gestalt. Ein Seher würde sie in einem langen, bis auf den Boden reichenden Gewand sehen. Die Farbe dieses Kleides richtet sich nach der Engelstufe. Bei den Engeln der Stufe 1-3 ist es die rote Farbe, bei dem Engel der Throne blau. Dieser Engel ist gewaltig. Er steht wie ein Leuchtturm in der Landschaft, denn alle diese Engel haben in unseren Breitengraden eine Größe von 2.133m. Sein Stirnchakra, sein drittes Auge, befindet sich nämlich im Violett des Regenbogens. Ganz klein erkennt man unten am Saum des Kleides dieser Wesenheit die Menschen, zu denen dieser Engel hinabgestiegen ist. Sie befinden sich jetzt laufend im Schutze dieses Engels. Dem Haupt dieser Wesenheit, und zwar der Hypophyse, entspringt eine große Stehende-Säulen-Welle (SSW). Diese SSW läuft spiralig nach oben bis 7.000m, mit einem größten Durchmesser beim Engel der Throne von 68km. (Beim Engel der 1.Stufe, also beim Durchschnittsmenschen, sind es 8 km.) Dieser Kreis, auf die Erde projeziert, ist auch der Wirkungsbereich dieses Gruppenwesens. Entfernt sich nun ein Mensch aus dieser Personengruppe, nehmen wir an, er geht auf Reisen, so teilt sich der Engel und, nennen wir es einmal so, ein „Duplikat“ begleitet ihn. Es ist eine Bilokation. Jedes Mitglied des menschlichen Vieleckes befindet sich immer im Wirkungsbereich seines Engels.

8.2. Die Hauptaufgabe dieser neuen Gruppenwesen ist die Durchleuchtung der Erde. Die Hauptaufgabe dieser neuen Gruppenwesenheiten ist es, den Planeten Erde möglichst schnell zum Lichtplaneten zu verhelfen. – Da haben wir integrierten Menschen unsere persönlichen Wünsche zurückzustellen. – Diesen Auftrag kann die Wesenheit auf Grund ihrer Größe gut erfüllen, denn sie überdeckt dabei mehrere Streifen des 4.Gitters. (Dieses ist ein neutrales Gitternetz, das die gesamte Erde überzieht. Es läuft neben jedem 5.Streifen des Diagonalgitters.) In dieses 4.Gitter strahlt die Wesenheit ihre Energie. Diese durchdringt die gesamte Erde. Wenn sie auch bei den Antipoden nur noch 5% ihrer Ausgangskraft hat, wird auf diese Weise doch die gesamte Erde damit durchtränkt, durchlichtet.

8.3. Orte der Kraft.

Früher kannte man noch die sogenannten Orte der Kraft. Es waren Punkte, wo sich eine Kreuzung des Globalgitternetzes auf einem 4.Gitter befand. Über solchen Orten wurden Wallfahrtskirchen errichtet, Kapellen und sogar Kathedralen (z.B. Chartres). Dadurch, daß in Zukunft in verstärktem Maße diese göttlichen Gruppenwesen ihre Kraft in das 4. Gitter leiten, wird das gesamte 4. Gittersystem zu „Orten der Kraft“ werden.

8.4. Konnten auch die Atlanter diese Gruppenwesenheiten erschaffen? Man kann nun mit Recht ,folgende Frage stellen: Die Atlanter, die doch ihre gesamte hochentwickelte Technik, aber auch ihre geistige Entwicklung, auf den Wirkungen der Stehenden-Säulenwelle aufgebaut haben, warum haben sich diese Atlanter nicht der Gruppenwesenheiten bedient? Die Altaner waren in ihrer Ich Entwicklung, die besonders durch Christus Jesus vorangetrieben wurde, noch nicht so weit entwickelt wie wir heute. Daher konnten sie diese Gruppenwesenheiten noch nicht in der erforderlichen Freiheit und unter Wahrung ihrer Individualität schaffen. Nach ihrem Abstieg vom göttlichen Wesen in die physische Materie hatten die Atlanter auf dem Wege ihres Aufstieges noch nicht den erforderlichen Punkt der Ich-Entwicklung erreicht.

8.5. Was bewirkt die neue Gruppenwesenheit weiterhin? Wenn man nach weiteren Segnungen dieses göttlichen Wesens sucht, so findet man alle Vorteile, die wir schon vom Bienen-Siebenstern kennen. Wir brauchen also nicht mehr darauf einzugehen. Zu den geopathogenen Belastungen kommen zunehmend Strahlungswirkungen elektromagnetischer Wechselfelder, die von elektrischen Geräten und Installationen aller Art , innerhalb und auch außerhalb des Hauses, ausgehen. Von entscheidender Bedeutung für den Verlauf einer Krankheit, und vor allem für die Wirksamkeit der Therapie, ist es, ob derartige Belastungen vorliegen. Sie kann man schon feststellen, ohne vorerst einen Rutengänger hinzuziehen zu müssen, und zwar durch eine Überprüfung der Drehrichtung des Blutes. Linksdrehung des Blutes bedeutet geopathische Belastung oder Erkrankung durch elektromagnetische Wechselfelder. Die Drehrichtung kann mit Hilfe eines Pendels ermittelt werden, aber auch mit einem sogenannten „Drehungstester“.

 

Solch eine Linksdrehung des Blutes, die eine Minus-Polarität anzeigt wird bei allen Mitgliedern der Gruppenwesenheit. soweit es Lichtmenschen sind, beseitigt, d.h., daß sie auch gegen elektromagnetische Wechselfelder aller Art geschützt sind. Es gibt aber auch Ausnahmen. Sie dienen einem Lernprozeß. Was die Mitglieder der neuen Gruppenwesenheit betrifft – wieder nur, soweit sie Lichtmenschen sind – , so werden ihre Körper nach einer Periode der Reinigung giftfrei sein. Ihre alten Krankheiten werden im Laufe der Zeit geheilt. Neue Krankheiten erhalten sie nicht, wenn sie nicht gegen göttliche Gesetze verstoßen. Also auch wenn sich geistig weniger entwickelte Lichtmenschen zusammenschließen, heilen die alten Krankheiten aus, z.B. Krebs. (Es gibt aber auch bewußte Ausnahmen als Lernprozeß!)

Manche Therapie ist erfolglos, wenn die energetischen Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den Organen nicht berücksichtigt werden. Wenn sich nämlich eine Krankheit an einem bestimmten Organ manifestiert, so kann dies seine Ursache in einem Energiemangel oder Energieüberfluß eines anderen Organs haben. Mit Akupunktur kann man den Energiefluß wieder harmonisieren. Diese Harmonisierung erfolgt aber auch automatisch bei allen Mitgliedern von menschlichen Gruppenwesenheiten über allen geometrischen Formen.

8.6. Die Mitglieder des menschlichen Gruppenwesens erlangen ihre völlige Freiheit zurück. Alle Mitglieder, alle Organe des neuen Gruppenwesens, erfahren in ihrer geistigen Entwicklung einen gewaltigen Schub. Denn als völlig freie Individualitäten streben sie jetzt in einer Einheit nach oben und besitzen so eine verstärkte Kraft. Und wenn sie sich schließlich als Gottmenschen zusammenschließen, erreichen sie die höchste Frequenz, die ein Mensch überhaupt erwerben kann, sie werden teilhaftig der höchsten Einweihungen. Es sind die 4. bis 7. Einweihung, die diese Menschen von Christus selbst auf seinem Planeten bzw. seinem Planetenstern empfangen. Menschen auf einem Schulungsplaneten brauchen nach der zweiten Einweihung nicht mehr zu inkarnieren. Aber erst jetzt sind sie völlig frei. Sie brauchen sich nicht mehr auf der „Jakobsleiter“ emporzuarbeiten. Auf diese Weise erspart das Geistwesen – nach Erdenbegriffen – evtl. Millionen oder gar Milliarden Jahre des Aufstieges. Sie kehren nämlich nach dem irdischen Tode, wie wir schon erfahren haben, zusammen mit ihrem Höheren Selbst in das materielle oder auch geistige Universum zurück, in die Stufe, von der sie bei ihrem Prüfungsabstieg ausgegangen sind. Ihr Engel, bzw. ihr „mütterliches Prinzip“ bei geistigen Universen, das ihren Geistleib geschaffen hat, wird sie mit dem Höheren Selbst wieder in ihre Arme schließen. Von dort aus erfolgt dann der weitere Aufstieg zum Vater.

  1. Unser Auftrag: Die Bildung von möglichst viel Gruppenwesen über geometrischen Formen. Wir sollten bei diesen Betrachtungen jedoch nicht vergessen, daß unser Hauptbestreben bei der Bildung von Gruppenwesen über geometrischen Formen die Entwicklung der Erde zum Lichtplaneten ist. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen möglichst viele solcher neuen Gruppenwesenheiten geschaffen werden. Rudolf Steiner sagt dazu: „Aber dadurch, daß die Menschen sich in freiwilligen Zusammenhängen zusammenfinden,‘ … geben sie wiederum Wesenheiten Veranlassung, wie eine Art von Gruppenseele zu wirken, aber in einem ganz anderen Sinne als die alten Gruppenseelen. Alle früheren Gruppenseelen waren Wesenheiten, die den Menschen unfrei machten. Diese neuen Wesenheiten aber sind vereinbar mit der völligen Freiheit und Individualität der Menschen. Es wird in den Seelen der Menschen selbst liegen, ob sie möglichst vielen solcher höherer Seelen Gelegenheit geben, herunterzusteigen zu den Menschen, oder ob sie es nicht tun. Je mehr erhabene Wesen zu den Menschen heruntersteigen, desto schneller wird der Erdenplanet vergeistigt.“ („Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen.“ Rudolf Steiner 1908.)

So möge auch dieser Aufsatz Anregungen geben zur Bildung von Gruppenwesen über geometrischen Formen.

Heinrich Sannemann   2006    Blaue Reihe Heft 2    Sehnsucht nach Liebe.

 

Bienengesundheit mit natürlichen Mitteln fördern.

Siebenstern Aktuell

  1. Oktober 2015

Das Thema Siebenstern gibt eine ganz neue Weltsicht. Mit einfachen Mitteln, eben dem Bienensiebenstern oder einem Steinkreis oder einer Acht, kann JEDER Mutter Erde und so auch sich selbst in ein harmonisches Umfeld versetzen. Der Siebenstern oder der Steinkreis (Stonehenge) beinhaltet eine uralte geometrische Weisheit die nun durch die Bücher      „Der Bien im Siebenstern“   und                                      „Steinkreise helfen Mutter Erde“ beide beim Verlag unter tredition.de zu bestellen, wieder zum Leben erweckt ist. Ich kann nur jedem raten der sich ein wenig für unsere Umwelt einsetzen möchte diese Bücher zu lesen und dann ein wenig danach zu handeln. In diesem Buch „Der Bien im Siebenstern“  und „Steinkreise helfen Mutter Erde“ werden auch die Energiebahnen, die Leylinien der gesammelten kosmischen Lebensenergien aufgezeigt und ihre Größen genannt. Danach handelt es sich hier um ein Weltumspannendes Netz das Tag und Nacht Lebensenergien an die Plätze liefert wo sie gebraucht werden um unsere Welt wieder lebenswert zu gestalten.

18.September 2015

Der Agnihotra Feuertopf Ritus ist bei den großen Zusammenkünfte wo alle im Kreis ihren Feuertopf anzünden ein wunderschönes, harmonisches Schauspiel. Alle Feuertopf betreiber sind der Meinung nun würde alles verstärkt durch die vielen Feuer. Wenn man aber mal nachfragst heben sich die Energien wie bei den eng zusammenstehenden Honigbienen-Siebensternen gegenseitig auf. Der Energiekreis um ein Feuer ist 4,2 km. Innerhalb dieses Kreises sollte kein zweites Feuer zur gleichen Zeit angezündet werden da es die Energie der anderen in der Nähe stört und aufhebt. Besser wäre es einen gößeren  Feuertopf 9x oder 18x größer in die Mitte für alle zu stellen. Alle anderen Töpfe müssen dann kalt bleiben. Dann wäre dort eine 18 x größere Energieausbeute, und kein Stören der vielen Feuer gegeneinander. Die Abstände müssen dann nach folgender Tabelle eingehalten werden. Die Energie beim Agnihotra Feuertopf fließt nur in den 4 Minuten wo das Feuer auch brennt. Ein Bienensienenstern liefert Tag und Nacht die gleiche Energie ohne Unterbrechung. Da ist es schon angebracht einmal zu überlegen  wie man Mutter Erde kräftiger und ausdauernder helfen kann. Die Schwingungsfrequenzen sind beim Feuertopf und beim Bienensiebenstern mit 2600 kHz die gleichen. Hiernach ist klar ersichtlich wenn man die Wahl hat das man sich für einen Honigbienen-Siebenstern entscheiden sollte und den Agnihotra Feuertopf beim etwas entfernteren Nachbarn zu Sonnenauf- und Untergang betreibt.

Agnihotra Feuertopf Energie

Zur rechten Zeit im Einsatz (Sonnenauf- und Untergang)

1 Feuertopf                           2 Feuertöpfe nebeneinander

Wirkkreis         :   4,2 km                         0 km

Frequenz         :   2600 kHz                      0 Hz

Boviseinheiten :   260 000 B                 0 B

Sieben Feuertöpfe im Siebenstern mit Radius 6,5 km

Wirkkreis         :     9 km

Frequenz         :     9 kHz

Boviseinheiten :   900 000 B

Ein Feuertopf 9 X größer                                                                18 X größer

Wirkkreis         :      25 km                                                           125 km

Frequenz         :        99,9 kHz                                                      235 kHz

Boviseinheiten :   30 Millionen B                                   59 Millionen B

 

Vorhandene Feuertöpfe geschätzt in D, CH, AU

25.900 Stück davon zur rechten Zeit im Einsatz:        3.600 Stück

129.000 Stück weltweit zur rechten Zeit im Einsatz

das ergäbe 9,9 Billionen Bovis Lebenseinheiten je Tag wenn sie alle zur gleichen Zeit angezündet würden. Da aber Sonnenauf- und Untergang überall verschieden ist   stehen gleichzeitig, weltweit rund um die Uhr nur 9,9 Millionen Bovis Lebensenergieeinheiten zur Gesundung von Mutter Erde zur Verfügung.

17.September 2015

Quadratura Circuli

QuadraturaCirculiA

Kreis und Quadrat haben nach dem Goldenen Schnitt den gleichen Umfang.

Der Winkel zwischen den einzelnen Siebenstern Bienenvölkern oder der Böschungswinkel des Feuertopfes kann wie folgt errechnet werden. Die geringen Abweichungen von hier 51,8 oder (360:7) 51,4 oder Winel der Sehnen im Siebenstern 51,2° sind dabei unerheblich.

Agnihotraaus Agnihotra Homa Hof.

9.September 2015

Aufstellen von vier Honigbienenvölker im Siebenstern. Platzbedarf nur 9  X  3 Meter.

Oft scheitert die Aufstellung eines 13 Meter Bienensiebensterns am Platz.  Mancheiner hat auch nicht gleich sieben Schwarmvölker zur Verfügung.  Bei einer Imkerin in Neuss ist ein neuer Bienensiebenstern mit vier Völkern aufgebaut und nach 26 Stunden nachdem das vierte Volk auf seinem Platz stand aktiv geworden.

ChartreSternHier die Kathedrale von Chartre mit eingezeichnetem Siebenstern wobei die zwei unteren Spitzen nach oben gezogen sind. Die zugehörigen Säulen sind auch oben eingebaut.

Der Platzbedarf ist in diesem Fall für die vier Völker 9 X 3 Meter. Wichtig ist natürlich das die Geometrie des Siebensterns auch hiebei eingehalten wird. Die Energien wie Frequenz von 2600 kHz, 1,8 Millarden Bovis in der Mitte, 4,2  km Wirkkreis und einer Aura von 36 Metern  sind die gleichen wie bei einem voll aufgebauten 13 Meter Bienensiebenstern.

chartre4Völker3chartre4Völker2

Wer genug Völker hat kann bei Platzmangel auch einen vollen Bienensiebenstern mit einem Durchmesser von nur 3,25 Metern aufstellen. Auch solch ein Bienensiebenstern funktioniert wie ein großer von 13 Metern Duchmesser.  Im  Sauerland ist in diesem Frühjahr ein 3,25 Meter Siebenstern aktiv geworden.

25. August 2015

Die wahre Aufgabe der Bienen beim Aufbau des Lichtplaneten

  1. August 2015 von beim Honigmann zu lesen

Der BIEN-Artikel von Volker v.Schintling-Horny wurde veröffentlicht Mai 2014 in dem Magazin “NeuZeit”

Wir zeigen Alternativen

Das staatenbildende Volk der Bienen hat seit jeher eine wichtige Funktion in unserer Kultur, der Honig, der Met, das Bestäuben der Pflanzen und der Nutzpflanzen sind zu einem Überlebensfaktor für Flora und Fauna geworden.
Ein Aspekt der jedoch kaum Beachtung findet, ist die wahre Aufgabe der Bienen für die Erde.
Dies soll hierbei beleuchtet werden.
Der Schulungsplanet Erde mit seiner interkosmischen Bibliothek hat eine Vielzahl an Leben hervorgebracht, so kann man die materiellen Erscheinungen in 4 Schöpfungsstufen unterteilen.
Mineral, Pflanze, Tier und Mensch.
Jede Stufe ist grob in 4 Bewusstseinsebenen eingeteilt, die Erscheinungsformen der Körper, die da wären:
der physische Körper (Gruppenseele)
der Ätherkörper (Gruppenseele)
der Astralkörper (Gruppenseele)
der Mentalkörper (Ichseele).

Der Mensch hat durch seinen Mentalkörper die Fähigkeit im Ich-Bewusstsein zu leben und hebt sich dadurch von den anderen Schöpfungsformen ab.
Es gibt jedoch eine Ausnahme in der Fauna und zwar bei allen staatenbildenden Tieren – es ergibt sich aus der Gruppenseele ein übergeordnetes Bewusstsein, speziell bei der Biene ein sog.
Ich-Bewusstsein, das im Folgenden als „BIEN“ bezeichnet wird.

In früheren Zeiten gab es eine Kommunikation zwischen dem „Bienenvater“ und dem „BIEN“.
Der Bienenvater erzählte von den Vorkommnissen und Mühen auf dem Bauernhof und der BIEN verstand über die Frequenzen der Emotion und Gedanken mit Ihm zu kommunizieren.

Damit ein Bienen Ich-Bewusstsein entstehen kann, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein.
Die Bienenkönigin ist das Herzstück eines Bienenvolkes und wenn sie, wie heute üblich durch künstliche Befruchtung entsteht, kann sie kein Ich-Bewusstsein entwickeln. Nur wenn sie einer Schwarmzelle entstammt, kann sie zu einem Sonnenwesen werden.
Wenn eine Bienenkönigin aus einer Schwarmzelle schlüpft, fliegt sie der Sonne entgegen, somit haben es die Drohnen als Erdwesen schwer, Ihr zu folgen.
Die Bienenkönigin fliegt dabei bis auf Regenbogenhöhe von ca 2,1 km hoch – genau genommen in den Violettbereich des Regenbogens (Zuchtköniginnen können nicht so hoch fliegen) und wird dort von mehreren Drohnen begattet. Solch eine Bienenkönigin begründet dann mit einem „Ich-Bewusstsein“ ihr Volk.
Mit einem Tonfrequenzmesser können wir Menschen dann auch nachmessen, ob ein Ich in das Volk eingezogen ist oder nicht.
Bei einem Volk mit Zuchtkönigin liegt die Frequenz bei 450 Hz, bei einer Sonnenkönigin bei 566 Hz.

Der nächste wichtige Bestandteil zur Entstehung eines Biens ist die richtige Anordnung der Völker.
Dabei muss man sich den Regenbogen als eine Art Dom vorstellen, der von den Baumeistern der Kathedralen bei uns als Sakralbau erstellt wurde.
Der Siebenstern mit seinem charakteristischen Winkel von 51 52`42“ ergibt bei den frühmittelalterlichen Kathedralen jenen heiligen Raum, wie der von der Kathedrale von Chartre, wo heilige Form und dessen Rhythmus eine heilige Geometrie ausmachen. Die Templer wussten dies umzusetzen, so liegt im Zentrum dieses Siebensterns das Allerheiligste verborgen.

Wenn durch die Bienenkönigin ein solcher Kathedralenbau erzeugt wird, bewirkt ein Aufstellen von sieben Bienenvölkern im Winkel von 51 Grad 52`genau diese heilige Kraft, die einen derart heiligen Ort erschafft.
Der Siebenstern steht auf einem Kreis von 13 Metern Durchmesser, auf dem die sieben Sternspitzen (Bienenvölker) markiert werden (einen Punkt zum anderen hat dabei eine Länge von 5,64 m). Diese Punkte und die Kreismitte dürfen sich auf keiner geopathogenen Zone befinden.
Die Bienenvölker stehen dann auf diesen Punkten auf einem 40 cm hohen Podest, mit dem Flugloch nach Süden gerichtet.
Über jedem Bienenvolk mit einem „Ich“ entsteht dann eine stehende Säulenwelle, die kosmische Energie ( freie Energie, oder Orgonenergie) in die das Bienenvolk zieht. Der Bien transformiert diese Kräfte und Energien von allen sieben Völkern in die Mitte des Kreises – dort werden sie dann in einem Radius von 4,2 Kilometern, kugelförmig, in alle Richtungen ausgestrahlt.

Die stehende Säulenwelle
kann man auch als Vortex bezeichnen, die in einem Wasserstrudel oder einer Windhose zu erkennen ist. Auch unsere DNA-Helix ist in einer Vortex angeordnet und gibt die Grundstruktur des schöpferischen Prozesses vor.
Bei einer Rechtsdrehung des Wirbels wird dabei magnetische Kraft hinzugefügt, bei einer Linksdrehung wird in dem magnetischen System Energie angezogen. Dabei wirkt sich die Richtung direkt auf die Elektronen-Spins aus, die sich als aufbauend(rechts) und abbauend(links) auf organische Systeme auswirken.
Unsere heutige destruktive Verbrennungstechnologie nutzt Frequenzen, also Wellen, als Energieträger, nicht so die Hochkulturen der frühen Kulturen, wie die der Atlanter.
Dort wurden noch die Wirbelenergien, die die Kreatoren der Welten als universelles Prinzip einsetzten, genutzt und auch technisch umgesetzt. Raumfluggeräte und Heilungstechnologie wurde und wird damit betrieben.
Auch die geistige Entwicklung des Menschen wird in solch einer stehenden Säulenwelle enorm beschleunigt, so lässt sich der drehende Wirbeltanz der Maulana-Derwische erklären, den der persische Mystiker Djallaladin Maulana Rumi entwickelte, um eine heilige Vortex über und um den Menschen zu erzeugen.

Überprüft man die Frequenz des Bienenvolkes eines solchen Siebensterns, so stellt man eine erstaunliche Frequenz von 999.999,9 Hz ( 999,9 kHz) fest!
Stellt man 4 Bienenvölker darauf, bleibt es gleich, doch beim 5ten Volk erhöht sich die Frequenz auf 1.321 kHz. Der Siebenstern überspringt damit die Frequenz der göttlichen Frequenz von 1000kHz.
Um dies verstehen zu können, muss man zu den Anfängen der Bienen auf dem Planeten Erde gehen, nämlich zu den Atlantern, die sie einst mitbrachten.
Dieses Wissen und die Technologie brachten die Bienen als ein eigenständiges, ätherisches Volk der Atlanter mit auf die Erde, die Atlanter wiederum nutzten auch den Siebenstern und verankerten so das Grundgitter des geisigen Lichtnetztes des Planeten. Ziel war es, den Planten Erde in einen Lichtplaneten zu wandeln und somit das Kollektivbewusstsein der Spezies Humanoid zu erheben. Dabei wurde der Ätherkörper der Bien über die schon vorhandene Wespe herausgezüchtet, hohe Atlanter verkörperten sich in einem Akt des Mitgefühls und der Hilfe für den Planeten Erde in das Hohe Beusstsein des BIEN. Dieses Wissen wurde dann nach Ägypten transportiert, wo die Bienen als heilig galten. Später geriet dieses Wissen und die dazugehörige Technologie in Vergessenheit.

Unser heutiges Bienensterben ist in diesem Zusammenhang ein über Pestizide, Elektrosmog, HAARP und Chemtrails ein bewusst geführter Kampf der Dunkelkräfte, auch gegen die wichtige Aufgabe der Bienen und allen Staatenbildenden Insekten, die Grundfesten des spirituellen Lichtgitters des Planeten zu zerstören.

Wir können also zusammenfassend sagen: eine Biene strahlt eine Frequenz von 450 Hz aus, ein Volk einer Schwarmkönigin hingegen 566 Hz. Ein Durchschnittsmensch strahlt eine Frequenz von 642 Hz aus, nach seinem Tod maximal 777 kHz, die somit höchste Stufe der Mentalwelt.
Ein einziges Volk eines Siebensterns hat aber schon eine Frequenz von 999,9 kHz, die höchste Frequenz der Ätherwelt, die sieben Ichs der sieben Völker strahlen dann zusammen und ergeben ein eigenständiges Wesen des BIENS mit einer göttlichen Frequenz von ab 1321 kHz und mit einem Engel als Führungsspitze.
Solch ein Siebenstern kann durch verschiedene äußere Umstände beeinflusst sein und wirkt dementsprechend unterschiedlich in seinem Einzugsgebiet.
Menschen, die eine stark negative Ausstrahlung haben, können die Wirkung drastisch mindern. Menschen die sich schon weiter entwickelt haben, sind in der Lage die hohen Energien aufzunehmen und können sich somit stärken – sowohl geistig als auch körperlich – und saugen diese Frequenzen auf wie ein Schwamm.
Geopathogene Zonen, seien es Erdstrahlen, Erdgase, Wasseradern, Erdverwerfungen (radioaktive Strahlung) und Gitternetzkreuzungen, werden neutralisiert.
Grubengase und Wasseradern sind wiederum bei Ameisenvölkern sehr beliebt.
Auch für diese Ordnung und die damit einhergehende Balance der Kräfte sind bei diesen Bewusstheiten sehr wichtig, daher wäre es interessant, sich mit der Aufgabe der Ameisen, speziell in diesem Zusammenhang, zu beschäftigen. Ameisen benötigen zur Aufzucht Ihrer Brut dieses spezifische Millieu von Wasseradern (Feuchtigkeit) und Grubengasen( Wärme).
Die Neutralisierung der Strahlung hat keinerlei Auswirkung auf diese Parameter.
Auch chemische Gifte werden durch den Siebenstern neutralisiert.
Brunnen die mit verseuchtem Grundwasser gespeist wurden, sind erst wieder mit frischem Wasser genießbar. Hohe Nitratbelastungen werden auf natürliche Weise gesenkt.
Die Effekte der Drehrichtung der Elektronen der Atome, auch Spin genannt, sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei der Wasserqualität.
Man kann mit einem Pendel nachprüfen ob das Wasser rechts-oder linksdrehend ist.

Rechtsdrehendes Wasser hat einen geordneten Spin, linksdrehendes Wasser einen ungeordneten Spin, demzufolge ist es wertlos.
Die Ordnung des Wassers ist abhängig von der Magnetkraft der Erde. Die Grenze liegt bei 0,45 G (Gauß= Magnetkraft). Bei allen Wassern unter 0,45 G dreht sich das Pendel links herum, bei allen Wassern über 0,45 G entsprechend rechts herum.
Da das Magnedfeld der Erde in den letzten Jahren stark nachgelassen hat, haben alle Hausbrunnen, die mit Oberflächenwasser gespeist werden, linksdrehendes Wasser.
Bei allen Wassern und auch Hausbrunnen, die in einem Siebenstern Wirkungsbereich stehen, bleiben die Drehverhältnisse so wie sie auch vorher waren.
Die Frequenzerhöhung des Siebensternes hat also keine Auswirkung auf die Magnetkraft der Erde.
Jeder Mensch ist aufgrund seiner Physiologie ein elektromagnetisches Wesen.
Das Torusfeld unseres Körpers reguliert dieses Feld, das auch für unser Bewusstsein maßgeblich verantwortlich ist. Wir können diesen Magnetismus somit sehr leicht aktivieren und bewusst/gezielt einsetzten.
Durch das Reiben der Hände entsteht beispielsweise ein elektromagnetisches Feld, das wir laden und somit ein Glas Wasser mit unserer rechten Hand magnetisch aufladen- oder aber mit unser linken Hand über einem Wasserglas magnetisch entladen können. So entsteht auch der Funke, der manchmal beim Händeschütteln mit einem Stromschlag einhergeht.
Auch auf die Lebensmittel hat ein Siebenstern keine Einwirkung, wenn es auf schlechtem Boden gedeiht. Hier ist die Agnihotra-Feuer Zeremonie ein Segen und wird immer verbreiteter angewandt.

Es zeigt sich also ein Bild der Bienen in einer völlig neuen Dimension, nämlich der wahren Aufgabe ihres Seins, wenn man sie in natürlicher Form wieder kultivieren kann, so wird die Erhöhung des Planeten in einer viel rasanteren Geschwindigkeit folgen können.
Beim Lichtkörperprozess von Gaia betrug der Frequenzbereich bis 1945 bei 642 Hz gewesen.
Ab 850 Hz verändert sich die Aura zu einem Lichtplanten, momentan haben wir ein sehr wechselndes, gesamtglobales Feld.
Die Pole sind von der Frequenz her am Höchsten und auch Deutschland liegt in einem recht beachtlichen Frequenzbereich, an manchen Stellen von bis zu 835 Hz . So ergibt das Besprühen mit Chemikalien (Chemtrails), sowie die Bearbeitung mit Hochfrequentstrahlen wieder einen neuen Sinn nebst der Einwirkung auf die von der Sonne kommenden Photonen und auf unsere DNA und unser Bewusstsein.
Die Inkarnierung der atlantischen Seelen und die der BIEN in dieser Zeit sind ein zyklischer Prozess, der immer zu den Zeiten der Wende geschieht. Es sind immer wieder die selben Seelen, jene, die solche Übergangszeiten bestreiten und auch die Widersacher der satanischen Kräfte sind immer wieder die selben, nur drehen sich alle miteinander in der Vortex mit jeder Inkarnation eine Stufe weiter, bishin zum Lichtmenschen und zum Lichtplaneten.
Die neuen/alten Technologien sind unvermeidlich und in bestimmten Kreisen auch nach wie vor in Gebrauch.
Ausschlaggebend für die Nutzung der Masse ist das Gesamtbewusstsein, das mit der uneingeschränkten Macht auch uneingeschränkteVerantwortung mit sich bringt, möchte man die Erfahrungen aus den verschiedenen Untergängen der Hochkulturen nicht immer und immer wiederholen.
Die lichten Imker und Hobbyimker unter uns können durch das Aufstellen von Siebensternen helfen die Aufgabe der Bienen wieder herzustellen. Heilung des Alten und Erweckung des Neuen gehen dabei Hand in Hand und die Frequenzen und Informationen der Lichtwerdung liegen in unser aller Macht.

https://www.youtube.com/watch?v=f6mJ7e5YmnE

http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2013/10/die-wahre-aufgabe-der-bienen-beim.html

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Gruß an die Imker

Der Honigmann

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16.Juni 2015

Inzwischen haben wir in Deutschland 408 Bienensiebensterne, in Österreich 104 und in der Schweiz 135 macht 647 aktive Bienensiebensterne im deutschsprachigen Raum.

Das Buch „Der Bien im Siebenstern“ wird über Amazon gut verbreitet und soll in Kürze auch ins Französische übersetzt werden.

Ein normaler Bienensiebenstern mit  13/6,5 oder 3,25 Metern Durchmesser hat eine Frequenz von 2600 kHz, 1,8 Milliarden Bovis in der Mitte, 4,2  km Wirkkreis und eine Aura von 36 Metern. Damit hat man  Mutter Erde einen großen Dienst erwiesen. Wer nicht genug Platz hat kann den 13 Meter Siebenstern auch im Halbkreis aufstellen. Siehe hierzu den Grundriss der Kathedrale von Chartre mit eingezeichnetem Siebenstern im Buch „Der Bien —„. Die beiden unteren Sternspitzen sind nach oben verlagert, so hat man 6 Meter nach der einen Seite gespart. Ein Imker hat den Siebenstern in Spiralform mit 18 Völkern gebaut und damit eine Energie in der Mitte von 5,5 Milliarden Bovis erzielt. In England ist noch ein alter schamanischer Siebenstern mit 18 Völkern und einem Durchmesser von 52 Metern aktiv. Mit einem Wirkkreis von 14 km im Kugelumfang und einer Energieleistung von 20 Milliarden Bovis.

Bienenstärke erhalten.

Wir haben ja mit den Bienensiebensternen erreicht dass weltweit alle krankmachenden Benker (Gitternetze) unschädlich geworden sind.

Natürlich gibt es da wieder Neider und Gegenstinker im Untergrund die nun vermehrt unsere Imker und Bienen aufs Korn nehmen. Jeder Imker hat es schon erlebt: Obwohl genügend eingefüttert war, die Varroa Behandlung optimal durchgeführt wurde sind plötzlich keine Bienen mehr im Stock oder alle sind ohne erkenntlichen Grund tot am Boden.  Das ist nicht immer die Varroa oder andere Bazillen/Bakterien. Die Hintergründe müssen wir aufdecken und gezielte Gegenmaßnahmen entwerfen.

Neben den folgenden Maßnahmen haben wir nicht viel Möglichkeiten unseren Bienen zu helfen.
wie:   Bienen nur zur Wabenerneuerung und Honigernte stören, Neue Bienenweiden schaffen, nicht an Wassertagen an den Bienen arbeiten, Einfüttern mit eigenem Honig, Keine Winterbehandlung, Y der Mittelwände auf eine Seite, brutfreie Zeiten schaffen, Waben alle 2 Jahre generell tauschen, Kleinere Zellenmaße von 4,9 mm verwenden, Bücherskorpion einführen, Aufstellen im Siebenstern mit 51,2° Winkel und exaktem Kreis von 13, 6,5 oder 3,25 Metern Durchmesser 

Ein Ruf an die höheren Mächte:

 Kann die Aufstellung einer Pyramide mit dem Böschungswinkel von 51,4° einer Höhe von 75 cm und einer Grundfläche von 114×114 cm aus Holz- oder Messingstäben gebaut und im Bienensiebenstern aufgestellt,  mit einer Fläche genau nach NO ausgerichtet die Völkerzusammenbrüche wie wir sie heute erleben, vermindern. Welche weiteren Möglichkeiten haben wir unseren Bienen zu helfen?

Die Antwort: Völker, die zusammenbrechen sind Völker, die der Regeneration nicht gewachsen sind. Was bleibt, sind Völker der Stärke für die Zukunft, der Stärke, die von Nöten ist um den kompletten Verfall aufzuhalten. Dieser Verfall ist im Anrollen für die meisten Völker, es sind degenerierte Bienen, die sich nicht mehr an ihre Herkunft erinnern. Übrig bleiben die wirklich kräftigen Wesen, und die müssen wir stärken. Der Bau einer Pyramide trotzt dem Sturm in gewissem Maße und bewirkt eine Energie-Erhöhung, der die Degenerierten unter den Bienen weiterhin nicht gewachsen sind. Wir selektieren damit verstärkt. Selektion ist gegeben, sie findet statt auch ohne unser Zutun. Geht hin zu Euren Bienen und wacht, seit bereit zu harmonisieren und seit bereit, die vorhandenen Energien anzuheben durch Errichtung weiterer Siebensterne. Alle Siebensterne sind vernetzt und helfen sich somit gegenseitig. Die Pyramide ist ein guter Resonanzkörper, im Siebenstern sie ist eine Antenne für Weiterleitungen aus dem Kosmos. Sie katapultiert Schwingungen zur Erde und das hat zur Folge, dass die Siebenstern-Schwingung erhöht wird. Die degenerierten Bienen werden so schneller verschwinden.. Die Natur tut das Gleiche auch ohne Siebenstern und Pyramiden.

Zusammenbrüche der schwachen Bienenvölker können wir nicht verhindern, aber mäßigen. Wir müssen Bienenvölker-Hüter werden und ein Freund der Varroa-Milbe. Sie ist Kern des Ganzen, Kern dessen, was wir außer Acht ließen. Und nun schauet hin auf den Auslöser, auf die fast vergessene Bedeutungslosigkeit der Landstriche in eurem Alltagsbewusstsein. Gehe hin und achte die Milbe wie dich selbst.

Die Verluste minimieren heißt, sich auf das Handeln zu verlassen. Du kannst dein Handeln ausrichten auf Aufhalten des Verfalls und doch findet dieser weiter statt. Du kannst den Verfall nicht aufheben, aber helfen, diesen aufzuschieben und helfen, den Verbliebenen die best mögliche Rückenstärkung zu geben. Dies ist dein Gebot: Du sollst die Schwachen stärken, aber du sollst nicht dienen dem Aufbruch einer Zeit, die nicht die unsere ist. Unsere ist die Zeit des Wandels. Sei ein Wandler, indem du Beobachter und Schützer bist, ein Begleiter der Degenerierten und ein Errichter der neuen Zukunft der Regenerierten. Unsere Bienen sind wohl eins der ältesten Haustiere des Menschen. Also behandle die Bienen auch wie deinen Hund oder Wellensittich. Wir haben jetzt die Völker der neueren Zeit, die da kommt nach dem Wandel. Maßnahmen können sein, die Varroa einzudämmen und die Varroa zu lieben als ein Wesen, das eine Daseinsberechtigung hat wie alles, was ist. Liebe das Milbentier als Wesen und schaffe so die Einheit im Volk, dezimiere die Milbe, aber rotte sie nicht aus. Die Milbe ist ein Wirtsucher die den Wirt braucht und wird sich diesen Lebens-Ast nicht selbst absägen. Schaue liebevoll auf die Milbe als Wesen der Ganzheit, schaue was sie uns getan hat. Kam sie nicht an, in einer Zeit, in der wir Menschen unsere Bienenweide als Ernährungsgrundlage für die Bienen völlig vergessen haben. Hat sie nicht viele veranlasst aufzuwachen, auf das Grün zu schauen und zu bemerken, hier fehlt Bunt. Bunt für die Biene wurde geschaffen von Menschen, die erkannten, dass die Biene die Vielfalt braucht zum Überleben und nicht die Monokulturen. Wären ohne Milbe nicht noch mehr Monokulturen, mehr Spritzmittel mehr Gene und weniger Blühfelder, wären ohne die Milbe nicht die Blicke weiter getrübt und die Landschaft vergessen bei dem immer mehr, immer größer immer weiter schreiten. Die Milbe, und sei sie auch klein, ist geschaffen, um Aufwachen zu demonstrieren. Abstraktes Aufwachen für den oberflächlichen Menschen, aber für den tiefer Fühlenden eine Einheit von Licht. Wir vergaßen die Bedeutung der Landstriche für den Erhalt der Biene, und nun vergesset nicht die Einheit des Ganzen und sehet den Zusammenhang. Bekämpfet nicht sondert integriert, minimieren und nicht beseitigen. Liebe deinen Nächsten und sei sein Name auch Milbe. Verneige dich vor dem Spinnentier wie vor mir und dir, da ist kein Unterschied, es ist nur ein anderes Wesen. Habt Dank und Freude.

Ein anderes Mittel ist die Liebe, die Liebe zu allem was ist. Liebe das was du nicht verstehst und was dir das Bienenhüterleben vermeintlich erschwert. Schaue dahinter und erkenne das Licht. Segne die Milbe und segne dich, seid eins und ihr ruhet in unserem Schöpfer.

Material für die Pyramide: Einen Kopf mit 8 mm Löchern aus einem Bastlerladen,4 Rundstäbe (8mm x 1 m) 2 Rundstäbe (12mmx2,4 m) die geteilt werden. In diese 12 mm Stäbe Löcher bohren und die 8mm Stäbe einschieben. Dies ist maßstabsgerecht eine halbe verkleinerte Cheops-Pyramide. Man kann sie auch mental bauen, wenn man kann und man kann wenn man will und sich traut. Also trau Dich. Euer Volker Ratingen den 09.02.2015

 

 

Bienen umfassend BodoPeter

ALLERLEI KRITISCHES ZUR BIENENHALTUNG
Hans Studerus

INHALT
Lieber Imker, der Bien möchte Dir etwas sagen 4 Fragwürdiges in der Bienenzucht
6 Biene und Klima 8 Biene, Wildtier oder Nutztier? 9 Biene und Honigerträge
10 Biene und Korbimkerei 12 Rhythmus in der Korbimkerei 13
Vom Schwarm und vom Schwärmen 14 Bienenschwärme richtig behandeln
15 Plädoyer für die Schwarmvermehrung 16 Bienenköniginnen 18 Kritisches
zur künstlichen Königinnenzucht 20 Bienenschwarm und Ablegerbildung
22 Wachsmittelwände, Brutzellengrösse und Wabenabstand 23 Von
den Drohnen 24 Biene und Schwänzeltanz 25 Biene und Sozialleben 26 Bienen
und die Angst 27 MDA-Splitter-System 28 Umgang mit Bienen? 29 Die
Mechanisierung in der Bienenhaltung 30 Bienenindustrie 32 Zur Winterauffütterung
der Bienen 33 Zur Nahrung der Biene 34 Tiere als Spezialisten
35 Zur Winterauffütterungszeit 36 Lieber Bienenfreund 37 Bruder Adam
und die Buckfastbiene 38 Was ist mit den Bienen los? 39 Studien zu Bienen
und Elektrosmog 40 Bienenkrankheiten 42 Biene und Mikroorganismen
43 Bakterien 44 Sauerbrutbekämpfungsstrategie 45 Sauerbrut, eine Erkältung
der Brut? 47 Biene und Hygiene 48 Liebe Bieneninspektoren 49 Aus
Forschung und Praxis 50 Die gute imkerliche Praxis 51 Biene, gesund oder
krank? 52 Wozu eine Imkerfortbildungsstätte notwendig wäre 53 Situation
und Aussicht der heutigen Bienenhaltung 54 Nachwort 61 Impressum 62
4
LIEBER IMKER, DER BIEN MÖCHTE DIR ETWAS SAGEN
Es ist nicht nur in aller Imker Munde, dass es uns Bienen nicht mehr gut geht
und ich möchte Euch erzählen wie wir die Lage sehen…
Bis ca. Mitte des 19.Jahrhunderts ging es uns eigentlich gut. Der Imker wusste
noch instinktiv wie er mit uns umgehen musste, damit er und wir zufrieden waren.
Wir durften uns ausschliesslich mit dem Schwärmen vermehren, wie wir es
seit Jahrtausenden gewohnt waren.
Mit dem Hochzeitsflug holte sich die Königin die Kraft ein langes Leben lang
Eier zu legen. Auch die Ernährung stimmte noch; Pollen und Nektar sind für uns
lebenswichtig und über den Winter liess uns der Imker ausschliesslich Honig im
Stock. Unsere Wohnung war stabil gebaut und das Mikroklima war wunderbar
passend für uns. Wir fühlten uns gesund und wohl. Die wenigen Eingriffe im
Frühling und Herbst ertrugen wir gerne für die Aufmerksamkeit des Imkers, welche
er das ganze Jahr über für uns hatte.
Nun aber begann eine neue Zeit. Die Imker wollten plötzlich mehr Honig von
uns ernten und dazu erfanden sie Erstaunliches: Eine Wohnung wo alle Waben
beweglich waren und nach Belieben vom Imker ausgewechselt werden konnten.
Auch mussten wir plötzlich so genannte Mittelwände ausbauen und konnten fast
keinen Wachs mehr produzieren, obwohl uns diese Arbeit immer stark gemacht
hatte. Auch begann nun der Imker schon im Frühling uns Honig weg zu nehmen,
was uns Angst machte und wir umso mehr sammelten, so dass wir am Abend
todmüde waren. (Dabei wäre der über den ganzen Sommer gesammelte Honig
auch für den Menschen der feinste und gesündeste) Über den Winter blieb uns
oft nur noch Waldhonig, welcher uns aber in seiner Einseitigkeit nicht gut tat.
Als nun Ihr Imker merkten, dass wir in der Not auch Zuckerwasser trinken,
füttert Ihr uns immer mehr mit diesem und glaubt, Zucker sei für uns ebenbürtig
wie Honig, zu unserer Beleidigung. Was uns aber am meisten Sorge macht,
ist, dass uns Bienen der natürliche Vermehrungstrieb weggenommen wird. Auch
wieder aus lauter Gier mehr Honig ernten zu können, wird uns der seit Urzeiten
existierender Trieb zur Vermehrung, der Schwarmtrieb, zum Teil sehr massiv
unterdrückt. Erstaunlich was Euch Imker dazu alles einfällt. Dazu kommt dieses
Züchten von unnatürlichen Bienenköniginnen welche schon nach zwei Jahren
wegen Schwäche ausgewechselt werden müssen, auf die aber die Züchter trotzdem
so stolz sind, dabei aber eigentlich nicht wissen was sie tun. Viele glauben
daran, dass sie deswegen den Honigertrag um das doppelte hätten steigern können,
wollen aber nicht einsehen, dass nur die Zuckerfütterung die Ursache ist.
Was auch kaum ein Imker weiss, ist, dass mit diesen, gegen die Natur erzeugten
Bienenköniginnen, unser Erbstrom geschwächt wird. Die Natur kennt
5
keine Innzucht, sondern Bastarde, Vielfalt. Man vergisst auch, dass wir Bienen
uns in den verschiedenen Regionen nicht mehr ganz heimisch fühlen können, da
wir ja aus ganz Europa zusammengemischt wurden von Euch Imkern. Heimisch
in einer Region, aber dort freie Vielfalt (nicht Innzucht), wäre das Zauberwort
gewesen.
Weniger dramatisch für unser Überleben , aber im einzelnen auch tödlich
für uns sind Gifte an und in den Pflanzen, Mobilfunkstrahlen, zeitweise Blütenarmut
oder Monokulturen. Die Varroamilbe, gegen die wir uns nicht wehren
können, dürfen, hätte euch Imker aufrütteln sollen, die Haltung und Pflege von
uns Bienen wieder zum Positiven zu verändern. Nun folgen noch sekundäre Erkrankungen
die Ihr Imker gar nicht mehr einzuordnen wisst und viele von uns
sterben, geschwächt an Lebenskräften.
Was tut Ihr Imker gegen all dieses? Ihr tut noch mehr Falsches, aus Angst
vor Krankheiten öffnet Ihr bald fast wöchentlich unser Heiligtum, das Brutnest,
stürzt Euch auf eine relativ harmlose Erkältungskrankheit von uns Bienen (Sauerbrut),
glaubt an den Unsinn diese eindämmen zu können, indem man tötet
und vergesst ganz ein Wort, auf das Ihr Euch wieder besinnen solltet: HEILEN.
6
FRAGWÜRDIGES IN DER BIENENZUCHT
Kannte man anfangs des letzten Jahrhunderts noch relativ wenige Bienenkrankheiten,
das Bienensterben in den Jahren 1906 und 1913 ausgenommen,
hat sich dies in den letzten Jahren enorm verändert. Die Gesundheit der Bienen
ist in Imkerkreisen zum Hauptthema geworden. Man sucht die Schuld
in der blumenlosen Landschaft, in Pflanzengiften, im Elektrosmog und ähnlichem.
Dass aber diese Problematik etwas mit der gängigen Methodik der
Haltung und Pflege der Bienen zu tun haben könnte, wird zu wenig beachtet,
ja diese Methoden wie Zuckerfütterung, Schwarmverhinderung, Mittelwandwaben
oder beweglicher Wabenbau werden auch von den Bieneninstituten
als optimal bezeichnet. So beschränkt man sich auf das Bekämpfen der Bienenkrankheiten
und hofft, mit extremen Hygienemassnahmen, Kontrollen,
Verjüngungsmethoden, Züchten oder gar Gentechnologie die Situation in den
Griff zu bekommen.
Es ist notwendig, dass die Methoden der heutigen modernen Bienenzucht
vermehrt hinterfragt werden. Im Zuge der Globalisierung hat sich in vielen
Menschen eine neoliberalistische und darwinistische Haltung allen Dingen
gegenüber entwickelt, welche alles rechtfertigt was Gewinn erbringt. Ausbeutung
wurde Normalität. Alles was kein Geld einbringt, scheint kein Lebensrecht
mehr zu haben auf dieser Erde. Eine Kuh, die gegen 20 Jahre alt werden
könnte, muss heute mit unnatürlicher Fütterung so viel Milch geben, dass sie
nach drei Kälbern (5–6 Jahre), geschwächt und unfruchtbar geworden, zum
Schlachthof muss. Ein Huhn, Lebensdauer 12 Jahre, wird als modernes Legehuhn
nach 12–14 Monaten entsorgt, weil die Legeleistung abnimmt. Auch
eine gezüchtete Bienenkönigin, so ist die Empfehlung, soll nach zwei Jahren
ersetzt werden, wobei Schwarmköniginnen bis 5 Jahre oft noch gute Leistungen
erbringen. So hat sich aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus eine
vom einzelnen Menschen eigentlich nicht gewollte, verachtende Haltung dem
Tierreich gegenüber eingestellt. Eine Gegenbewegung bildete allerdings der
Biolandbau.
Unter Bienen- oder Königinnenzucht versteht man im Allgemeinen das
Züchten innerhalb einer Bienenrasse; man will «schlechte» Eigenschaften
weghaben, die «guten» erhalten und verbessern. Die Objekte dieser Arbeit
sind Bienenkönigin und Drohnen. Die Königin des Bienenvolkes mit den
erhofften «besten» Eigenschaften wird in grosser Anzahl vermehrt. Zur Begattung
kommen Drohnen von ausgewählten Völkern (Belegstation). Dabei
besteht die Gefahr der Innzuchtfolgen (Innzuchtdepression), das heisst
7
Schwächung des Bienenwesens und damit Anfälligkeit (Immunschwäche) auf
Krankheiten.
Es wäre natürlicher nebst der Vermehrung über den Schwarm, auch die
Befruchtung der Bienenkönigin im Hochzeitflug, den freien Drohnen zu
überlassen, anstelle derjenigen der Belegstationen, oder gar die künstliche
Besamung zu propagieren. Auch sollte man möglichst in der Region heimische
Bienenköniginnen halten. Der Bienenschwarm ist die von der Natur gewählte
Einheit von Königin Bienen und Drohnen. Beim Ableger (künstlicher
Schwarm) müssen, fremde künstlich gezogene Königin, Bienen und Drohnen
zusammenleben. Je natürlicher die Biene gehalten werden kann, desto gesünder
wird sie sein.
WUSSTEN SIE, DASS EINE
ZUCHTKÖNIGIN SCHON
NACH ZWEI JAHREN ERSETZT
WERDEN SOLL, IM GEGENSATZ
ZU EINER SCHWARMKÖNIGIN
DIE BIS FÜNF JAHRE
FRUCHTBAR SEIN KANN?
8
BIENE UND KLIMA
Im nördlichen Europa und bis nach Sibirien hinein lebte seit Jahrtausenden
die Nordbiene, Apis mellifera mellifera. Es gefiel ihr in diesem doch oft
rauhen Klima und es fiel ihr nicht ein, in wärmere Gegenden abzuwandern.
Sie blieb dieser Gegend treu. Ebenso treu zu ihrer Umgebung verhielten sich
andere Bienenrassen, wie z. B. Apis m. iberica (Spanien), Apis m. ligustica
(Italien), Apis m. carnica (Balkan) oder Apis m. macedonia (Türkei). Keine
dieser Bienenrassen siedelt freiwillig in eine andere Region, obwohl dies theoretisch
und von den geographischen Möglichkeiten her denkbar wäre. Die
Natur einer bestimmten Region und die entsprechende Bienenrasse scheinen
miteinander innig verbunden zu sein. Wir können es auch ein Sichwohlfühlen
in einem bestimmten Klima nennen. Wie unwohl würden sich gar Bienen
fühlen wenn sie über Kontinente hinweg versetzt werden. Das Sichwohlfühlen
ist aber für Pflanze, Tier und Mensch eine Voraussetzung für Gesundheit.
Ich finde es nicht gerade vorbildlich, wenn das Bieneninstitut Liebefeld
Bienen aus Südfrankreich einkauft, nicht nur aus oben genannten Gedanken,
auch deshalb, weil doch gerade die Bieneninstitute vor dem Einschleppen von
Krankheiten warnen.
WUSSTEN SIE, DASS
BIS VOR CA. 150 JAHREN
MIT RELATIV EINFACHER
BIENENHALTUNG, OHNE
ZUCKERFÜTTERUNG,
HONIGERTRÄGE MÖGLICH
WAREN?
9
BIENE, WILDTIER ODER NUTZTIER?
Bis vor etwa 100 Jahren und früher, war unsere Hausbiene auch ein Wildtier.
Sie war des öfteren noch in unseren Wäldern anzutreffen. Dort lebte sie in
den noch vorhandenen Höhlen alter Bäume.
Heute ist es eine Seltenheit geworden, wenn man ein Bienenvolk findet,
welches im Walde lebt. Noch seltener ist es, dass ein solches Volk längere Zeit
dort überleben kann.
Ist es, weil im Walde kaum mehr Nistgelegenheiten vorhanden sind?
Ist es die heutige Trachtarmut?
Ist die Biene zu schwach geworden um in der Natur alleine, ohne den Menschen,
zu leben.
Ist die moderne Züchtung mit ihren Züchtungszielen der Grund.
Hat die moderne Bienenhaltung dieses Insekt zu sehr verwöhnt?
Wäre es nicht sinnvoll, zu versuchen, die Biene wieder in den Wald auzusiedeln?
Als Wildtier könnte die Biene eine wichtige Genresource darstellen. Die
Biene hat Jahrtausende als Wildtier in der Natur überlebt. Der Mensch hat sie
dabei auch immer begleitet, hat ihre Produkte geschätzt und sie langsam an
das Haus gewöhnt. Er hat es aber bis in die Mitte des 19.Jahrhundrt hinein in
einer bestimmten Art und Weise, einer instinktmässigen Methode, getan, sodass
die Biene, wie in der Natur noch als Wildtier, alles was sie brauchte, hatte.
Nahrung, Vermehrung und Behausung stimmte noch für sie. Und die Biene
war dabei gesund. Und das war so bis etwa Mitte 19. Jahrhundert.
Wenn wir jetzt aufmerksam beobachten was seither sich durch die moderne
Bienenhaltung alles verändert hat, für den Honigimker wohl zum Vorteil,
für die Biene aber war durchs Band alles nur nachteilig.
10
BIENE UND HONIGERTRÄGE
Hält man heute Bienen so, wie sie vor über 100 Jahren gehalten wurden
(z.B. in der Korbimkerei oder mit der Warrébeute), so zeigt sich eindeutig,
dass die Bienen einiges an Eigenaktivität und Vitalität eingebüsst haben. Sie
bringen, auch in guten Jahren, kaum Erträge und können ohne Zuckerfütterung
kaum überwintern. Damals hatte die Biene immerhin die Hälfte des
heutigen Honigertrages eingebracht. Die Biene ist auch krankheitsanfälliger
geworden (man hat jetzt eine Seuchenkasse eingerichtet) und sie wehrt sich
auch nicht gegen die Varroamilbe. Und trotzdem ist es so, dass mit der modernen
Betriebsweise etwa doppelte Honigerträge möglich sind. Dies auch von
Völkern welche dann schon im Vorwinter sterben. Wie kommen diese hohen
Erträge zustande? Tatsache ist, dass der ganze Fokus der meisten Imker darauf
ausgerichtet ist, den grösstmöglichen Honigertrag zu erwirtschaften. Diesem
Ziele dienen tatsächlich fast alle Massnahmen in der Behandlung und Pflege
durchs ganze Bienenjahr. Aber auch schon allein der Wille des Imkers, von
den Bienen möglichst viel Honig zu bekommen, hat möglicherweise schon
eine psychologische Wirkung auf dieses Tier, gerade so wie das Pferd die Peitsche
fürchtet wenn es den Wagen nicht zieht. Tiere können Angst empfinden
und sind relativ gefügig. Es ist auch ein Irrtum zu glauben, dass die «heilige
Kuh» Züchtung, sondern viel mehr die immer stärker gewordenen Zuckerfütterung
der Hauptgrund für die hohen Erträge ist. Dazu kommen die Monokulturen
wie Raps u. a. welche für Mehrertrag, aber auch für die Eintönigkeit
dieser Honige zeichnen. Dann werden die Völker schon früh im Jahr darauf
trainiert, eine möglichst grosse, aber unnatürliche Masse an Sammelbienen zu
haben, Drohnen dagegen werden künstlich eingeschränkt. Auch das Unterdrücken
des Schwarmtriebes steigert die Honigleistung. Früher war die Honigernte
im Herbst, heute wird schon im Mai, wenn möglich, geerntet, und folgt
eine Schlechtwetterperiode wird Zuckerwasser notgefüttert.
Die wohl extremste Methode um hohe Honigerträge zu erzielen ist die
sogenannte Brutdistanzierung nach Demarée. Dabei wird die Bienenkönigin
gezwungen so viele Eier zu legen, dass sie das Jahresende oft nicht mehr überlebt
(siehe SBZ 04/2011, Lothar Hartwig, Imkern – spannend wie ein Krimi).
Die hohen Honigerträge in der heutigen Zeit sind nur durch ausgeklügelte
Manipulationen seitens der Imker möglich.
Vor 150 Jahren kannte man Mittelwände und Zuckerfütterung nicht, man
vermehrte ausschliesslich über Schwärme und das Brutnest hatte durch den
stabilen Wabenbau ein gutes Mikroklima. Trotzdem erntete man immerhin
etwa die Hälfte des heutigen Honigertrages.
11
Nach einer Veröffentlichung von P. Fluri und R. Frick, Agroscope Liebefeld,
ist in der Schweiz der Honigertrag vom Jahr 1900 bis 2000 pro Volk und
Jahr im Durchschnitt von ca. 6 kg auf 10 kg gestiegen. In anderen Studien für
den selben Zeitraum von 7 kg auf 15 kg. Das Mittel vom Jahr 2001 bis 2003
betrug pro Jahr und Volk 17,7 kg.
12
BIENE UND KORBIMKEREI
In der alten Korbimkerei hielten die Imker, instinktiv oder aus altem
Wissen, die Bienen in einer viel artgerechteren Weise als dies in der modernen
Bienenzucht der Fall ist. Die Bienen konnten sich ausschliesslich durch
Schwärmen vermehren und ihr Futter bestand auch im Winter explizit aus
ihrem im Sommer gesammelten Honig. Dazu hatten sie ein stabiles Brutnest,
das heisst, ein perfektes Mikroklima über den ganzen Sommer und sie produzierten
den Wachs selber (keine Mittelwände). Die Bienen dankten dies mit
einer guten Gesundheit. Diese Methode war auch mit viel weniger Aufwand
verbunden und der etwas kleinere Honigertrag pro Volk war auch kein Problem.
Den oft zitierten Vorwurf an diese Methode, dass im Herbst viele Völker,
z. B. ein Drittel, aufgelöst wurde bei der Honigernte, relativiert sich, wenn man
bedenkt wie viele Bienenvölker und Königinnen in der heutigen modernen
Bienenhaltung vernichtet werden. Es werden schon viele Bienenschwärme aus
Angst vor Krankheiten abgetötet und ebenso zu kleine wie auch zu schwache
Völker. Dann gibt es die Empfehlung Bienenköniginnen die älter als zwei Jahre
sind zu ersetzen. Zerdrückt werden wohl auch die überzähligen Königinnen
aus der künstlichen Zucht. Dazu kommen noch hunderte von Bienenvölkern
welche jedes Jahr wegen Brutkrankheiten abgeschwefelt werden müssen.
Im Gegensatz zu heute, wo zu jeder Jahreszeit bald fast alles gemacht werden
kann, gab es früher noch Schwerpunkte im Jahr. Der Herbst war allgemein
die Erntezeit. Die Frucht des Feldes wurde eingefahren. Tiere wurden
geschlachtet und auch der Honig der Bienen geerntet. Wenn man die Tierhaltung
von damals mit heute vergleicht, kann man sagen, die Tiere hatten ein
glücklicheres Leben damals und dann ist der Tod auch weniger schlimm. Ein
erfülltes Leben fürchtet den Tod weniger.
13
RHYTHMUS IN DER KORBIMKEREI
1. Möglichkeit
Von zum Beispiel 14 Bienenvölkern behielt man im Frühling 7 Schwärme
und übersommerte somit 21 Völker. Im Herbst löste man die 7 Völker
auf welche 2 ½ Jahre alt waren und erntete allen Honig. Es überwintern die 7
Schwärme und dann die 7 Bienenvölker welche 1 ½ Jahre alt waren. Im Frühling
behielt man wieder 7 Schwärme welche von 1-jährigen oder 2-jährigen
Völkern stammen konnten. Es übersommerten wiederum 21 Bienenvölker.
Im Herbst erntete man dann wieder die 2 ½ Jahre alten Volker und löste sie
auf. Somit wurden alle Völker 2 ½ Jahre alt. Damit war die Erneuerung des
Wabenbaues gesichert. Und die Königinnen? Weil nun mit dem Vorschwarm
immer die alte Königin mit geht, konnte diese so alt werden wie es ihr von der
Natur aus möglich war. Sie konnte also bei dieser Methode des Imkerns älter
werden als das Volk. Über Nachschwärme konnten auch junge Königinnen
zum Zuge kommen.
Warum will man in der modernen Bienenzucht die Völker «ewig» erhalten?
Dafür müssen die künstlich gezüchteten Königinnen, weil sie wohl so
schwach sind, bald jedes Jahr ersetzt werden? In der Natur wird eine Königin
mehrere Jahre alt und die Bienen ca. 6 Wochen oder 6 Monate (Sommer- oder
Winterbienen). Jedes Lebewesen in der Natur hat seine Zeit des natürlichen
Todes.
2. Möglichkeit
Wenn nun von den 12 Bienenvölkern auch 12 Schwärme nachgezogen
wurden, wurden von den 24 übersommernden Völkern im Herbst 12 (die
Schwärme vom letzten Jahr) geerntet und dann aufgelöst. Es überwinterten also
nur Schwärme, welche im Frühling dann, einjährig, wiederum 12 Schwärme
liefern sollten.
Vermutlich wurden diese zwei Möglichkeiten auch variert angewendet.
Gibt es ein natürliches Alter im Bienevolk?
– eine Königin wird 4 bis 5 Jahre alt
– Wachs im Brutnest ist nach 4 bis 5 Jahren unbrauchbar
– Drohnen werden ca. 3 Monate alt
– Sommerbienen werden ca. 6 Wochen alt
– Winterbienen werden ca. 6 Monate alt
14
VOM SCHWARM UND VOM SCHWÄRMEN
Am jungen Apfelbäumchen hängen Mitte Mai zwei kleine Bienenschwärme
eng beieinander, wohl Nachschwärme. Ich schütte beide zusammen in eine
Schwarmkiste, lasse sie mit dem offenen Flugloch unter dem Bäumchen
stehen. Etwa eine Stunde später schaue ich nach. Es liegt eine tote Königin
neben der Kiste im Gras. Eine zweite hängt lebend am Kistengitter und will
zum Schwarm zurück. Ich schiebe sie durch die Flugöffnung hinein. Diese
Bienenkönigin hat die andere hinaus gejagt, getötet und den Rückweg durch
das Flugloch nicht mehr gefunden. Dieser Schwarm wurde bis zum Herbst
noch ein kräftiges Volk.
In den Bienenschwärmen finden sich die prächtigsten Königinnen, im
Vorschwarm ältere, im Nachschwarm junge. Der Schwarm gilt allgemein als
gesund und fleissig und auch an Varroamilben arm.
Bienenschwarm: die von der Natur gewählte Einheit von Königin, Bienen
und Drohnen, im natürlichen Jahresrhythmus.
Ableger: fremde Königin, Bienen und Drohnen müssen zusammenleben.
Stehen die Bienenvölker zu eng beieinander, erfassen beim Schwärmen eines
Volkes oft Bienen der anderen Stöcke das Schwarmfieber. Der Schwarm
erhält dann Bienen von mehreren Völkern.
«Nimmt man einem Bienenvolk, das schwärmen möchte, die Königin weg,
wird dieses Volk nicht mehr schwärmen. Macht man dies mehrere Jahre lang,
entsteht Disharmonie im Volk, es wird geschwächt und kann Kalkbrut bekommen.
» (Ernst Perkiewicz, Imkerlehrer Bienenversuchsanstalt Nürnberg.)
«Das Bienenvolk hat, gegenüber anders hoch entwickelter Organismen,
die Fähigkeit, mit dem 10. Teil der Normalgrösse noch überlebensfähig zu
sein. Beim «Gesundschrumpfen» können ganz andere Dynamiken spielen;
das zeigt der Abbau der Varroamilben von abgeschwärmten Völkern. Die Fähigkeit,
auf ein Minimum zu schrumpfen und wieder zu expandieren, ist ein
Hygienefaktor, der in der Imkerei noch kaum wahrgenommen wird. Es ist
übrigens auch bei den Überlebensversuchen auf Gotland beobachtet worden»
(Fries I. et Al. 2006).
15
BIENENSCHWÄRME RICHTIG BEHANDELN
Es scheint mir, dass bei Kursen für Jung- und Neuimker/innen zuwenig
auf die Behandlung von Schwärmen hingewiesen wird. Es ist völlig nicht nötig,
dass ein Vorschwarm in Kellerhaft gesetzt wird. Der Vorschwarm mit der
alten Königin, der um die Mittagszeit ausfliegt, sammelt sich in der Nähe des
Bienenstandes und man hat in der Regel etwa eine halbe Stunde Zeit um ihn
in eine Schwarmkiste zu tun. Dieser Vorschwarm kann noch am selben Abend
in eine neue Beute einlogiert werden. Er wird gerne bleiben und kann sofort
anfangen zu bauen, hat er doch für drei Tage Proviant bei sich. Bei schlechtem
Wetter soll er etwas gefüttert werden, sonst soll er auch fleissig selber sammeln.
Nachschwärme, die ja eine junge, unbefruchtete Königin haben, kann man
eine Nacht und einen Tag in Kellerhaft setzen, aber nicht länger, dann bleiben
sie auch sicherer. Überaschende Ausnahmen gibt es in der Bienenhaltung natürlich
immer wieder Die Natur kennt übrigens keine Kellerhaft. Auch ein
Nachschwarm will möglichst schnell bauen.
Ist man nicht sicher ob es sich um einen Vor- oder Nachschwarm handelt,
behandelt man ihn zur Sicherheit wie einen Nachschwarm.
Es ist mir etwas unbegreiflich wenn im Artikel von Christian Sacher in der
SBZ 05/2014 bei der Besprechung eines Königinnenkunstschwarmes 5 Tage
Kellerhaft empfohlen werden, bis die ersten Bienen tot zu Boden fallen und
dann erst soll gefüttert werden. Ein solchermassen behandeltes Volk ist ja total
geschwächt und gerade anfällig für diverse Krankheiten. Im Gegensatz zu einem
solchen Kunstschwarm strotzt ein natürlicher Schwarm vor Gesundheit.
WUSSTEN SIE, DASS, WENN
EIN VOLK SCHWÄRMEN WILL,
ES OFT ZWEI WABENSTRÄNGE
NEBENEINANDER BAUT, ALS OB ES
DEN WILLEN ZUR TEILUNG ZEIGEN
MÖCHTE?
16
PLÄDOYER FÜR DIE SCHWARMVERMEHRUNG
Die Vermehrung der Bienenvölker über Schwärme ist in den letzten Jahrzehnten
immer mehr, insbesondere von den Bieneninstituten und den Züchterorganisationen,
als altmodisch, inneffizient, risikoreich und nicht erfolgreich
hingestellt worden. Dabei wird intensiv für die künstliche Königinnenzucht
und das Ableger machen geworben ohne auf die negativen Seiten dieser
unnatürlichen Methoden einzugehen. Nun ist die Schwarmvermehrung
aber die Methode mit der die Natur seit tausenden von Jahren die Biene hat
überleben lassen und dabei allen Krankheiten getrotzt hat, ohne menschliche
Eingriffe. Auch der Mensch hat bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts diese
Vermehrungsart den Bienen überlassen und die Bienenkrankheiten waren
wenig Thema. Dass Bienenschwärme Krankheiten übertragen können ist eine
Vermutung, bewiesen ist, dass Schwärme relativ frei von Varroamilben sind.
Trotzdem wird, vor allem bei fremden Schwärmen, die radikale Vernichtung
empfohlen. Diese Angst vor Krankheiten wurde noch weltweit verstärkt
durch die von der Pharmaindustrie angezettelte Hysterie der Seuchengefahren
(siehe Vogel- und Schweinegrippe).
Die natürliche Vermehrung der Bienen über den Schwarm hat aber viele
Vorteile, welche wieder vermehrt wahrgenommen werden sollten. Der Bienenschwarm
ist – die von der Natur gewählte Einheit von Königin, Bienen
und Drohnen-, im Gegensatz zu einem Ableger bei dem Königin, Bienen und
Drohnen von verschiedenen Völkern zusammen leben müssen. Auch bei der
Schwarmvorwegnahme wird verhindert, dass sich Königin, Bienen und Drohnen
selber finden, immerhin bleibt die Königin bei den Bienen vom gleichen
Volk. Wird eine fremde Bienenkönigin in ein weiselloses Volk eingesetzt, ist
dies auch nur mit List und Zwang möglich (längere Käfighaltung ).
In den Schwärmen finden sich die prächtigsten Königinnen, im Vorschwarm
ältere, im Nachschwarm junge. Übrigens wird eine künstlich gezüchtete
Königin im Durchschnitt ein Jahr weniger alt, wobei bei diesen sowieso
laut Züchtern die Empfehlung gilt, sie nach zwei Jahren wegen Altersschwäche
zu ersetzen (eine natürlich entstandene Bienenkönigin kann bis zu 5 Jahre
leistungsfähig sein!)
Eine natürlich entstandene Bienenkönigin entwickelte sich von Anfang an
in einer Königinnenzelle (Näpfchen), im Gegensatz zu einer künstlich gezüchteten
welche ihre Anfangsentwicklung, die ersten 4–5 Tage, in einer sechseckigen
Bienenzelle durchlebt.
Was die so genannte Nachschaffungskönigin betrifft (die Bienen ziehen
eine solche in einer Notsituation nach), wird diese allgemein als nicht vollwer17
tige Königin beurteilt, da sie meistens im nächsten Jahr durch Umweiselung
ersetzt wird. Diese Nachschaffungskönigin hat mit der gezüchteten Königin
gemeinsam, dass sie in den ersten 4–5 Tagen als Ei und Made in einer sechseckigen
Bienenzelle heranwächst und dann ins Königinnennäpfchen wechselt.
Diese Notlösung wird in der modernen Königinnenzucht durchwegs zur
Norm gemacht
Wenn dann einer solchen Zuchtkönigin noch die Flügel gestutzt werden,
ein Nummernschild auf den Rücken geklebt wird und sie noch künstlich besamt
wird, muss man sich nicht wundern, wenn durch eine solche Mechanisierung
sie in ihren Lebenskräften geschwächt wird. Übrigens finden sich nur
bei Schwarmköniginnen nach dem Schlüpfen im Näpfchen noch Reste von
Gelee Royale, was heisst, dass diese Königinnen in Fülle geboren werden, im
Gegensatz zu künstlich gezüchteten.
«In den sechzigern Jahren stellte die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht
in Marburg durch Versuche fest, dass Völker, welche im Herbst noch
eine junge gezüchtete Königin erhielten, mittlere bis starke Nosema bekamen.
Still umgeweiselte Völker hatten diese Krankheit im Frühling nicht» (Matthias
Thun: Die Biene, Haltung und Pflege).
«Nimmt man einem Bienenvolk, welches schwärmen möchte, die Königin
weg, wird dieses Volk nicht mehr schwärmen. Macht man dies mehrere Jahre
lang, entsteht Disharmonie im Volk, es wird geschwächt und kann z.B. Kalkbrut
bekommen» (Ernst Perkiewicz, Imkerlehrer an Bienenversuchsanstalt
Marburg).
Ich bin der Meinung, dass das Schwarmgeschehen und der Schwarm selber,
etwas vom gesündesten und wertvollsten in der Bienenhaltung überhaupt
ist. Dazu der Imkermeister und Biologe Guido Eich in einem Vortrag vom
28. Nov. In Bivange: «Ein Volk das schwärmt ist gesund, denn nur gesunde
Völker wollen schwärmen, deshalb kann jeder zugeflogene Bienenschwarm
einlogiert werden». Auch der freie Hochzeitsflug (Begattung) der Königin
kann durch keine künstliche Methode wirklich ersetzt werden. Diese zwei
Abläufe, Schwarmtrieb und Hochzeitsflug, sollten absolut ein Naturgeschehen
bleiben. In der allgemeinen Bienenhaltung der Mobilbauweise werden in
mancher Hinsicht schon allzu viele unnatürliche Eingriffe vorgenommen. Da
sollte wenigstens die Vermehrung, als das Wichtigste und Geheimnisvollste in
der Natur, auch der Natur überlassen werden.
18
BIENENKÖNIGINNEN
Früher lebte eine Bienenkönigin bis zu 5 Jahre in ihrem Volke. Später hiess
es, eine Königin, älter als 4 Jahre sei nicht mehr leistungsfähig. Dann kam die
Empfehlung, eine Bienenkönigin solle nicht älter als 3 Jahre sein. Nun wird
schon empfohlen, die Königin nach 2 Jahren zu ersetzen. Wann kommt die
Empfehlung sie jedes Jahr auszuwechseln? Sie ist schon da, denn in der modernsten
Bienenhaltung werden jetzt die Königinnen jedes Jahr erneuert!
Der nächste Schritt wäre logischerweise das «Aus» der Bienenzucht, denn,
jüngere Bienenköniginnen gibt es nicht.
Das Ganze zeigt auch wie gezüchtete Bienenköniginnen immer geschwächter
werden. Die ganze Tierzucht allgemein ist in der Tendenz, dass
immer jüngeres «Material» überhaupt noch lebensfähig ist.
«… dass aber in hundert Jahren die ganze Bienenzucht aufhören würde,
wenn man nur künstlich gezüchtete Königinnen verwenden würde.» R. Steiner,
10.11.1923.
«Die Bienenzüchter können sich zwar ausserordentlich freuen über den
Aufschwung, den seit kurzer Zeit die Bienenzucht genommen hat, aber diese
Freude, die wird keine hundert Jahre halten.» R. Steiner, 1923.
Eine natürlich entstandene Königin entwickelt sich von Anfang an in einer
Königinnenzelle (Näpfchen). Eine gezüchtete beginnt ihre Entwicklung die
ersten 4–5 Tage in einer sechseckigen waagerecht liegenden Bienenzelle.
Eine künstlich gezüchtete Bienenkönigin wird im Durchschnitt ein Jahr
weniger alt.
Die Nachschaffungskönigin (Die Bienen ziehen eine solche in einer Notsituation
heran) wird allgemein als nicht vollwertige Königin beurteilt. Sie wird
meistens im nächsten Jahr durch Umweiselung ersetzt. Die Nachschaffungskönigin
hat mit der künstlich gezüchteten Königin gemeinsam, dass sie in den
ersten 4–5 Tagen, als Ei und Made, in einer sechseckigen Bienenzelle heranwächst.
Die Nachschaffungskönigin – eine weise Notlösung der Natur.
In den Sechzigern Jahren stellte die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht
in Marburg durch Versuche fest, dass Völker, welche im Herbst noch
eine junge, künstlich gezüchtete Königin erhielten, mittlere bis starke Nosema
hatten. Still umgeweiselte Völker hatten diese Krankheit nicht. (Matthias
Thun: «Die Biene, Haltung ung Pflege»).
Die Bienenkönigin beginnt mit der Eiablage in der Wabenmitte und fährt
spiralförmig nach aussen weiter.
19
Es gibt nur drei künstlich (durch Kreuzung) erzeugte Bienenrassen: die
Buckfastbiene von Bruder Adam, die «Killerbiene» in Brasilien und die Elgonbiene
(Schweden).
WUSSTEN SIE, DASS
EINE SCHWARMKÖNIGIN
IM GEGENSATZ ZU EINER
KÜNSTLICH GEZÜCHTETEN
KÖNIGIN IM DURCHSCHNITT
UM EIN JAHR ÄLTER WIRD?
20
KRITISCHES ZUR KÜNSTLICHEN KÖNIGINNENZUCHT
Anfangs des 20. Jahrhunderts begann in der Bienenhaltung die künstliche
Königinnenzucht.
Seither sind durch künstliche Kreuzung drei neue Bienenrassen entstanden.
Es sind die Buckfastbiene von Bruder Adam (England), die «Killerbiene»
(Brasilien) und die Elgonbiene (Schweden). Wenn man heute im Allgemeinen
vom Züchten in der Bienenhaltung spricht, versteht man in der Regel nicht
das Züchten einer neuen Bienenrasse, sondern das Verbessern der Eigenschaften
innerhalb einer Rasse. Als gute Eigenschaften erhofft man sich
– höhere Honigerträge
– Schwarmträgheit
– starker Putztrieb
– schwächere Stechlust
– Wabentreue und anderes.
Von einem Volk, das diesen Züchtungszielen möglichst nahe kommt,
züchtet man nun künstlich Königinnen nach und bildet damit Ableger oder
ersetzt andere Königinnen.
Es ist bekannt, dass man beim Züchten mit Insekten nicht so schnelle Erfolge
hat wie mit Wirbeltieren. Viele Imker glauben aber an einen Erfolg dieser
auch sehr interessanten Arbeit. Der Handel mit diesen Königinnen ist auch
ein kleiner Nebenverdienst. Andere Imker wiederum stellen den Nutzten und
Erfolg überhaupt in Frage.
Zum Honigertrag: Laut Statistiken hat sich der Honigertrag in der Schweiz
in den letzten 100 Jahren etwa verdoppelt. Dies wird allgemein als Zuchterfolg
gewertet. Doch dieser höhere Honigertrag ist nun eigenartigerweise auch
bei Schwarmimkern der Fall, welche keine künstlich gezüchteten Königinnen
verwenden. Meiner Meinung nach ist dieser höhere Honigertrag nicht auf das
Züchten zurück zu führen, sondern eher darauf, dass den Bienen immer mehr
Honig entnommen wird und die Zuckerfütterung immer massiver geworden
ist. Als Beispiel: bereits die Schwärme oder Ableger werden zu fast 100% mit
Zuckerwasser aufgefüttert. Dann wird im nächsten Frühjahr zur Volkserstärkung,
heute zwar etwas weniger, eine Reizfütterung gemacht. Anfangs Juni
wird Honig geerntet. Folgt eine Trachtlosigkeit wird notgefüttert. Ende Juli
erfolgt evtl. die Schlussernte und es wird für den Winter aufgefüttert. Es gab
noch eine Zeit, da war nur eine Herbsternte mit Auffütterung üblich. Noch
früher, um ca.1850 und vorher fütterte man, wenn überhaupt, Honig, nicht
Zucker. In der gleichen Art wie der Honigertrag in den letzten 100 Jahren
21
gestiegen ist, ist auch die Futtermenge an Zucker gestiegen. So betrachtet ist
nicht das Züchten der Grund für einen höheren Honigertrag.
Ob das Züchten einen besseren Putztrieb hervorgebracht hat, ist nicht
eruierbar. Allerdings zeigen die Rothenbühler – Versuche in den USA (Zeit
online, 1964 «Sanfte Bienen sind schlampig») deutlich, dass beim gezielten
Kreuzen von Königinnen auf Sanftmut, weniger Stechlust auf Kosten des
Putztriebes geht. Auch das Züchten auf Schwarmträgheit hatte zum Glück
keinen Erfolg. Man hätte ja sonst die natürliche Vermehrungsart der Bienen,
mit der sie Jahrtausende gesund überlebt haben, zunichte gemacht. Wenn das
Schwärmen verringert werden konnte, waren und sind es immer andere fragwürdige
Manipulationen. Ebenso treten stechlustige Völker auf allen Ständen
immer wieder mehr oder weniger auf.
Es ist nicht bewiesen, ob irgendwelche Züchtungsziele wirklich erreicht
wurden. Trotzdem gibt es viele Imker und Züchtergruppen welche daran
glauben. Vor allem glauben sie nun aber auch, mit dieser Art Züchtung alle
Probleme in der Bienenzucht lösen zu können: man möchte Bienen welche
die Varroamilbe selber entfernen oder überhaupt resistent gegen Krankheiten
sind usw.
Es gibt erfahrene Imker welche auf diese Problematik hinweisen. So sagt
z.B. Dr. Peter Rosenkranz, Univ. Hohenheim: «In Bezug auf die Varroabekämpfung
als grösstes Problem in der Bienenhaltung wird man über die Zucht
kaum Erfolg haben.» Guido Eich, Imkermeister und Diplombiologe am Bieneninstitut
Celle: «Über die Zucht werden wir die Bienenkrankheiten nicht in
den Griff bekommen.» Er empfiehlt in einem Vortrag über «Korbimkerei» die
natürliche Volks- und Königinnenvermehrung.
Von negativen Folgen dieser Züchterei wird eigentlich kaum gesprochen.
Werden nämlich diese gezüchteten Königinnen auf die Belegstation gebracht,
wird durch einseitige Drohnenauswahl die Inzucht gefördert. Man spricht von
Inzuchtdepression. Das ist Fitnessverlust (Verlust von Lebenskräften), Schwächung
der Fruchtbarkeit und der Krankheitsresistenz.
Zusammen mit der etwa seit 100 Jahren immer stärker gewordenen, nicht
artgerechten Zuckerfütterung und der regelmässigen Gabe von Altwachs
(Mittelwänden), wie auch dem Mobilbau, wo bei den vielen Eingriffen durchs
Jahr das Mikroklima im Brutnest gestört wird, die zeitweise Trachtarmut,
Pflanzengifte, Mobilfunk u. a. ist die Belastung für das Bienenwesen wohl zu
gross geworden.
22
BIENENSCHWARM UND ABLEGERBILDUNG
Der Begriff Ablegerbildung kommt wohl aus der Pflanzenzucht. Es ist eine
Technik aus der vegetativen Vermehrung, bei der keine Samen verwendet werden.
Der Staudengärtner weiss, dass wenn er von einer Pflanze einen Steckling
macht und dieser dann gross geworden ist, aus ihm wieder ein Steckling gemacht
werden kann. Er weiss aber auch, dass wenn er dies etwa ein Dutzend
mal wiederholt hat, die Stecklingspflanzen immer schwächer und anfälliger
gegen Krankheiten werden. Deshalb beginnt er die Vermehrungsarbeit mit
einer neuen Mutterpflanze welche aus einem Samen gezogen wurde. Was für
die Pflanzen gilt, gilt auch in einem gewissen Sinne für dieVermehrung der
Bienen. Wird in der Bienenzucht aus einem Ableger im nächsten Jahr wieder
ein Ableger gemacht und dies jahrelang wiederholt, kann dies eine Schwächung
des Bienenwesens zur Folge haben. Wenn dann zum Ableger noch eine
künstlich gezüchtete Königin dazu kommt, ist der Zusammenhalt zwischen
Ableger und Königin nie so stark wie bei einem natürlich entstandenen Bienenschwarm
und verursacht eine zusätzliche Schwächung des Bienenwesens.
Der Vergleich hinkt etwas, aber es ist als ob einem solchen Ableger der lebensstarke
«Same» fehlt. Damit meine ich das Schwärmen und den Hochzeitsflug.
23
WACHSMITTELWÄNDE, BRUTZELLENGRÖSSE UND
WABENABSTAND
Fast alle Arten der Honigbienen auf dieser Erde brüten ihre Arbeitsbienen
in Brutzellen mit einer durchschnittlichen Grösse von 5mm. Die ursprüngliche
mitteleuropäische dunkle Biene, Apis mellifera mellifera baute noch vor
etwa 150 Jahren einen Zellendurchmesser von deutlich unter 5mm.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Wachsmittelwand
erfunden. Der Imker lötet diese bis heute in die Wabenrähmchen ein. Die Bienen
müssen dadurch weniger Wachs ausschwitzen und haben so mehr Kraft
zum Honig sammeln. Eine Wachsmittelwand wiegt in etwa 100 Gramm. Ist
sie von den Bienen zur vollständigen Wabe ausgezogen, wiegt sie noch immer
um die 100 Gramm. Weiter wurden in der Wachsmittelwand Brutzellen vorgestanzt,
an deren Grösse sich die Bienen beim Ausziehen der Waben hielten.
Dadurch wurden die Bienen insbesondere daran gehindert, Brutzellen für
männliche Drohnen zu bauen. Arbeiterinnen werden als produktiv betrachtet,
weil sie Honig sammeln. Drohnen werden als unproduktiv betrachtet, weil
sie nicht sammeln können und trotzdem Futter als Energiequelle brauche. Der
belgische Bienenforscher Ursmar Baudour plädierte 1893 sogar dafür, den
natürlichen Zelldurchmesser zu vergrössern, damit in den von den Bienen
ausgebauten Zellen auch grössere Bienen heranwachsen können, welche mehr
Honig eintragen. Die natürliche Zellgrösse der westlichen Honigbiene wurde
so von deutlich unter 5mm auf heute 5.4mm angehoben. Die Konsequenzen
aus dieser Veränderung sind unerforscht, niemand weiss, welche unerwünschten
Nebeneffekte wir uns damit eingebracht haben.
Wenn man heute auf einer natürlichen Bienenwabe, wie sie von den Bienen
in freier Natur gebaut wird, den Zelldurchmesser misst, stellt man fest,
dass auf ein und derselben Wabe alle Zellmasse von 4.8 mm bis 5.4 mm vorkommen.
Die Biene baut also divers, nicht normiert! Auch hier können wir
die positiven und negativen Effekte nur erahnen. Auch der Abstand zwischen
den einzelnen Waben war früher mit rund 32 mm kleiner als heute. Zusammen
mit den kleineren Zellen war dies vielleicht der Grund, dass die Bienen
früher schon nach 19 Tagen ausschlüpften.(Franzois Huber, 1791). Heute brütet
die Honigbiene 21 Tage auf Wabenabständen von 35mm.
Die Bienen sind heute also grösser als früher. Ob aber ihre Lebenskräfte
auch grösser geworden sind, darf man bezweifeln. Die relevante Honigertragssteigerung,
die im 20. Jahrhundert einsetzte, hatte wohl eher den Grund
einer immer massiveren Zuckerfütterung und dürfte kaum auf die Vergrösserung
der Wabenzellen und Wabenabstände zurückzuführen sein.
24
VON DEN DROHNEN
Weil die Varroamilbe sich gerne in der Drohnenbrut einnistet, wird empfohlen
möglichst Drohnenbrut aus dem Bienenstock zu entfernen um die Milbenzahl
zu reduzieren. Drohnenbrut regelmässig auszuschneiden wurde aber
schon empfohlen als es die Varroamilbe bei uns noch nicht gab. Die Drohnen
wurden als unnütze Fresser betrachtet, welche dem Imker den Honig wegnehmen.
Um eine Königin zu begatten braucht es ja nur ein Dutzend Drohnen
und nicht hunderte. Warum die Bienen eine scheinbar zu grosse Anzahl von
Drohnen pflegen, findet man eine unnötige Verschwendung. Das könnte aber
falsch gedacht sein. Je mehr man nämlich die Abläufe in der Natur beobachtet
und studiert, desto mehr stellt man eine hohe Intelligenz hinter dieser Natur
fest, welche seit Jahrtausenden funktioniert. Auch die hohe Drohnenzahl in
einem Bienenstock hat wohl einen Sinn, wir haben ihn einfach noch nicht herausgefunden.
Leider hat die Varroamilbe nun noch den Nebeneffekt, dass die
Berechtigung zum Herausschneiden der Drohnenbrut noch verstärkt wird.
25
BIENE UND SCHWÄNZELTANZ
Man studiere die Arbeiten der Bienenforscher Karl von Frisch, Martin
Lindauer und Thomas D. Seeley. Eine Biene hat eine Trachtquelle entdeckt
und möchte sie ihren Artgenossinnen mitteilen. Sie vollführt den Schwänzeltanz,
bei dem die Mittelachse die Richtung wo die Sonne scheint, anzeigt.
Auch die Abweichungen nach links oder rechts gibt sie so an. Die Dauer zeigt
die Distanz an (1 sec. Ca. 1000 m). Weil die Biene ja nicht sprechen kann, setzt
sie so Zeichen wie die Menschen ihre Schrift haben. Dies sollen nun die anderen
Bienen lesen können wie eine Schrift. Scheinbar können die Bienen dies.
Das Ganze setzt aber eine Fähigkeit voraus, ohne das dies nicht möglich ist,
nämlich, denken können. Die Bienen können nicht sprechen, aber sie können
«schreiben» und «lesen» und irgendwo muss etwas auch denken, entweder
im Kopfe oder ausserhalb der Biene. Weil das Denken aber ein unsichtbares
Geschehen ist, kann man nicht sagen wo genau gedacht wird.
WUSSTEN SIE, DASS DER
ERSTAUNLICHE SCHWÄNZELTANZ
TROTZDEM NICHT ERKLÄRT WIE DIE
BIENE IHRE FUTTERQUELLEN UND
ANDERES FINDET?
26
BIENE UND SOZIALLEBEN
Einer für Alle und Alle für Einen. Je mehr der Einzelne für die Gemeinschaft
tut, desto besser geht es den Einzelnen (R. Steiner). Was die Menschheit
in Zukunft noch lernen muss, wenn sie nicht in einer Katastrophe enden will,
können die Bienen schon lange. Ihr Sozialleben ist vorbildlich. Ohne rauben
zu müssen, kommen sie zu ihrem Pollen und stellen gleichzeitig die Bestäubung
vieler Blüten sicher. Auch der Nektar, den sie zu Honig umwandeln
können, wird ihnen von der Natur gerne geschenkt. Die Bienenkönigin legt
unermüdlich tausende von Eiern und hat immer ein Dutzend Begleitbienen
um sich, welche sie, wenn nötig, füttern. Ohne sich zu streiten werden alle
die verschiedenen Arbeiten im Stock aufgeteilt und erledigt. Fällt eine Biene
durch Tod aus wird sie sogleich ersetzt. Aber es werden auch Bienen, welche
eine Zeit lang scheinbar nichts tun, geduldet, wie auch die Drohnen, von denen
man annimmt, dass sie nur zur Befruchtung der Königin da sind.
27
BIENEN UND DIE ANGST
Wenn heute ein Bienenschwarm in den Wald fliegt, z. B. in einen hohlen
Baum, baut er sich ein Nest, sammelt Pollen und Nektar und brütet bis zum
Herbst junge Bienen aus. Über den Winter aber stirbt er meistens ab. Noch
vor hundert Jahren war das nicht so. Da gab es öfters Bienenvölker welche
mehrere Jahre ohne den Imker irgendwo überlebten. Das Bienenvolk stirbt
aber heute nicht etwa nur wegen der Varroamilbe, sondern weil es schlichtweg
nicht mehr fähig ist genügend Wintervorrat zu sammeln, und zwar auch dann,
wenn ein gutes Trachtjahr ist, wie z.B. 2012. Warum ist das so? Die moderne
Bienenhaltung besteht, seit etwa 100 Jahren, aus diversen Eingriffen, die mit
List und sanftem Zwang durchdacht, durchs gesamte Bienenjahr sich ziehen.
Das Hauptziel dabei ist immer ein noch grösserer Honigertrag. Dies ermöglicht
nun z.B. auch der Mobilbau. Diese Erfindung war vielleicht doch nicht
so segensreich wie man immer noch glaubt. Das Brutnest wird nach Belieben
erweitert oder eingeengt, Waben werden ausgetauscht, Drohnenbrut vernichtet,
Ableger gemacht, Weisel ausgebrochen, künstlich gezüchtete Königinnen
zugesetzt und vieles andere. Jedes mal aber, wenn nun dabei der Bienenstock
geöffnet wird, bekommen es die Bienen mit der Angst zu tun. Sofort hören sie
mit ihrer normalen Tätigkeit auf und füllen sich den Magen mit einem dreitägigen
Vorrat an Honig. Sie rechnen damit, fliehen zu müssen. Da sie sich aber
ihrer Brut verpflichtet fühlen, fliehen sie erst in Todesnot, z.B. bei einem Feuer.
Es ist auch bekannt, dass die Biene, schockiert durch die Honigentnahme des
Imkers, die leeren Waben sehr schnell wieder füllen will, wohl aus Angst zu
verhungern. Aus diesen vielen Angstschüben heraus, welche die Biene erleben
muss, wird sie gezwungen tätig zu sein und damit erklären sich auch, zusammen
mit der enormen Zuckerfütterung und gewissen Monokulturen (Raps
usw.), die grossen Honigerträge. Schubst und stösst man die Biene aber nicht
das ganze Jahr, stellt sich heraus, dass sie etwas von ihrer Eigenständigkeit und
Vitalität verloren hat. Es ist als ob die Biene, wenn sie ohne Angst leben kann,
das Leben nicht mehr richtig einschätzen kann und nicht mehr genug Futter
für den Winter sammelt.
28
MDA-SPLITTER-SYSTEM
Mel Disselkoen (Michigan, USA) meint, dass das grundlegende Gesetz in
der Kunst der Imkerei sei, grosse und starke Völker zu haben, das heisst, den
höchst möglichen Honigertrag zu erwirtschaften. Dabei wird mit vielen bienenbelastenden
Eingriffen durchs ganze Jahr gearbeitet. Die Bienen werden
überlistet, ähnlich der Methode von Demarée, grosse Mengen von Brut und
Honig zu erzeugen. Mit einer künstlichen Brutpause wird auch versucht die
Varroamilbe aus zu tricksen. Des weiteren wird z. b. jede überwinterte Königin
im Frühling ersetzt durch eine junge. Die Lebenskraft der mit «Auf-den-
Punkt-System» erzeugten Königinnen sei bemerkenswert, doch im nächsten
Jahr sind sie schon nicht mehr brauchbar. Dies wird dann als hochqualifiziert
bezeichnet. Es werden zweimal im Jahr, im Mai und im Juni, Ableger gemacht,
welche dann als einzige Völker überwintern. Dauernd werden Völker geteilt
und wieder zusammen geschachtelt. Immer mehr wird nur noch auf jüngstes
Material gesetzt, weil da noch Kräfte vorhanden sind. Diese jungen Kräfte
werden dann durch mechanische Manipulation so stark zu einer Leistung gedrängt
dass sie nach einem Jahr aufgebraucht sind. Nicht klar ist auch, wenn
Mel Disselkoen einerseits von 70% und ein andermal von nur 10% Verlusten
im Winter spricht. Von harmonischen Bienenvölkern kann nicht mehr die
Rede sein, die Völker bestehen aus gestressten, zersplitterten Volksteilen. Das
Wort Bienenschwarm scheint nicht mehr bekannt zu sein.
WUSSTEN SIE, DASS INSEKTEN,
ALSO AUCH DIE BIENEN, KEINEN
TIERSCHUTZ GENIESSEN?
29
UMGANG MIT BIENEN?
Ein Imker empfiehlt in der SBZ bei gewissen Königinnenkunstschwarmverfahren
bis zu 5 Tagen Kellerhaft. Wenn die ersten Bienen absterben, soll
erst gefüttert werden. In der Natur gibt es aber gar keine Kellerhaft. Ein Vorschwarm
braucht auch keine Kellerhaft.
In der SBZ macht ein Leser den Vorschlag, bei Ausbringung von Insektiziden
usw. in der Landwirtschaft, sollen die Bienen ein paar Tage mit einem
grossen Netz eingesperrt werden.
Damit sich die Varroamilben nicht weiter vermehren können, wird mitten
im Sommer die Bienenkönigin 25 Tage in ein kleines Gitter auf der Wabe eingesperrt
und zum Nichtstun verdammt.
Damit sie nicht wegfliegen kann, werden der Bienenkönigin manchmal
die Flügel gestutzt.
Imkersprache?: Die Varroamilbe bekämpfen, ausrotten, die Königin 25
Tage einsperrenden, den Schwarm aushungern lassen, den Schwarm in Kellerhaft
setzen, Bienen abschwefeln, Drohnen ausschneiden, Königin zerdrücken,
Schwarm in Kiste schütteln, in die Beute schlagen, der Königin die Flügel stutzen,
Drohnenschlacht, das Volk «auflösen»…
Oder: Flugloch beobachten, leben lassen, zur Ruhe kommen, schwärmen
lassen, Geduld, Sanftmut, Stille…
30
DIE MECHANISIERUNG IN DER BIENENHALTUNG
Welche Intelligenz steuert das Bienenleben? Ein Bienenvolk weiss übers
ganze Jahr die richtige Tätigkeit zu entfalten damit sein Überleben gesichert
ist. Der «Bien» weiss wann es Zeit ist, Jungköniginnen nachzuziehen, er weiss
wann die Drohnen zu entfernen sind, findet mit Sicherheit die Trachtpflanzen,
oder spürt ob ein Gewitter im Anzug ist, usw.
Die Biene lebt und arbeitet, wie übrigens ja alle Tiere, in Rhythmen, sie lebt
und arbeitet im Tagesrhythmus, im Jahresrhythmus, sie geht mit dem Sonnenrhythmus
und nach neuesten Forschungen auch mit dem Mondenrhythmus,
usw. Dieses Leben und Arbeiten in Rhythmen gibt der Biene Kraft. Wenn wir
Menschen irgend etwas in einem bestimmten Rhythmus tun, fällt uns dies ja
auch leichter. In diesen Rhythmen konnte das Bienenvolk seit Jahrtausenden
und bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts leben. Der Imker liess der Biene diese
Art des Lebens weil er dessen Wichtigkeit spürte.
Nun begann seit etwa 150 Jahren der Mensch immer stärker, aus wirtschaftlichen
Gründen, in die natürlichen, rhythmischen Abläufe im Bienenleben
einzugreifen. Was früher eine lebendige Tätigkeit der Bienen war, wird
durch den Menschen mechanisch ersetzt; z.B. die Wabenbauerneuerung, die
Königinnennachzucht, die Fütterung und andere.
Man täuscht die Bienen durch Reizfütterung in der Jahreszeit, oder man
täuscht ihnen durch Notfütterung eine Tracht vor. Dem Schwarm wird beim
Start durch eine fast 100% Fütterung mit Zucker das eigene Suchen des natürlichen
Futters abgenommen.
Es gibt immer mehr mechanische Eingriffe in der Pflege der Bienen: die
Kellerhaft des Bienenschwarmes, das Zusetzen einer Bienenkönigin im Käfig,
das Einsperren der Königin für 25 Tage als Varroamilbendezimierung, man
schneidet Drohnenbrut heraus, man teilt ein Bienenvolk und setzt künstlich
gezogene Königinnen zu, oder man setzt zwei schwache Völker zusammen.
Auch wird einem schwachen Volk Waben- und Bienenmaterial von einem
starken Volk zugesetzt.
Die natürliche, in Rhythmen ablaufende Tätigkeit des Bienenvolkes, wird
durch mechanische Tätigkeiten des Imkers ersetzt.
Da wird doch tatsächlich in der Schweizer Bienen Zeitung (SBZ, 04/2013,
S. 48) darüber diskutiert, ob man, wenn der Landwirt Herbizide spritzt, die
31
Bienen eine Zeit lang am Fliegen hindern könnte. Man stelle sich das Chaos
im Bienenvolk während dieser Zeit vor.
Alle diese mechanischen Verrichtungen unterliegen nicht einem Naturrhythmus
und schwächen deshalb die Lebenskräfte der Bienen.
Die Bestrebungen des Vereins Freethebees zielen daraufhin, dass die Bienen
wieder vermehrt in ihrem natürlichen Rhythmus leben können. Dies wird
sich direkt auch auf die Bienengesundheit positiv auswirken.
32
BIENENINDUSTRIE
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde unter anderem Mittelwand, Honigschleuder
und der Mobilbau (beweglicher Wabenbau) erfunden. Wie bei allen
diesen vielen Erfindungen, welche dieses Jahrhundert aufweist, herrschte
dabei Stolz und Freude und ein grosser Fortschrittsglaube. Bis dahin wurde
die Bienen in Bäumen, Klötzen, Kisten und Strohkörben gehalten. Die Waben
bauten die Bienen frei ohne Vorgaben und der ganze Bau mit Brut- und Vorratswaben
blieb übers Jahr und auch länger, stabil. Für den Imker gab es praktisch
nur zwei Eingriffe im Jahr, einer im Frühling, der andere im Herbst. Mit
den neuen Erfindungen nun begann eine Bienenindustrie zu wachsen, was
bis heute noch anhält. Es ist erstaunlich, wie mit wenigen Mitteln und Handhabungen
früher die Menschen zu ihrem Honig und Wachs kamen. Noch erstaunlicher
ist, was für eine Unmenge an Material und Arbeitsaufwand (Bearbeitungen
des Bienenvolkes) der moderne Imker scheinbar braucht. Natürlich
war bei dieser Entwicklung das Ziel, dass die Biene mehr Honig liefern sollte.
Unter anderem machte es der Mobilbau nun möglich, viele künstliche Eingriffe
zu tätigen um dieses Ziel zu erreichen. Man machte künstliche Waben
(Mittelwände), künstliche Schwärme (Ableger), künstliche Königinnenzucht
(Königinnenhandel) und künstliche Fütterung (Zuckerwasser). Auch wird
durchs ganze Jahr das Brutnest künstlich reguliert durch Einengen, Erweitern,
Auswechseln und Erneuern des Wabenwerks.
Auf diese Weise konnte der Honigertrag wirklich gesteigert werden. Es
fragt sich nur, zu welchem Preis. Neben dem viel grösseren Arbeits- und Materialaufwand
haben wir dieser modernen Bienenzucht vermutlich auch noch
eine allgemein geschwächte Biene zu verdanken. Die Biene lässt sich eine Zeit
lang so belasten, aber auf Jahrzehnte hinaus erträgt sie das nicht. Einer so
genannten Hochleistungsmilchkuh kann man auch durch falsche Fütterung
doppelt soviel Milch abgewinnen, aber sie wird dann nicht mehr 18 Jahre alt,
sondern nur noch ca. 6 Jahre. Nach drei Kälbchen, ist sie, auch von den regelmässigen
Medikamentengaben ausgelaugt, unfruchtbar und muss in den
Schlachthof. Bei der Schweine- und Hühnerzucht kann man ähnliches beobachten.
Ein Umdenken in der Tierhaltung allgemein wäre dringend nötig.
Die an der kurzfristigen Ertragsmaximierung orientierte Bienenzucht hat
zu einer mangelnden Vitalität der Tiere geführt (Aus: Günther Friedman, Michael
Weiler, «Oekologie und Landbau»).
33
ZUR WINTERAUFFÜTTERUNG DER BIENEN
Was vor etwa 150 Jahren kaum ein Imker gewagt hätte, den Bienen Zucker
als Ersatzfutter anzubieten (bis dahin bekamen die Bienen nur Honig als Futter,
nach Joh. Witzgall 1898), ist heute eine Selbstverständlichkeit geworden.
Sogar Imker, welche eine wesensgemässe Bienenhaltung vertreten, z. B. der
Immenhof Altmoorhausen DE, empfiehlt Schwärme mit 7.5 – 10 kg Zucker
aufzufüttern und Wirtschaftsvölker mit 24 kg Zucker pro Volk einzuwintern.
Von den Bieneninstituten wird zwar erklärt, Zucker sei vollwertiger Ersatz
als Bienenfutter anstelle von Honig. Dazu muss man sagen, dass man es sicher
als einen Unsinn bezeichnen würde, wenn der Imker Zuckerwasser als Ersatz
für Honig an seine Kunden verkaufen würde. Was der Kunde sofort merken
würde, traut man der Biene wohl nicht zu. Diese nimmt aber den Zucker aus
einer Not heraus, weil man ihr keinen Honig gibt. Dass diese Fütterungsart
jahrzehntelang scheinbar funktioniert hat, beweist noch nicht, dass die Biene
davon keinen Schaden genommen hat.
Die Bienen haben seit Jahrtausenden überlebt mit Nektar (Honig), Pollen
und Wasser als Futter. Insekten haben zwar mehr Lebenskräfte als Wirbeltiere,
aber über mehrere Generationen hinweg falsch gefüttert, müssen auch sie
irgendwelchen Schaden erleiden.
Dieses Problem der Fütterung haben die Korbimker mit ihrer Methode
der Bienenhaltung nicht gehabt. Sie haben den Völkern, welche überwintern
sollten, keinen Honig entnommen und auch nichts füttern müssen.
Noch um 1900 wurde im Herbst «nur wenn notwendig“ aufgefüttert, so
steht es im Hundertjährigen Kalender von 1909. Oder die Empfehlung aus
«Das Buch von den Bienen», von Johann Witzgall 1898: «Man soll nicht flüssig
füttern, sondern Honigwaben geben…» Und F. B. Busch meint in seinem
Buch «Bienenzucht» Leipzig 1862, das Beste sei im Herbst nicht zufüttern zu
müssen. Wenn, dann eine Mischung von je einem Teil Honig, Candis und
Wasser oder 2/3 Honig und 1/3 Wasser
Ein Imkerkollege meinte, man müsse im Herbst den Waldhonig aus dem
Stock nehmen, weil sonst die Bienen die Ruhr bekämen. Als Ersatz gebe man
dafür Zucker. Ich meine, wenn man den Bienen den Frühlingshonig wegnimmt,
fehlt ihnen eben dieser bessere Honig im Winter.
34
ZUR NAHRUNG DER BIENE
Die Biene, die zu ihrem guten Gedeihen das ganze Jahr über eine Vielfalt
von Pollen und Nektar finden sollte, die ganze Palette vom Schneeglöcklein im
Frühjahr, bis zum Efeu im Spätherbst, findet heute viele dieser Pflanzen nicht
mehr, dafür Einseitigkeiten, wie z.B. Raps, Senf und anderes.
Der Wintervorrat eines Bienenstockes, vor ca. 100 Jahren, betrug 10–20 kg
Honig, je nach Stockgrösse.
Ein Bienenvolk hat in Bezug auf Ernährung einen Jahresbedarf von 60
kg Honig, (andere Quelle 120 kg). Davon sind aber heutzutage ca. ein Drittel
(über 20 kg) Zucker. Blütenpollen brauchen die Bienen etwa 20 kg.
Ein Volk erzeugt pro Jahr etwa 150 000 Bienen.
Ein Imker aus Sarnen berichtet in der Bienenzeitung, dass er seine Bienen
auf Neubau überwintere. Folglich überwintern sie, so vermute ich, zu 100 %
mit Zuckerwasser.
Es wird allgemein empfohlen schon im Juli, nach der letzten Honigentnahme,
die Bienen aufzufüttern. Es gibt aber noch die Spättracht im August und
September mit wertvoller Nahrung für die Überwinterung. Da der Stock aber
mit Zuckerwasser vollgestopft ist, wird den Bienen abgewöhnt, dieses wertvolle
Herbstfutter zu sammeln.
Ein Pollenersatz wird jetzt angepriesen auf Grundlage von Seealgen. So
wie die Rinder von tierischer Nahrung den Rinderwahnsinn bekommen, so
wird einem Insekt, das tausende von Jahren von Blütenpollen sich ernährte,
diese Nahrung aus dem Wässrigen auch nicht gut tun.
Eine südliche Bienenrasse, z.B. Apis mellifera sicula (Sizilien) kann mehr
Honigertrag bringen, hat sie doch das ganze Jahr ein Trachtangebot. Sie muss
auch nicht mit Zucker gefüttert werden. In den Norden versetzt, kann diese
Rasse aber auch nicht mehr leisten, als unsere nördliche, ja ihr wird das ungewohnt
kalte Klima sogar eher Schwierigkeiten bereiten.
Es gibt 6 Bienenprodukte: Honig, Wachs, Pollen, Propolis, Bienengift
(Apis), Geleé Royale.
35
TIERE ALS SPEZIALISTEN
Alle Tiere sind Spezialisten; sie können eine Sache so vollkommen ausüben,
dass der Mensch es nie ebenso nachmachen kann. Aber genau so spezialisiert
ist ihre Nahrung, an welche sie sich seit Jahrtausenden gewöhnt haben
und auf die sie angewiesen sind. Gibt man ihnen andere Nahrung, so degenerieren
sie. Bei der Honigbiene ist die Nahrung seit Jahrtausenden Nektar,
Honig, Pollen und Wasser. Nektar und Pollen entstammen der lichtvollen
Blütenregion. Honig enthält über Hundert Substanzen (Fermente, Vitamine,
Säuren, Mineralien usw.), Zucker besteht aus nur Sachariden und stammt aus
einer erdigen Region (Zuckerrübe). Auch der künstliche Pollen, der immer
mehr angeboten wird, stammt aus einer wässrigen Region (Seealgen). So wie
Rinder mit Futter aus tierischen Substanzen den Rinderwahnsinn bekommen,
so wird auch Zucker und Seealgenpollen den Bienen nicht gut tun.
WUSSTEN SIE, DASS
OHNE ZUCKERFÜTTERUNG
IN MITTELEUROPA KEINE
HONIGERTRÄGE MEHR
MÖGLICH SIND?
36
ZUR WINTERAUFFÜTTERUNGSZEIT
Vor ca. 45 Jahren, als ich als Bauernjunge auf unserem Hof die Bienen betreut
habe, war es üblich, dass die Auffütterung der Bienen am Bettag (Mitte
September) beendet sein sollte. In den letzten Jahrzehnten wurde dieser
Auffütterungszeitpunkt immer mehr vorverlegt, sodass heute schon Ende Juli
aufgefüttert wird. Neuester Rat eines Imkerkollegen: man sollte aus Varroamilbenbekämpfungstechnischen
Gründen schon Mitte Juli auffüttern.
Wenn diese Tendenz weitergeht, wird man wohl bald schon nach der Honigernte
im Mai die Bienen auffüttern. So leben die Bienen bald das ganze Jahr
mit Zuckersirup und verlernen immer mehr das Sammeln des Nektars und
des Pollens.
37
LIEBER BIENENFREUND
Warum ich mich als Honigbiene in diesem Land nicht mehr recht wohl fühle?
Das war in älteren Zeiten nicht so. Ich liebte die grossen Wälder, Wiesen und Auen.
Auch Regen, Stürme, Blitz und Donner konnten meinen Fleiss nicht bremsen.
Sogar der kälteste Winter tat mir gut um in Ruhe Kraft zu sammeln für die Arbeit
des ganzen übrigen Jahres. Nach einer Krankheit welche unsere ganze Sippe aus
nicht leicht erklärbaren Gründen erfasst hatte (1913), glaubte ein Bienenfreund,
und er meinte es eigentlich nicht böse mit uns, er könnte uns Bienen helfen und
vervollkommnen. Was früher die Menschen nicht gewagt hätten, er vermischte
unser Blut mit einer südlichen Bienenrasse und seither haben wir sozusagen
«zwei Seelen in unserer Brust»; die eine möchte mehr Honig sammeln wie das
in südlichen, wärmeren Gegenden möglich ist, und die andere möchte vor allem
stark und gesund bleiben für die wichtige Arbeit die wir Bienen doch haben.
Nun müssen wir damit leben. Das Ganze hat uns aber doch, zusammen mit
vielen anderen Veränderungen in unserer Bienenwelt, geschwächt. Und manchmal,
wenn uns Menschen ungut behandeln und zu stark nur noch an den Profit
denken, überlegen wir uns, auszuziehen und in eine bessere Welt zu gehen, die
Menschen nennen es das Bienensterben…
38
BRUDER ADAM UND DIE BUCKFASTBIENE
Die Buckfastbiene ist eine Kreuzung von A. m. Mellifera auch Nigra genannt
(Drohnen väterlich) und A. m. Ligustica (Königin mütterlich). Diese
ital. Ligustica soll friedfertiger und die bessere Honigsammlerin sein.
In Italien, wo die Sommer länger sind, kann die Biene deshalb auch mehr
Honig und Pollen sammeln. Deshalb braucht sie wohl auch weniger Winterfutter.
Warum hat Karl Kehrle (Bruder Adam) um 1916 die Buckfastbiene gezüchtet?
Dachte er wohl, dass diese Biene mehr Ertrag bringt und über den
Winter weniger gefüttert werden muss? Kehrles Züchterziele waren, dass die
Biene wiederstandsfähiger, fleissiger und friedlicher sein sollte.
Noch nie hat sich die Ligustica freiwillig im kälteren Norden angesiedelt.
Seit Jahrtausenden fühlte sie sich in Italien wohl, so wie sich die Nigra im
Norden wohl fühlt. Die Ligustica kann im Norden nicht mehr sammeln als
die Nigra, weil die Sommer kürzer sind und sie sich an das kältere Klima nicht
gewohnt ist.
Allgemein gilt sowieso: «Je züchter desto schwächer».
WUSSTEN SIE, DASS, WENN
EINEM BIENEVOLK DER
FRÜHLINGSHONIG ABGEERNTET
WIRD, ES EVTL. MIT WALDHONIG
ÜBERWINTERN MUSS UND DABEI
DURCHFALL BEKOMMEN KANN?
39
WAS IST MIT DEN BIENEN LOS
Seit Jahren sterben überall in der Welt über den Winter bis um die Hälfte
der Bienenvölker ab. In den Medien wird regelmässig berichtet und es wurden
zu diesem Thema schon mehrere Dokumentarfilme gedreht. Trotzdem sehen
die Bieneninstitute kaum ernsthaften Handlungsbedarf. Es wird der Varroamilbe,
die Hauptschuld gegeben und angedeutet, dass die Imker diese wohl
nicht richtig bekämpfen. Gleichzeitig denkt man an eine Art Behandlungszwang
zum gleichen Zeitpunkt mit den gleichen Medikamenten. Bei Faulund
Sauerbrut empfiehlt man die sofortige Vernichtung der befallenen Völker,
aber die Krankheit bleibt. Des weiteren werden von den Bieneninspektoren
in der Bearbeitung der Bienen übertriebene Hygienemassnahmen empfohlen
zum Vernichten unerwünschten Viren, Bakterien und Bazillen, was aber in
der Praxis kaum richtig durchführbar ist. Es wird dasjenige was gerade als
aktuellstes Problem da steht, mit Röhrenblick angegangen und bekämpft. Man
verliert den grossen Zusammenhang und kann deshalb die wahren Ursachen
der Probleme nicht mehr erkennen. Man glaubt, wenn etwas 10 Jahre funktioniert
hat, müsse es immer so weiter funktionieren. Mit «man» meine ich die
Ratgeber, Bieneninstitute, Bieneninspektoren , auch Imker.
Auch die Gifte in der Landwirtschaft mit oft verheerenden Folgen, oder
die Trachtarmut und vor allem Mobilfunkstrahlen und anderer Elektrosmog,
werden zuwenig ernst genommen. Am wenigsten in Frage gestellt wird aber
die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen welche seit über hundert Jahren
immer weniger artgerecht geworden ist und zwar in Bezug auf Fütterung,
Vermehrung und Behausung. Wenn diese Seite nicht ordentlich angegangen
wird, werden alle anderen Massnahmen nur mehr oder weniger Symtombekämpfungen
sein.
WUSSTEN SIE,
DASS HEUTE
BIENENHALTUNG OHNE
MEDIKAMENTE NICHT
MEHR MÖGLICH IST?
40
STUDIEN ZU BIENEN UND ELEKTROSMOG
Ulrich Warnke, Dr. rer. nat. Universität Saarland, Biowissenschafter, Autor
von: «Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog
». Film: «Mobilfunk; Auswirkung auf Menschen, Bienen und die ganze
Natur. Technische Magnetfelder stören das Redoxsystem (Orientierungssinn).
Untersuchungen von niederfrequentem Strom und hochfrequentem
Strom (Mobilfunk).
Dr.Sainudeen Pattazhy, Biologe ,Kerala , Indien: Untersuchungen von Mobilfunkstrahlen
auf Bienen. Lähmung von Navigationssystem und Aenderung
des Verhaltensmuster 2009.
Herman Stever, Jochen Kuhn Universität Koblenz-Landau, Studie 2005:
Unter DECT Schnurlostelefon Bestrahlung finden Bienen den Stock nicht
mehr und sind gestört in ihrer Arbeit.
1974 berichteten die russische Forscher Eskov und Sapozhnikov, dass tänzelnde
Bienen eine Modulationsfrequenz von 180 bis 250 Hertz aufweisen.
GSM-Mobilfunk hat eine Frequenz von 217 Hertz.
HAARP Alaska erhöht 2006 die Sendeleistung von 960 000 Watt auf 3 600
000 Watt. In diesem Jahr sind die ersten grossen Verlustmeldugen von Bienenvölkern
in den USA. Im März 2007 meldeten 25 bis 50 Prozent von USA-Imkern
50 bis 90 Prozent Bienenvölkerverluste.
Schreiben des österreichischen Bundesministers für Umwelt, Land-,
Forst- und Wasserwirtschaft, an Nationalrat Dr. Andreas Khol, wissenschaftliche
Untersuchungen hätten nachgewiesen, dass sich niederfrequente elektromagnetische
Felder negativ auf Bienen auswirken können. Unter einer 380 kV
Hochspannungsleitung produzierten die Bienen weniger Honig und hatten
eine höhere Mortalität.
Prof. Ferdinand Ruzicka Wien, Imker und Autor div. Bienenartikel bekam
enorme Probleme und Verluste an Bienenvölkern als in seiner Umgebung
mehrere Sendemasten aufgestellt wurden.
41
Paul Warnke, Roman Paul, Uni Saarbrücken, Bienen unter Hochspannung,
Versuche ca. 1974, 50 Hertz, 11 kW /m, Bienen in Styroporkästchen: «Die Bienen
zeigten abnormes Verhalten: sie wurden sehr nervös und machten ihre
Arbeiten im Stock nicht mehr richtig, sie stachen (Wächterbienen) ihre eigenen
Bienen ab und einige Völker zogen aus, sogar ohne Königin wenn ein
Absperrgitter eingesetzt wurde. Einige verkitteten die Beute und das Flugloch
so stark dass die Bienen eingeschlossen verbrausten» (Temperaturanstieg bis
fast zum Schmelzpunkt des Wachses?!).
42
BIENENKRANKHEITEN
Man nimmt allgemein an, dass eine Biene von einem fremden Bienenstand,
z.B. die Sauerbrut übertragen kann. Nach und nach werden dann durch
imkerliche Handhabungen und Bienenverflug die Völker des Standes befallen.
Ein durchaus vorstellbares Szenarium.
Eine andere Erkenntnis aber, welche immer mehr Vertreter findet, ist, dass
Bazillen, Bakterien, Viren usw. in geringer Zahl eigentlich überall, auch auf
gesunden Organismen leben können. Nur können sich diese nicht in grosser
Zahl vermehren solange der Organismus (z. B. Bienenvolk) lebenskräftig, vital,
kurz gesund ist. Sobald aber der Organismus, in unserem Fall das Bienenvolk,
eine Schwäche zeigt kann sich der «Parasit» vermehren. Man könnte sagen,
es ist die Aufgabe der Parasiten, in der Natur alles Schwache auszurotten. Das
Ziel, welches man eher beim Menschen findet, alle Parasiten auszurotten, trifft
dann ein Naturwesen welches unter Umständen eine Hilfe für die Natur ist.
Wie man ein Bienenvolk vital erhält? Da werden wir wohl noch viel lernen
müssen. Die Natur hat den Bienen die richtigen hygienischen Verhältnisse geboten
für das Überleben seit tausenden von Jahren. Von der Natur sollten wir
lernen.
43
BIENE UND MIKROORGANISMEN
In der Natur gibt es zwei Gruppen von Mikroorganismen, die Aufbauenden
und die Abbauenden. Die einen helfen beim Entstehen von Leben und
beim Wachstum, die anderen, und dazu gehören auch die pathogenen Mikroorganismen,
arbeiten daran das Leben auf zu lösen. Dieser abbauende
Prozess wird dann eine Krankheit genannt und mit allen Mitteln bekämpft.
Bei diesen beiden Prozessen wird die Materie aufgebaut zu lebendigen Formen
(Tiere, Pflanzen usw.), und auf der anderen Seite wieder abgebaut, damit
wiederum neues Leben entstehen kann. Bei Temperaturveränderungen
im Brutnest durch zu vieles Öffnen und vor allem beim Desinfizieren werden
wahllos alle Arten von Mikroorganismen zerstört.
WUSSTEN SIE, DASS KALKBRUT
IN EINEM VOLK AUFTRETEN
KANN, WENN IMMER WIEDER, ZUR
SCHWARMVERHINDERUNG, DIE
MUTTERKÖNIGIN GETÖTET WIRD?
44
BAKTERIEN
Man geht immer noch von der irrigen Annahme aus, Bakterien und ähnliches
würden nach Lust und Laune oder Zufall ausbrechen und Krankheiten
verursachen. Dabei sollte längst bekannt sein, dass nur geschwächte Organismen
befallen werden. «Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles», sagte vor
über 100 Jahren Prof. Dr. Antoine Béchamp. Die Kunst besteht darin, den geschwächten
Organismus zu erkennen und ihn als nicht gesund zu betrachten.
Die meisten Nutztiere, vom Rind bis zur Biene, haben heute, durch Haltung
und Pflege bedingt, geschwächte Organismen. Die Ernährung, die Vermehrungmethode
und die Behausung der Nutztiere müssten dringend unter die
Lupe genommen werden.
45
SAUERBRUTBEKÄMPFUNGSSTRATEGIE
Vor einigen Jahren wurde, wohl unter dem Einfluss der allgemeinen
Hysterie um die Vogel- und Schweinegrippe, die Sauerbrut, eine bislang rel.
harmlose Brutkrankheit der Bienen, in der Bekämpfungsstrategie mit der gefährlicheren
Faulbrut gleichgestellt. Kleinster Befall bedeutete damit die Abtötung
des Volkes, oder Befall von mehr als der Hälfte des Bienenstandes die
Ausmerzung aller, auch der gesunden Bienenvölker, je nach Auslegung des
Bieneninspektors.
Für erfahrene Imker ist diese Strategie unverständlich, weiss man doch,
dass ein kleiner Befall in der Regel sich selbst ausheilt. Bei stärkerem Befall
können die entsprechenden Brutwaben entsorgt, oder das ganze Volk auf
Neubau gesetzt werden. Dass ein Bienenvolk wegen Sauerbrutbefall abgestorben
ist, konnte mir bis heute niemand bestätigen.
Mit der neuen, übrigens nur in der Schweiz praktizierten Strategie wurden
nun und werden immer noch tausende, von schwach bis stärker befallenen,
aber auch gesunden Bienenvölker, vernichtet. Der Erfolg dieser Strategie in
all den Jahren ist leider gleich Null. Je mehr kontrolliert wird, desto mehr Bienenvölker
müssen vernichtet werden, und in Regionen, wo nicht kontrolliert
wird, gibt es scheinbar diese Krankheit nicht. Die Sauerbrutbakterien fände
man wohl auf jedem Bienenstande mit Mobilbau, wenn labormässig untersucht
würde. Auch ein leichter Ausbruch dieser Krankheit findet auf fast allen
Bienenständen statt, nur wird es in den meisten Fällen nicht bemerkt; die
Bienen räumen in kurzer Zeit auf und ein weiterer Ausbruch findet meistens
nicht mehr statt.
Wenn nun der Bieneninspektor einen Stand untersucht, ist es geradezu
ein Lottospiel, ob zurzeit Befall vorliegt oder nicht. Käme er eine Woche später,
kann die Situation gegenteilig sein. Würde man an einem bestimmten Tag
alle Bienenvölker der Schweiz kontrollieren, müsste man möglicherweise die
Hälfte der Völker vernichten, die Sauerbrut wäre aber nicht ausgerottet. Es ist
nicht möglich diese Krankheit einzudämmen, wie es auch nicht möglich ist
bei Sanierungen vor Ort so hygienisch zu arbeiten, dass Verschleppungen der
Bakterien ausgeschlossen werden können.
Diese Bekämpfungsstrategie, eine Art Alibiübung, wurde beschlossen,
nicht weil die Sauerbrut eine wirklich schlimme Krankheit ist, sondern weil
man vielleicht glaubte, einen Erreger auf diese Art und Weise eindämmen
oder gar ausrotten zu können.
Es wäre sinnvoller sich über die Ursachen von Krankheiten allgemein
mehr Gedanken zu machen. Eine Wildbiene und auch jedes andere wild le46
bende Tier hat kaum ernsthafte Probleme mit Krankheitserregern. Würden
wir die Bienen wieder etwas artgerechter halten, auf die vielen Manipulationen
am Bienenstock und auf einen Teil des Honigertrags verzichten, könnte
man vielleicht mit der Zeit auch auf diese unsinnigen Bekämpfungsstrategien
verzichten.
Ich denke, dass diese Sauerbrutbekämpfungsstrategie noch eine gewisse
Zeit durchgetragen wird und dann langsam die Sinnlosigkeit eingesehen wird
und eine Lockerung der Bestimmungen stattfindet, analog der Problematik
der Blauzungenimpfung in der Viehhaltung.
WUSSTEN SIE, DASS
STYROPORBEUTEN DURCH
FEINSTE STAUBTEILCHEN
DEN BIENEN SCHADEN
KÖNNEN?
47
SAUERBRUT, EINE ERKÄLTUNG DER BRUT?
Es ist doch erstaunlich wie im Winter, bei Brutlosigkeit, die Stocktemperatur
tief fallen kann und die erwachsenen Bienen dies ertragen. Anders ist es
nun aber wenn Brut gepflegt wird. Da wird die Temperatur von den Bienen
auf noch ungeklärte Weise konstant um die 35° C gehalten. Diese Temperatur
scheint eine unbedingte Notwendigkeit für die empfindliche Brut zu sein.
Öffnet man nun den Brutraum bei einer Aussentemperatur von z.B. 15°
C, wird die Brut um 20° abgekühlt und damit das Mikroklima empfindlich
gestört. Ist diese Unterkühlung wirklich so folgenlos wie es offiziell angenommen
wird? Beim Menschen machen einige wenige Grade Unterschied in der
Körpertemperatur eine Krankheit aus. Auch die Organe des Menschen funktionieren
nur bei dauernd 36° bis 37° C.
Obwohl die Pflegebienen sich schützend über die Brut legen, gelingt es diesen
nicht eine Unterkühlung ab zu wenden. Die Brut erkältet sich, das heisst,
die Kälte treibt die Lebenskräfte aus und schwächt so die Brut. Alles Schwache
aber wird in der Natur abgebaut, ausgerottet. Es treten die Sauerbrutbakterien,
welche latent immer vorhanden sind, in Aktion, vermehren sich rasch und
verfärben die Brut jetzt sichtbar. Diese wird von den Bienen dann ausgeräumt.
Die Natur hat für alle Situationen die richtigen auf- oder abbauenden Mikroorganismen
deren Aufgabe es ist die Welt gesund zu erhalten.
48
BIENE UND HYGIENE
Die Honigbiene hat tausende von Jahren überlebt, weil die Hygiene in ihrem
Brutnest stimmte. Wie bieten wir unserer Biene die richtigen hygienischen
Stockverhältnisse?
Ich lese die gut gemeinten Empfehlungen des Bieneninspektors über die
Hygiene in der Bienenhaltung. Auf zwei A4-Seiten aufgelistete Massnahmen,
wie Werkzeug und Material desinfisziert werden sollen, um Bienenkrankheiten
vorzubeugen. Massnahmen die kaum exakt durchführbar sind und sogar
manchem Imker sein geliebtes Hobbys verleiden. Der Begriff Hygiene wird
degradiert auf nur noch desinfizieren, auf das Abtöten von Mikroorganismen,
ob gut oder bös, auf Bakterien, Bazillen, Viren, Pilze welche eigentlich eine
sinnvolle Aufgabe in der Natur hätten im Auf- und Abbau des Lebens. Hygiéia
hiess im alten Griechenland die Göttin der Gesundheit, heisst Krankheit verhüten,
aber nicht abtöten von Krankem. Hygiene heisst, ein Klima schaffen
wo gesundes Leben stattfinden kann und Krankheit erst gar nicht auftritt. So
ist es bei wilden Bienenvölkern und so war es auch bei unserer Hausbiene bis
etwa Mitte des 19.Jahrhunderts. Instinktiv oder durch altes Wissen bereiteten
die Imker den Bienen eine hygienische Umgebung (nur Honig und Pollen als
Futter, ausschliesslich Schwarmvermehrung, Stabilbau, eigene Wachsproduktion).
Die Imker waren mit der Hälfte des Honigertrages zufrieden und mussten
sich nicht mit Krankheiten der Biene herumschlagen.
Frau Anna Jauch aus Silenen / UR, Hünistrasse 33, vermehrt ihre Bienenvölker
seit über 20 Jahren ausschliesslich mit Schwärmen und stellt Mittelwände
aus eigenem Wachs selber her. 2010 brach in der Umgebung Sauerbrut aus.
Zwei Inspektoren kontrollierten auch ihre Völker und fanden keine Sauerbrut.
Im letzten Winter hatte sie, wie auch die meisten Jahre zuvor, keine Ausfälle.
49
LIEBE BIENENINSPEKTOREN
Wenn man die Empfehlungen des Bieneninspektors über die imkerliche
Betriebsweise im Umgang mit Brutkrankheiten durchliest, hat man den Eindruck,
dass die Bienenhaltung bald nur noch im Labor möglich ist. Wie konnte
es so weit kommen? «Die Bakterie ist nichts, das Milieu ist alles», hat schon
Prof. Dr. Antoine Béchamp vor 100 Jahren gesagt. Er meinte aber nicht eine
«hygienische», desinfizierte, labormässige Umgebung, sondern eine gesunde,
lebenskräftige mit natürlichen Materialien. Ein Wildtier kennt die Krankheit
eigentlich nicht. Erst beim Nutztier musste der Veterinär erfunden werden.
Der Bieneninspektor wäre per se zuständig, dass die Bienen gesund sind, aber
er wurde aus Angst vor den Bakterien zum Schlächter der Bienen. Die Art
und Weise wie man gegen eine Bakterienkrankheit, wie z. B. der Sauerbrut,
seit Jahren ohne Erfolg vorgeht, ist nach neueren Forschungen eben veraltet.
Es ist wie eine letzte Verzweiflungstat, um dem Homo sapiens das Gewissen
zu beruhigen. Ein guter Imker möchte so auch nicht mehr mitmachen. Wie
Béchamp sagte, das Milieu muss gesunden und das ist die Biene und ihre Umgebung.
Das ist hauptsächlich die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen.
Vor 150 Jahren brauchte die Biene noch keine Medikamente, aber seither haben
wir sie immer mehr und mehr unnatürlich behandelt und ausgenützt. Der
Bieneninspektor sollte mithelfen, dass das Milieu für die Bienen wieder zum
Stimmen kommt. Man studiere die imkerliche Praxis vor dem Jahre 1850, als
die Bienenwelt im Vergleich zu heute noch ein Schlaraffenland war und keine
seuchenpolizeiliche Empfehlungen nötig waren. Warum nicht Altbewährtes
wieder aufnehmen, wenn es für das Wohl der Bienen ist?
50
AUS FORSCHUNG UND PRAXIS … APRIL, APRIL
Bienenforscher eines renormierten Bienenforschungsinstitutes in Europa haben
festgestellt, dass die Bienen bei ihrem Herumlaufen dauernd eine von den
Imkern nicht bemerkte leichte Störung aufweisen. Die Ursache, so fanden sie
heraus, ist, dass eines der 6 Insektenbeine nicht ganz rund läuft. Und zwar ist es
immer, bei allen Bienen, das mittlere linke Bein. Dies erklärt auch das von den
Imkern immer wieder beobachtete umpurzeln der anfliegenden, landenden Bienen.
Die Forscher rechneten aus, dass durch diesen Zeitverlust die Arbeitleistung
eine Verminderung erfährt und dabei pro Jahr bis zu 35 Tonnen weniger Honig
eingefahren werden kann, auf einer Fläche wie z. B. die Schweiz, gesehen. Abhilfe
schaffen soll nun das Auswechseln des Gens welches für das Funktionieren des
mittleren linken Beines verantwortlich zeichnet. Das Gen konnte bereits isoliert
werden und man hofft nun es ersetzen zu können mit einem Gen eines voll funktionierenden
Beines. Die Forscher sind zuversichtlich, dass es nicht wieder so
heraus kommt wie beim sogenannten Mehrsammelgen. Dieses hatte man aus
Hamstern erfolgreich isoliert und bei Bienen eingesetzt, führte allerdings nur dazu,
dass diese Bienen seither eigenartige Kaubewegungen ausführen, ohne aber
dabei den Honigertrag steigern zu können. Die Hoffnung der Forscher ist dennoch
ungebrochen diesmal Erfolg zu haben. «Wir korrigieren mit unseren Arbeiten
die Unvollkommenheiten der Natur», bemerkte der Leiter des Institutes.
WUSSTEN SIE, DASS DIE
BESTÄUBUNGSLEISTUNG DER
HONIGBIENE ÖKONOMISCH
VIEL WERTVOLLER IST ALS DER
BIENENHONIG
51
DIE GUTE IMKERLICHE PRAXIS
Bei der jährlichen Zusammenkunft der Kantonalpräsidenten und ihrer
Obleute; Zuchtberater, Betriebsprüfer und den Mitgliedern des Zentralvorstandes
sowie den kantonalen Inspektoren, im November 2013, wurde unter
anderem auf die Wichtigkeit der «guten imkerlichen Praxis» hingewiesen.
Es wurde über die Bienengesundheit diskutiert:
– Motion Burgeois: bis Ende 2015 sollen die Ursachen des Bienensterbens
eruiert werden.
– Kompetenznachweis in Form von Weiterbildungskursen (für die Imker).
– Verbesserung der Vollzugsmassnahmen!
– Die Wichtigkeit der «guten“ imkerlichen Praxis“?!
Mit der «guten imkerlichen Praxis» ist die Methode gemeint, wie die moderne
Bienenzucht sich in den letzten Jahrzehnten, ja eigentlich seit über 100
Jahren, entwickelt hat und von den meisten Imkern praktiziert wird.
Dass diese moderne Betriebsweise in eine Sackgasse läuft, das sehen aber
immer mehr Imker und Bienenfreunde ein und suchen deshalb mit Recht artgerechtere,
bienenfreundlichere Haltungsmethoden.
Das wiederum ist den Bienenbehörden ein Dorn im Auge und sie versuchen,
die «gute imkerliche Praxis» zu zementieren indem sie einen Kompetenznachweis
vorschlagen in Form von Weiterbildungskursen in denen natürlich
den Imkern die moderne Betriebsweise als die beste beigebracht wird.
Mit der Verbesserung der Vollzugmassnahmen scheint es, als möchte man
die Imker einschüchtern in der Weise, dass es Folgen hat, wenn man da nicht
mit macht. Begründet werden alle diese Massnahmen wohl alle mit seuchenpolizeilichen
Verordnungen.
In diesen Gremien der Bienenbehörden herrscht der Glaube, dass alle Probleme
in der Bienenzucht zurück zu führen seien darauf, dass gewisse Imker
nicht nach den neuesten Erkenntnissen der modernen Bienenzucht arbeiten.
Diese moderne Methode wird aber kaum hinterfragt, obwohl vermutlich gerade
diese Methode für die meisten Probleme, die wir heute in der Bienenhaltung
haben, verantwortlich zeichnet.
«Die an der kurzfristigen Ertragsmaximierung orientierte Bienenzucht hat
zu einer mangelnden Vitalität der Tiere geführt.» Aus: Günther Friedman, Michael
Weiler, «Oekologie und Landbau» 116 4/ 2000.
52
BIENE, GESUND ODER KRANK?
Immer wieder hört man die weltweiten Pressemeldungen über das Bienensterben.
Noch immer sterben über den Winter regelmässig extrem viele
Bienenvölker. Über die Ursachen sind sich die Forscher bis heute nicht einig.
Bienenforscher in Liebefeld meinen, es gäbe keine Probleme in der Bienenzucht
wenn man nur die Varroamilbe erfolgreich bekämpfen könnte. Auch
der neu geschaffene Bienengesundheitsdienst konzentriert sich auf die Erforschung
der Varroamilbe.
Eine Forschergruppe in London kam zu der Erkenntnis, dass subletaler
Stress die Völker schwächen kann und wenn zu viele Bienen sterben gehe ein
Volk ein (SBZ 12/2013) letzteres wissen aber alle Imker schon lange.
Man kommt auch langsam zum Schluss, dass wohl mehrere Faktoren eine
Rolle spielen wie Elektrosmog, Trachtarmut oder Pflanzengifte. Dass die
allgemeine moderne Haltung und Pflege der Bienen auch eine Rolle spielen
könnte, kommt kaum zur Sprache, zuviel Liebgewordenes hängt daran.
Nach einem parlamentarischen Vorstoss soll nun ein Massnahmeplan erstellt
werden und bis Ende 2015 sollen die Ursachen des Bienensterbens eruiert
werden.
Solange diese Diskrepanz in den Meinungen besteht, und die Ursachen
des Bienensterbens noch nicht eruiert sind, hat man keinen wirklichen Boden
etwas Sinnvolles zu unternehmen.
In dieser Situation will man nun laut Eva Sprecher vom Zentralvorstand
VDRB eine Imkerfortbildungsstätte einrichten, vor allem für sogenannte
«wilde» Imker, weil man wohl glaubt, irgend jemand müsse doch an diesen
Problemen schuld sein. Nun, man hat dann wenigstens etwas getan. Wer sind
denn die wilden Imker und was machen sie falsch? Bei welchen Imkern sterben
denn vor allem die Bienen? Gibt es da Untersuchungen? Mit der Fortbildungsstätte
möchte man die Bienengesundheit verbessern, obwohl auch diese
schwierig zu definieren ist.
53
WOZU EINE IMKERFORTBILDUNGSSTÄTTE
NOTWENDIG WÄRE
Die Bienengesundheit wird bedroht durch die «moderne Bienenhaltung»
mit ihrer die Vitalität schwächenden Königinnenzucht (Innzuchtdepression),
mit der unnatürlichen Ablegerbildung, den diversen Schwarmverhinderungsmethoden
und dem Mobilbau allgemein, wo dass Mikroklima im Brutnest zu
oft gestört wird. Die Abkühlung der Brut kann Bakterienkrankheiten verursachen.
Auch wird die nicht artgerechte Zuckerfütterung seit etwa 100 Jahren
immer massiver um den Honigertrag steigern zu können. Es wäre auch notwendig,
dass die Biene ihre Waben möglichst wieder selber durch ausschwitzen
von Wachs bauen könnte, diese Fähigkeit könnte sonst verkümmern.
Krankheiten der Tiere haben ihre Ursache in der Regel wegen einer falschen,
unnatürlichen Haltung und Pflege, was bei wildlebenden Tieren nicht
der Fall ist und diese deshalb bekanntlich recht vital sind. Die Natur sollte
wieder vermehrt unser Lehrmeister sein
Um solche Erkenntnisse zu vermitteln wäre eine Imkerfortbildungsstätte
in diesem Sinn sehr notwendig.
WUSSTEN SIE, DASS
MAN NICHT WEISS WIE
DIE BIENEN DEN HONIG
MACHEN?
54
SITUATION UND AUSSICHT DER HEUTIGEN
BIENENHALTUNG
Grundgedanke
Durch das jahrzehntelange Halten und Beobachten der Bienen bin ich
zur Überzeugung gekommen, dass unsere Honigbiene durch eine nun über
hundert Jahre dauernde einseitige Züchtung auf höheren Ertrag und die damit
verbundene Haltung und Pflege, in ihrer Vitalität geschwächt wurde. Es sollte
unsere Aufgabe werden, der Biene ihre Vitalität wieder zurück zu geben. Ich
bin der Überzeugung, dass die Biene wieder an Lebenskräften gewinnen kann,
wenn gewisse Massnahmen ergriffen würden.
I. Standortaufnahme
In der Bienenhaltung gibt es seit einigen Jahren, zuerst in Amerika, dann
auch in Europa Bienenvölkerverluste über Herbst und Winter die bis um die
50% betragen.
Zugleich ist die Biene seit über 30 Jahren von der Varroamilbe befallen,
ohne dass sie sich dagegen wehrt, was eigentlich nicht verständlich ist.
Die Biene ist heute auch kaum mehr fähig, aus eigenen Kräften zu überleben,
was sie aber wieder lernen sollte. Ohne Fütterung geht ein Volk während
des Winters meistens ein.
Vor ca. 70 Jahren war es noch möglich in einer Stabilbeute (z.B. der Bienenkorb
in der Korbimkerei, oder in der Warrebeute, nach dem französischen
Pastor Emile Warré benannt) erfolgreich zu imkern. Heute braucht es dazu
Hilfestellungen um die verlorene Vitalität der Biene anzuregen.
Auch wird seit ca. 10 Jahren in der Schweiz ein rigoroser Kampf gegen
die scheinbar immer stärker auftretende Sauerbrut geführt, mit fragwürdigem
Erfolg.
Weiter wird den Imkern seit einiger Zeit empfohlen, aus seuchentechnischen
Gründen mit immer jüngerem «Material» zu arbeiten. Z.B. soll eine
Bienenkönigin schon nach zwei Jahren ersetzt werden oder es sollen jedes Jahr
von der Anzahl Völker die man hält, mindestens ein Drittel Ableger gemacht
werden, weil man mit einem Drittel Verlust jeden Winter schon rechnet
So ist heute eine Bienenhaltung nur noch mit Medikamenten möglich
(Ameisen- und Oxalsäure, Thymol u.a.) und es werden bereits Stärkungsmittel
zur regelmässigen Gabe empfohlen, das heisst, man imkert eigentlich mit
einem kranken Tier, wie es auch in der restlichen konventionellen Tierzucht
der Fall ist. Das Ganze hat nun politisch ein solches Ausmass angenommen,
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dass neuestens jeder Imker für sein Hobby jährlich einen Beitrag in den Seuchenfond
leisten muss.
Den Auftakt zu dieser Problematik machte das grosse Bienensterben von
1913, dessen Gründe man heute noch nicht kennt und daraufhin Bruder
Adam glaubte eine bessere Biene kreieren zu müssen: die Buckfastbiene, welche
aber die Probleme auch nicht löst.
Nun gibt es Bienenfachleute welche trotzdem keinen Handlungsbedarf sehen
oder glauben, diese Probleme mit Züchtung oder Gentechnologie oder
anderen Mechanismen in den Griff zu bekommen. Andere glauben die Ursache
dieser Problematik sei nur in der Umwelt zu suchen; Trachtmangel, Pflanzengifte,
Mobilfunkstrahlen u.a. Eigentlich weiss niemand so richtig, was mit
der Biene los ist. Seit längerer Zeit aber gibt es schon einige wenige Imker, und
es gibt sie immer mehr, welche der Überzeugung sind, dass die ganze Problematik
vor allem auf die allgemeine Haltung und Pflege der Bienen zurück geht,
welche seit über 100 Jahren immer stärker und stärker in eine falsche Richtung
gegangen ist.
II. Der grosse Einschnitt in Bezug auf die Haltung und Pflege der Bienen
in der Mitte des 19. Jahrhunderts
Bis um die Mitte des 19.Jahrhunderts gab es in der Bienenhaltung nicht
die Probleme, welche wir heute haben. Der Imker ging bis dahin mit den Bienen
instinktmässig in einer guten, bewährten Form um. Jahrhunderte lang
war klar:
1. Die Biene braucht als Nahrung Nektar (Honig), Pollen, Wasser.
2. Die Biene vermehrt sich ausschliesslich über das Schwarmgeschehen.
3. Die Biene braucht ein stabiles Brutnest in ihrer heimischen Region und
produziert den Wachs (Wabe) selber stets neu.
Verglichen mit heute hatte die Biene durch diese artgerechtere Behandlung
paradiesische Zustände. Sie war vitaler und leistete, ohne dass sie in der
heute üblichen Art und Weise manipuliert wurde, immerhin die Hälfte der
heutigen Honigerträge. Es ist auch nicht bekannt, dass die Menschen damals
unter Honigmangel gelitten hätten. Durch die neuen Erkenntnisse in der Wissenschaft
aber entfachte sich in dieser Zeit eine Euphorie in dem Sinne, dass
alles machbar sei. Auch die «wilde» Natur sollte gezähmt und verbessert werden,
vor allem in Bezug auf höhere Erträge. Durch fragwürdigen Methoden
der Ertragssteigerung aber wurden die Nutztiere mit der Zeit geschwächt in
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ihren Lebenskräften und damit anfällig auf diverse Krankheiten, Parasiten
usw. Regelmässige Medikamentengaben, welche immer mehr notwendig wurden,
bedeuten eigentlich, dass die Tiere nicht wirklich gesunden und dass mit
kranken Tieren gewirtschaftet wird von denen sich die Menschen ernähren.
Es muss angestrebt werden, dass die Nutztiere, in unserem Falle die Bienen,
wieder wirklich gesund werden.
III. Grundsätzliches zur Tierhaltung am Beispiel der Bienen
Um gesund zu sein, muss ein Lebewesen sich wohl fühlen. Um sich wohl
zu fühlen aber müssen hauptsächlich drei Dinge artgerecht sein: die Nahrung,
die Vermehrung und die Behausung (Haltung). Dies gilt für Pflanzen, Tiere
wie auch Menschen. Bei Wildtieren, z. B. bei den wild lebenden Bienen, welche
noch ganz in der Natur leben, stimmen diese Parameter noch. Sie sind
gesund und überlebensfähig, seit tausenden von Jahren. Nimmt der Mensch
nun ein Wildtier in Kultur, verändert er in der Regel mehr oder weniger diese
drei lebenswichtigen Faktoren, zugunsten einer Leistungssteigerung, welche
er von diesem Lebewesen, oft in übertriebener Weise, erwartet. Dies hat zur
Folge, dass nach einer gewissen Zeit eine Schwächung der Vitalität und Anfälligkeit
auf allerlei Krankheiten bei diesem Lebewesen auftritt.
Bei der Hausbiene werden seit ca. 150 Jahren in einem immer stärkeren
Masse Eingriffe in die Haltung und Pflege vorgenommen. Diese betreffen alle
drei Lebensgebiete, Nahrung, Vermehrung und Behausung.
Zur Nahrung
In der Natur bekommt die Biene kein Zuckerwasser. Noch um 1900 fütterte
man die Bienen nur im Herbst «wo dies nötig» war (Arbeitskalender für
Bienen von 1909 des «Schweizerbauers»). Um 1850 war die Herbstfütterung
kaum Thema und wenn, dann kam nur Honig als Futter in Frage. Heute kann
die Zuckermenge pro Volk über 20 kg betragen. Es wird eine Reizfütterung im
Frühjahr und oft eine Notfütterung bei Trachtmangel im Mai/Juni empfohlen.
Darauf folgt die Winterfütterung. Honigteig (Honig/Puderzuckergemisch) ist
für die Biene ungewohnt, da sie nur einen Saugrüssel für Flüssigkeitsaufnahme
hat. Dazu kommen neuerdings diverse Pollenersatzmittel, z.T. aus Seetang
hergestellt, und andere fragwürdige Hilfsstoffe.
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Zur Vermehrung
Die tausende von Jahren alte und einzige Vermehrungsart der Biene war
das Schwärmen. Nun werden Schwarmverhinderungsmethoden empfohlen
und vor allem Ableger (künstliche Schwärme) gemacht. Ebenfalls werden die
Bienenköniginnen künstlich gezüchtet, mit Nummernschildern auf dem Rücken
und manchmal mit gestutzten Flügeln. Der natürliche Hochzeitsflug der
Königinnen wird abgewertet und die künstliche Besamung propagiert.
Behausung und Lebensbereich
Durch den seit etwa 100 Jahren üblichen Mobilbau sind so viele Eingriffe
ins Brutnest erforderlich, dass Temperatur und Mikroklima und die Bruttätigkeit
öfters gestört werden. Durch die in neuester Zeit geforderten Krankheitskontrollen
werden diese Eingriffe noch erhöht. Die Gabe von Mittelwänden
hemmt die natürliche Wachsproduktion der Bienen. Durch die Länder übergreifende
Vermischung der Bienenrassen fühlt sich die Biene auch nicht mehr
heimisch.
Diese Beispiele können beliebig erweitert werden. Ähnliches gilt für die
ganze Zuchttierhaltung wie auch für die Pflanzenzucht, Sogar der Mensch ist
in diesen drei Lebensgebieten auf falschem Wege. Eine gewisse Zeit, länger
oder kürzer, machen Lebewesen diese Behandlung mit. Früher oder später
aber zeigen sich Folgen. Sie zeigen Schwäche Erscheinungen und es müssen
immer mehr Mittel und Massnahmen angewendet werden um einen Kollaps
zu verhindern.
IV. Wie ist eine artgerechtere Bienenhaltung möglich?
Durch den Vitalitätsverlust den die Biene durch die Haltung und Pflege in
den letzten 100 Jahren erlitten hat, ist im mittleren und nördlichen Europa eine
Bienenhaltung auf artgerechtere Basis nur noch möglich, wenn auf die übliche
Honigernten verzichtet würde. Unter artgerechterer Bienenhaltung verstehe
ich ausschliesslich Honigfütterung, Vermehrung durch den Schwarm und ein
möglichst stabiles Brutnest mit Naturwabenbau. Nur bei guten Trachtjahren
und beim Tode eines Volkes wäre eine Honigernte zu erwarten. Methoden in
solcher Art zu Imkern wären z.B. die alte Korbimkerei oder die Methode des
französischen Pastors Emile Warre und andere.
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Die Bienenhaltung wäre vor allem dazu da, um, zusammen mit den anderen
Insekten die Bestäubung der Pflanzen sicher zu stellen. Dabei wäre es
schön, wenn wieder mehr Menschen Bienen als Hobby halten würden. Vor
etwa 100 Jahren gab es doppelt so viele Imker wie heute und die Verteilung der
Bienen war auch dezentraler.
Es wäre auch sinnvoll, zu versuchen, wenn es nicht schon zu spät ist, die
Honigbiene wieder wild aus zu siedeln. Eine wilde Honigbiene könnte eine
Genresource darstellen. Wie lange es dauern würde bis die Honigbiene wieder
zu gesunden Kräften kommt, ist ungewiss.
Die Produktion von Honig für den Handel sollte mehr in südliche Länder
verlegt werden, wo die Biene übers ganze Jahr ihr Futter selber findet, schwärmen
kann und eine artgerechtere Haltung leichter möglich ist. Durch Verträge,
im Sinn und Geist von Max Havelar z. B, könnte dort eine artgerechtere
Bienenhaltung gefördert werden.
Die immer mehr mechanisierten Methoden der Ertragssteigerung in der
Bienenhaltung, aber auch die Umwelt (Trachtarmut, Pflanzengifte, Elektrosmog
u. a.) haben nach nun ca. 100 Jahren «moderner» Bienenzucht das Bienenwesen
wohl so belastet, dass es lebensschwach geworden ist. Die konventionelle
Bienenhaltung wird immer mehr nur noch funktionieren mit noch
mehr Eingriffen und Kontrollen, noch mehr Medikamenten, extremeren Verjüngungsmethoden
und anderen die Bienengesundheit belastenden Manipulationen.
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WUSSTEN SIE, DASS IN
AEGYPTISCHEN PYRAMIDEN
4000-JÄHRIGER HONIG GEFUNDEN
WURDE, IN GEFÄSSEN, LUFTDICHT
MIT BIENENWACHS VERSCHLOSSEN?

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NACHWORT ZUM AUTHOR
Hans Studerus ist pensionierter Lehrer der Rudolf-Steiner-Schule. Er war
auch Berufsmusiker und hatte sich nach dem Tod seines Vaters – noch als
Jugendlicher – um den elterlichen Bauernhof gekümmert. Die Imkerei gehört
zu seinem Leben. Schon als Bub musste er Bienenschwärme einfangen. «Das
habe ich nie gern gemacht, denn wenn der Schleier nicht dicht war, wurde ich
jedes Mal gestochen.»
Als Erwachsener hatte er eigene Bienenvölker. Er imkerte zunächst konventionell,
«dann je länger, je naturnaher, weil ich miterlebte, wie Fütterung,
Vermehrung und Behausung – die drei zentralen Aspekte jeder Tierhaltung
– auch bei den Bienen immer unnatürlicher und schlechter wurden.» An seinem
Imkerstandort in Auenstein AG pflegt Hans Studerus mehrere Bienenstöcke
in sogenannten Warré-Volksbeuten.
Hans Studerus engagiert sich in dem Verein FreeTheBees, der sich unter
anderem für eine artgerechte Bienenhaltung einsetzt um die Selbsterhaltungskräfte
der Biene zu stärken.
Der Inhalt dieses Heftes setzt sich zusammen aus Leserbriefen und Artikeln,
die im Laufe der letzten 20 Jahre entstanden sind. Sie wurden teilweise
in der Schweizerischen Bienen Zeitung (SBZ) oder den Publikationen des Vereines
Freethebees veröffentlicht.
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Impressum
© Hans Studerus
Mitglied des Vorstandes des Vereines FreeTheBees.ch
Satz und Gestaltung: grellgrau.ch Winterthur
Illustration: Zsófia Lenkes-Szentgyörgyi
März 2016
100 Exemplare
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