Gymnasium der Reife

Gymnasium der Reife

Das passende Buch hierzu: „Gymnasium der Reife ein Leben ohne Arzt und ohne Pillen aber in Harmonie und mit Gott zu führen“ ist im Verlag Tredition Hamburg unter tredition.de zu bestellen.

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Grundsätzlich kennen wir drei Lebensabscnitte .

  1. Unsere bisherige Schulausbildung, mit Schwerpunkt weniger Wissen mehr Leben. Von 5 bis 20 Jahren
  2. Die normale Lebensschule von 20 bis 60 Jahren.
  3. Das Gymnasium der Reife von 60 bis 90 Jahren.

Gedankenstütze: Gesundheit, Hygiene, Bewegung, Ein Energietag,  Gowinda, Hirarchien des Himmels, Meister des Ostens,  Sokrates, Seth, Frei sein,  Todererfahrung Kübler Ross,

 

Jeder von uns besucht den Kindergarten, die Grundschule, die höhere Schule, macht eine Lehre oder Praktikum, studiert womöglich noch und geht nach 20 oder mehr Jahren ins Berufsleben. Er gründet eine Familie und lebt sein Leben bis zu seinem 65. Lebensjahr und dann……

Muss er sehen wie es weitergeht. Zeitung lesen, Reisen machen, sich sozial betätigen, die Enkel hüten, die Nachbarn ärgern, Schmetterlinge sammeln oder Ähnliches. Wir haben also 20 Jahre fürs Leben und Beruf gelernt, 40 Jahre während der Arbeit davon profitiert und hinzugelernt aber für die letzten 30 Jahre der Reife haben wir nichts vorbereitet sondern müssen sehen wie wir uns recht und schlecht durchwursteln. Wenn wir nichts an uns und mit uns tun sind wir nach 5 oder 10 Jahren senil und können ohne Arzt und Pillen nicht mehr existieren.

Wir benötigen ein Gymnasium des Reifens, des Werdens, der Weisheit, der Ruhe des Geistes , der Bewegung des Körpers, der Nach Innen Schau, erkenne Dich selbst, der Beschäftigung mit- und des Hinwendens auf eine Wiedergeburt.

Dazu müssen wir lernen die nebensächlichen Dinge zu meiden und uns nur noch mit den Primären, auch Menschen, zu beschäftigen. Alles Negative weit von uns schieben, lernen zu unterscheiden, gute alte Literatur lesen, gute harmonische Musik hören, die Flimmerkiste und das Radio entsorgen, die Zeitung und alle Zeitschriften abbestellen. Die für uns wichtigen fünf Dinge im Jahr hören wir auch so im Gespräch beim Bäcker oder mit unseren Nachbarn. Vielseitige und beste Kost möglichst aus dem eigenen Garten (Schräbergarten) oder der Wiese sammeln und selbst zubereiten.

Ich will mich hier nur mit dem Gymnasium der Reife befassen und versuchen die Vorbereitung für ein optimales Leben ab 60 und älter aufzuzeigen.

Der Übergang vom Berufsleben in das Leben der Reife muss langsam geschehen.                Als Erstes macht man sich einen Plan mit einem Ziel. Wer kein Ziel hat findet auch keinen Weg. Hier ein par mögliche Ziele.

Gesund und Weise das Leben hier auf der Erde beenden.

Eine Idee zur Vollendung bringen.

Zur Rechten Gottes sitzen zu dürfen.

Andere Menschen, Tiere oder Pflanzen auf Ihrem Lebensweg unterstützen.

Einen Weg zur Reife lehren.

Wenn sich nun jeder ein persönliches Ziel gesteckt hat kann man sich einen geeigneten Weg suchen.

 

Ideale

 

Hier ein par mögliche Wege zum Ziel:

Gesund und Weise das Leben hier auf der Erde beenden.

Wir fangen mal mit dem   „GESUND Leben“   an.

Zum gesund Leben gehört:  Die feste Nahrung, das Wasser, das Licht, der Schlaf, die harmonische Umgebung, die geistige und körperliche Bewegung.

Der Mensch besteht zu über 70% aus Wasser.

Daher ist die erste Voraussetzung:  Erstklassiges rechtsgedrehtes Wasser, Quell- oder Brunnenwasser trinken.

„Gotteswasser aus der Sannemann Röhre“ oder das mental hergestelle „42 monokulare Kugelklusterwasser“ ist das Beste heute, abends nach 21 Uhr abgefüllt möglichst noch bei Vollmond. Dem städtischen Leitungswasser wird immer Chlor und Fluor zugesetzt um sicher alle möglichen Keime zu töten. Zudem können die Stadtwerke keine negativen Informationen wie Antibiotika oder Östrogen der Pille herausfiltern was aber das                 42 monokulare Kugelklusterwasser Wasser immer macht.

Auf peinliche Hygiene achten, scharfe Schrubberbürsten zur Körperreinigung verwenden, Keine gekaufte Seife verwenden da hier viel tierische Abfallprodukte drin sind, keine Zahnpasta kaufen da sich viele chemische Produkte darin verbergen. Fluor, Chlor, Kalk, und noch viele unbekannte zur Hemmung unseres Denkapparates. Das Gleiche geschieht mit unserer frischen Luft die seit 12 Jahren systematisch, täglich, auf unsere Kosten durch die amerikanischen Chemtrail Flieger mit Silberchlorit, Barium, Strontium, Arsen und anderen verpestet wird. Die Amis tun dies weltweit als Schutzmassnahme gegen die angebliche Erderwärmung die schon statistisch seit 10 Jahren nicht mehr stattfindet. Man brauch nur mal bei schönem Wetter früh morgens in den Himmel zu schauen um sich diese Chemie auf deutsch Streifenwolken dort oben anzuschauen.

Chemtrail                                                                       Chemtrails, Streifenwolken

Ein Tag mit Lebensenergie

Beginne den Tag mit dem Gebet, in dem Du inbrünstig Gott dankst für die erholsame Nacht und ihn bittest, Dir kosmische Energie zu geben und ihm dankst, dass er dazu bereit ist. Dann beginne Deine Atemübungen bei Sonnenaufgang noch im Bett liegend. Das Bett sollte mit dem Kopfende nach Norden stehen und das Fenster sich nach Osten öffnen. Hole dreimal tief Atem. Dann atme während 9 Pulsschlägen einmal tief ein. Halte den Atem während weiterer 9 Pulsschläge an, und atme im gleichen Rhythmus währen 9 Pulsschlägen wieder aus. Dabei lege die Zunge an den Gaumen. Dann wiederholen aber mit folgendem Gedanken-Text während des Einatmens.

Lieber Gott bitte gib mir alles Gesunde, Liebe, Harmonische, Starke, Lustige, Fröhliche, kosmische Ki und Manna, hinein in meine Seele und meinen Körper.

Gleiche Übung wiederholen mit folgendem Gedanken Text:

Bitte gib mir Harmonie, Gesundheit und Mitgefühl.

Gleiche Übung wiederholen mit folgendem Gedanken Text:

Bitte gib mir die himmlische Liebe.

Den gleichen Atemrhythmus kann man noch weitere male wiederholen.

oder folgende Übung:

Einatmen und dabei folgenden Spruch denken.

Mein Seicher ist voll mit jugendlicher, kosmischern Energie. Ich danke Dir lieber Gott dafür.

Solange wiederholen bis man voll eingeatmet hat. Mindestens drei mal. Dann mit dem gleichen Spruch ausatmen dabei den Spruch sooft wie möglich durchdenken. Dann die gleiche Übung mit folgendem Spruch:

Mein Seicher ist voll mit Lebensenergie. Ich danke Dir lieber Gott dafür.

Beide Sprüche sooft wie es ohne Anstrengung geht beim Ein- und Ausatmen wiederholen.

Anschließend noch im Bett liegend die Morgengymnastik nach Emanuel Felke, Repelen üben. Im Anhang nachzulesen.

Nun bitte man darum eine Energie Strömung von den Füssen ausgehend über den Körper bis zum Kopf hinauf steigend und über die Schultern, Arme, Hände wieder abfließend zu lassen. Dieses ist ganz wichtig zur Reinigung der Energielinien.

Dann aus dem Bett und  21 Kniebeugen machen. Und zwar ziehe man die Hände mit den Fingerspitzen von den Fußsohlen entlang der Beine, Oberschenkel Bauch und über die Brust bis zum Hals und Kopf hinauf. Dabei denke man dass die Glibber Schutzschicht, die am Körper anliegt voll und ganz in Takt ist.

Danach im Badezimmer, waschen, besonders die Augen waschen, Rasieren, den ganzen Köper von unten nach oben, immer zum Herzen hin stark bürsten, mit einer scharfen Energie Bürste, die in der Mitte Messing Borsten hat. (Jentschura) Diese Messing Borsten sind gut dafür, das elektrische Feld am Körper zu harmonisieren. Danach eventuelle Wunden des Vortages mit Nardenöl oder Propolistinktur einreiben.

Anziehen und ins Wohnzimmer gehen, wo unsere derzeitigen führenden Männer zu betrachten sind, nämlich die Vorfahren der Familie Rothschild die in den schönen bunten Stichen mit Reitjagdmotiven von J.Harris 1874 dargestellt sind. Früher betrachtete man den Kaiser, Bismarck, Stalin, Mao und evtl. auch Christus oder Maria. Heute muss man eben die Führenden begrüßen und das ist die Familie Rothschild, die aber nicht mehr öffentlich Auftritt, sondern im Hintergrund in den USA regiert.

Danach, möglichst barfuß, geht es zu den Hunden mit großer Begrüßung und dann zu den Pferden, die gestreichelt und gefüttert werden wollen.

Nun weiter zu dem Bienen Siebenstern zum Mittelstein mit Blickrichtung nach Norden, um die Energie des Siebensterns in den Körper fließen zu lassen. Der Energiefluss ist gut zwischen den Augenbraunen oberhalb der Nase zu spüren.

Man merkt es richtig in der Gegend der Hypophyse, da kribbelt es, drückt, fließt ein. Dann wechseln zu einer Sternspitze im Osten und die Hände auf den Bienenkasten legen und abwarten bis die Energien des Siebensterns auch hier auf den Körper wirken.

Danach weiter mit den Hunden zusammen auf eine große Wiese am Reitplatz. Hier läuft eine heilige Linie der Externsteine durch. Dort stellt man sich genau in den Energiefluss der Linie und begrüßt die Externsteine, die dortige Wahrsagerin Weleda und die heilige Linie selbst und bittet Sie von Ihrer Energie abzugeben. Dann wird vom rechten Bein auf das linke Bein gewechselt damit der Kopf von rechts Plus nach links Minus durch die Energielinie schwingt wie es die Mücken beim Spiel uns vortanzen.

Nun geht es zu den 7 Holzdimmen mit Brennholz. 2,50 m im Durchmesser und 2 m hoch, die auch einen Siebenstern bilden mit 13 m Durchmesser. Hier fließen ähnliche Energien, wie bei dem Bienensiebenstern. Auch hier erst in die Mitte stellen, Blickrichtung nach Norden, Mit der Bitte mir die Energien zu übergeben. Dann auf die Mitte der dort befindlichen unendlichen Acht stellen mit Blick zu den Holzdimmen und bitten auch hier die Energien zufließen zu lassen.

Im Hintergrund geht langsam die Sonne auf. Begrüßung der Sonne, Guten Morgen sagen, wie schön dass es heute wieder ein herrlicher Tag durch Dich wird.

Dann 100 Meter weiter zum Baumkreis. Dort stehen 7 Bäume im Kreis. Im Westen eine Buche, eine weitere Buche und Esche weiter im Norden, dann wieder eine Buche, und im Osten eine Eiche und im Süden noch 2 Eichen. Bei der Begrüßung werden die Bäume umarmt und man steht dann ganz offen vor ihnen mit 3 Schritten Abstand im ersten Aurakreis. Die erste Buche wird um einen Teil von Ihren Energien gebeten, die Energien fließen dann in die Seele, bei der 2. Buche genau so. Dann geht es zur Esche mit der gleichen Absicht, die Energien für den Körper einzufangen. Dann bedankt man sich und geht weiter von Baum zu Baum und sammelt die Energien ein. Bei der Eiche, die in Richtung Osten steht, diese bitten, Ihre Energien zum eigenen Sonnengeflecht fließen zu lassen. Dann weiter zu den beiden letzten Eichen und verfahre genau so. Bedanke dich und gehe weiter. Wenn die Sonne zu sehen ist kann man sie auch als achten Baum um ihre Energien bitten.

Die Hunde haben so lange gewartet und bekommen dafür ein kleines Leckerli. Nun geht es quer durch den Wald, einen Pirschweg entlang. große Freude tut sich auf beim begehen dieses Pirschwegs da ihn sonst niemand kennt und er dadurch ohne fremdes Od also noch ganz rein ist. Dabei die Hände wie eine Fernsehschüssel offen nach unten halten, damit die Energien der Erde in den Körper eindringen können.

Dann geht es durch den Wald, zum Runenübungsplatz. Dieser liegt etwas erhöht in einem offenen Buchenwald. Dort ist eine kleine Stelle auserkoren, die sich auf einem sehr guten Platz befindet, wo eine sehr gute Konstellation ist. Auf diesem Platz mit Blick nach Norden, atme tief ein, lege die Hände vor die Brust und spreize diese danach nach rechts und links auseinander, atme aus und begrüße den Norden. Das gleiche im Osten, Süden und Westen. Dann beginne die Runenübung siehe Seite Runen.

Danach über betaute Wiesen nach hause.

Zu Hause gibt es ein Frühstück, bestehend aus selbst mit der Handmühle gemahlenem Müsli von Grünkern, Dinkel, Hirse, Mungbohnen. Linsen, Reis, Leinsam, Weizenkleie, Maronen, mit ein paar Tropfen Bernsteintinktur und Propolis, Siebenstern Honig und Leinöl. Das wird alles zusammengerührt.

Hinzu kommen mind. 2-3 verschiedene Früchte, je nach Saison. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Mirabellen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren etc. Alles wird zusammen gerührt und dann mit dem Altaner Kreuz gesegnet.

Lieber Altarner, bitte segne diese Speise, mir zur Kraft und Dir zum Preise, und 3 mal das Kreuz von unten nach oben und von rechts nach links schlagen.

Dann wird das reichhaltige Frühstück bei klassischer Musik genossen. Danke.

Dazu immer eine große Tasse Tee: abwechselnd, Kleinbütiges Weideröschen, Schachtelhalm, Nierentee, Bärlapp, Bergkäuter und Zitronenmelisse.

Nun geht es mit den Hunden zu Fuß ins Büro, dort ist ein separater Eingang so das man nicht durch die Labore zu gehen braucht. Die Hunde machen unterm Schreibtisch Platz. Wenn es nass ist schütteln sie sich und alles ist dreckig, aber das macht nichts, da Margarete wieder zum sauber machen kommt.

Im Büro wird das Wendel Biolicht eingeschaltet, das ist ein Licht, welches Sonnenlicht imitiert und farblich nach der jeweiligen Sonnenfarbe entsprechend umschaltet. Es gibt Morgenrot, Mittagssonne, Dämmerung, das heißt wenn man den ganzen Tag im Büro verbringt, hat man immer das Licht der verschiedenen Tageszeiten. Siehe Lieferantenverzeichnis.

Vorm Schreibtisch steht eine Irminsul. Das ist die Mutter und Trägerin der Welt, das Kreuz der Germanen und Kelten. Es ist ein Baum, der oben mit 2 Ästen nach rechts und links auseinander geht und die Welt trägt. Die Irminsul wurde von unseren Müttern und Vätern verehrt, z. B. an den Externsteinen.

 

Irminsul1                                                                                     Die Irminsul

 

Dann wird Opa, Oma, Vater, Mutter, Kinder, Enkelkinder, Schwiegerkinder und Geschwister begrüßt, deren Fotos dahinter an der Wand hängen.

Wenn möglich vor 8 Uhr im Büro sein, weil dann die Mitarbeiter auch pünktlich da sind, wenn der Chef schon da ist. Sie sehen ihn zwar nicht, können es sich aber denken, wenn das Telefon so früh schon klingelt.

Es gibt verschiedene Sorten Kräutertee. Mit Holunderblättern, selbst gesammelten Zinnkrauttee, wenn schwere Arbeiten, wie zum Beispiel Holzhacken anstehen. Selbst gesammeltes Leinkraut, das gegen Entzündungen hilft, Kleinblütiges Weideröschen, bei Blasenschwäche u.s.f. Nierentee mit Quendelwurz, Vogelknöterich, Rosmarin, Ruprechtskraut, Steinklee, Gänsefingerkraut, Ysop, echtes Labkraut und Heilzyst.

Bärlappkrauttee hilft bei Zerrungen, oder Verrenkungen oder Muskelkrämpfen. Minze, Salbei, Kamille, Fenchel je nach Stimmung. Der Prostata tuen Kürbis- und Sonnenblumenkerne gut.

Kurz die Losung für den Tag gelesen von Elisabeth Haich.

                                                    Der Tag beginnt

     Wie das Licht der Sonne aus sieben Farben besteht und sich in diese sieben Farben auflöst , so besteht auch die schöpferische Urkraft Gottes aus sieben schöpferischen Prinzipien, die zusammen, aber auch voneinander getrennt, im Universum als aufbauende – und auch zerstörende – Kräfte wirken. Da diese Kräfte auch die Planeten aufgebaut haben und in und aus diesen wirken, haben die Menschen diese Kräfte nach den Planeten benannt, und zwar jede Kraft nach jenem Planeten, in und aus welchem sie am stärksten wirkt und ihn charakterisiert. So nennen wir auch heute noch die Kraft, die zum Beispiel in der Sonne am stärksten wirkt und ihre Schwingungen charakterisiert: Sonnenkraft; die Energieausstrahlung des Mondes: Mondkraft; und so weiter, also jede nach der von ihr charakterisierten Planetenausstrahlung. In der deutschen Sprache wurden die Tage nicht nach den römisch-mythologischen Göttern, die die sieben Urkräfte symbolisieren, genannt, sondern nach den teutonisch-mythologischen Göttern. Dennoch sind sie dem Sinne der Namen nach dieselben. Sonntag wurde nach der Sonne, Montag nach dem Mond, Dienstag nach dem Gott Thingus, der mit dem römischen Gott Mars identisch ist, Mittwoch nach der Mitte der Woche, Donnerstag nach dem Gott Donar, der mit dem römischen Gott Jupiter identisch ist, Freitag nach der Göttin Freia, die mit der römischen Göttin Venus identisch ist, und Samstag nach dem jüdischen Namen Sabbat genannt. Wie können wir uns aber auf die verschiedenen schöpferischen Schwingungen einstellen? Wie können wir sie uns aneignen – und sie beherrschen? Die größte Versucherin, die Schlange – der Verstand -, hat uns aus dem paradiesischen Urzustand herausgelockt, so muss sie uns auch helfen, den mühseligen und engen Pfad zu bewandern, der uns in das Paradies zurückführt. Wir sind aus dem himmlischen Urzustand unbewusst herausgefallen, jetzt müssen wir mit vollem Bewusstsein zurückkehren, um den Urzustand erobern und auch behalten zu können.

Die einprägsamen Sprüche können Sie im Anhang nachlesen.

Weiter geht es mit Büroarbeit. Gegen 11.30 Uhr gibt es einen Löffel Blütenpollen mit Honig gemischt, Deckelwachs, welcher sehr energiereich ist und Maronenhonig. Das ist die Astronautennahrungen. Maronen zerkleinert, getrocknet und dann mit Honig gemischt. Dazu kommt noch Kokosflocken damit der Geschmack stimmt.

Um 14 Uhr geht es wieder mit den Hunden nach Hause. So haben wir alle noch mal einen schönen Spaziergang gemacht. 

Ernährung unser wichtigster Energiespender ist mit viel Überlegung zusammenzustellen. Am besten ist das Gemüse, Kräuter, Wiesenpflanzen, Obst, Kartoffeln u.s.f. selbst zu ziehen und zu ernten zur Not im Schrebergarten vor der Stadt.

Dazu nachfolgend ein paar wichtige gärtnerische Hilfen.

                                   Regeln der Ernährung

Fasten: Vor Weihnachten, nach Karneval und am Neumondtag

Oberirdisch und unterirdisch wachsende Pflanzen gleichzeitig verzehren.

  1.  Kartoffeln mit Petersilie, Schnittlauch

Käse und Weintrauben oder

Vollkornprodukte und Koffein, wenn überhaupt,  niemals gleichzeitig aufnehmen

  • Migräne, Kopfschmerzen

Speisenfolge: Rohes vor gekochtem

Nüsse, Obst, Salat, Sauermilch, Brot, Fett, (Fleisch), Käse, Eier, Süßspeise

Wenn überhaupt dann kein Fleisch: Mittwochs und Freitags

Einfluss des Mondstandes auf die Ernährung

Der zunehmende Mond führt zu, plant, nimmt auf, baut auf, absorbiert, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, lädt ein zur Schonung und Erholung

Der abnehmende Mond spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, lädt ein zu Aktivität und Energieverausgabung

Die Impulseigenschaften der Sternzeichen

Wärmetage                     Element: Feuer                    Pflanzenteil: Frucht

Widder, Löwe, Schütze   :  Nahrungsqualität: Eiweiß

Diese Tage besitzen beste Eiweißqualitäten. Das hat besondere Auswirkungen auf den physischen Leib und auf die Sinnesorgane.

 

Kältetage                       Element: Erde                       Pflanzenteil: Wurzel

Stier, Jungfrau, Steinbock   à Nahrungsqualität: Salz

Hier herrschen beste Salzqualitäten vor, die für die Bluternährung günstig sind.

 

Lichttage                         Element: Luft                      Pflanzenteil: Blüte

Zwillinge, Waage, Wassermann,  Nahrungsqualität: Fett

Sie haben die besten Fett- und Ölqualitäten und versorgen das Drüsensystem.

 

Wassertage                     Element: Wasser                   Pflanzenteil: Blatt

Krebs, Skorpion, Fische   à   Nahrungsqualität: Kohlenhydrate

Diese Tage besitzen gute Kohlehydratqualitäten und beeinflussen das Nervensystem.

 

 Das Wasser

Es ist unser wertvollstes Gottesgeschenk.

Seid ihr Menschen euch auch dessen bewusst,

Ohne Wasser gäbe es keine Lebenslust.

Und dies, welches ist, würde wieder vergehen.

Es gäbe weder Blume, noch Baum, noch Tier,

Vor allem aber, wo wären nur wir?

Es gäbe keine Frau, die ein Baby trägt,

Welches behaglich im Fruchtwasser schwebt.

Es gäb keinen See, der uns Kühle spendet,

kein tobender Fluss, der im Meer sanft endet.

Es gäb keine Wiese im Morgentau,

keine Winterlandschaft in strahlendem blau.

Das Wasser verwandelt stets sein Gesicht,

mal sehen wir vor Nebel die Berge nicht.

Es dient uns mit seiner Reinigungskraft,

kann Lasten tragen, die kein Mensch je schafft.

Das Wasser formt sogar härtesten Stein,

so muss Wasser stärker als Felsen sein!

Es zeigt uns, was man mit Sanftheit bewirkt,

und nimmt seinen Weg doch unbeirrt.

Es lehrt uns Ausdauer und Hingabe zugleich,

mit beiden wird selbst das Härteste weich.

Es dient, trotz unbezähmbarer Kraft,

ein Beispiel, was wahre Demut schafft.

Wasser das wichtigste Energie Lebensmittel

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Mensch besteht zu 70 % aus Wasser. Einige Theorien der Wissenschaft gehen davon aus, dass Wasser alles weiß. In ihm sei wegen seiner langen Geschichte und seiner Allgegenwart nicht nur die Erinnerung an die Entstehung des Universums verewigt, sondern das gesamte historische Wissen der Welt ge­speichert. Wirkstoffe, die mit Wasser in Berührung kom­men, prägen demnach keine neuen Informationen, sondern lösen lediglich bestimmte Erinnerungsmuster aus. Wasser würde, nach dieser Theorie, ähnlich funktionieren wie das menschliche Gehirn: Reize von außen stimulieren das Ge­dächtnis und rufen Erinnerungen hervor. Masaru Emoto bestätigt mit der Eiskristall Fotografie, dass Wasser ein Informationsträger ist.

Welch herrlicher gleichmäßiger Kristall. Ein gutes japanisches Wasser das mit einem Gebet besprochen ist.

Das Trinkwasser von London, England mit unvollständig entwickelten Kristallen. Darum achte man drauf welches Wasser man trinkt.

Viele bewusst gesund leben wollende Menschen greifen daher zum Mineralwasser. Aber dabei kann man vom Regen in die Traufe kommen.

Auch unser tägliches Trinkwasser als Hauptnahrungsmittel ist mit vielen Chemikalien versetzt, wie Fluor, Chlor und anderen. Viel wichtiger als diese Chemie ist aber die jedem innewohnende Information. Die kann ein Wasserwerk nicht herausfiltern, da das Wasserwerk von Information im Wasser noch nie etwas gehört hat. Sie sind ja unsichtbar, wie die Musik auf einer CD, die auch nicht sichtbar und trotzdem vorhanden ist. Aus Tiefbrunnen, unter dem Rhein, wird Trinkwasser gewonnen. Dieses Wasser ist schon zigmal im Wasserkreislauf, z. B. mit allen Medikamenten, wie der Pille (Östrogen) und vielen anderem informiert worden. Wenn wir nun das angeblich so reine Leitungswasser trinken, trinken wir immer die ihm innewohnenden Informationen mit. Diese wirken dann unbewusst auf unseren Körper. Wie oben gezeigt ist in dem Buch von Masaru Emoto „Die Botschaft des Wassers“ oder Heinrich Sannemann „Das Röhrenwasser mit dem Gottessegen“ schon viel Aufklärung erreicht.

Mineralwasser unterliegt der Mineralwasser-Verordnung. Diese entspricht nicht der Trink­was­ser­verordnung. So müssen beim Mineralwasser erheblich weniger Werte untersucht werden. Untersuchungen auf Pestizide und Nitrate z. B. sind gar nicht vorgeschrieben. Wenn Grenzwerte angegeben werden, z. B. bei Blei und Arsen, so liegen sie höher als beim Trinkwasser. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. empfiehlt daher wegen der Verkeimungs­gefahr bei der Verwendung von Mineralwasser und besonders von stillem Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung dieses Wasser unmittelbar vor der Zubereitung zu kochen. 0, ist das Schlechteste.

Folgend Wässer kann man trinken:

Trinkwässer in Flaschen: z. B. Volvic oder

  1. „Laurentia“ aus dem Monte Rosa Massiv.
  2. „ Plose Quellwasser“ aus den Südtiroler Alpen.
  3. „ St. Leonhards Quelle“ aus den Bayrischen Alpen.
  4. „ Aqua Luna“ Tiefenquelle Ort wie vor.

siehe Lieferanten.

Echtes Johanniskraut überträgt seine heilenden Informationen auf Wasser.

Wasser mit einem echten Johanniskraut Stengel (2-kantigem Stängel, Blätter sehen löchrig aus) zum Entgiften rühren!

Zum Beispiel ein Glas mit Cola mit der rechten Hand einen Löffel 7mal links rühren wirkt Energie aufladend, man kann dann nicht schlafen, wenn man sie trinkt. Wenn man das Glas mit Cola 7 x rechts rührt, wirkt es Energie abladend.

Auch Kuchen sollte mit der rechten Hand rechts herum gerührt werden.

Quellwasser das aus der Mitte eines +Bankerkubus dem G-Punkt (Currykreuz) austritt, ist rechtsdrehend und lange haltbar.

Linksdrehendes Wasser das aus der Mitte eines -Bankerkubus G-Punkt austritt ist für Kranke gut, um die Krankheit aus dem Körper rauszuziehen.

 

 

                                                               Sonnenlicht

Wie wir gleich aus der unten abgedruckten Ernährungsleiter sehen besteht die Nahrung der Erleuchteten aus Licht.

Das Sonnenlicht strahlt geglätteten Gleichstrom und ist für uns Menschen unschädlich. Es ist plusgepolt oder rechts drehend. Kommt dieses Licht aber in die radioaktiv verseuchte Troposphäre der Erde, wird aus dem geglätteten Gleichstrom ungeglätteter. Das Licht polt sich um in minus und wird linksdrehend und somit schädlich.

Wenn wir nun, unser Grundstück mit Hilfe der positiv strahlenden Radiosternkarte von der irdischen negativen Radioaktivität befreien, haben wir auch einen winzigen Teil, einen Schlauch der Troposphäre davon befreit. Somit haben wir dem Son­nen­licht – jedenfalls auf und über unserem Grundstück – die Möglichkeit gegeben, wieder positiv, also rechts drehend, zu werden

                                                   Das künstliche Sonnenlicht

Heinrich Wendel ge­lang es, die von der NASA entwickelten Vollspektrum-Leuchtstoffröhren auf geglätteten Gleichstrom umzukonstruieren. Er erreichte dabei eine Glättung von rechnerisch 98 %. Inte­res­sant wird es nun, wenn man dieses künstliche Sonnenlicht mit dem natürlichen vergleicht.

 Sonnenlicht1

Vergleich von natürlichem mit künstlichem Sonnenlicht.

Nach den amerikanischen „True-Lite“ Leuchtstoffröhren wurden in Deutschland die „Bio-Lichtlampe gefertigt. (Preis € 25,– pro Stück.) Über den gesamten Komplex orien­tiert das empfehlenswerte Heft: Elke Brandmayer / Dr. med. Bodo Köhler: „Licht schenkt Leben“. s. Literatur. Die Lampe ist zu beziehen bei: Saul GmbH, Wendel Biolicht-System (Lichtquelle 2×20 Watt Tageslicht-Vollspektrumröhren).         s. Lieferanten.

Ein Wendel Biolichtstrahler beinhaltet eine elektronische 12 Stunden-Vorwahlautomatik, die eine automatische Änderung der Farben Rot, Gold und Silber, die dem Licht von Sonnenaufgang bis zum Son­nenuntergang entsprechen, vornimmt und damit die Farbtemperatur und die Helligkeit ändert.

Verwendelte Birnen, die in normale Schraubfassungen (E-27) passen, arbeiten zwar mit dem nun einmal vorhandenen Wechselstrom, aber da sie das volle Sonnenlichtspektrum, allerdings nur der Mittagssonne, haben, sind sie schon viel gesünder als unsere üblichen Glühlampen. Für den Hausgebrauch muss es genügen. Doch das Nonplusultra für die Therapie ist und bleibt der „Wendel-Bio-Lichtsstrahler“! „Unser Körper beginnt aber jetzt bei der Transmutation (dazu gehört auch unser Licht­kör­per­prozess), die ja seit 1989 voll angelaufen ist, ähnlich den Pflanzen, das Licht als Energie­versor­gung zu nutzen. Wie viel Licht die Zellen direkt metabolisieren (verstoffwechseln) können, hängt von der Menge Adeno­sin­tri­phosphat (ATP) in den Zellen ab.

In Zukunft werden sich alle Menschen die die fünfte Dimension erreicht haben zunehmend von Licht ernähren. Wenn sie nicht genug bekommen werden sie unterernährt!.

Eine unerwartete Hilfe von Oben

Ähnlich wie bei der Wasserröhre mit dem Gotteswasser von Sannemann. Aber hier erfolgt keine Frequenzeinstrahlung, sondern eine Wandlung der schädlichen 230V Wechselspannung aus der Steckdose in eine für uns günstige Spannung. (Jeder Lichtmensch – er muss also wenigstens 900 Hz haben – kann wandeln.)

Zu der Wandlung legt die betreffende Person die Bio-Lichtlampe vor sich auf den Tisch, nimmt die Gebetshaltung ein und betet.

„Ich wandle die Gottesenergie des Kernes der Bio-Lichtlampe in eine rechts drehende „Stehende Säulenwelle“ und setze sie in die Bio-Licht Energie­spar­lampe ein, so dass diese jetzt geglättetes Gleichstrom-Sonnenlicht strahlt. Amen!“

Wie wir wissen, besteht auf unserer Erde alles aus Frequenzen. Aber alles, was wir auf der dreidimensionalen Erde herstellen, hat die Minus-Polarität. So haben wir bei den Bio-Licht­lam­pen zwar jetzt die Lichtart gewandelt, aber sie strahlt noch Minus. Wir bitten daher Sananda (Jesus):

„Lieber Sananda (Jesus Christus), wir bitten Dich, wandle bei dieser Bio-Lampe die Minus-Polarität in Plus. Danke! Amen!“

Wir alle kennen die Iris- oder Augendiagnose, in der Iris zeigen sich alle Organe, alle Körper­teile, dort ist der ge­samte Organismus repräsentativ.

Wir gehen mit dem künstlichen Sonnenlicht den umgekehrten Weg, nämlich auf der Sehbahn vom Auge in den Hypothalamus, zur Epiphyse, Hypophyse bis in alle Körperteile. Auf diese Weise steuern wir mit dem Licht mit feinelektrischen Hirnströmen den gesamten intrazellulären und chronobiologischen Stoffwechsel und Hor­monhaushalt. So kann das Licht alles Dishar­mo­nische im gesamten Körper harmonisieren, heilen. Sannemann Blaue Reihe 3 S. 9-18

 

       Folgende Ernährungsleiter stammt aus dem Buch    „ Bis zum Jahr 2012“ von Johannes Holey Ama Deus Vlg.  und zeigt die Essgewohnheiten eines aufsteigenden Menschen.

 Ernährungsleiter

                                 Du bist was du isst.

            Frühstück:

Ein Frühstück, bestehend aus selbst mit der Handmühle gemahlenem Müsli von Grünkern, Dinkel, Hirse, Mungbohnen. Linsen, Reis, Leinsam, Weizenkleie, Maronen, mit ein paar Tropfen Bernsteintinktur und Propolis, Siebenstern Honig und Leinöl. Das wird alles zusammengerührt.

Hinzu kommen mind. 2-3 verschiedene Früchte, je nach Saison. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Mirabellen, Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren etc.  Alles wird zusammen gerührt und dann mit dem Altaner Kreuz gesegnet.

Altanerkreuz                        Das Altanerkreuz wie es auf vielen ägyptischen Abbildungen zu sehen ist.

Salat Mischung für den Mittagstisch:

Alles mit einem Keramikmesser zerkleinern. Phacelia, Ringelblume, Gänseblümchen, Löwenzahn, Breitwegerich, Spitzwegerich, Buschwindröschen, Schafgarbe, Ysop, Borretsch, Weißklee, Rotklee, Gänsefingerkraut, Brennnessel, Sauerampfer, Salatblätter, Schachtelhalm, Kornrade, Pfefferminze, Rosmarin, Minze, Ginkgoblätter, Brombeerblätter, Silberdistel, Salbei, Ziest, Radieschen, Sellerie, Schnittlauch, Petersilie. Dill, Lavendel, Thymian, Alfa Alfa Sprossen, Mungbohnensprossen, Apfel, Johanniskraut, Leinkraut, Kapuziner Kresse, Brunnenkresse, Möhren, Tomate, Rosinen, Kürbiskerne, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Gewürzmischung bestehend aus: Estragon, Beifuss, Basilikum, Oregano, Bärlauch, Dill, Thymian.

Dressing: Olivenöl, Kürbiskernöl, Basilikum-Essig, Zitrone, Salz, Honig

Nachtisch: Apfelmus aus dem Garten mit Erdbeersoße.

Bienen benötigen zum Überleben mindestens 400 verschiedene Blütenpflanzen. Dies als Hinweis um unser Essen vielseitig zu gestalten.

 

Zur Abwechslung auch mal einen schmackhaften  Vieltopf .

Auf dem Herdfeuer oder einer Gasflamme im Jenaer-Glastopf kurz garen. Zutaten: Wasser, Salz, Öl, aus dem Garten mit dem Keramik Messer klein geschnittene Zwiebel, Knoblauch, Kartoffel, Sellerie, Suschini, Gurke, Möhren, weitere Gemüse die grad zur Hand sind, frisch gesammelte oder getrocknete Pilze, getrocknete klein gehackte Maronen, sowie Reis oder Nudeln. Maximal acht Minuten bei kleiner Flamme dünsten. Zum Schluss um den Geschmack zu verschönen klein geschnittener Käse etwas Butter und ein ganzer zerkleinerter Apfel aus dem Garten oben drüber. Deckel auflegen und zwei Minuten ziehen lassen.

Danach hinzugeben: Gewürze wie oben beim Salat, selbst gesammelte Walnüsse, Haselnüsse. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, und Mandeln. Alles gut umrühren. So ist eine energiereiche schmackhafte Speise in zehn Minuten hergestellt die nun gesegnet wird. Zuallerletzt wird ein Kreuz von rechts nach links und von unten nach oben darüber geschlagen.

Dann 20 Minuten Mittagsruhe wenn das Wetter es zulässt in der Hängematte draußen. Danach auf dem Waldhorn gefertigt von Anton Pini Heeresbrugg CH bekannte Wanderlieder oder Stücke aus dem Gesangbuch spielen. Dabei vibriert der ganze Körper mit, vor allem bei den tiefen Tönen.

 

                 Bewegung des Körpers und des Geistes.

Die tägliche Bewegung des Körpers und des Geisten sind die wichtigsten Voraussetzungen um im Alter auch noch fitt zu sein.

Spazieren gehen morgens 2 Stunden ideal barfuß über Wiesen.  Wenn es geht von Nord nach Süd und dann von West nach Ost, damit die von plus nach minus  wechselnden Felder durchschritten werden.  Hierdurch wird der Körper besonders aufgeladen.  Nicht auf ausgetretenen Strassen da hier das Od der Vorgänger anhaftet. Dann an freier Luft einen Sport tätigen. Hockey, Tennis, Reiten, Schwimmen oder praktisch im Garten arbeiten, Holz hacken und stapeln, Reparaturen ausführen, Wände streichen, Früchte und Kräuter oder je nach Jahreszeit Pilze, sammeln.

HolzStapeln

Für den Geist ist es wichtig die Zeitung sowie alle Zeitschriften abbestellen, das Fernsehen und Radio entsorgen.

Täglich gute harmonische, klassische Musik hören die  vorher auf Tonträger gesammelt wurden. Unsere hervorragenden deutschen Schriftsteller Goethe, Schiller, Fichte, Raabe, Schopenhauer, Kant, Lessing, Bergengrün, Hesse und viele andere lesen oder vom Tonträger zum Beispiel im Auto hören. Dann ist ein Stau eine Delikatesse weil man so ohne Ablenkung hören (lesen) kann.

Gedanken zusammenfassen und aufschreiben. Träume merken und aufschreiben. Ein Traumbuch führen. Abends vor dem Einschlafen noch einmal den Tag Revue passieren lassen und sich fest vornehmen den Traum der Nacht beim Aufwachen im Gedächtnis zu behalten und notieren zu können

Ein Auge weit öffnen und die Welt inständig betrachten, das andere Auge schliessen und nach innen schauen um sich selbst zu erkennen. So hat es Frau Neumann Gundrum auf den 30 000 Jahre alten Felsplastiken unserer Vorfahren enddeckt. In die Stille gehen. Ruhe machen. Mal 10 Minuten an nichts denken.  Das ist sicher in unserer Hektik das Schwerste es in die Tat umzusetzen.

                                   Weise  das Leben beenden

Um das zu erreichen müssen wir uns Gedanken über den Himmel und unseren Schöpfer machen.

Die himmlischen Hirarchien.

Nach Dionysios sind die himmlischen Geister in drei, die dreieinige Urgottheit spiegelnde Triaden gegliedert. Jede Triade ist einer der drei urgöttlichen Wesenheiten besonders zugeordnet; in sich differenziert hat sie eine untere Stufe, die gerade erst aus der nächst tieferen Stufe aufgestiegen ist, eine obere Stufe, die schon im Begriff ist, die nächst höhere Stufe zu erklimmen, und eine mittlere Stufe, die zwischen beiden den Ausgleich bildet. Das gleiche gilt für die drei Triaden insgesamt in ihrem Verhältnis zur sich in ihnen spiegelnden Urgottheit und dem »Reich der Menschen« und der »Erdennatur «, die wiederum eine Spiegelung der Trinität ist.“?

Die Namen der neun Hierarchien der Engel sind nach Dionysios und Paulus folgende: Die 1. Triade besteht aus den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. Sie spiegelt als ganze Triade insbesondere den Vatergott. Die 2. Triade, bestehend aus den Kyriotetes, den Dynamis und den Exusiai, ist insbesonders dem Sohnesgott zugeordnet. Die 3. Triade, bestehend aus den Archai, den Archangcloi und den Angeloi, ist insbesondere dem Heiligen Geist zugeordnet, spiegelt aber auch, genauso wie die 1. und 2. Triade, die übrigen Glieder der urgöttlichen Trinität. Im Alten und Neuen Testament sind nur wenige Spuren von dieser Welt der Hierarchien zu finden. Es werden fast immer nur einzelne Namen genannt. Eine Ausnahme machen die Engel, die dem Menschen am nächsten stehende Hierarchie. Sie treten an vielen Stellen der Heiligen Schriften auf, ohne näher beschrieben zu werden. Desgleichen gelegentlich einige der Erzengel, wie z. B. Michael, Gabriel oder RaffaeI. In den auf- und niedersteigenden Engeln im Traum des Erzvaters Jakob (1. Mos. 28, II-I3) dürfen wir ein Gewahr werden der himmlischen Hierarchien sehen. Über die Seraphim und die Cherubim finden wir bei Jesaja und insbesondere bei Hesekiel sogar Beschreibungen ihres »Aussehens«. Paulus nennt immer nur die Namen der einzelnen Hierarchien, gern mit einem fundierten Wissen über die Engelwesen. Das Aussprechen des Namens, das im Altertum nicht etwas so »Äußerliches « wie heute war, bedeutete gleichzeitig eine» Wesensbeschreibung «. Die erste Triade spiegelt die Urgottheit (» Thearchia), die heilige Trias oder Trinität, wie sie Dionysios nennt, unmittelbar, ist unmittelbar mit ihr vereinigt und »andauernd « ihrer Strahlung ausgesetzt, weil sie vollkommen »durchleuchtbar « und gänzlich» erleuchtet« ist. Sie schaut nicht nur das Angesicht der Gottheit, sondern schaut der Gottheit in das Herz. Sie werden bei Jesaja »die Gottschauenden« (Jes. 6, I ff.), im I04. Psalm »die Brennenden « genannt. Dionysios bezeichnet sie als »die Entflammer « oder» die Glutentfacher«. Gregor 1. beschreibt sie als in Liebe zur Gottheit Erglühende. Man sieht, daß alle diese Bezeichnungen aus der Sprache des bildhaften Denkens kommen und nur ein »stammelnder Versuch « sind, das mit dem geistigen Auge Wahrgenommene mit » Menschenworten « zu beschreiben. Rudolf Steiner nennt die Seraphim Geister der Liebe. Sie sind geistige Wesenheiten, die aus reinster, brennender Liebe bestehen, gereinigt von jeglichem irdisch materiellen Sein, entflammt von dem einen Bedürfnis, sich vollständig mit der geschauten Gottheit zu vereinigen. Das » Bild des Feuers « beinhaltet sowohl die absolute Vereinigungsmöglichkeit mit allen Dingen, die in der Wärme liegt, und ebenfalls das völlige Gereinigt sein von allem Materiellen durch die Flamme. Sie sind zugleich lichtartig und lichtspendend. Die Seraphim sind diejenigen, die die schöpferischen Ideen oder Pläne der obersten Gottheit in ihrer noch » ungeteilten Einheit « entgegennehmen.

Nach dem Versuch, das Wesen der Hierarchien im Himmel deutlich zu machen, soll die Aufmerksamkeit nun ihren irdischen Spiegelbildern, den Hierarchien der Kirche gelten. Da ihr Kernstück die christlichen Sakramente sind, werden die Verwalter dieses Heilmittels, die Rangstufen der kirchlichen Würdenträger gezeigt. Der Betrachter muß aber immer im Bewußtsein haben, daß diese nur die Außenseite der» Hierarchien der Kirche« darstellen. Dionysios Areopagita schreibt dazu: » … Unsere Hierarchie ist eine in Gott begründete Wissenschaft, sie erhebt zu einer von Gottes Vorbild eingegebenen Haltung; sie ermöglicht eine nach dem Muster von Gottes Wirken ausgeübten Tätigkeit – … Denn auch Jesus, der urgöttlichste Geist, der über alles nur Wesenhafte herausragt und der jeglicher Hierarchie Prinzip ist und Anfang und Wesen jeglicher Heiligung und Gotteswirkung, strahlt sowie die Gottesoffenbarung uns, ihren Jüngern, überliefert hat – die urgöttlichste Macht in die seligen Wesenheiten ein, die über uns stehen, macht sie dadurch lichtvoller und geistiger zugleich und bildet sie nach Möglichkeit seinem eigenen Bild immer ähnlicher. … Blicken wir aber dergestalt zu Jesus empor … und ersteigen wir eine möglichst hohe Stufe der heiligen Schau, dann werden wir mit Erkenntnis erleuchtet, dann setzen uns die erschauten Dinge nicht bloß in den Stand, selbst einzutreten in das Heiligtum dieser mystischen Wissenschaft, sondern auch Führer dahin zu sein für andere. Wir werden dann in uns lichtgestaltet; wir werden selbst zur Vollendung gelangen und zugleich zu Lehrern der Vollkommenheit ausgebildet und befähigt und auch geweiht werden.

Bearbeitet der Mensch von seinem Ich aus seine Seele, seinen Astralleib, so daß ihn Manas wieder umhüllen kann und Geistselbst entsteht, »dienen « ihm die Tiere, da er den Astralleib mit den Tieren gemeinsam hat; desgleichen die der Astralhülle der »Erdenwesenheit « entsprechenden Naturkräfte (Wind, Blitz, Donner etc.). Hat der Mensch seinen Ätherleib umgeformt, so umhüllt ihn wieder die Budhi, und Geistselbst entsteht in ihm. Dann » dienen « ihm die Pflanzen, denn mit ihnen hat er den Ätherleib gemeinsam. Es »dient « ihm auch das Wasser, das der irdische Trägerorganismus der Ätherkräfte ist, desgleichen Wolken und Luft. Ein solcher Mensch kann z. B. »Brot vermehren « und zum »Heiler « werden. Gelingt es dem Menschen, umformend in seinen physischen Leib einzugreifen, umspielt ihn Atma, und es beginnt der Geistmensch zu entstehen. Da er den physischen Leib mit den Mineralien gemeinsam hat, »dient« ihm nun das Mineralreich, d. h. die Erde selbst, auch z. B. das irdische Feuer. Er kann jetzt Tote erwecken. Die erste und bisher einzige voll verwandelte Hüllennatur ist der »Auferstehungsleib « Jesu-Christi, das Vorbild des »zukünftigen Menschen «. Bis zum Ende unseres Erdenzyklus soll eine genügende Anzahl von Menschen den Malus-Zustand wieder erreicht und das Geistselbst ausgebildet haben, um zur zehnten Hierarchie zu werden. Erst dann kann das Neue Jerusalem, der fünfte Erdenzustand, sich herniedersenken, Lebensgeist und Geistmensch können auf dieser Erde nur partiell erworben werden.

Glaube  bringt Heilung

Der Glaube an die heilenden Kräfte derer, die durch ein Leben der Entsagung und Geistesdisziplin zu Heiligen geworden sind, ist nicht nur eine tibetische Eigentümlichkeit, sondern eine allgemein menschliche Erfahrung. Christus war nach dem Zeugnis der Evangelisten in erster Linie ein Heiler (was in dem deutschen Wort «Heiland» so treffend zum Ausdruck kommt), der die Menschen nicht durch Argumente und wortreiche Erklärungen überzeugte, sondern durch die Macht seiner gotterfüllten Persönlichkeit, die in allen, die von ihr berührt wurden, solch tiefen Glauben erweckte, daß sie selbst von langjährigen, scheinbar unheilbaren Krankheiten geheilt wurden.

Die Beziehung zwischen Glauben und Heilkraft ist wechselseitig. Glaube ist die Fähigkeit, sich zu öffnen und zu empfangen; die Macht des Geistes aber, die in der Heilkraft zum Ausdruck kommt, ist die Fähigkeit zu kommunizieren, auszustrahlen, den Überfluß inneren Reichtums auszugießen und die Früchte, die in der Stille eines befriedeten Geistes gereift sind, mit anderen zu teilen. Heilkraft und Glaube sind wie der positive und negative Pol der gleichen Kraft, und wo die erstere vorhanden ist, dort tritt auch die andere in Erscheinung. Aber auch das Umgekehrte ist möglich: Glaube kann selbst zu einer Macht werden (heißt es nicht: «Der Glaube kann Berge versetzen), indem er wie ein Vakuum alle umliegenden Kräfte an sich zieht und sie auf das Objekt oder die Person, auf die er sich richtet, zurückstrahlt.

Religiöse Führer hängen eben sosehr vom Glauben ihrer Jünger ab, wie letztere von der Inspiration ihres religiösen Oberhauptes. Sobald dieser wechselseitige Prozeß einmal begonnen hat, schwillt er lawinenartig an. Die vereinigten Glaubenskräfte, die sich einem religiösen Führer oder einem geistlichen Oberhaupt (dessen Stellung für gewöhn­ lich durch seine persönlichen Qualitäten bedingt ist) zuwenden, machen ihn zu einem Zentrum von Kräften, die weit über die seiner eigenen  Person hinausgehen und ihn zu außergewöhnlichen Leistungen befähigen. Solange wir nicht die Wechselbeziehung zwischen Glauben und geistigen Kräften verstehen (auf der sich das Wort vom Glauben, «der Berge versetzen kann», gründet), erscheinen uns die heilenden Kräfte eines Heiligen oder eines vergeistigten Menschen, der seine innere Mitte gefunden hat, entweder als Wunder oder als Selbsttäuschung. Was uns aber als Wunder erscheint, ist nichts anderes als ein Abkürzungsweg in der Aufeinanderwirkung natürlicher Kräfte, d. h. eine unmittelbare Einwirkung von Geist auf Geist, ohne den Umweg über die Sinne und ihre physischen Organe und materiellen Stimuli. Glaube wirkt sozusagen als ein Katalysator oder ein Leiter, der eine unmittelbare Verbindung ermöglicht. Ebenso wie Elektrizität, die potentiell überall vorhanden ist, aber erst durch die Gegenwart eines leitenden Mediums wirksam wird, so kann geistige Kraft nur in Gegenwart gläubigen Vertrauens und williger Mitwirkung sich entfalten.

Wenn wir aber davon überzeugt sind, daß der Geist nicht bloß ein Produkt physischer Funktionen oder chemischer Reaktionen ist, sondern das primäre Gestaltungselement des Lebens, der Schöpfer und Gestalter des Körpers, nicht sein Sklave – können wir zu keinem anderen Schluß kommen, als Gesundheit einem harmonischen, ausgeglichenen Geist zuzuschreiben und Krankheit einem gestörten, unharmonischen Geist. Selbst die frühesten buddhistischen Schriften bezeichneten den Geist als den Vorläufer aller Dinge (Päli: «mano pubbangama dbammä») und die conditio sine qua non alles Existierenden. •

Die Tibeter ziehen es daher vor, statt der physischen Symptome die Übel und Krankheiten an der Wurzel zu vernichten, indem sie den Geist zu heilen versuchen. Dies kann entweder durch den unmittel­baren Einfluß eines Heiligen geschehen oder durch die kräfleerwekkende Stimulanz gläubiger Hingabe mittels geweihter Objekte, Symbole und Riten, die dem Geist eine neue Richtung geben. Ob wir an psychometrische Eigenschaften der Materie, d. h. an die Möglichkeit ihrer Beeindruckung mit gewissen psychischen Qualitäten durch bewußte Konzentration, glauben oder nicht, die Tatsache bleibt bestehen, daß eine dauernde Wechselwirkung zwischen Geist und Materie stattfindet, ja, selbst zwischen verschiedenen Formen materieller Aggregate, die letzten Endes nichts anderes sind als stabilisierte oder «gebundene» Energiezustände. Die Idee der Transsubstantiation ist darum nicht nur die Grundlage der christlichen Eucharistie, sondern aller Konsekrationsriten, in denen gewisse Substanzen der durchdringenden Kraft geistiger Konzentration ausgesetzt sind, sei es durch gewisse magische Handlungen oder durch Jahre schweigender Meditation, denen tibetische Gottmenschen sich  hingeben. Die Schaffung eines schöpferischen Bildes (imago), in dem die Keime unserer höchsten Ideale beschlossen liegen, ist im wahrsten Sinne des Wortes Magie, nämlich die wirkende Kraft, die sowohl formt wie verwandelt. Deshalb kann ein Ideal nur dann wirken, wenn es durch ein Symbol dargestellt wird, d. h. nicht bloß durch ein konventionelles Zeichen oder eine dichterische Allegorie, sondern durch ein wertbeständiges, archetypisch-lebendiges Symbol, das innerlich geschaut, erlebt, gefühlt und mit unserem ganzen Wesen erfaßt und verwirklicht werden kann. Dies ist der Grund, warum der tibetische Buddhismus so großen Wert legt auf die Schauung und Visualisierung der Symbole der Buddhaschaft – die so zahlreich sind wie die Qualitäten eines Erleuchteten – und auf die Kontemplation von Kultbildern, Mandalas, Mantras und dergleichen. All diese Dinge sind nicht so sehr Objekte  der Verehrung, sondern hauptsächlich Hilfsmittel der Kontemplation, durch die der Sädhaka eins wird mit seinem Ideal und so, indem er sich in es verwandelt, zu seiner Verkörperung w ird. Dies ist es, was man in erster Linie unter einem Tulku (avatar) zu verstehen hat. Aus „Der Weg der weißen Wolken“ Lama Gowinda

Leben und Lehren der Meister im Osten

Nachfolgenden Text habe ich angefertigt um eine kurze Übersicht von einer Schrift zu bekommen die sich damit beschäftigt Gott etwas näher zu kommen. In einem Kloster im Himalaja haben in mühseliger Arbeit Forscher alte Texte die auf Tontafeln  in Sanskrit und Altindisch eingeritzt sind, übersetzt. Der nachfolgende Text ist ein Extrakt dieser Übersetzungen die schon 1920 gemacht wurden. Wenn wir wie da beschrieben wird Weiser zu werden, Gott näher kommen wollen, Erleuchtung erhalten was ja all unser Streben ist, dann haben wir auch die Wirkungen wie Gesundheit, ewige Jugend, Harmonie in unserer Umgebung, viele positive Aufgaben und ein Leben in Gott.

Seit unserer Kindheit ist uns aber eingeimpft das es Gotteslästerung ist wenn wir uns mit IHM gleichstellen. Aber gerade das wird hier gelehrt. Über diese Schwelle zu springen ist die Hauptaufgabe unseres Strebens. Uns in die göttliche Schwingungs-Frequenz einzuschwingen ist eine Übung die wir versuchen können.

Ewige Jugend ist der Liebessame Gottes, eingepflanzt in die menschlich-göttliche Form. Tatsächlich ist die Jugend das Göttliche im Menschen; Jugend ist geistiges Leben, schönes Leben. Es ist das einzige Leben, das lebt und liebt – das eine, ewige Leben. Alt sein ist ungeistig, sterblich, hässlich, unwirklich. Furchtgedanken, Schmerzgedanken und Kummergedanken verursachen die Hässlichkeit, die wir >Alter< nennen. Freudegedanken, Liebesgedanken und Idealgedanken erschaffen die Schönheit, die Jugend genannt wird.

Das Alter ist bloß eine Schale, in welcher der Edelstein der Wirklichkeit, das Juwel der Jugend, verborgen liegt.

Übt euch darin, das Bewusstsein der Kindheit in euch aufrechtzuerhalten . Stellt euch das göttliche Kind vor, das in euch lebt. Bevor ihr einschlaft, sprecht zu eurem Bewusstsein: ich erkenne, dass in mir ein geistiger Körper der Freude ist, immer jung, immer schön. Gemüt, Augen, Nase, Mund, Haut sind schön und geistig, und ich besitze den Körper des göttlichen Kindes, der heute Nacht vollkommen ist: Wiederholt diese Versicherungen und meditiert darüber ruhig während des Einschlafens. Wenn ihr am Morgen aufsteht, so sprecht laut zu euch selber: >Nun, Lieber (nennt euch bei eurem Namen), es wohnt ein göttlicher Alchimist in dir<. Durch die geistige Macht dieser Versicherungen findet während der Nacht eine Verwandlung statt und die Entfaltung von innen heraus; der Geist hat diesen geistigen Körper und diesen geistigen Tempel durchdrungen. Der innere Alchimist hat tote und erschöpfte Zellen zerfallen lassen und das Gold der neuen Haut in ihrer unvergänglichen Gesundheit und Lieblichkeit zum Erscheinen veranlasst. Wahrlich: da, wo göttliche Liebe zum Vorschein kommt, da ist ewige Jugend. Der göttliche Alchimist wohnt in meinem eigenen Körper und erschafft fortwährend neue und schöne Kindeszellen. Der Geist der Jugend ist in meinem Körper, dieser menschlich-göttlichen Form, und alles ist gut. Om Shanti-Shanti-Shanti! , Friede, Friede, Friede.

  1.  Gott, Dein bin ich ganz, nicht bitten um etwas zu beseitigen.

Zuerst müssen wir wissen oder entdecken oder den Glauben in uns erwecken, dass Christus in uns selber wohnt, dann die wahre Bedeutung der Lehre Jesu einsehen, unsere Körper eins werden lassen mit Gott, nach dessen Bilde und Gleichnis sie erschaffen worden sind, und dann diesen Körper aufgehen lassen Im vollkommenen Gotteskörper, göttlich sein, so wie Gott uns vor sich sieht. Dann haben wir den vollkommenen Gotteskörper, idealisiert, empfangen und zur Welt gebracht. Wir sind in Wahrheit wiedergeboren von dem und in dem geistigen Reiche Gottes.

So ist es uns möglich, alle Dinge emporzusenden zur universellen
Verstandessubstanz, aus der sie entsprungen sind, und sie in ihrer äußeren Form oder Offenbarung vollkommen wieder zurückzunehmen.

Oder sie aufs Neue wieder zu erschaffen. Dann, indem wir sie festhalten In ihrem reinen, geistigen, vollkommenen Zustande, werden ihre Schwingungen vermindert und sie erscheinen in vollkommener Form.

Wendet positive Worte an, indem ihr eure Bitte vorbringt. Nichts
als die vollkommene Vorbedingung wird von euch erwartet. Dann
pflanzt in eure Seele die vollkommene Idee, wie einen Samen, weiter
nichts. Bittet, dass eure Gesundheit offenbart wird, nicht dass ihr von Krankheit erlöst werdet; dass ihr Harmonie ausdrückt und Überfluss habt,
nicht, dass ihr von Disharmonie, Not und Beschränkung befreit werdet. Entledigt euch aller derartiger Begriffe. Sie sind alt und die einzigen abgetragenen Dinge, die ihr mit euch tragt; ihr könnt es fröhlich wagen, sie wegzulegen. Wendet euch nicht einmal um, um ihnen nachzusehen. Sie sind vergangen, vergessen. Sie sind zurückgeworfen in
den Staub, aus dem sie erschaffen worden sind. Sie sind keine Dinge,
nichts.

  1. Göttlichkeit kann alles. Samen > Erntefest > Eis.

Erfüllt alle anscheinend leeren Räume um euch herum mit dem
Gedanken an Gott, an das unendlich Gute. Dann erinnert euch daran,
dass das Wort ein Samenkorn ist. Es muss wachsen.

Überlasst das Wie, Wann und wo Gott allein. Was ihr zu tun habt,
ist allein nur zu sagen, was ihr nötig habt, und Danksagungen auszusprechen, da ihr wisst, dass in dem Augenblick, da ihr gebeten, ihr auch empfangen habt. Alle Einzelheiten bis zur Offenbarung oder Erfüllung könnt ihr Gott überlassen. Seit dessen gewiss, dass Er Sein Werk tut. So tut denn auch ihr getreulich euern Teil und vertraut darauf, dass
ihr Gott Seinen Teil überlassen dürft. Bittet. Bejahet. Schaut empor zu
Gott für das, was ihr nötig habt, und ihr werdet die Erfüllung erfahren.

Wisset, dass dieser Same, diese Substanz ein Teil von Gott selbst ist
und daher auch ein Teil eurer selbst; in dieser Substanz aber ist alles
enthalten, was ihr notwendig habt; wisset auch, dass Gott euch dieser
Substanz teilhaftig werden lässt, sobald ihr von ihr Gebrauch zu machen imstande seid, und dass ihr ihren Vorrat niemals vermindern werdet jeder, der mit diesem Vorrat in Berührung gekommen ist, hat von der universellen Substanz Gebrauch machen können, gleichviel, ob er es bewusst oder unbewusst getan hat Wenn nun euer Denken und euer
Blick unbeweglich auf das eine zentrale Atom gerichtet ist, so haltet an
ihm fest, so lange, bis das, was ihr wünscht, sich demselben eingeprägt hat. Ihr vermindert dadurch die Vibration dieses Atoms, bis es zum Beispiel Eis geworden ist. Hernach werden von selber alle dasselbe umgebenden Atome eurem Befehle Folge leisten. Ihre
Schwingung wird sich vermindern und sie werden dem ersten, zentralen Partikel sich anschließen, und nach wenigen Augenblicken werdet ihr Eis haben. Ihr braucht nicht einmal Wasser dazu, ihr habt nur das Idealbild nötig.

Wir wollen dies mit einem einfachen physikalischen Gesetz in der uns umgebenden Welt vergleichen. Sobald der Mensch völlig vertraut wird mit irgendeiner Wahrheit über diese physische Welt um ihn herum, wird er frei von einer unwissenden Auffassung über diese selbe Sache. Sobald er mit der Tatsache bekannt war, dass die Erde rund ist
und sich um die Sonne dreht, wurde er frei von der veralteten Idee von einer flachen Erde und der auf- und untergehenden Sonne. Sobald der Mensch frei wird von der Überzeugung, er sei bloß Mensch, den menschlichen Gesetzen von Leben und Tod unterworfen, und all den Begrenzungen, welche von Menschen ausgedacht worden sind, wird  er erkennen lernen, dass er frei ist von diesen menschlichen Begrenzungen und ein Sohn Gottes werden kann, wenn er will. Im Augenblick, da jemand einsieht, dass er göttlich ist, wird er frei von allen Begrenzungen und begabt mit der Macht der Göttlichkeit, und dieser Mensch weiß, dass Göttlichkeit bedeutet, mit Gott in unmittelbare Berührung     zu kommen. Der Mensch fängt an zu begreifen, dass solche Göttlichkeit nicht etwas ist, was uns von außen her beigebracht werden kann. Er lernt erkennen, dass sie das wahre Leben eines jeden Menschen ist. Wir wissen, dass die Ideale, die wir im Leben anderer sehen, in uns Wurzel fassen und, gemäß dem göttlichen Gesetze, Gleiches hervorbringen. Solange wir an die Macht der Sünde glauben und an die Wirkung der Sünde als an etwas Tatsächliches, wird die Bestrafung der Sünde in unserm Leben tatsächlich bewirkt. Aber wenn wir in uns und bei andern an Stelle der unharmonischen Gedanken richtige setzen, bereiten wir die Ernte des großen geistigen Erntefestes vor, das ganz bestimmt der Zeit der Aussaat folgen wird. So hat Vergebung eine doppelte Aufgabe. Sie befreit den Irrenden und den Liebenden zugleich, denn hinter der Anwendung der Vergebung steht eine tiefe, strahlende Liebe.

  1. Meine Schwingung auf die von Jesus einstimmen.

Dies war die einzige Heilmethode, die Jesus anwendete. Er löschte
das falsche Bild im Bewusstsein desjenigen aus, dem er helfen wollte.
Er erhöhte zuerst die Schwingungen seines eigenen Körpers, indem
er seine eigenen Gedanken mit denjenigen der göttlichen Seele verband
und absolut in Einklang behielt mit denjenigen der Vollkommenheit
des Menschen, wie sie im göttlichen Denkprinzip sind;, so wurden
die Schwingungen seines Körpers denen des göttlichen Denkprinzips
gleich. Indem er so die Schwingungen des eigenen Körpers durch sein
immerwährendes Denken an die göttliche Vollkommenheit erhöht
hatte, war er auch imstande, die Schwingungen im Körper des Bitten-
den mit dem dürren Arme zu einem Punkte zu erhöhen, dass er das
Gedankenbild des dürren Arms aus dessen Bewusstsein auslöschen
konnte. Dann konnte Jesus zu ihm sprechen: Strecke deine Hand
aus. Und er streckte sie aus und war heil. In gleicher Weise erhöhte er
die Schwingungen seines eigenen Körpers, indem er die göttliche
Vollkommenheit eines jeden sah, und auf diese Weise erlangte er die
Macht, die Schwingungen des zu Heilenden zu erhöhen, bis das
Gedankenbild der Unvollkommenheit gänzlich ausgelöscht, die Heilung augenblicklich und volle Vergebung erlangt worden war. Ihr werdet leicht einsehen, dass ihr die Schwingungen eures Körpers soweit erhöhen könnt, dass sie sich vereinigen mit denjenigen der göttlichen Vollkommenheit, dass ihr absolut eins mit Gott und Seiner göttlichen Vollkommenheit werdet, indem ihr eure Gedanken unerschütterlich auf Gott und auf Seine göttliche Vollkommenheit gerichtet haltet.

Ihr werdet dadurch befähigt, die Schwingungen der Körper derer,
mit denen ihr in Berührung kommt so zu beeinflussen, dass sie,
wie ihr, Vollkommenheit zu erblicken imstande sein werden. Dann
könnt ihr eure göttliche Mission erfüllen und euer Erbrecht wird euer.

Ihr könnt aber auch Unvollkommenheit erblicken und dergestalt die
Schwingungen vermindern, dass Unvollkommenheit das Resultat
wird, aber ihr werdet der Ernte eurer Aussaat nicht entrinnen.

  1. Generator, erzeugt weißes Licht. Vereint mit Gott.

In dieser Haltung steht der Mensch da als Beherrscher jeder Situation; der Christus triumphiert, siegt. Gott und der Mensch gehen Hand in Hand und sind EINS. Es gibt nur ein Prinzip, einen Menschen. Jemand von uns fragte nach einigem Nachdenken: »Wie können wir dieses Licht hervorbringen und es wirklich anwenden lernen? «

Die Antwort darauf kam: »Lasst euren Körper zu einem Generator werden, durch welchen dieses große, schöpferische, strahlende Prinzip durchströmt, Seht dieses Prinzip als den Ausfluss aller Macht, wisst, dass es das Prinzip aller Macht ist; dann wird euer Körper gleich einem elektrischen Generator diese Energie auffangen und sie verstärken, und ihr werdet sie aussenden wie einen Strom reinen, weißen Lichtes, dem nichts widerstehen kann; dann kann auch nichts, was gegen euch gerichtet ist, euch schaden.

Auch könnt ihr mit diesen Lichtstrahlen solch intensive Impulse elektrischer Energie aussenden, dass der Körper dessen, der euch zu schaden versucht, zerstört wird. Jeder Widerstand gegen diese Energie verstärkt augenblicklich ihr Volumen und infolgedessen ihre Schnelligkeit.  Wer Widerstand gegen sie leistet oder den eigenen Willen dagegen zu stemmen sucht, schadet bloß sich selber. Wer diesem Licht keinen Widerstand entgegensetzt, wird es in sich wie heilenden Balsam spüren, so, wie ihr es jetzt spürt. Es ist der reine Gottesstrahl, der sich zu jeder Zeit mit demjenigen eines anderen vermischt, wenn kein Widerstand besteht und er freie Bahn hat. Seine Schwingung ist die allerhöchste. Darum vibrieren alle in vollster Harmonie, in vollstem Gleichklang, und es ist nicht möglich, dass ihnen etwas Böses zustoßen kann, solange sie mit dieser Gottesschwingung vereinigt sind und solange sie dieser Gottes­ Schwingung nicht widerstreben. Schwingung ist Leben. Seht ihr nicht, wie ihr allzeit mit Gott vereinigt seid? Wäre bei solcher Einstellung die Möglichkeit einer Trennung vorhanden? Die einzig mögliche Trennung ist der Widerstand, der Disharmonie bewirkt.

Nichts kann euch nahekommen, solange ihr auf dem heiligen Berge steht, eins mit Gott. Dies ist nicht etwa eine besondere Gunst für einige wenige, es gilt für alle. >ICH BIN< ist die große, absolute Ursache warum jeder mit Gott vereint ist.

  1. Unsichtbar werden.

Auf diese Weise kann man seinen Körper für jedes menschliche
Auge unsichtbar machen, indem man die Gedanken völlig und mit
Entschiedenheit auf den reinen, weißen Gottesstrahl richtet und ihn
ausgehen lässt, aus den sieben Zentren zugleich wie aus sieben Reflektoren.

Auch kann man sich selbst auf einen dieser Strahlen begeben und
denen, die einem ein Leid antun möchten, ein beliebiges Bild zeigen.
Ihr könnt diesem Strahl mit der Schnelligkeit des Lichtes folgen und
euch augenblicklich dorthin verfügen, wo ihr zu sein wünscht. Euer
Körper ist allen denen unsichtbar, die nicht über das Menschliche hin-
aus und durch das Menschliche hindurchzuschauen vermögen.

  1. Gottesbewusstsein herbeiführen.

Macht ist die Offenbarung des tätigen Prinzips Gottes, unseres
Vaters. Es ist allezeit aufbauende Aktivität. Es gibt kein Zuviel oder
Zuwenig in Gottes vollkommener Tätigkeit und Offenbarung; Gott
irrt sich nie, ist niemals untätig. Das Gottesprinzip ist immer auf-
bauend in seiner Auswirkung. Ich befehle mir selber, vorzutreten und
in vollkommener Harmonie mit dem aktiven Gottesprinzip zu sein,
nur dies eine.

Das Nächste, was man tun muss, ist, das Bewusstsein zum
Bewusstsein Gottes zu erheben und sich selbst in Gott zu offenbaren.
So wird man tatsächlich zu Gott, eins mit dem Höchsten. Der
Mensch gehört eigentlich hinein in diesen erhabenen Zustand. Hier
ist er eins mit dem Wesen aller Dinge; er ist wirklich Gott. Hier besteht keine Trennung mehr.

Sobald man etwas persönlich auffasst, macht man daraus ein Idol. Dann aber hat man bloß ein leeres Idol, und man hat das Ideal verloren. Dieses Ideal ist nicht ein toter Erlöser oder ein toter Gott. Um Gott lebendig und spürbar zu machen, müsst ihr denken und wissen, dass ihr Gott seid. Dies ist für euch wichtiger und ins Leben eingreifender als irgendetwas anderes. Das ist die göttliche Wissenschaft eures Seins. Dann wird der Christus, euer Erlöser (in euch), lebendig und eins mit euch. Das seid ihr in Wahrheit. Diese Kraft wird die anspornende Macht eures ganzen Lebens. Ihr erlöst euch selbst, euer wahres Ich; ihr seid eins mit Gott, wirklich Gott. Indem ihr dieses Ideal verehrt, liebt und anbetet, wird es zu euerm Ideal. Dann ist Gott in euch und aktiv.

  1. Beim Namen geben haben wir die Wahl Gott oder Tier.

Man kann diesen Allweisen, intelligenten Geist Gott heißen, oder
das Gute, oder wie man will, da ja der Mensch doch für alles einen Namen haben muss. Wenn er etwas benannt hat, so hat er auch die
Macht, es in die Existenz zu bringen. Und wenn der Mensch etwas
mit wahrer Ehrfurcht, Anbetung und Lobpreisung benannt hat, so
kann er zu dem, was er benannt hat, selber werden und wird es auch.

Darum seht ihr, dass der Mensch die Wahl hat zum Gott oder zum
Tier zu werden. Er braucht nur dem Ideal, das er vor sich stellt, nachzufolgen. Wer in dieser Richtung weiter denkt, dem fällt es nicht
schwer einzusehen, dass der Mensch der eingeborene Sohn Gottes
oder auch der eingeborene Sohn des Tieres sein kann. So also kann der
Mensch nach freier Wahl böse, ein Teufel werden, wenn er seinen
Blick auf das Böse gerichtet hält, oder er kann Gott werden, wenn er
ihn auf Gott richtet.

  1. Der Sohn ist immer vereint mit Gott.

Dies ist, was man unter dem unsterblichen Menschen versteht. Das göttliche Ideal, das sich selber in allen Phasen und Richtungen verteilt, ist
das Unsterbliche jedes heutigen Menschen. Als dieser Mensch nach
dem göttlichen Ideal der Allweisen Intelligenz, dem Geiste, erschaffen
wurde, kam er in die Existenz als Sohn des Prinzips, begabt mit der
Herrschaft über jede Eigenschaft, über jeden Umstand. Sohn bedeutet
vereint sein mit, nicht Diener von einem Anderen. Es war notwendig, dass dieser
Sohn die freie Wahl besaß und in keiner Weise ein Sklave oder ein Bevormundeter werde.

Zuerst muss der Glaube vorhanden sein, dass es da ist. Daraus entsteht das Wissen, dass es (das höhere Selbst) im Menschen existiert;
dann bringen Segnung und Danksagung es in die Erscheinung. Der
Mensch ist selber dazu geworden. Dies ist der Weg zur Erlangung aller
Erkenntnis.

  1. Seele und Körper > Brennpunkt. Wunsch > Wille > AUM.

Jedes Organ, jedes Nervenzentrum ist der Sitz oder das besondere Ausdehnungszentrum für den im Mittelpunkt stehenden, wahren Menschen. Wenn sie harmonisiert werden und zusammenwirken, steht der Mensch da in seiner ganzen Herrlichkeit und Macht. Er hat
den Heiligen Geist hervorgebracht, den Allweisen, intelligenten Geist
als Ganzes, in schöpferischem Wirken. Das heißt, Seele und Körper
in einen einzigen Brennpunkt bringen. Kein Mensch wird jemals et-
was zustande bringen, ehe er nicht, bewusst oder unbewusst, jede Fähigkeit zu diesem einen Zentrum hin leitet, nämlich zum Ort der
Macht, zum inneren Christusmenschen, dahin, wo der Mensch zum
Herrscher wird.

Hinter dem Willen steht der Wunsch. Der Wille, in seinem richtigen Zustand, ist reine, farblose Kraft und wird aktiv gemacht durch
den Wunsch. Wird dem Willen keine Färbung oder Richtung gegeben,
dann ist er untätig. Bringe den Wunsch in Übereinstimmung mit der
Willenskraft, und er wird augenblicklich aktiv werden und Legionen
zur Ausführung seiner Befehle herbeirufen. Die einzige Bedingung ist,
dass diese Befehle der göttlichen Ordnung entsprechen. Es gibt Myriaden von Welten. Lasse durch dein Denken nur das eine Bild ziehen, das, was du wünschest, was Wahrheit ist. Meditiere nur allein über diesen wahren Wunsch deines Herzens, wissend, dass du damit keinem Menschen Schaden zufügst und dass diese Meditation eine der erhabensten ist. So nimmt er irdische Form an, wird zu deinem Eigentum. Das ist das Gesetz, das die Erfüllung deines Herzenswunsches möglich macht.

AUM ist der große Gott.

>A< ist ein Kehllaut. Beim Aussprechen merkt ihr, wie er tief unten in der Kehle beginnt; kein menschlicher Laut ist tiefer. Um das >U< zu formen, müssen die Lippen sich nach vorwärts bewegen. Das >M<, wie ihr wisst, wird gebildet, indem man die Lippen zu­ zusammenpreßt, was einen summenden Ton bewirkt, ähnlich dem Summen einer Biene. Wie ihr seht, schließt das heilige Wort AUM die ganze Vokalreihe (des Sanskrit) ein. Es ist grundlegend, allumfassend, unendlich. Sein Universum schließt alle Namen und Formen in sich.

Wir wissen, dass Formen vergänglich sind, aber das Eigentliche, das Wirkliche, das, was war, bevor es Form angenommen hat, was mit Geist bezeichnet wird, ist unvergänglich. Aus diesem Grunde gebrauchen wir für diese unvergängliche Wirklichkeit den Ausdruck A-U-M. Die Konsonanten können nicht ausgesprochen werden, wenn sie nicht durch Vokale verbunden werden. Deshalb bedeuten auf dem Ge­biet  des Tons die Konsonanten das Vergängliche, die Vokale das Unvergängliche. Die Vokale des A-U-M bleiben und bilden das ewige AUM. O ihr Wahrheitssucher, AUM ist der große Gott. Weise erlangen ihr Ziel, wenn sie AUM anrufen. Er, der das A, den ersten Teil des AUM, betrachtet, kontempliert Gott in wachem Zustande. Er, der über U nachdenkt, den zweiten, mittleren Teil des AUM, erlangt Erleuchtungen über die innere Welt und ist im Geiste. Er, der über  M   meditiert sieht Gott als sich selbst.

  1. Ohne Bürde leben.

Nun wird klar, weshalb die Tibeter auf einer Höhe von einundzwanzigtausend Fuß anscheinend mühelos mit schweren Lasten
auf ihrem Rücken wandern. Nun wisst ihr, dass sie tatsächlich, wie sie es
behaupten, den Mount Everest erklimmen. Sie ersteigen den Gipfel des
Gottes aller Berge, denn so nennen sie den Mount Everest. Sie über-
winden ihn, den Gott des Berges, genauso wie sie den Gott irgendeiner Bürde überwinden. Mit andern Worten, sie lassen den Gedanken an
eine Bürde fallen, und die Bürde existiert nicht mehr. Man kann auf die
Schultern eines wahren Gottmenschen keine Bürde legen, noch weniger auf seine Gestalt. Und so seht ihr die Wahrheit der Worte Jesu ein:
kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will
euch Ruhe geben für eure Seelen. < Eigentlich heißt es ICH BIN gibt
euch Ruhe. Wer in dem <ICH BIN Gott< ruht, wendet sich vom Gott der
Bürde ab zum Gott der Ruhe und des Friedens. Ihr seid über den
Gott der Bürde hinaus zum Vater der Ruhe gekommen; dort tragt ihr
keine Bürden. Gott der Vater – das ist des Menschen Macht, richtig zu
denken, unmittelbar jeden Umstand zu durchschauen.

  1. Wunsch > Wille > Ziel > Gott.

Gott ist euer göttliches Ideal, der Brennpunkt, auf den sich jeder
Gedanke, jede Handlung richtet. Auf diese Weise könnt ihr den göttlichen, geistigen Menschen, den Christus Gottes hervorbringen, das
Wort, das Fleisch geworden ist. Das Fleisch ist Gott, so gut wie Gott
auch das Fleisch umgibt. Setzt euch als einziges Ziel, ein williger und
weiser Mitarbeiter Gottes, des Prinzips, zu werden. Geht geradewegs
auf das Ziel los, trachtet vor allem nach dem göttlichen geistigen Leben, das Gott in euch ist, und Gott wird sich für alles einsetzen. Nie hat jemand irgendetwas erreicht, solange er nicht seinen ganzen Willen beständig auf den einen inneren Brennpunkt gerichtet und sein Ziel (Gott) vor den klaren Spiegel seiner Denkkraft gehalten hat. Diese Gedankenkraft wirkt als Gotteskraft und verlangt von sich selbst, dass ihre Aufmerksamkeit so unentwegt auf das eine Ziel (Gott) gerichtet werde, dass Gott sich augenblicklich offenbart In dem Augenblick, da ihr so mit Gott eins werdet, stellt euch das Modell, das Form Bild dessen vor, was ihr zu erlangen wünscht, und ihr seht das Modell, euren Wunsch erfüllt. Wenn dies nicht eine absolute Tatsache wäre, so würdet ihr nicht an euern Wunsch gedacht haben oder hättet es nicht tun können. Ein so ausgedrückter Wunsch ist göttlich. Wo die Göttlichkeit immer im Vordergrunde lebt, ist der Wunsch nach göttlichem Gesetz entstanden. Es steht völlig in eurer Macht, den Zeitpunkt zu bestimmen, wann er erfüllt werde. Immer seid ihr selber der Befehlende. Alle Macht, das schöpferische Wort zu sprechen, ist euch verliehen. Nach außen ist dieser Befehl vollkommenes Schweigen. Nun könnt ihr bestimmt und mit Gewissheit sagen: Es gibt keine größere Gewalt, als den Christus in mir.

  1. Gott und ich sind zwei > Lebensenergie.

Bedenkt, dass, wenn zwei ihre geistigen Kräfte vereinigen, sie die Welt besiegen können, währendem sie einzeln nichts zu vollbringen …vermögen. Diese Zwei sind Gott und Du, zu einem Zweck vereint. Wenn andere hinzukommen und sich mit der gleichen aufrichtigen Absicht mit euch zusammentun, dann wird eure Macht größer sein als die Quadratzahl der Beteiligten. Und so wird ein jeder, der mit Gott verbunden sich mit euch vereint, zu einer vierfach verstärkten Macht werden.

Wenn zwei von euch mit Gott vereinigt um irgendetwas bitten, so wird es ihnen vom himmlischen Vater zuteilwerden. Gott wird zu deinem Gott, und wir sind vereint. Mit Gott vereint überwindet der Mensch das, was nicht gottähnlich ist. Gehe in dein Kämmerlein (dein göttliches Selbst), schließe gegen alles andere die Türe zu, schließe deine äußeren Augen und schaue nur dein wahres göttliches Selbst. Damit hast du dich in der Stille in einen geistig Empfangs bereiten Zustand versetzt. Das Gottesprinzip ist der ein Punkt. Ich bin eins mit der universellen Lebensenergie. Sie flutet jetzt durch mich, ich weiß es, ich fühle es. Ich danke dir, Gott, mein Vater, dass ich imstande bin, alle Dinge zu tun.

  1. Wissen ist in mir und nicht woanders zu finden.

Wenn du zu Gott betest und dein Ich-Bin in direktem Kontakt mit
aller universellen Lebensenergie steht, dann machst du von dieser in
unbegrenztem Maße Gebrauch. Gott ist der Name, den du dem all-
weisen, intelligenten Geiste gibst, und dieser Geist ist sowohl inner-
halb wie außerhalb jedes menschlichen Wesens. Es ist notwendig, dass
du Gott durch dich in die äußere Erscheinung treten läsest . Darum ist
es nicht nötig, Wissen und Hilfe in äußeren Quellen zu suchen, wenn
du weißt, dass die Quelle alles Wissens, das Verständnis, der Geist der
Wahrheit in dir selber verborgen ist. Weshalb das Wissen außen suchen, wenn doch Gott, der universelle Geist, im Innern wohnt? Dieses Verständnis veranlasst dich, in allem, was du unternimmst, dich auf dieses Prinzip zu verlassen, weil du weißt, dass der Gott im Innern der größte aller Lehrer ist.

Ihr erkennt, dass alle Macht, die ihr besitzt, zuerst von euch angezogen, dann in eurem Körper umgestaltet und hernach wieder ausgesandt wird, damit sie das ausführe, was immer ihr befehlt. Dies ist Gott, der aus euch heraustritt. Nicht ein persönlicher Gott, sondern ein allumfassender Gott in eurem Innern. Wenn ihr Gott aus eurem
Innern hervortreten lasset, dann seid ihr mit Gott verbunden, weil
Gott alles Bestehende durchdringt. Wenn ihr Gott in eurem Innern
anbetet und wenn ihr seht, wie Er aus euch spricht, dann lobpreist ihr
Gott, die Gottheit in der ganzen menschlichen Familie. Wer eine äußere Gottheit anbetet, betreibt Götzendienst. Wer Gott im Innern anbetet und Gott heraustreten sieht aus dem eigenen Innern hinaus in die ganze Welt, der bringt die Strahlen des Gotteslebens und des
Gotteslichtes hervor und bleibt mit ihnen überall in beständiger Verbindung.

  1. Meister der hohen Schwingung > weißes Licht.

Denn sie sind es, durch welche die Umwandlung oder Schöpfung ständig vor sich geht. Auch unsere Körper werden aus einem niedrigen in einen höheren Zustand verwandelt, und wir können zu bewussten Lenkern dieser Veränderung werden, wenn wir unser Denken – und da­ durch unseren Körper – bewusst und dauernd mit den höheren Schwingungen verbunden halten. Wir können in dieser Weise den Körper bewusst mit der höheren Schwingungsrate in Übereinstimmung bringen und zu dieser Schwingung werden. In diesem Zustand verharrt der Meister. So wie ihr jetzt dasteht, seid ihr Meister, Herrscher über alle Umstände. Nun wisst ihr, dass die Herrlichkeit und das Bewusstsein einer göttlichen Schöpfung hoch über jedem materiellen Denken steht. Der erste Schritt besteht darin, dass Gedanken, Gefühle und Körper vollkommen beherrscht werden und dass der eine Gedanke allezeit im Vordergrund lebt: die Vervollkommnung so zu pflegen, dass sie zur Gewohnheit wird, zur Gewohnheit, in Gott zu sein, Gotteschristus. Tut dies, wo immer ihr seid, zu jeder Zeit, denkt daran, ob ihr arbeitet oder ruht. Betrachtet diese vollkommene Gegenwart in euch selbst. Dann geht ein wenig weiter; seht ein göttliches, weißes Licht, blendend in seiner Reinheit und seinem Glanz, aus dem tiefsten Innern eures Wesens hervorstrahlen. Erblickt es, wie es in diesem Glanz, dieser Glorie von jeder Zelle ausgeht, aus jeder Faser, jedem Gewebe, jedem Muskel, jedem einzelnen Organ eures ganzen Körpers.

  1. Karma, Reinkarnation, Tod sind von Menschen erdacht.

Aber für eine derart erleuchtete Rasse existiert der Tod nicht und kann auch nicht mehr existieren. Darum existiert für sie auch kein Karma. Karma ist nur die Auswirkung der Disharmonie und des Streites die wir verursacht haben. Setze an die Stelle von Vergeltung den Ausdruck >Entsagen<, dann hast du jede Verursachung für das Karma vermieden, denn Karma existiert nur im Denken derer, die entschlossen sind, solches zu schaffen. Vermeide also eine Verursachung oder ersetze sie durch eine höhere Lebenseinstellung, und die niedere ver­schwindet von selber. Ihr könnt die Schwingungen eures Körpers so erhöhen, dass sie über denjenigen stehen, die ein Karma zulassen. Der Tod aber entbindet niemanden vom Karma, noch zerstört oder löscht er Karma aus. Der Tod fügt dem Karma noch ein weiteres hinzu und verstärkt es vielfaltig, bis ganze Wellenberge auf dem einzelnen Menschen liegen. Im selben Augenblick, da ihr den Gedanken an Tod und Wiedergeboren werden aufgebt, seid ihr vom Karma frei und auch vom Tode. Beides ist ausgelöscht. Und ausgelöscht, sind sie vergessen und vergeben. Wer noch nicht imstande ist, an die absolute Weiterdauer des Lelebens zu glauben und dadurch dieses permanente Leben ins Dasein zu rufen, für den gibt es nur ein endgültiges Hilfsmittel gegen den Irrtum, Tod genannt, nämlich die Reinkarnation, die Wiederverkörperung.

Reinkarnation ist nichts weiter als ein führendes Licht auf dem  dunklem Pfade des Todes. Wenn dieses Licht führt, kann der Tod erst nach Runden um Runden von irdischen Erfahrungen überwunden werden. Durch die Lektionen, die uns diese Erfahrungen erteilen, werden wir frei von den von Menschen aufgestellten Glaubenssätzen oder Dogmen, die man uns auferlegt hat. Dann treten wir wieder ein in die volle Glorie Gottes, in das Licht, das immer genau gleich hell geleuchtet hat; nur erschien es uns undeutlicher, weil wir zu weit weggewandert sind vom Haus des Vaters, dem Haus unseres ureigenen wahren Selbstes, das unbehelligt ist von Aberglauben und von Glaubenssätzen, die die Menschen aufgestellt haben.

Darum stärke Deinen inneren Gott und Du wirst nie mehr an Bürde, Krankheit, Böse, Karma, Reinkarnation oder Tod denken da sie von Menschen gemacht sind und nicht von Gott.

  1. Deine Schwingung auf die Gottes Schwingung erhöhen

Wenn das Wort „Gott“ bei einer Vibration von 180 Billionen pro Sekunde antönt, ist diese Schwingung 70-mal höher als bei dem Wort Jehovah. Warum? Im gleichen Augenblick, da man das Wort „Gott“ mit Verständnis und Glauben und im Wissen anwendet, stellt man die heute höchste Schwingungsfrequenz her. Dieser Schwingungseinfluss zieht Substanz zu sich heran, und sobald man das Denken darauf richtet, erhält man eine Verdichtung dieser Substanz.

  1. Alles Negative fliehen >Zeitung, Fernsehen, Radio, Nachbarn

Wir wissen geschichtlich, dass es vor dreitausend Jahren eine gesprochene Sprache gab, in der kein einziges negatives Wort enthalten war. Diese Sprache reicht weiter als 200.000 Jahre zurück.

  1. Ich bin Gott – Gott in mir – jedes Atom ist Gott

Wo den Wissenschaftlern Tatsachen fehlen, sind wir weiter
vorgedrungen, hin zum absoluten Wissen, dass wir selber diese
große hervorgehende Energie-Frequenz sind. Setzt euch einige
Augenblicke nieder und überlegt: „Gott ich bin“, und „ALLE SIND“, „Gott, ich bin göttliche Intelligenz“ wisse, erkenne und lass dabei keine Zweifel aufkommen – „Ich bin göttliche Liebe“, und „Durch mich strömt es aus über alle Welt“. Dann sehe dich selbst als Gott und jedermann als ihn und du siehst, was in der submikroskopischen Lebenszone vorgegangen ist, denn du wirst einen beinahe unsichtbaren Tropfen Protoplasma erkennen, durchsichtig, gallertartig, bewegungsfähig, der aus der Sonne Energie zu sich heranzieht, schon imstande, mittels des Sonnenlichtes das Carbon-Dioxyd von der Luft zu trennen, Atome abzuspalten, Hydrogen aus dem Wasser zu ziehen und Carbo-Hydrate zu bilden und seine Nahrung aus den eigensinnigsten chemischen Zusammensetzungen zu entnehmen.

Das ist auch der Grund dafür, dass der Mensch fähig und sehr
wohl imstande ist, das Allerhöchste zu erreichen. Sollte es ihm
im Augenblick nicht gelingen das Höchste zu erreichen, so
braucht er nichts weiter als seinen Gedankenaufbau zu ändern,
der ihn behindert und sein Denken auf die richtige Gedankenstruktur zu richten, die in seinem Innern fest eingefügt ist, von der ihm schließlich sein eingegebener Instinkt spricht, und dann dauernd einen Gedankenaufbau zu bilden, der ihm
gestatten wird, die höchste Vorstellung zu erreichen, die ihm
möglich ist. Sein leichtester und erfolgreichster Weg zu diesem
höchsten Ziel ist: einen alten Gedankenaufbau fallenzulassen, der ihn ans Rad der Wiederholungen bindet.

Als erster Rat! Gib deinem Denken und deinem Verstand
das Wort „Gott“ und wisse positiv, dass dies der Punkt ist, aus
welchem jeder Erfolg hervorgeht und von welchem jeder Erfolg
ausgeht. Dann halte den Erfolgsgedanken mit einem anderen Gedanken fest: „Gott, ich bin vollständig fähig, in jeder Anstrengung Erfolg zu haben, die ich wahrheitsgetreu beginne.“

Dann der nächste Gedanke: „Gott, ich bin die genaue Kenntnis dessen, was mich zum Erfolg befähigt.“

Die nächste Feststellung wird sein:

„Gott, ich bin die unendliche Liebe, welche alle Substanz zu mir heranzieht, die
ich zu meinem Erfolg benötige
.

Im Wissen, das Liebe die größte Kohäsionskraft im Universum ist, wird die nächste Feststellung heißen:

„Gott, ich bin die, Intelligenz, die all‘ meinen Erfolg in richtige und vorteilhafte Wege leitet.“

Dann folgt: „Gott, ich bin das göttliche Wissen und die göttliche Weisheit, welche meinem Erfolg Vollkommenheit verleihen.“

Und darauf folgt: „Gott, ich bin die vollkommene Dreiheit,
Gott der siegreiche Christus, Gott-Mensch, der eine Zentral-
punkt in der Schöpfung.“

Wir sind nun erfüllt mit den Gottes-Zellen, die sich nie
lösen oder sich in ihrer Göttlichkeit wandeln. Das Gehirn des
Menschen ist aus diesen Gottes-Zellen zusammengesetzt und
das ist der Grund, weshalb der Verstand sich nie ändert.

  1. Nur reinste Wahrheit unterm Herzen

Es ist ein Ganglion, eine Anhäufung von richtigen Zellen, gerade unter dem Herz-Zentrum. Diese Zellen kennen weder Unlauterkeit noch Unvollkommenheit. Sie nehmen und bewahren alles auf, was gedacht oder gesprochen wird und haben keine Möglichkeit der Unterscheidung. Sie wiederholen auch das, was sie aufbewahrt haben, und so beginnt der Mensch bald zu glauben, was als Wahrheit wiederholt wird. Es dauert nicht lange, so ist er nicht mehr imstande, Wahrheit vom Falschen zu unterscheiden. Diese Gruppe von Zellen kann aber dazu beeinflusst werden, falsche Behauptungen fallenzulassen und wahre und einwandfreie Feststellungen zu behalten.
Man muss nur direkt zu ihnen sprechen. Verlange von ihnen,
dass sie alle falschen und negativen Eigenschaften, Gedanken
und Behauptungen aufgeben und bald kann man schon beobachten, dass in der eigenen Gedankenwelt nur wahre und konstruktive Feststellungen aufbewahrt werden, die natürlich ihre Wirkung auf euch und durch euch haben. Dann folgt das Gewahr werden einer großen Gemütsruhe und ein festes Zielbewusstsein. Diese Zellen haben keine eigene Möglichkeit der Unterscheidung, sie müssen angewiesen werden. Ihr werdet sie aber sehr zugänglich und sehr willig finden, sich unterweisen oder von der Wahrheit beeinflussen zu lassen. Einige Menschen schienen wirklich aufzuglühen, als sie eine derartige Anwendung ‚der Wahrheit bemerkten. Hunderte von Billionen Zellen sind aufgerufen, das Rechte zur rechten Zeit und am richtigen Platz zu tun, und sie sind wahrlich zu jeder Zeit gehorsam, solange der Betreffende aufrichtig ist.

  1. Den Tod überwinden > Licht ausstrahlen

Jeder mag wiederholen: Gott ich bin das wissende Prinzip aller Dinge oder Gott ich bin göttliche Vernunft. Wenn der Mensch jede Begrenzung überwunden hat kann er alles hervorbringen, ja sogar den Tod überwinden.

Aber die meisten von uns schauen aus vom Zentral punkt
und erlauben den Gedanken, sich zu zerstreuen. Der Blick
Jesu war auf einen einzigen Punkt gerichtet, auf den subjektiven Zustand, der sich nie ändert. Der Gegenstand ändert sich, nie, aber die Wahrheit. Wenn wir umkehren würden und unsere ganze Energie auf diese einzig gerichtete Einstellung wenden würden, so würden unsere Körper Licht ausstrahlen. Wenn wir einen Raum betreten würden, würde er sich erhellen. Wir haben dies manchmal gesehen. Es ist kein Phänomen. Es kann fotografiert werden, und Phänomene kann man nicht fotografieren. Wir können uns von den unsicheren Zuständen abwenden, in welchen zu leben wir beschlossen haben, und in eine höhere Lebensbedingung eintreten. Man braucht nicht mehr Zeit dafür, als das Aufnehmen eines Gedankens. Sobald wir unser Denken auf die Wahrheit oder den Gott gerichtet haben, gehört sie uns an, und wir sind tatsächlich eins mit ihr. Wir brauchen keine Lehren. Lehren machen uns nur bewusst.

  1. Den eigenen Weg gehen. Gott ist immer in Dir gewesen

Wenn man es einmal ausgearbeitet hat, hat man
die Lehre erfasst. Man befolgt seinen eigenen Weg und dann
weiß man. Richtungen mögen angegeben und Wege gezeigt
sein, aber unseren eigenen Weg werden wir nur dann beenden,
wenn wir ihn aus eigenem Antrieb gehen. Wenn wir auf andere schauen, verleihen wir dem Energie und Triebkraft, was ein anderer tut, während wir aus unserem eigenen Körper diese Energie abgeben. Sobald wir unseren eigenen Weg verfolgen, schenken wir unserem Körper mehr Energie.

Man kann diese Herrschaft erlangen, sobald man das ganze
Denken auf die Tatsache richtet, dass Göttlichkeit schon in uns
feststeht. Wisse zu jeder Zeit, dass Göttlichkeit nicht anderswo
ist, als inwendig in uns, dass sie allezeit in uns gewesen ist, dass
wir sie nur durch unsere gegenteiligen Gedanken verdunkelt
und damit aus unserem Bewusstsein ausgeschlossen haben.

Sprich mit der Gottheit in deinem Innern. Sage ihr, du wissest, dass sie da ist und du nunmehr vollkommen ihrer Gegenwart bewusst seist. Bitte sie, sich bemerkbar zu machen und herrschende Tatsache in deinem Leben zu werden.

„Ich lasse nun aus meinem Leben alle gegensätzlichen. Gedanken fallen.
Ich bin dankbar, dass Göttlichkeit jetzt in meinem ganzen Wesen feststeht.“

Sage Dir: Ich bin Gotteskraft, Ich bin Überfluss, Durch dieses Wort der Macht werde ich frei von jeder Begrenzung.

  1. Vollkommenheit

Wir projizieren selbst diese Zustände, denen wir unterliegen. Wir geben alle zu, dass wir den Körper falsch behandeln können. Wenn wir aber nach Vollkommenheit streben,
muss Vollkommenheit die Folge sein. Niemand kann etwas
erreichen, wenn er nicht eins wird mit seinem Ziel und alle
anderen Umstände vergisst. Um es auf einen ganz einfachen
Nenner zu bringen: Wenn wir definitive, positive Ideen verfolgen, die wir erreichen wollen, so erfolgt diese Verwirklichung ganz sicher. Ein Punkt! Eine einzige Richtlinie! Erlaubt euch niemals, Gedanken auf irgendeinen negativen Zustand zu richten!“

  1. Verständigung unter Menschen mit Gottesschwingung

Wir sprechen über weite Entfernungen durch das Telefon. Dennoch gibt es viele Leute, die ohne jeden Apparat über große Strecken hinweg miteinander sprechen. Telepathie ist als eine Tatsache festgestellt. In mentaler Telepathie liegt große Macht. ES ist Gott, der zu Gott redet. Viele mögen sagen, eine solche Behauptung sei Gotteslästerung. Eine solche Behauptung ist indes genauso treffend, wie diejenige, dass wir heute leben. Die Menschheit muss schließlich einsehen, dass es viel besser ist, jederzeit unter positivem Einfluss zu stehen. Dann hat sie einen großen Schritt vorwärtsgetan.

  1. Christus ist nicht außen sondern in Dir

Ist es war, dass, wenn wir den Christus um Hilfe anrufen, Er dann bei uns ist und dass Er hört? Seine Worte in dieser Beziehung sind: „Rufe Christus in Deinem Innern an.“ Er hat nichts gegen unseren Ruf, denn er betätigt sich zu jeder Zeit innerhalb der Menschheit. Wir begehen den Irrtum, außerhalb von uns nach Christus zu suchen. Rufe jederzeit nach Christus im Innern. Das überträgt sich dann nach außen hin zum ganzen Universum, und alles gehört uns.

  1. Vergesst und vergebt den falschen Lehrern

Durch Fälschung der ursprünglichen Lehren, wurde der Menschheit klargemacht, dass sie außerhalb des Gottes-Bereiches stehe und durch einen materiellen Zustand sich hindurcharbeiten müsse. Aber Gott hat nie den Menschen aus Seinem Bereiche ausgeschlossen. Der Mensch hat selbst die Illusion der sterblichen Existenz
aufgebracht, in welcher Gott durch Gebet und durch Anerkennung religiöser Formalitäten gewonnen werden soll.

Schauen wir zuerst in die Vergangenheit und sehen und begreifen wir, wie und wo diese Lehren, Gedanken und Worte uns langsam hineingezogen haben in diesen schrecklichen Strudel und Sumpf von Sünde, Zweideutigkeit, Krankheit, Misserfolg und zuletzt in die allergrößte Unehre, – den Tod. Lasst uns mit klarem Blick die Resultate dieser verächtlichen Gemeinheit erkennen und sehen, bis wohin sie uns gebracht
hat, nämlich bis zur Schändung dieser vollkommenen Gottes Körperform.

Und dann, von dem Augenblick an lasst uns wahrhaftig verzeihen, vergessen und es aus unserem Leben, aus unserem Denken, Handeln und unserer ganzen Lebenserfahrung aus schalten. Nochmals, lasst uns so lange vergeben und vergessen, bis jede Spur dieses Erlebnisses vollständig aus unseren unterbewussten Gedanken ausgelöscht ist. Gerade in unseren unterbewussten Gedanken-Prozessen ist es, wo es sich durch Repetition wie auf einer Photographie eingeprägt hat, durch Schwingungs-Einflüsse hat man, wie von einer Grammophon-Platte aus, diese Gedankenform immer und immer wie vorgetragen bis wir daran glaubten.

  1. Gebet ohne Bitten. Gott Dein bin ich ganz, was kann ich für Dich tuen?

Die Chelas in Indien haben ein sehr schönes Gebet, und ihr
werdet sehen, dass es keine Bitte enthält;

Ich beginne diesen Tag, und alle Dinge sind völlig in Gott getaucht, in Gott und in seinen Überfluss. Der siegreiche Christus tritt hervor mit dem Überfluss Gottes, in jeder Betätigung des Tages. Ich weiß, dass ich Gottes erhabenes Kind bin. Jede Bewegung des Heute ist erfüllt von Gott und von Gottes heiliger Liebe.                                                                         Aus : “ Leben und Lehren der Meister im Osten“ von Baird Spalding

Ratingen den 28.05.14

Fragen an die Engel:

In seinem oben zitierten Buch “ Leben und Lehren der Meister im Osten“ schreibt Baird Spalding das Gott nicht im Himmel zu suchen ist sondern in uns unterm Herzen wohnt. Jesus spricht oft von seinem Vater. (Gott) Danach ist dieser Vater in Jesus selbst unter seinem Herzen.

Ist das richtig?

Ein Gesetz der Natur ist in allem verankert, was ist. Dieses Gesetz heißt Göttlichkeit. Du spürst den Hauch des Gottessamens in dir, wenn du Freude empfindest. dort wo die Freude entspringt, ist das Zentrum der Göttlichkeit. Hier ruht ER in jedem Menschen, zu viele Verdichtungen geben ihn nicht überall frei. Die da im Bewusstsein sind, erfahren seine Anwesenheit nicht nur im Geiste. ER wohnt in deinem Körper und in deinem Geiste und von dort wirkt er zu deinem Besten, aus dir heraus und du bist der Verteiler. Und so werden es mehr die da erkennen. Ein Teil der Göttlichkeit bist du selbst. Ehre dich, dann ehrst du Gott.

Was ist unter „Allmacht der Liebe “ zu verstehen. Sind das die Götter in allen Lebewesen zusammengefasst?

Die Allmacht der Liebe ist die Liebesfähigkeit in uneingeschränktem Sinne. Bist du in der Liebe, hast du die Allmacht gefunden und wirkst aus ihr. In der Allmacht der Liebe gibt es keine Trennung und kein Abgespalten sein. Diese Allmacht ist ein Geschenk der Natur, sie ist die Göttlichkeit. Eine Liebe ohne Bewertungen und eine Liebe des Annehmens und Verzeihens, eine Liebe die einfach IST und das ist der Effekt: Diese Liebe ist der Urzustand, diese Liebe ist der Nährboden, diese Liebe ist erfüllend ohne jegliche Bedingungen – aber auch ohne Bindungen – Freiheit ist ihre Essenz und Ausbreitung ihrer selbst über alles, was ist, ihr Ziel – heilend, fördernd und ergänzend. Aus ihr heraus bist du stets der Erhöhung sicher, nichts kann dir schaden und hier ist der Schlüssel dafür, dass nichts dir etwas anhaben kann, denn die Allmacht der Liebe ist stets Sieger ohne Kämpfer zu sein.

Kann ich wenn ich mich auf die göttliche Schwingungsfrequenz einstelle selbst zu Gott werden und Dinge vollbringen wie sie Jesus machte?

Das ist im Sinne der Schöpfung, jeder kann das tun. Die Quelle deines Handelns ist in dir, Blockaden können gelöst werden.

In dem Bericht „Die Geschichte des Gesetzes des Einen in Atlantis “ war die Rede von großen Kristallen in Arkansas und Brasilien.

Frage: 1. Wirken diese Kristallenergien wie unsere Siebensternenergien auch in Zion und Jerusalem ?

Kristalle gehören zu allem was ist und sie dienen dem Wohle des Ganzen. Zusammengenommen mit Siebensternenergien können sie vervielfacht wirken.

  1. Kann man die Handhabung dieser Kristall-Energien bei einem Atla-Ra Lehrer erlernen.? Wo findet man so einen Lehrer oder begegnet man ihm zur gegebenen Zeit?.

Ihr seid euer eigener Lehrer, das habt ihr auf Erden vergessen. Viele Wege führen zur Wiedererlangung eurer Fähigkeiten, erkenne, dass es nicht einem Lehrer allein obliegt, dein Lehrer zu sein.   8.7.14

Beim Einschwingen oder Einstellen auf die Frequenz oder Schwingung der „Allmacht der Liebe“ oder auf „Gott“ oder auch auf den „Siebentern“
kommt ein starkes Schwingen in den Kopf und das dritte Auge. Alles wird ganz beduselt und benebelt. Das Leistungsvermögen lässt für einige Tage stark nach.

Gott kann man nicht erreichen durch die Einstimmung auf seine Allmacht unter zur Hilfenahme von Schwingungen, die auf Erden erzeugt werden. Du bist Teil des Ganzen indem du IHN in dir trägst. Begibst du dich auf einen Transformator und willst dich mit ihm auf der Ebene Seines Reiches verbinden, katapultierst du dich mitsamt deinen Seelenanteilen in die Frequenzen diesbezüglicher Ebenen. Deine Materie hindert dich am Einlass und du rufst Zerstreuung hervor, wenn du deinen Körper wieder betrittst mit allen sphärischen Einflüssen die du mitgezogen hast. Dies ist eine Art von Transformation, die deinem Körper eine Art von Frequenzregulierung abverlangt, die du leisten mögest im Sinne von Entstörung. 

Wir sollten unseren Körper als Empfänger von dem 7Stern als Frequenzträger lösen durch Maßnahmen der elektromagnetischen Entstörung. Wir sollten frei agieren und der 7 Stern möge frei agieren. Die Allmacht der Liebe ist in uns und das ist das Gesetz.

Kommentar: Danach existiert also doch noch ein Gott in einem höheren Reich. Eben seinem Reich. Wir können uns nicht so einfach in dieses Gottesreich (Kern, Ursprunglicht) einschwingen. Dazu benötigen wir eine intensive Vorbereitung. Das Sammeln von hohen LEBENSENERGIEN (Hunderttausend Milliarden) um diese Schwingungen auszuhalten.
Wenn Gott, der Schöpfer in uns wohnt dann haben wir Menschen oder
unsere Seelen die Welt erschaffen da es ja danach keinen Gott da oben
gibt. Wie wir gerade gehört haben schwebt da doch noch EINER.

Da oben ist dort, wo für euer Auge ein schwarzes Loch existiert und dann noch dahinter. Dort ist der Kern den ihr in eurem irdischen Dasein nicht erfassen könnt. Dort ist der Ursprung und das Licht, das sich verstreut und auf euch richtet und Aufnahme hat in allem was ist. Jedes Erschaffene wurde erschaffen durch dieses Ursprunglicht, was Materie ist wurde erschaffen durch Materienträger die auch ihr seid. Der Impuls kommt immer vom Kern. Am Anfang gab es noch keine Materie, da gab es das Licht das sich entschied, herauszutreten hinter dem was ihr –Nichts– nennt, und das Licht breitete sich aus wie ein Ergießen und es entstanden Moleküle die sich aneinander fügten und es wurden freudenvolle Impulse, umgesetzt in Licht und das Licht wurde Materie in mannigfaltiger Art wie Meere und Länder   und später viel später gab es den Menschen und der wurde erschaffen wie der Baum, der sein Bruder ist und die Pflanzen, die seine Geschwister sind wie auch alle Tiere. Das Licht ist in allem was ist und es ist euer Wille, ob ihr es abdunkelt oder erstrahlen lasst.

Kommentar: Es ist also doch zu unterscheiden zwischen Gott in uns und dem Kern und Ursprungslicht oder dem Gott in dem höheren Reich.

Demnach halten wir Menschen da der Gott Schöpfer ja in uns ist
auch die Welt heute und für die Zukunft am Rotieren und in Ordnung.

Die Menschen tun ihr Menschenwerk. Die Salzkristalle ergeben aneinandergefügt die Würze des Ozeans. Was wäre der Ozean ohne das Salzkristall, wer will sagen das Kristall wäre gering? Ehre das Kristall in seiner Größe und erkenne, das alles nicht sein kann in der Form, die ihr kennt, die irdische Form, ohne das Zutun jedes Kristalls in seinem Bereich und jedes Handeln und Wirken und Wollen im Lebensbereich der Flora und Fauna. Nenne dich nicht klein wenn du  Ihn in dir trägst und suche Ihn  nicht in den Höhen, schaue auf Deine Göttlichkeit und wisse, du bist göttlich wie auch das Salzkristall und alles was ist.

Kommentar: Wir Menschen haben also nichts mit dem Rotieren der Welt zu tun.

Ich bin so klein und kann mich wissentlich nicht zu den Göttern die ja in mir sind oder den Schöpfern dazuzählen.

Wo existieren diese Menschen oder Seelen oder Menschengeister?
Hier auf der Erde? Im Inneren der Erde? Oder im Weltenraum?

Auf Erden wirken die Menschen durch Ihn oder auch Sie  die das Licht im Kern (Allmacht der Liebe) sind. Es gibt auch Welten, die abgekoppelt sind vom Licht. Dort wirkt der Geist der Dunkelheit und  wer sich dafür entschied, ging aus dem Licht in diese Dunkelheit. Siehst du, dass auch hier der Ursprung im Licht ruht? Das Licht ist überall Ausgangspunkt und es ist das unumstößliche Gesetz des freien Willens, jedes Molekül, jede Materie auf den Pfaden wandeln zu lassen, die es sich selbst ausgesucht hat.

Kommentar: Nicht die Menschen sondern das Kern-Licht zählt zu den Schöpfergeistern.
Wenn nun die Menschen das alles gemacht haben sollten warum spricht Jesus Christus immer von seinem Vater im Himmel. Gott ist doch in ihm also ist er aus sich selbst gezeugt wenn er Gottes Sohn ist.
Jesus entschied sich für alle Menschen. Sie sollten seine Eltern sein und alle, die seinen Weg kreuzten, führten ihn zur Bildhaftmachung der Lehre, die euch zu Füßen liegt. Ein Weg, nicht auferlegt sondert erwählt. Alle menschlichen Leben sind selbst erwählt und nicht auferlegt. Was aber wollt ihr? Ihr wollt selbst bestimmen und entscheiden nun zu eurer Zeit, ihr hattet Zeiten im Licht aus dem ihr hervortratet, da ward ihr verschmolzen und könnt wieder dorthin. Alles hat seine Zeit und die jetzige lässt das Licht wieder entstehen.

Kommentar: Die Menschen haben die Welt nicht gemacht. Dies war ein Trugschluss. „Gott in uns“ und das „Licht aus dem Kern“ oder der „Gott in seinem Reich“ sind nicht das gleiche sondern zwei Urwesen. Ist der Gott in uns Menschen auch ein Teil dieser Intelligenz die die Welt am Leben erhält?

So ist der Weltenlauf von Anbeginn, das alles was ist, seine Bestimmung hat. Nicht immer folgt ihr Menschenwesen eurer eigentlichen Bestimmung, weil ihr durch viele Blockaden geht, die eure Leben nach sich zogen. Aber ein wacher und ein handelndes und ein dienen wollender Kern kann nichts anderes sein als ein Teil des Ganzen, ein Rad, das andere Räder antreibt wie im Uhrwerk. Es ist Euer Vermögen, ein entscheidend wichtiges Rad zu sein oder ein mitlaufendes Rädchen, das sich treiben lässt und auch so dem Zwecke dient. Eure Kraft ist vorhanden und wie ihr sie nutzt ist euer Wille. Ihr seid Teil des Ganzen und vergesst nicht den Salzkristall in seinem Bereich. Schaue auf dein Wirken und wisse, das ist gut so. 

Kommentar: Der Gott in uns hat nichts mit der Energie die die Welt am Leben erhält, zu tun. 18.08.2014

Seele und Tod wie es  Sokrates auffasste.

Gedanken über Seele und Tod hat Sokrates (468 bis 399 v.Chr.) am letzten Tag vor seinem Tod durch den Schierlingsbecher mit seinen Freunden ausgiebig und für uns sehr interessant diskutiert. Sokrates selbst hat nie ein Wort niedergeschrieben aber Platon hat viele Jahre später unter dem Namen  „Phaidon“, einem der Freunde von Sokrates,  seinen letzten Tag Revue passieren lassen. Hier die wichtigsten Passagen seines Gespräches das uns die immerwährende Seele und den einfachen Übergang in das Himmelreich zeigt.

Simmias und Kebes, ich sage euch, wenn ich nicht den festen Glauben hätte, zu guten Göttern zu kommen und dann auch zu Verstorbenen, die edler sind als die Menschen hier, es wäre unrecht von mir, mich gegen meinen Tod nicht zu sträuben. Doch wisset, ich hoffe wirklich, mich dort edlen Menschen zu gesellen. Und wenn mich auch diese Hoffnung nicht zu beruhigen vermöchte – daß ich aber zu den Göttern, guten Herren, komme, darauf wollte ich bauen, seid überzeugt.

Und darum sträube ich mich nicht gegen den Tod, und darum nähre ich die frohe Hoffnung, daß es ein Leben jenseits gebe für die Verstorbenen, und daß, wie dies schon seit je behauptet wird, es dort den Guten besser ergehe als den Bösen.« Simmias unterbrach ihn hier: »Sokrates, du weißt also von diesem Leben jenseits und gedenkst mit diesem Wissen von uns zu scheiden – solltest du uns nichts davon mitteilen wollen? Dein Wissen ist ein hohes Gut und soll uns allen gemeinsam sein, und es wird dich zugleich vor uns freisprechen, wenn deine Worte uns überzeugen.« SOKRATES: Und die Gedanken der Seele sind am reinsten, wenn weder Gehör noch Gesicht sie stören, wenn keine Freude und kein Schmerz sie bekümmern, die Seele denkt am schönsten, wenn sie den Leib sein läßt und mit sich allein ist und, soweit ihr dies gegeben, teilnahmslos und unbehaftet mit dem Leibe nach dem langt, was wirklich ist. SIMMIAS: Ja, das ist es. SOKRATES : Gerade hier verleugnet also des Philosophen Seele den Leib und die Sinne und flieht ihn und sucht sich selber eigen zu werden? SIMMIAS: Es scheint. SOKRATES: Doch gehen wir weiter! Was hältst du davon, Simmias? Behaupten wir nicht, daß es eine Gerechtigkeit an und für sich gebe? SIMMIAS: Bei Gott, natürlich.

SOKRATES: Und eine Schönheit an und für sich, eine Güte? SIMMIAS: Selbstverständlich. SOKRATES: Und sage, hast du diese Gerechtigkeit, diese Schönheit, diese Güte je mit Augen gesehen? SIMMIAS: Nein. SOKRATES: Oder sonst mit einem deiner Sinne berührt? Ich meine hier auch die Größe, die Stärke, die Gesundheit, kurz, jeden Begriff, alles Wesentliche. Sage, wirst du, was an je ,dem dieser Dinge wahr ist, durch deine Sinne erfahren? Oder verhält es sich nicht vielmehr so: wer es weiter als andere darin gebracht, eine Sache an und für sich, unvermittelt zu sehen, dürfte auch der Erkenntnis dieser sach‘ am nächsten kommen? SIMMIAS: Ganz gewiß. SOKRATES : Muß sich dann nach allem nicht unter den echten Philosophen die gleiche Anschauung bilden, der sie auch untereinander etwa folgenden Ausdruck leihen: es gäbe gleichsam nur einen schmalen Pfad, der uns heraus aus den Irrealen ans Ziel führe, weil, solange noch unsere Sinne sich in das Denken mischen und die Seele mit dem Leibe, diesem übel, verkoppelt sei, wir nie recht erlangen könnten, wonach wir uns sehnten: die Wahrheit? Denn lästig ist uns der Leib dadurch, daß wir ihn füttern müssen. Und sooft Krankheiten uns überfallen, hindern diese uns an der Jagd nach dem, was wirklich ist. Die Sinne erfüllen uns mit Wollust, mit Begierden, mit Furcht und bunten Lügen und viel Geschwätz, so daß wir ihretwegen in der Tat nie recht, wie man sagt, zu Besinnung kommen. Kriege und Aufstände und Schlachten bringt uns nur der Leib und seine Gier ins Land. Denn alle Kriege sind um Gold entstanden, und wir müssen Gold haben, weil wir die Sklaven unseres Leibes sind; und darum, aus allen diesen Gründen, haben wir keine Muße zur Philosophie. Zuletzt aber kommt noch Folgendes hinzu: Selbst wenn wir auch Ruhe haben vom Leibe und uns daran kehren zu forschen, so quert gerade jetzt oft eine merkwürdige Angst unsere Gedanken und die Sinne verwirren und schrecken uns, so daß wir auch jetzt das Wahre zu schauen nicht vermögen, und damit ist uns in der Tat bewiesen, daß, soll uns das reine Wissen werden, wir uns vom Leibe losmachen und nur mit reiner Seele die Dinge unvermittelt sehen müssen. Und nur dann wird uns, scheint es, zuteil, wonach wir verlangen und worin wir recht eigentlich verliebt sind: die Erkenntnis, nur dann, wann wir einmal gestorben sind; den Lebenden bleibt sie verborgen. Wenn wir also nicht imstande sind, mit den Sinnen klar zu sehen, so bleiben uns dann zwei Möglichkeiten: entweder werden wir niemals wissend werden, oder das Wissen kommt uns erst nach dem Tode. Dann nachdem Tode wird die Seele in sich selbst ruhen, dem Leibe entrückt, früher nicht. Solange wir aber noch leben, werden wir, scheint es, der Erkenntnis am nächsten kommen, wenn wir uns dem eigenen Leibe soviel wie möglich entfremden und die Sinne, wo nicht unbedingte Notwendigkeit uns an sie bindet, verleugnen und uns mit deren Kraft nicht füllen, sondern uns vom Fleische reinhalten, bis Gott selbst uns erlöst. Dann erst, gereinigt und ledig der Torheit unseres Leibes wirklich der Gott gekommen. Und diese wenigen, das sind, wie ich meine, die echten Philosophen. Und unter diese mich zu reihen, habe ich nach Kräften im Leben nicht gesäumt, mein ganzes Sinnen zog mich dahin. Ob aber dieses mich richtig geführt und ich den Weg zu Ende gegangen bin, das werde ich bald wissen, so Gott will, in wenigen Stunden. Damit, Simmias und Kebes, verteidige ich mich vor euch, daß ich euch und meine Gebieter hier leicht und willig verlasse, denn ich hoffe dort ebenso guten Herren und Freunden zu begegnen. Die Leute draußen werden mir nicht glauben, natürlich, doch wenn ich euch, meine Freunde, besser überzeugt habe als Athens Richter, so soll es mir lieb sein.

So redete Sokrates, und Kebes antwortete: Alles andere dünkt mich ja sehr schön gesprochen, Sokrates – nur was du von der Seele sagst, findet bei den Menschen wenig Glauben. Denn diese meinen: am Ende ist die Seele, nachdem sie des Leibes ledig geworden, nirgendwo, vielleicht geht die Seele am selben Tage zugrunde, an welchem der Mensch stirbt. Vielleicht tritt die Seele aus dem Leibe und wird verweht gleich dem Atem, gleich dem Rauche und fliegt dahin und ist weg. Sollte sie aber wirklich zu sich selber kommen und erlöst von allen den Übeln, die du uns aufgezählt hast, sich sammeln, dann allerdings dürften wir die schöne Hoffnung hegen, daß deine Worte wahr seien, Sokrates, Doch trotzdem braucht es nicht wenig Zuredens, wenn der‘ Mensch glauben soll, daß die Seele eines Verstorbenen irgendwelches Leben und Vernunft habe.

SOKRATES : Sage, Simmias, wird diesem Philosophen dann nicht auch das eigen, was wir Tapferkeit nennen? Dem Philosophen mehr als anderen? SIMMIAS: Entschieden. SOKRATES : Und damit auch die Besonnenheit, ich meine, das, was auch die Menge Besonnenheit nennt: sich nicht von Leidenschaften verwirren und hinreißen lassen, sondern die Gier verachten und bändigen? Wird diese Tugend nicht einzig denen eignen, die den Leib verleugnen und ganz im Geiste leben? SIMMIAS: Unbedingt. SOKRATES: Wenn du aber jetzt an die Tapferkeit und Besonnenheit der meisten Menschen denkst, so werden dir diese Tapferkeit und diese Besonnenheit dann recht sonderbar vorkommen? SIMMIAS: Wie meinst du das, Sokrates? SOKRATES: Nun, du weißt doch, daß die meisten Menschen den Tod zu den größten Übeln zählen? SIMMIAS: Ja, das weiß ich. SOKRATES: und so sage ich dir, nur aus Furcht vor noch größeren übeln ertragen diese Tapferen den Tod, wenn sie ihn ertragen. Die Frage lautet also: Sind die Seelen der Verstorbenen im Himmel (Unterwelt) oder nicht? Seit langem lebt ja unter den Menschen die Vorstellung, daß die Seelen von der Erde dorthin kommen und wieder zurückkehren und von neuem aus denToten geboren werden. Und wenn es wahr ist, daß die Lebenden aus den Toten entstehen, so müssen wohl unsere Seelen dort im Himmel weilen. Ich meine, die Seelen könnten doch sonst nicht wiedergeboren werden, wenn sie nicht im Himmel weilten, und das dürften wir deutlich bewiesen haben, wenn uns offenbar werden sollte, daß nur aus den Toten die Lebenden entstünden. Trifft dies nicht zu, nun so brauchen wir eben einen anderen Beweis, nicht wahr?

Sokrates                                                                                  Sokrares

SOKRATES : Und aus dem Stärkeren muß das Schwächere und aus dem Langsameren das Schnellere entstanden sein? KEBES: Natürlich. SOKRATES: Und weiter, wo sich ein Schlechteres gebildet hat, muß dieses nicht aus einem Besseren, und dort, wo sich ein Recht bildet, dies aus einem Unrecht entstanden sein? KEBES: Selbstverständlich. SOKRATES: Daran dürfen wir uns also halten: Alles entsteht aus seinem Gegensatz? KEBES: Ja. SOKRATES : Liegt es nun nicht in der Sache, daß zwischen zwei Gegensätzen zwei Arten der Entstehung möglich seien, vom einen zum anderen und dann umgekehrt von diesem zu jenem zurück? Zwischen einem Größeren und einem Kleineren besteht Wachstum und Verfall, wir nennen das Werden einmal Wachsen, das andere Mal Verfall, nicht wahr? KEBES: Gewiß.

SOKRATES: Und nimm das Scheiden und Mischen, das Kaltwerden und Warmwerden und so fort: wenn wir auch manchmal nicht für alles die Worte haben, tatsächlich gilt es unbedingt überall, daß die Zustände stets einer aus dem anderen entstehen und daß auf diese Weise alles wird? KEBES: Ja.

SOKRATES: Nun merke auf! Hat nicht auch das Leben einen Gegensatz, gleichwie das Wachen diesen im Schlafe besitzt?

KEBES: Gewiß

SOKRATES: Und wo?

KEBES: Im Sterben.

SOKRATES: Werden also das Leben und das Sterben, so beides Gegensätze sind, nicht auseinander entstehen, muß nicht ein zwiefaches Werden zwischen beiden statthaben, Kebes?

KEBES: Natürlich.

SOKRATES: Wir sprechen als von zwei Paaren, das eine Paar will ich dir, das andere magst du  dann näher bestimmen. Ich nenne das erste Paar Schlafen und Wachen und sage: aus dem Schlafen entsteht das Wachen und aus dem Wachen das Schlafen, und die Übergänge aus dem einen ins andere heiße ich Einschlafen und Aufwachen. Stimmt das?

KEBES: Ja, das stimmt.

SOKRATES : Sprich du mir also jetzt vom zweiten Paar, vom Leben und vom Tod Du sagst doch, daß Leben und Tod Gegensätze seien?

KEBES: Ja.

SOKRATES: Und daß beide auseinander entstehen?

KEBES: Natürlich.

SOKRATES: Was wird also aus dem Leben, Kebes?

KEBES: Det Tod.

SOKRATES: Und was aus dem Tode?

KEBES: Das Leben, natürlich.

SOKRATES : Aus dem Toten wird also, Kebes, alles Lebendige, wird der Mensch?

KEBES: Es scheint so.

SOKRATES : Dann sind also unsere Seelen im Himmel?

KEBES: Ja.

SOKRATES: Von diesem zwiefachen Werden ist uns nun das eine deutlich. Ich meine, das Sterben – darüber sind wir uns doch klar?

KEBES: Gewiß.

SOKRATES: Wie werden wir’s nun machen? Soll diesem Werden nicht ein Entgegengesetztes entsprechen? Sollte wirklich die Natur auf der einen Seite lahmen? Oder ist es nicht vielmehr unbedingt notwendig, das Sterben mit einer neuen Geburt gleichsam zu vergelten, Kebes?

SOKRATES : Also auch darin sind wir uns einig: die Lebenden entstehen ebenso aus den Toten, wie die Toten aus den Lebenden. Und damit dürften wir auch bewiesen haben, daß sich die Seelen der Verstorbenen notwendig an einem Orte befänden, von dem sie wieder zum Leben emporkämen. SOKRATES: Es ist nicht schwer zu verstehen. Nimm an: es gäbe nur ein Einschlafen, und diesem entspräche kein Aufwachen aus dem Schlafe – ja alles, was man von Endymion erzählt, würde zu einem leeren Geschwätz werden und seine Bedeutung verlieren, denn einem jeglichen Dinge müßte es dann so ergehen wie dem Geliebten der Göttin: es würde einfach nur schlafen, schlafen und nicht mehr aufwachen. Oder wenn sich die Dinge nur mischten und nicht wiederum sonderten, dann müßte Anaxagoras recht behalten: alle Dinge bestünden dann zugleich. Geliebter Kebes, ich sage, wenn alles, was am Leben teilhatte, stürbe und in dieser Gestalt des Todes verharrte und nicht mehr zu neuem Leben käme, dann müßte alles, was von uns scheidet, dem ewigen Tode verfallen, dann würde nichts mehr leben? Denn wenn sich das Leben aus einem anderen Zustande und nicht aus dem Tode bildete und dieses Lebendige dann stürbe, wie ließe es sich wohl vermeiden, daß sich nicht ein jegliches Ding zuletzt im Tode auflöste?

KEBES: Aber auch aus einer anderen Anschauung dürfen wir darauf schließen, Sokrates. Wenn das, worauf du schon oft zurückgekommen bist, wahr ist, daß nämlich alles, was wir lernen, Erinnerung sei, so müssen wir demnach doch in einem früheren Leben gelernt haben, woran wir uns jetzt erinnern. Und das würde wiederum unmöglich sein, wenn unsere Seele nicht irgendwo gewesen wäre, bevor sie hier in die menschliche Gestalt trat. Auch darum also scheint die Seele unsterblich zu sein.

SIMMIAS: Aber welche Beweise gibt es dafür, Kebes? Erinnere mich daran I Augenblicklich sind solche mir nicht gegenwärtig.

KEBES: Der einfachste und beste Beweis ist doch dieser: wenn du den Menschen eine Frage richtig zu stellen weißt, so finden sie ganz von selber auch die richtige Antwort. Sie würden dazu gar nicht befähigt sein, wenn ihnen nicht das Wissen und der richtige Verstand der Dinge eingeboren wären. Und dann, bringe einmal einen Menschen vor geometrische Figuren und ähnliche Gegenstände, hier wird dir erst recht deutlich werden, was ich meine!

SOKRATES : Und sollte dich das nicht überzeugen, so sieh, ob es dir nicht auf folgende Weise einleuchtet I Denn ich merke, du glaubst noch nicht recht daran, daß alles, was Ihr Lernen nennen, Erinnerung sei.

SOKRATES: Nimm also alles zusammen: zu welcher Ordnung – noch einmal- gehört die Seele?

KEBES: Jeder, auch der ganz Ungebildete, wird, glaube ich, jetzt einsehen müssen, daß die Seele durchaus zur Ordnung jener Wesen gehöre, die in sich selber ruhen.

SOKRATES: Und zu welcher gehört dann der Leib?

KEBES: Zur anderen eben.

SOKRATES: Denke auch daran: Wenn beide, die Seele und der Leib, in einem und demselben Wesen sind, so hat die Natur es gefügt, daß der Leib diene und die Seele herrsche. Und wer von beiden wird demnach das Ebenbild des Göttlichen sein und wer dem Sterblichen sich vergleichen? Meinst du nicht, daß das Göttliche da sei, um zu herrschen und führen, das Sterbliche, um zu dienen?

KEBES: Ja.

SOKRATES: Wem gleicht also die Seele?

KEBES: Offenbar dem Göttlichen, Sokrates; der Leib aber gleicht dem Sterblichen.

SOKRATES: Und jetzt nimm alles zusammen, was wir gesagt haben, Kebes – ergibt sich da nicht aus allem, daß die Seele das Ebenbild und der Sinn sei alles Göttlichen und Unsterblichen und Vernünftigen, jeder bleibenden Gestalt, des Unauflöslichen und in sich selbst Ruhenden, und daß der Leib zum Menschlichen und Sterblichen und Vielgestaltigen und Unvernünftigen und Unauflösbaren und sich selber stets Fremden gehöre? Oder haben wir, geliebter Kebes, einen Einwand, der dagegen spräche?

KEBES: Nein, wir haben keinen.

SOKRATES: Und wenn das richtig ist, muß sich dann der Leib nicht schnell auflösen, und ist es nicht der Seele eigen, unauflösbar zu sein, wenigstens zum Teile?

KEBES: Natürlich.

SOKRATES : Du weißt auch, daß beim Tode des Menschen der sichtbare Teil seines Wesens, der Leib, oder das, was dann sichtbar daliegt, der Leichnam, der sich auflösen und zerfallen muß, nicht sofort diesen Zerfall erleidet, sondern eine Zeitlang in seinem Zustand verharrt, ja, wenn ein Mensch in der Anmut und Schönheit der Jugend stirbt, oft recht lange. Und wenn ein vor Alter schon eingefallener Leib einbalsamiert wird, wie es die Ägypter tun, so hält er sich ungleich länger. Ja einige Teile des Leibes, wie die Knochen und Sehnen, sind, man möchte sagen, unsterblich, wenn auch der übrige Leib fault.

SOKRATES: Dann, sage ich, scheidet die Seele von hinnen in das ihr angestammte, unsichtbare, göttliche, ewige Reich der Vernunft, dort darf sie sich ihres Heiles freuen, erlöst vom Irrtum, von der Sinnlosigkeit, der Angst, der wilden Liebe und allen Übeln, und dort lebt sie wahrhaftig,

SOKRATES: In das Geschlecht der Götter darf nicht eintreten, wer nicht die Weisheit geliebt und rein aus dem Leben geschieden ist, nur der um Erkenntnis Bemühte darf sich den Göttern gesellen. Und darum, Kebes und Simmias, enthalten sich die wahren Philosophen aller Begierden des Fleisches und beherrschen sich und werfen sich nicht weg. Sie fürchten nicht, daß man ihr Heim zerstöre, sie fürchten die Armut nicht gleich der Menge, gleich den Krämern. Und sie scheuen auch nicht die Achtung und Ruhmlosigkeit gleich den Herrschsüchtigen und Ehrgeizigen.

KEBES: Das würde ihnen nur schlecht stehen, Sokrates.

SOKRATES: Bei Gott, ja! Und darum sagen sich alle, die um die eigene Seele besorgt sind und nicht für den Leib leben, von den anderen Menschen los und gehen nicht deren Wege – denn diese wissen nicht, wohin der Weg sie führt die Philosophen meinen, sich dem Geiste und der Erlösung und Reinigung durch ihn nicht widersetzen zu dürfen, und sie kehren sich folgsam dorthin, wohin der Geist sie führt.

KEBES: Wie meinst du das, Sokrates?

SOKRATES: Ich will dir es sagen. Diese um Erkenntnis Bemühten gewahren, daß die Philosophie, so diese die Erziehung der Seele übernimmt, ich meine: der Seele, die noch an den Leib gebunden und wie geleimt und gezwungen ist, durch den Leib wie durch ein Gitter und niemals frei und unvermittelt die Wirklichkeit zu schauen, der Seele, die sich in jeder Torheit herumgetrieben und weiß, daß des Kerkers Gitter nur die eigene Gier sei, gleichsam als schlüge sich hier der Gebundene immer von neuem in seine Fesseln – ich sage, diese um Erkenntnis Bemühten gewahren, daß die Philosophie, so diese die Erziehung der Seele übernimmt, der Seele leise zuredet und sie zu erlösen versucht, indem sie ihr zeigt, daß alles Sehen mit Augen voll Trug sei, voll Trug alles Hören mit Ohren und voll Trug alle Sinne; die Philosophie überredet die Seele, die Sinne zu fliehen, soweit deren Gebrauch nicht unbedingt notwendig ist, die Philosophie heißt die Seele sich zu sammeln und nur auf sich selber zu vertrauen, was immer sie aus sich selber heraus von der wahren Wirklichkeit erkennt.  Weil doch jede Lust und jeder Schmerz wie mit einem Nagel die Seele an den Leib heftet und gleichsam verkörpert, denn jetzt glaubt die Seele, nur das sei wahr, was auch der Körper empfindet. Und weil die Seele jetzt wie der Körper urteilt und dessen Freuden teilt, so muß sie auch von gleicher Art und gleichem Stoffe werden und kann niemals rein in den Himmel gelangen, sondern muß wie erfüllt vom Fleische scheiden, so daß sie sehr bald in einen anderen Körper fällt und dort sich wie ein Saatkorn eingräbt und darum nicht teil hat am Verkehr mit dem Göttlichen und Reinen und Einen. Es scheint wirklich, ihr haltet mich für einen schlechteren Seher als den Schwan, der im Vorgefühl des nahenden Todes, obwohl er auch schon früher gesungen hat, sein schönstes Lied singt, denn er ist froh darüber, daß er nun endlich zu dem Gotte kommt, dessen Hüter er hier war. Weil aber die Menschen den Tod fürchten, so verleumden sie den Schwan und sagen, er sänge nur aus Angst vor dem Tode; dabei überlegen sie gar nicht, daß kein Vogel singt, da er Hunger hat oder friert oder sonst einen Schmerz empfindet, kein Vogel, auch die Nachtigall, die Schwalbe und der Wiedehopf nicht, von denen es allgemein heißt, daß sie aus Trauer und Schmerz sängen. Nein, aus Trauer scheinen mir diese Vögel nicht zu singen, ebenso wenig wie der Schwan; ein Seher des Apollon, ahnt der Schwan im Voraus alle Seligkeit des Himmelst, und darum stimmt er sein Lied an und freut sich am Tage seines Todes mehr als an den anderen. Auch ich bin, glaube ich, gleich dem Schwan ein Diener dieses Gottes und dem Gotte geweiht und besitze von ihm, meinem Herrn, ebenso wie der Vogel die Seherkraft, und dann werde ich gleichfalls gerne mein Leben los. Darum sagt nur ruhig, was euch am Herzen liegt, und fragt mich, solange uns noch Athens Richter Zeit lassen! Wenn Sokrates nun den Schielingsbecher trinkt wird seine Seele frei sein.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer , geht in „Die Welt als Wille und Vorstellung“ davon aus das alle unsere Sinne wie Sehen, Hören, Riechen oder Fühlen nur Dinge wahrnemen können die sich ständig ändern. Somit haben sie für ihn keinenen bleibenden Wert und sind unwahr. Wir leben also in einer Welt die unwirklich ist. Das Wahre wirkliche kann sich nur in der Idee, dem Willen oder Archetypen zeigen da diese unveränderbar ewig währen. Die Kunst allein kann eine Idee festhalten oder dokumentieren und damit hat sie die Möglichleit das Wahre zu schauen und zu sein.

 

Geburt und Tod allen Lebens sind die gleichen Vorgänge nur in gegensätzlicher Richtung, wie es Frau Kübler Roß in vielen Nahtoderfahrungen geschildert hat. Das bedeutet das der Tot auch ein langsamer Vorgang ählich einer Geburt ist. Wenn auch bei einem Unfall der Tot schnell festgestellt wird, geht er in Wirklichkeit nur langsam von statten. Das Bedeutet der Tote erlebt alles während dieser Zeit mit. Seine unsterbliche Seele verlässt den sterbenden Leib langsam durch das Scheitelschkra. Zeit und Raum, Himmel und Hölle, Karma und Sünde sind vom Menschen erdachte Visionen die in Wirklichkei nicht existieren.  Einen kurzen Tod erleben wir jeden Tag wenn wir einschlafen verlässt unsere Seele den Leib und geht auf Reisen. Dann erleben wir die Traumwelt die wirkliche Welt, in der wir uns nach dem Tod auch aufhalten. In dem Buch „Gespräche mit Seth “ wird deutlich hervorgehoben das wir es selbst in der Hand haben wie unsere Seele im und nach dem Tode weiter existiert, ob glücklich, zufrieden, harmonisch oder zerstreut, desorientiert, unwissend. Darun ist es wichtig in der Zeit des „Gymnasiums der Reife“  wie es der Titel sagt reif zu werden.

Man könnte folgendes tun:

Gebet für andere, Geduld, Harmonie, Liebe, Vertrauen, Hoffnung, Freude, Einheit mit Gott. Oder: Hilfe an Bedürftige, Rotes Kreuz, Spendenaktionen, Grüne Dame, Großzügigkeit, Mitgefühl, Brüderlichkeit. Wenn wir uns ein Ziel oder Ideal gesetzt haben, machen wir uns auf den Weg. Dafür benötigen wir einen intakten Körper und einen klaren, festen Geist. Diese erarbeiten wir uns durch einen richtigen Lebenswandel, bewusstes Atmen, richtiges Essen und Trinken. Tägliche körperliche und geistige Übung. Tja,- so könnte das aussehen.

B E W Ä H R U N G

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Wie erlangen wir die vollkommene Freiheit? Die einzige wahre Freiheit ist die vollkommene Wunschlosigkeit.

Wie erlangen wir einen intakten Körper, einen klaren Geist, um die Bewährungszeit beenden zu können?

 

Werde frei von Sinnlichem, Ärger, Habgier, Neid und Eitelkeit. Lerne zur rechten Zeit:

                                                           Schweigen             Reden

                                                           Gehorchen           Herrschen

                                                          Demut             Selbstvertrauen

                                                    Schnelle                   Besonnensein

                                                 Wahllos annehmen Unterscheiden

                                                    Todesverachtung    Lebensmut

                                                            Vorsicht                           Mut

                                                               Armut               Reichtum

                                                                Ungebunden         Treue

                                                                Sich zeigen Unscheinbar

                                                                   Gleichgültigket Liebe.

 

Zielgerichtet verlangen, unbeirrbar beten, konzentriert tun. Wenn wir das schaffen wird usere Seele sicher eine wunderschönes neue Aufgabe im Himmel erhalten und kann all das in den bisherigen Leben enddeckte an  Unwissende weitergeben.

 

Frei sein aus „Seltsame Geschichten“ von unserm Adoptivgroßvater      Karl von Schintling, Staudach am Chimsee 1936

F r e i ! Meine Freude über meinen neuen Zustand – tot für die Menschen und doch ganz wach und munter – läßt sich kaum beschreiben. Nun war ich also nicht mehr der von jeder Laune eines Vorgesetzten abhängige Staatsklave, kein von Sorgen und Krankheit geplagter Mensch mehr! Die Meinungen, die Ungezogenheiten, Dummheiten und Bosheiten Anderer gingen mich nichts mehr an. Frei und unabhängig war ich wie der Vogel in den Lüften, frei auch von aller Körperlichkeit und was damit an Widerwärtigkeiten und Bedürfnissen zusammenhängt. Wohlan denn, so wollte ich diese meine Freiheit auch in vollen Zügen genießen. In der Krankenstube hatte ich mich nachgerade lange genug aufgehalten. Hier hatte ich nichts mehr zu suchen. Es zog mich mit Gewalt hinaus ins Freie. Um aus dem Zimmer zu kommen, bedurfte ich keiner Türe und keines Fensters. Der Wille genügte, und sogleich, ohne daß ich mir Rechenschaft geben konnte wie es zuging, schwebte ich über den Dächern der Häuser. Früher war ich schwindlig gewesen, jetzt empfand ich keine Spur von Schwindel mehr. Im Nu saß ich droben auf der Kuppel eines der beiden Frauentürme, neben dem Knauf. Ich blickte herab auf meine liebe Vaterstadt München. Wie unendlich lächerlich kam mir das Gewühl und Gehaste in den Straßen vor. Hier lag das Amtsgebäude, wo ich so lange Jahre gearbeitet hatte. Da plagten sich jetzt meine Kollegen und Vorgesetzten mit allerlei Quarg ohne dauernden Wert ab, als könnten sie auch nur das Geringste am Lauf der Dinge ändern. Dort, unter der großen Kuppel, stritten sich die Leute herum, was Recht und Unrecht sei, als ob das auch nur einer von allen den gelehrten Herren wüßte. In jenem Gebäude mit dem stolzen Namen “Universität“, wo auch ich so manches Semester die Schulbank gedrückt, sprach man gescheit über Dinge, die doch in des Menschen Hirn nicht passen. Draußen, im Westen der Stadt, auf der weiten Wiese, mühte man sich ab, Truppen auszubilden, die Vernichtung des Menschen durch den Menschen zu organisieren, – schade um den Aufwand an Zeit und Energie! – und ringsumher qualmten die Kamine der Fabriken und Werkstätten, in denen Tausende Tag für Tag werkten und die eintönigsten Arbeiten verrichteten, um Gegenstände hervorzubringen, die mehr oder minder überflüssig sind, und die doch keiner mitnehmen kann, wenn es ihm nach einer kurzen Spanne Zeit ergeht, wie es mir eben ergangen war. Mein Blick wandte sich ab und schweifte gen Süden, dorthin, wo sich in blauer Ferne die Kette der Alpen ausdehnt. Zu deren Füßen schimmerte der See, an dessen freundlichen Gestaden ich so oft und so gern geweilt. Der lockte mich auch jetzt wieder, so verließ ich denn meinen luftigen Sitz, strich wie ein Vogel über die Häuser hinweg, dann gings querfeldein über Wiesen und Äcker, ich ließ mich ein paar Mal in den Schatten von Wäldern hinabsinken, hob mich wieder über die Wipfel der Bäume empor, und befand mich nach kurzer Zeit am Ufer des Starnberger Sees. Da schaukelten die Segelbotte unseres Klubs, und zerrten ungeduldig an ihren Bojen. Aber diesmal hatte ich nicht nötig, eines davon klarzumachen; leichter und schneller als ein Segler schwebte ich über die Wellenkämme hin, hinaus auf die weite Wasserfläche. Ein paar Möven, die das Dampfschiff umkreisten, konnte ich mühelos einholen. Dann tauchte ich ohne naß zu werden ins Wasser und haschte nach einem langen Hecht, der tief unten am Seegrund stand, und vor sich hinglotzte. Der machte sich aber gar nichts aus meiner Berührung, sondern ließ sich in seiner philosophischen Ruhe nicht stören. Bald hatte ich das jenseitige Ufer erreicht. Dort leuchtete mir aus frischem Grün die weiße Mauer der Villa eines Bekannten entgegen. Es wandelte mich die Lust an, einzutreten. Der Hausherr saß mit seiner Familie gerade beim Mittagessen. Wie das komisch war, Menschen essen zu sehen! Der Braten war eben serviert, da überbrachte ein Diener meinem Freund auf einer silbernen Platte ein Telegramm. Der öffnete es und las. “Um Gotteswillen, was ist denn passiert?“ frug seine Frau. “Ach, der Staudacher ist nun endlich gestorben. Übrigens, ich hatte soeben an ihn gedacht,“ antwortete der Gatte und griff nach der Salatschüssel . “So, so“, sagte die Frau, “bin ich erschrocken; ich dachte schon, es sei ein Unglück geschehen‘. ‚Freitag, Samstag, Sonntag“, zählte der Mann an seinen Fingern ab, “da muß ich also am Sonntag zur Beerdigung in die Stadt fahren. Na, es macht nichts, wir haben damit wenigstens einen triftigen Grund, um den langweiligen Müllers abzusagen, die am Sonntag herauskommen wollten. – Übrigens, laß mich nicht vergessen, daß ich gleich morgen einen Kranz bestelle‘. “Du wirst doch nicht mehr wieder einen so teuren nehmen wie das letztemal“, meinte die Hausfrau, “so um drei bis vier Mark, das genügt voll kommen; man bekommt darum schon etwas ganz ordentliches. ‚Fällt mir doch gar nicht ein, viel Geld auszugeben, es sind ja gar keine näheren Verwandten da“, erwiderte mein Freund, und schob ein Stück Braten in seinen Mund. “Spare dir dein Geld ganz, wenn du mir einen letzten Gefallen tun willst“, sagte ich, er hörte es aber nicht überzeugt, daß ich hier überflüssig sei, setzte ich meinen Weg fort und beschloß, meine neuerlangte Behendigkeit für eine Bergpartie auszunützen, denn das Gebirge liebt ich von jeher über alles. Diese Freiheit, frei sein ist für uns Christen schwer zu verstehen. Wir müssen daran glauben. Wissenschaftlich können wir es nicht beweisen.

 

                                    Anhang

Die Felke Gymnastik morgens im Bett zu üben.

Der Beinwinkel, Rückenlage, Beine leicht gespreizt, Arme liegen locker an den Seiten Unter dem Kopf darf ein kleines Kissen sein. Wir ziehen und strecken die Wirbelsäule und Beine möglichst lang. Schmiegen sie der Unterlage an und achten besonders auf die Kreuzgegend, dass diese fest aufliegt. Wir atmen ruhig aus, bis ein starker Impuls zum Einatmen kommt. Nun lassen wir die Luft einströmen und führen gleichzeitig die Beine in den Knien durchgedrückt langsam hoch und verharren solange es uns möglich ist in dieser Stellung. Dabei stellt sich ein vermehrtes Verlangen nach Luft ein und wir sind gezwungen schneller zu atmen. Wir empfinden ein starkes Spannungsgefühl in der Rückenmuskulatur, im Becken und in den Beinen. Langsam werden die Beine gesenkt und es beginnt der entspannende Teil der Übung. Dieser ist genau so wichtig, wie der erste Teil und muss unter sorgfältiger Eigenbeobachtung mindestens so lange ausgedehnt werden, wie die vorangegangene Spannung. Schüttelnd nehmen die Glieder die tiefste Lage ein. Der Körper ruht locker, sich bewusst der Schwerkraft hingebend, auf der angenehm weichen, aber einen festen Halt gebenden Unterlage. Wir sollten hier deutlich das angenehme Empfinden lernen, das uns die entspannte Skelettmuskulatur zu bieten vermag. Im Gegensatz zum Belastenden der Muskelspannung. Nachdem wir die Spannung bis zur Grenze des ertragbaren verlängert haben, geben wir nun den Muskeln unter möglichst günstigen Bedingungen die Möglichkeit zur Lockerung und Entspannung. Unsere Aufmerksamkeit lenken wir nun auf die Atemfunktionen des Zwergfelles. Diese große Muskelplatte, die Bauch und Brusthöhle voneinander trennt, hat für die Atmung, den Blutkreislauf und für die Funktion der oberen Bauchorgane eine große Bedeutung. Wir stellen fest, dass die Magengegend der Bauchdecke beim Atmen sich hebt und senkt. Das die beim Einatmen sogar höher steigt, als der untere Rippenrand. Und das der ganze Bauch, bis in den Unterleib hinein zu diesen rhythmischen Bewegungen teilnimmt. Das Zwergfell massiert gewissermaßen bei jedem Atemzug die Bauorgane, die mit Ihm verbunden sind. Zur Kräftigung des Zwergfells, das wegen seiner, den Kreislauf unterstützenden Tätigkeit, das periphere Herz genannt wird, ist das schnüffelnde Einatmen zu empfehlen. Sowie während der aktiven als auch in der entspannenden Phase sollte es zwischendurch geübt werden. Mann lässt dabei die Luft schnüffelnd in 3-6 kurzen Zügen eindringen. Zur Kontrolle, ob das Zwergfell lebhaft mitmacht, legen wir die Hand auf den oberen Bauch und prüfen die Bewegungen des Zwergfells. Vertieft wird der Vorgang des Atmens wenn wir uns vorstellen, dass wir an einer duftenden Blume riechen.

Die große Brücke

Die Füße werden soweit angezogen, dass die Unterschenkel fast senkrecht stehen. Das Gesäß wird nun langsam angehoben. Die Füße und die unteren Halswirbel bilden die beiden äußeren Pfeiler dieser Brücke. Die Unterarme auf den Ellbogen gestützt, werden als mittlerer Pfeiler unter das Gesäß geschoben. Schnüffelnd einatmend verharren wir 3-6 Atemzüge lang in dieser Stellung. Nun geht der Körper wieder langsam in seine Ausgangslage zurück. Entspannung, wie vorher.

Die Nackenbrücke

In der Bauchlage ruht der Kopf auf den übereinander gekreuzten Händen. Schnüffelnd wird eingeatmet und Brust und Kopf langsam möglichst hoch empor gestreckt. Ausatmend kommt der Scheitel bei Hochwölbung des Nackens vor die Gekreuzten Hände zu ruhen. Die Nackenmuskulatur wird dabei gespannt und kräftig gedehnt. Entspannung, Gesicht und Hals sinken nach unten und nehmen bequem ruhend eine entspannte Lage ein.  3-6 Mal wiederholen.

Das Wiegemesser

In der Brustlage einatmend werden Oberkörper und Beine langsam emporgehoben. Die Hände gehen zur Stützung auf das untere Kreuz. Das Gesicht wird nach rechts gedreht, bis eine deutliche Spannung am Hals zu spüren ist. So verharren wir 1-3 Atemzüge lang und gehen langsam in die Bauchlage zurück. Wir ruhen bis der Atem sich beruhigt hat. Wiederholung dieser Übung mit Linksdrehung des Kopfes.

Der Liegestütz

Die Hände werden in der Baulage flach oder zu Fäusten geballt und in Höhe der Brustwarzen auf die Unterlage gestützt. Der gestreckte Körper wird dann einatmend langsam empor gehoben. Wobei das Gesäß weit nach oben und der Kopf nach unten zwischen die Oberarme geht. Ausatmend wird der Körper dann langsam gesenkt und bei kurzer Entspannung aufgelegt. Diese Übung ist so anstrengend, das nach einer Ausführung schon eine entspannte Baulage notwendig sein kann. Der Liegestütz stärkt und entwickelt die Muskulatur des Schultergürtels und der vorderen Brust, was zur Formung dieser beiträgt. Und die Wirbelsäule mit den großen Gelenken der Schultern und es Beckens wird gekräftigt.

Der Kreuzstand

Wir gehen aus der Bauchlage in einen möglichst breiten Kniestand und senken das Gesäß zwischen die Fersen. Die Finger fassen dabei die Fußrücken und die Daumen massieren streichelnd und kreisend die Fußgewölbe, während die Arme sich strecken, helfen sie bei der Aufrichtung der Wirbelsäule. Das Hohlkreuz wird nach hinten herausgedrückt und begradigt. Auf dem Becken ruhend wird das gesamte Rückgrat senkrecht aufgerichtet. Nun werden die gestreckten Arme nach oben geführt. Die Handteller waagerecht ausgerichtet, bis Spannung in den Handgelenken deutlich empfunden wird. In dieser Haltung spüren wir von der Hüfte bis zu den Fingerspitzen einen kräftigen Zug nach oben. Dabei geben wir uns den stillen Befehl, Wirbelsäule lang. So verharren wir einige Atemzüge, wobei das schnüffelnde Einatmen besonders angebracht ist. Wir pflegen nun die Vorstellung, dass der Atem, wie auf einer Leiter von Wirbel zu Wirbel empor steigt. Und das Rückgrat in die Höhe zieht und auch beim Ausatmen aufrechterhält. Nun kommt der zweite Befehl. Schultern locker und breit. Die Arme sinken nach unten und die Hände ruhen auf den Knien. Trotz der Lockerung der Schultern bleib das Rückgrat auch jetzt möglichst senkrecht. Mit dem dritten stillen Befehl an uns, die Augen waagerecht gerade aus, bringen wir den Kopf bewusst in eine senkrechte Haltung zu den Schultern.

Entspannung nach vorn

Der Oberkörper sinkt entspannt nach vorn über die Knie, die Stirn ruht auf den Händen.

Entspannung nach hinten

Unterschenkel und Fußrücken bleiben fest auf der Unterlage und der Oberkörper senkt sich langsam zur Rückenlage. Die gewünschte Entspannung wird erst nach längerem Üben richtig einsetzen. Diese Übung kräftigt besonders die Bänder, Muskeln und Gelenke des Beckens des unteren Kreuzes und der Füße. Sie beseitigt dadurch manche Haltungsschäden.

Der Igel

Wir umfassen auf dem Rücken liegend die Fußsohlen fest mit den Händen, ziehen die Fersen kräftig ans Gesäß und heben den Kopf, bis die Stirn die Knie berührt. So verharren wir 3 Atemzüge lang, dabei können wir nur flach, sollten aber bewusst ins Kreuz hinein atmen. Nun umfassen wir die großen Zehen und ziehen sie mit den Beinen bei schnüffelnder Einatmung weit nach oben und zur Seite, dann senken wir die Unterschenkel ausatmend zur Hauptstellung. Dieses Hoch und zur Seite ziehen der Beine und das zusammen klappen wird 3 Mal wiederholt. Während unsere Hände den großen Zeh umfasst halten, massieren die Daumen die Zehenballen. Die Dehnung der Zehengelenke und die Massage der Ballen wirken über nervliche Verbindungen regulierend auf die Halswirbelsäule, die durch unsere Übung besondere Aufmerksamkeit erfährt. Der Igel bewirkt eine Dehnung und Lockerung der Lendenwirbel, übt den Bandapparat des Beckens und die Dickdarmmuskulatur. Dies normalisiert die Körperhaltung, die Lage der Bauchorgane und die meist träge Darmtätigkeit.

Ende der Felke Übung.

 Losung des Tages von Elisabeth Haich.

Sonntag                      

Sonnenkraft ist die Kraft des göttlichen Selbst. Wahrheit, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, richtiges Herrschenkönnen – aber auch Tyrannei Freiheitsliebe und strahlende Gesundheit.

Wäre nicht des Menschen Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken lebt in uns nicht Gottes eigene Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken. (Goethe)

Der Mensch schreitet nicht vom Irrtum zur Wahrheit, sondern von Wahrheit zu Wahrheit, von einer niedrigeren zu höherer Wahrheit. (Vivekananda)

Alles, was dich körperlich, verstandesmäßig und geistig schwächt, wirkt als Gift. Es ist kein Leben darin, es kann nicht wahr sein. Die Wahrheit wirkt stärkend, die Wahrheit ist Reinheit, die Wahrheit ist reine Erkenntnis. (Vivekananda)

Alles kann für die Wahrheit geopfert werden, aber für nichts kann die Wahrheit geopfert werden. (Vivekananda)

Solange du nicht bereit bist, dich in jeder Minute zu wandeln, kannst du niemals die Wahrheit erkennen. Aber du musst standhalten und ausharren im Forschen nach Wahrheit. (Vivekananda)

Freiheit ist nichts anderes als Beseitigung der Unwissenheit, und die schwindet nur, wenn wir das Selbst kennen. (Vivekananda)

Ganz leise spricht ein Gott in unserer Brust, ganz leise, ganz vernehmlich zeigt er uns an, was zu erstreben ist und was zu fliehen. (Goethe)

Ich glaube, dass wir einen Funken jenes ew’gen Lichts in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muss und welches unsere schwachen Sinne nur von ferne ahnen können. Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen, ist unsere höchste Pflicht. (Goethe)

Montag

Mondkraft ist die Kraft der Natur, die dem Geist die Möglichkeit gibt, sich in der Materie zu verkörpern. Wie die Natur die schöpferische Kraft Gottes widerspiegelt, indem sie als sichtbare, materielle Welt Milliarden von Lebewesen gebärt, so widerspiegelt der Mond das Licht der Sonne.

Darum ist Mondkraft, als die Vertreterin der Natur, die innere Kraft der Mutterschaft, des Wachstums, der Widerspiegelung und auch der Fantasie, da Fantasie auch die Verkörperung – Widerspiegelung – von Ideen in Bildform ist.

Jedes neugeborene Kind bringt die Botschaft, dass Gott sein Vertrauen in den Menschen noch nicht verloren hat. (Tagore)

Der Verstand ist wie der Mond. Er erhält das Licht des Bewusstseins von dem Selbst, das der Sonne ähnlich ist. Also, wenn das Selbst zu leuchten beginnt, wird der Verstand wie der Mond, wenn die Sonne aufgegangen ist, nutzlos. (Maharishi)

Die Natur zeigt zugleich durch die Unfruchtbarkeit und Einförmigkeit der bloßen Stille, dass das, was sie von uns möchte, das Spiel der Aktivitäten auf der festen Grundlage der Ruhe ist. Gott spielt immer und ermüdet nie. (Aurobindo)

Durch Schmerz und Kummer ermahnt die Natur die Seele, dass die Freuden, die sie genießt, nur leise Andeutungen der wirklichen Seligkeit des Daseins sind. (Aurobindo)

Die Rastlosigkeit und frühe Erschöpfung unseres tätigen Wesens und seiner Werkzeuge sind Zeichen der Natur, dass Stille unser eigentliches Fundament ist und Erregtheit eine Krankheit der Seele. (Aurobindo)

Weder kann Gott aufhören, sich zur Natur zu neigen, noch der Mensch, zur Gottheit emporzustreben. Das ist die ewige Beziehung des Endlichen zum Unendlichen. Wenden sie sich scheinbar voneinander ab, so ist das nur, um sich um so tiefer zu begegnen. (Aurobindo)

Absolute Beherrschung der Natur und sonst nichts, muss das Ziel sein. Wir müssen Herr über die Natur und nicht ihr Sklave sein. (Vivekananda)

Das Tier ist Mensch, verkleidet in Fell und auf vier Beinen. Der Wurm ist Mensch, er windet sich und kriecht der Entwicklung seines Menschseins entgegen. Selbst die undifferenzierten Formen der Materie sind der beginnende Körper des Menschen. Alle Dinge sind der Mensch. (Aurobindo)

Wo die Frauen in Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo die Frauen in Glück leben, gedeiht die Familie immer. (China)

Was du nicht freilässt, wird niemals wachsen. Gib den Menschen das Licht der Freiheit. Das ist die einzige Bedingung des Wachstums. (Vivekananda)

Nimm stets den kürzesten Weg! Die Natur weist ihn. Dein Handeln und Sprechen wird dann gerade und richtig sein. Diese Absicht allein befreit von allen Hemmungen und Nöten, von Berechnung und Heuchelei. (Mark Aurel)

Wie sich Sonne und Mond nicht im trüben Gewässer widerspiegeln können, so kann sich der Allmächtige nicht in einem Herzen widerspiegeln, das von der Idee des „ich und mein“ getrübt ist. (Ramakrishna)

Dienstag

Marskraft ist die schöpferische Zeugungskraft, die das Ewigweibliche gegen seinen von der Natur gegebenen Widerstand mit Kampf erobert, es durchdringt und befruchtet. So erscheint Marskraft als Willenskraft, Impulsivität, Mut und Waghalsigkeit, um einen Entschluss zu fassen, den Kampf anzufangen, als rohe Muskelkraft, um kämpfen und erobern zu können, und als sexuelle Kraft, um das eroberte Weibliche zu besitzen und befruchten zu können.

Das Selbst wird nicht von Schwachen erreicht. Wenn in dem Körper und in der Seele keine Kraft ist, kann man das Selbst nicht verwirklichen. Zuerst musst du mit guter, kraftvoller Nahrung deinen Körper aufbauen, nur so wird auch deine Seele stark. Die Seele ist der feinere Teil deines Körpers. Du musst große Kraft in deinem Körper und in deiner Seele aufspeichern. (Vivekananda)

Dein eigener Wille ist das einzige, was auf deine Gebete antwortet. (Vivekananda)

Über allen Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte, Liebe. (Goethe)

Der Mensch, der dem Zorn oder Hass oder irgendeiner anderen Leidenschaft Raum gibt, kann nicht arbeiten, denn er zersplittert nur seine Kräfte und tut nichts Nützliches. Der Ruhige, Versöhnliche, Gerechte und Ausgeglichene leistet die höchste Arbeit. Er verliert keine Kraft. (Vivekananda)

Geistige Kräfte sind sublimierte sexuelle Kräfte. Sexuelle Kräfte sind materialisierte geistige Kräfte. (E. Haich)

Sei mit Vorsicht – waghalsig! (Yoga mimamsa)

Der geistige Mensch ist wie ein Riese unter Zwergen. Er ist von keiner irdischen Kraft, sondern nur von seinem unsterblichen Geist abhängig, und das ist es, was ihn auf Erden unbesiegbar macht. (Yesudian)

Je mehr Umstände gegen dich sind, um so stärker wird deine innere Kraft offenbar.(Vivekananda)

Die Macht des Geistes kommt von der Beherrschung der Kräfte im Körper. Das Ziel ist, die körperlichen Kräfte zu sammeln und in seelische und geistige Energien umzuwandeln. Die große Gefahr liegt darin, die Kräfte des Körpers in unbeherrschten und unvorsichtigen Vergnügungen zu vergeuden, dadurch verlieren wir die ursprüngliche Kraft des Geistes. (Vivekananda)

Das ganze Geheimnis des Daseins ist, keine Furcht zu haben. Fürchte nicht, was aus dir wird, und hänge von niemandem ab. Erst dann bist du frei, wenn du jede Hilfe zurückweist. (Vivekananda)

Gott hat die Erde als Kampfplatz geschaffen und angefüllt mit dem dröhnenden Schritt der Kämpfer und dem Geschrei von Streit und Ringen. Willst du Ihm Seinen Frieden entreißen, ohne den Preis zu zahlen, den Er für ihn bestimmt hat? (Aurobindo)

Wodurch entstehen alle Kräfte des Weltalls? Durch Kampf, Wettstreit, Konflikt! Angenommen, alle Teilchen der Materie befänden sich dauernd im Gleichgewicht, gäbe es dann überhaupt einen Schöpfungsvorgang? (Vivekananda)

Habe den Mut, zur Wahrheit zu kommen, auch wenn es durch die Hölle geht. (Vivekananda)

Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt. (Stifter)

Besser ist es, auf dem Schlachtfeld zu sterben, denn als ein Besiegter zu leben. (China)

Der Wille ist stärker als alles andere. Alles muss sich verbeugen vor dem Willen, denn er stammt von Gott. Ein reiner und starker Wille ist allmächtig. (Vivekananda)

Wenn dein Ziel groß ist und deine Mittel klein, handle trotzdem. Durch dein Handeln allein werden auch deine Mittel wachsen. (Aurobindo)

Mittwoch

Merkurkraft ist die Brücke, die Verbindung zwischen dem göttlichen und persönlichen Selbst, zwischen Geist und Körper. Sie ist die Kraft des Denkens. Ihr Werkzeug ist der Verstand, ihre Waffen sind die Worte in Sprache und Schrift. Merkurkraft hilft uns das große Ziel zu erreichen durch Lernen und Lehren, die zum Wissen führen.

Verkörperte Gedankenformen hängen wie Wassertropfen des Meeres aneinander und bilden in ihrer Gesamtheit die äußere Welt. (Mahayana-Philosophie)

Nie sind die Dinge an sich schlecht, nur wie du darüber denkst. (Epiktet)

Es ist ein großer Unterschied zwischen Denken, was andere gedacht haben, und Sagen, was andere gesagt haben, und zwischen Selbstdenken und Selbstsagen. (Eckarthausen)

Deine Denkweise soll in geistigen Dingen genauso rationell sein wie in den Angelegenheiten des täglichen Lebens. Die äußeren Aufgaben verlangen rationelles Denken. Das geistige Leben verlangt ein tausendfaches Maß an rationalem, exaktem, gut fundiertem Denken. (Vivekananda)

Zeigt dem Italiener, dem Franzosen, dem Engländer, dem Araber eine Rose – durch Anschaulichkeit werden sich alle über den Anblick der Rose verstehen, aber nicht durch Worte. Worte sind also die Ursache, warum wir uns nicht verstehen, nicht die Dinge. (Eckarthausen)

Der Schatz des Wissens ist solch ein großes Vermögen, aus welchem die Blutsverwandten nichts wegnehmen können, der Dieb nichts rauben kann, und wenn du aus ihm noch soviel verteilst, wird es nie weniger! (Indien)

Kein einziges, ausgesprochenes Wort hat je so viel genützt wie diese vielen Worte, die verschwiegen bleiben. (Plutarch)

Fülle dein Gehirn von Kindheit an mit positiven, starken, nützlichen Gedanken. Nimm nur solche und keine schwächenden und lähmenden Gedanken auf. Sage zu dir selbst: „Ich bin das Selbst, das ewig-freie, unsterbliche Selbst!“ Lass es wie ein Lied Tag und Nacht in deinem Gehirn erklingen, und auf dem Sterbebett erkläre: „Ich bin das Selbst!“ (Vivekananda)

Es ist das Unglück der Unvernünftigen, dass sie das, was vernünftig ist, für unvernünftig halten. (Lü Bu We)

Durch Atembeherrschung erreichen wir Gedankenbeherrschung, durch Gedankenbeherrschung treten wir in den ursprünglichen, paradiesischen Zustand ein. (Maharishi)

Wenn die Schuhe recht sind, vergisst man die Füße. Wenn der Gürtel recht ist, denkt man nicht an die Hüften. Wenn das Herz recht ist, gibt es kein Für und Wider. Wenn das Verstehen um die Dinge recht ist, gibt es kein inneres Schwanken und kein äußeres Beeinflusstwerden. (Dsuang Dsi

Wer die Bibelstellen auswendig kennt, doch sie nicht anwendet, ist wie ein Mensch, der eine Lampe anzündet und die Augen schließt. (Eckarthausen)

Die Weisheit der meisten Gelehrten beschränkt sich auf das, was andere gedacht und gesagt haben. (Eckarthausen)

Wissen ist ein Schatz, der seinen Besitzer überallhin begleitet. (China)

Das Leben ist nur eine Brücke. Bau kein Haus darauf. (China)

Der Gedanke an irgendeine Unvollkommenheit erzeugt eine solche. Allein Gedanken an Kraft und Vollkommenheit können diese heilen. (Vivekananda)

Wir sind das, wozu uns unsere eigenen Gedanken gemacht haben; achte darum auf das, was du denkst. (Vivekananda)

Donnerstag                      

Jupiterkraft ist die Sehkraft des Geistes. Die Augen des Körpers haben die Fähigkeit, die Lichtstrahlen, die in sie hineindringen, wahrzunehmen. Das geistige Auge dagegen schaut nicht das, was in es hineindringt, sondern umgekehrt: es strahlt aus sich selbst die Sehkraft aus auf das, was es sehen will, und schaut nicht auf die Oberfläche, sondern bohrt sich in das Geschaute ein, durchdringt es und sieht nicht das äußere, sondern das innere, wahre Wesen von allem.

Sehnst du dich nach Gott? – Richtig! Suche Ihn in dem Menschen. Die höchste Offenbarung Gottes ist der Mensch. (Ramakrishna)

Weisheit befreit vom Zweifel, die Tugend befreit vom Leiden, Entschluss befreit von Furcht. (Kong Fu Tse)

Unwissenheit ist das übelste der Übel. Nur Weisheit hilft sie überwinden. Und diese schafft nur unermüdliches Streben. (Eckarthausen)

Die Gelehrten in unserem Jahrhundert haben vergessen, dass die Theorie der Praktik ihr Dasein zu danken hat und dass die Natur war, ehe es Regeln gab! (Eckarthausen)

Nach der alten Religion ist ein Atheist, der nicht an Gott glaubt. Die neue sagt: Atheist ist, der an sich selbst nicht glaubt. (Vivekananda)

Der Weise wurde gefragt: „Wen liebst du mehr, deinen Bruder oder deinen Freund“?

Der Weise antwortete: „Ich liebe meinen Bruder, wenn er mein Freund geworden ist!“ (Altjüdische Weisheit)

Religionen sind verschieden, aber es gibt nur einen einzigen Gott. Gott ist wie das Wasser, das die verschiedenen Gefäße füllt, und in jedem Gefäß nimmt die Vision Gottes die Gestalt des Gefäßes an. Doch Er ist der Eine. (Vivekananda)

Der Weise ändert sich auch in Not nicht. Der gewöhnliche Mensch wird wild. (Kong Fu Tse)

Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend. (Kong Fu Tse)

Der kluge Kaufmann verbirgt seine Schätze, als wäre er arm. Der Edle verbirgt seine Weisheit, als wüsste er nichts. (Li Gi)

Der Weise schätzt die Menschen nach ihrer Menschlichkeit ein, andere nach ihren Taten, und der Dumme nach ihren Geschenken. (Lü Bu We)

Glauben soll man an das, was noch nicht ist, damit es werde!       (E. Haich)

Heilig sei dir der Tag; doch schätze das Leben nicht höher als ein anderes Gut, und alle Güter sind trüglich. (Goethe)

Das Studium der Philosophie hat nicht den Sinn, zu erfahren, was andere gedacht haben, sondern zu erfahren, wie die Wahrheit der Dinge sich verhält. (Thomas von Aquin)

Freitag

Venuskraft ist die Ursache der „hohen Zeit“ – Hochzeit – der Natur. Auf ihre Wirkung ziehen alle Lebewesen, ob Pflanze, Tier oder Mensch, ihr allerschönstes Kleid an, um dem anderen Geschlecht aufzufallen, es anzuziehen und dann die „hohe Zeit“ – „Hochzeit“ – mit ihm zu erleben. Venuskraft ist, in ihrer Offenbarung, die Schönheit, Harmonie, Kunst und Liebe, von der tierischen Anziehung und Besitzgier bis zur höchsten, unpersönlichen, universellen Liebe, auf jeder Stufe der Offenbarungsskala der Schöpfung.                                                                                                                  

Jedes Laster gründet in der Entfernung von der Liebe. Jede Tugend entspringt der Liebe. (Eckarthausen)

Der Gottheit kann sich kein Wesen nähern, das ihr nicht ähnlich ist. Da nun die Gottheit die Liebe ist, so geschieht die Ähnlichwerdung durch die Liebe. Wer sich von der Liebe entfernt, der entfernt sich von Gott. (Ramakrishna)

Wer die anderen liebt und keine Gegenliebe findet, der prüfe seine eigene Einstellung zu den Mitmenschen. (Mong Dse)

Bei einer Vereinigung des Schönen mit dem hässlichen triumphiert am Ende immer das Schöne: die Natur kommt auf Grund eines göttlichen Gesetzes beständig auf das Bessere zurück, sie strebt unaufhörlich nach Vollkommenheit. (Rodin-Gsell)

Jeder, der den Namen „Künstler“ mit Recht führen will, muss die ganze Wahrheit der Natur ausdrücken, nicht nur die äußere, sondern vor allem ihre innere. (Rodin-Gsell)

Sprich von Musik nur zu einem Musiker! (China)

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Kor. XIII,13)

In diesem Tale ist die Liebe das Feuer, und sein Rauch ist die Vernunft. Wenn die Liebe kommt, entflieht die Vernunft in Eile. Die Vernunft kann mit der Raserei der Liebe nicht zusammenwohnen, die Liebe hat nichts zu schaffen mit der Vernunft des Menschen. (Ferid ed din Attär: Das Gespräch der Vögel)

Liebe kennt keine Belohnung. Liebe ist stets um der Liebe willen da. (Kong Fu Tse)

Schön ist, was wahr und gut ist, Gut ist, was schön und wahr ist,Wahr ist, was schön und gut ist. (Lorant Hegedüs)

Was ist die größte Kunst? – und was ist am leichtesten? Die größte Kunst ist die Selbstbeherrschung, und am leichtesten ist, unsere Nächsten zu kritisieren. (E. Haich)

Sag an, wo wächst der Same, des Krauts „Vergesslichkeit“? Er wächst in jenen Herzen, wo Liebe nicht gedeiht. (Sosei Fu)

In einem Zwiespalt zwischen dem Herzen und dem Verstand folge dem Herzen. (Vivekananda)

Nur dem Fröhlichen blüht der Baum des Lebens. (Ernst Moritz Arndt)

Samstag

Die abkühlende, zusammenziehende und versteifende Wirkung der Saturnkraft verursacht, dass es überhaupt Materie gibt, aber dieselbe Kraft gibt auch die Möglichkeit, aus der Materie zu erlösen. Denn nur durch Zusammenziehung – Konzentration – ist eine Vergeistigung möglich. Härte und Festigkeit sind Eigenschaften der Materie als auch des Menschen, der in seiner Seele hart oder fest sein kann.

Ein Beweis der Festigkeit des Geistes ist die Festigkeit des Blicks. Sobald der Geist sich festigt, wird auch der Blick fest. Die Unsicherheit in Blick und Bewegung verschwinden vollkommen. (Turyananda)

Lerne Konzentration und wende sie in jeder Weise an. So verlierst du nichts. Wer das Ganze hat, hat auch die Teile. (Vivekananda)

Das Geheimnis des außerordentlichen Menschen ist Konsequenz, sei es in der Gottesliebe, in der Menschenliebe, in der Befolgung der richtig erfassten Ziele, im Streben nach Vollkommenheit. (Gillen)

Allah behütet dein Kamel, aber zuerst binde es an einen Baum. (Koran)

Im Entsagen wird man reif. Wer entsagen lernt, hält Schritt mit den Maßen seiner Jahre. (Der Templer)

Sogar in der Mitte des allergrößten Wirbelsturmes herrscht absolute Stille. (E. Haich)

Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr. (Kong Fu Tse)

Als du auf diese Welt kamst, o Mensch, hat sich die Welt gefreut, und du hast geweint. Jetzt gebrauche deine Zeit so, dass, wenn die Stunde schlägt und du die Welt verlässt, sie weinen wird und du mit Freude weggehen kannst. (Tulsi)

Ohne Sorgen kann kein Menschenleben sein, sondern mit Sorgen, oft sogar mit viel Sorgen sorgenlos zu leben, das ist die Lebenskunst, zu der wir erzogen werden sollen. (Hilty)

Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche. (Ebner-Eschenbach)

Starke Menschen bleiben ihrer Natur treu, mag das Schicksal sie auch in schlechte Lebenslagen bringen, ihr Charakter bleibt fest, und ihr Sinn wird niemals schwankend. Über solche Menschen kann das Schicksal keine Gewalt bekommen. (Machiavelli)

Nicht gestillt wird die innere Gier durch Geld, sowenig wie der Durst durch Salzwasser. Das Leid der Geizigen ist ersichtlich noch größer als das Leid der Besitzlosen. (Ksemendra)

Sparsamkeit macht den Menschen unabhängig, Geiz macht aus dem Menschen einen Sklaven. (E. Haich)

Was durch das Zeugen erzeugt wird, ist der Tod. Aber das, wodurch das Zeugen zum Zeugen wird,(Liebe) ist noch nie zu Ende gekommen. Was durch das Gestalten gestaltet wird, ist die Masse. Aber das, wodurch das Gestalten zum Gestalten wird,(Gott) ist noch nie ins Dasein getreten. (Liä Dsi: Das wahre Buch)

Die Trennung vom Leibe gilt den Wissenden nicht als Tod. (Mahabharata)

Der Tod steht heute vor mir, wie wenn jemand sein Haus wiederzusehen wünscht, nachdem er viele Jahre in Gefangenschaft verbracht hat. (Ägypten)

Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst und mühen sich vergebens: wer Geld sammelt und es nicht verzehrt und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet. (Demokrit)

Leben ist Bewegung, Veränderung, Umwandlung; Versteifung ist Tod. (E. Haich)

… So ist zum Beispiel der Tod nichts Schreckliches, sondern die Meinung von dem Tode, dass er etwas Schreckliches sei, das ist das Schreckliche. (Epiktet)

… niemand weiß vom Tode auch nur, ob er nicht der Güter größtes ist; sie fürchten ihn aber, als wüssten sie gewiss, dass er der Übel größtes ist. (Platon)

Um Erfolg zu haben, musst du eine ungeheure Ausdauer besitzen. (Vivekananda)

Man selbst muss ausdauernder sein als die Schwierigkeiten, – es gibt keinen anderen Ausweg. (Aurobindo)

 

Es folgen ausgesuchte Musikbeispiele klassischer Musik die mithilft ein harmonisches Gebäude zu errichten. Vollständige Liste siehe Seite „MUSIK“

 

Ort Komponist gelebt

von/bis

Stück Dur/

moll

Verz. Bem.
2 Albinoni, Tomaso 1671-1750 Konzert/Sinfonie/Trompete u.Oboe
CD-Li Trompetenkonzert Adiagio in D-moll D-Dur Op. 2 Nr. 6
69 Sonata für Streicher C-Moll Op. 2 Nr. 4
95 Konzert für Violine G-Dur Op.10 Nr. 4 BS
100 Konzert Oboe C-Dur
43 Albrechtsberger, Johann Georg 1736-1809 Quartett Fuge C-Dur
CD-Li Konzert B-Dur
101 Abel, Karl Friedrich Sinfonie S-Dur Op. 8 Nr. 6
6, 83 Bach, Johann Sebastian 1685-1750 Konzert für Violine A-Moll Nr. 1 BWV
E- Dur Nr. 2
“ und Oboe D-Moll 1063
6 “ cembalo C-Moll
6 “ Trompete D-Moll
2 Brandenburgische 1 bis 6
103 Sinfonie Flöte aus Kantate 209 nonsa quese M-Moll 209, BWV
37 Sinfonie aus Kantate Wir danken Dir Gott 29
3 Kantate, Choral 140
Trio Sonate D-Moll Nr. 3 527
G-Dur Nr. 6 530
11 Pl Toccata und Fuge D-Moll 565
Fantasie G-Dur 572
Pastorale F-Dur 590
46 Sonate G-Moll 1029
11, 64 Overture D-Dur Nr. 3 1068
3 Menuett aus Suite Nr. 2
4 Arie die Post
7 Fantasie und Fuge C-Moll
Präludium und Fuge A-Moll
85 “ für cembalo D-Moll
60 Sonate für Flöte E-Moll
104 Konzert für cembalo und Orchester C-Dur
CD-Li Orgel BWV
Wachet auf ruft uns d. Stirn 645
Präludium und Fuge A-Moll 543
O Mensch bewein Dein Sünd 622
Fantasie und Fuge G-Moll 542
Schmück Dich o liebe Seele 654
Passacagia C-Moll 582
Sonate I E-Dur 525
Sonate II C-Moll 526
Sonate III D-Moll 527
Sonate IV E-Moll 528
Sonate V C-Dur 529
Sonate VI G-Dur 530
CD-H Orgel Präludium 552
542, 645, 639, 565, 549, 654, 529, 593, 653, 546
Toccata und Fuge D-Moll 565
C-Dur 564
F-Dur 540, 538
89 Bach, Carl Philip Emanuel 1714-1788 Sinfonie Bach Werke V. S-Dur Nr. 2
33 Sinfonie F- Dur Nr. 3 BS
37 D-Dur
48 E-Moll
89 D-Dur 1008/131
93 Concerto für Oboe S-Dur
80 Trio für Laute H-Moll
Traverso Violine
Wortkann Verzeichnis 143
98 Konzert F-Dur
Bach, Johann Christoph Friedrich 1732-1795 Sinfonie F-Dur Op. 3 Nr. 5
Bruder von Johann Christian
91 Bach, Johann Christian 1735-1782 Konzert F-Dur Op. 13 Nr. 3
30 Konzert für Klavier und Streichorchester S-Dur Op.7
42 Sinfonie G-Moll Op.6 Nr. 6
34 Sinfonie S-Dur Op. 18 Nr. 1
36 B-Dur Op. 18 Nr. 2
69 D-Dur Op. 18 Nr. 4
97 A-Dur Op. 18 Nr. 6
104 S-Dur Op. 3 Nr. 3
85 Sinfonietta C-Dur
54, 68 Sonate D-Dur Op. 5 Nr. 2
51 Präludium und Fuge für Cembalo C-Moll
69 Overtüre zur Oper
La clemenza die Sipione
CD-Li Bach, Wilhelm Friedemann 1710-1784 Sinfonie F-Dur Falk BV 67
CD-Li Barbirolli, John 1899-1970 Konzert nach Pargolesi C-Moll
9 Beethoven, Ludwig van 1770-1827 Sinfonie C-Dur Op.21 Nr. 1
Eroica Es Dur Op. 55 Nr.3

Was einem gefällt ist natürlich Geschmackssache. Trotzdem stößt man immer auf besonders charakteristische Stücke mit einem starken Thema wie zum Beispiel:

Albinoni, Tomaso 1671, Violinkonzert G-Dur Op. 10 Nr.4

Bach, Carl Philip Emanuel 1714, Sinfonie F-Dur Nr.3

Bach, Johann Sebastian 1685 Toccata und Fuge D-Moll

Beethoven, Ludwig van 1770, Violinkonzert D-Dur Op. 61

Bieber, Heinrich Ignatz Franz 1614, Sinfonie für Violine und         Basso Kontinuo F-Dur Nr. 3

Boeliy, Jean François 1739, Konzert für Harfe C-Dur

Bruch, Max 1838-1920 Violinkonzert Nr.1 g-Moll Op. 26

Cimarose, Domenico 1749, Sinfonie für Flöte G-Dur

Dusec, Frantisek 1731, Sinfonie S-dur

Geminiani, Francesco 1680, Concerto Grosso Violine G-moll Nr.12

Gretriy, Andre Ernest Mordest 1741, Sinfonie G-Dur Op. 3

Leclair, Jean Marie 1697, Violinkonzert C-Dur Op. 73

Mao, Anton Sinfonie Nr.4 C-Moll

Mendelssohn Bartholdy, Felix 1809-1847, Violinkonzert E-Moll Op. 64

Mozart, Vater Leopold Divertimento B-Dur und D-Dur,

Paganini, Nicolo 1782, Violinkonzert Nr.2 H-Moll Op. 7

Rossini, Giotani 1792, Sonate A-Dur Nr. 2

Scarlatti, Dominico 1685, Concerto Grosso A-door Nr. 1

Strauß, Richard Hornkonzert S-dur

Vivaldi, Antonio 1678, Flötenkonzert D-Dur, Op.10 Nr.3           Il Gardellino, Der Distelfink, Concerto Nr.1-4, E-Dur, g-Moll, F-Dur, f-moll, Vier Jahreszeiten

Alle Kompositionen folgender Komponisten sind ohne Ausnahme ein harmonischer Ohrenschmaus:

Johann Sebastien Bach 1685, Wolfgang Amadeus Mozart 1756, Antonio Vivaldi 1678, Georg Fridrich Händel 1685, Joseph Hayden 1732, Robert Schumann 1810, Franz Schubert 1797, Georg Philip Telemann 1681, Nicolo Paganini 1782,

Abendgymnastik

aufgelesen bei Irmtraud Wiedemann, Oberammergau

Übung 1: Alle Übungen mindestens 5 X wiederholen.

Ausgangsstellung Hockersitz

Die Hände halten sich seitlich am Hocker fest.

Ausführung

Mit beiden Unterschenkeln pendeln, bis zur völligen Knie Streckung und Beugung. Dabei müssen die Oberschenkel aufliegen.

Übung 2:

Beide Unterschenkel vorstrecken, die Füße kräftig nach unten drücken und wieder hoch zeihen. Die Knie bleiben gestreckt.

Übung 3:

Rechten und linken Unterschenkel im Wechsel vor und zurück schwingen, dabei liegen die Oberschenkel auf.

Übung 4:

Die Kniegelenke sind Faustbreit auseinander.

Beide Unterschenkel vorstrecken, bis die Kniegelenke gestreckt sind. Mit den Füssen kreisen, dabei dürfen die Beine sich nicht mitdrehen und die Oberschenkel müssen aufliegen.

Die Füße kreisen 5 mal Rechts herum und 5 mal Links herum.

5 mal gegeneinander nach Innen und 5 mal gegeneinander nach Außen.

Übung 5:

Die Kniegelenke sind Faustbreit auseinander.

Im Wechsel die Zehen und die Fersen zusammen führen. Dabei drehen sich die herunterhängenden Unterschenkel mit.

Es folgen Übungen in Rücken-, Seit- und Bauchlage.

Für die Übungen in Rücken- und Seitlage legen sie sich ein kleines Kissen unter den Kopf.

Übung 1:

Ausgangsstellung Rückenlage

Rechtes Knie zum Brustkorb hoch ziehen, das Bein nach oben strecken, Vorfuß heran ziehen, wieder weg drücken und dabei das Bein gestreckt senken.

Übung 2:

Bauch- und Gesäßmuskulatur fest anspannen und die Lendenwirbelsäule aufdrücken. Das gestreckte rechte Bein etwas abheben und 5 mal hinter einander nach außen führen abspreizen. Das Becken bei dieser Übung nicht mitbewegen.

Übung 3:

Die Beine im Wechsel auf dem Boden wegrutschen lassen und wieder anziehen.

Übung 4:

Bauch- und Gesäßmuskulatur anspannen, damit die Lendenwirbelsäule aufliegt. Das gestreckte rechte Bein ein wenig abheben und im Hüftgelenk kreisen. Dabei darf sich das Becken nicht mitbewegen.

Übung 5:

Kopf, Arme und Schultern etwas abheben, damit die Lendenwirbelsäule aufliegt. Die Bauchmuskulatur ist fest gespannt. Mit den Beinen Rad fahren.

Übung 6:

Rechtes Bein gestreckt hochziehen, dabei das linke Bein gestreckt auf den Boden drücken.

Rechtes Bein wieder ablegen.

Linkes Bein gestreckt hochziehen, dabei das rechte Bein gestreckt auf den Boden drücken. Linkes Bein wieder ablegen.

Übung 7:

Kopf, rechte Schulter und rechten Arm abheben. Linke Schulter bleibt liegen. Dazu das gestreckte linke Bein abheben und die rechte Hand in Kniehöhe am linken Bein außen vorbei schieben. Langsam zurücklegen.

Danach Kopf, linke Schulter und linken Arm abheben. Rechte Schulter bleibt liegen. Das gestreckte rechte Bein dazu hoch heben und die linke Hand am rechten Bein in Kniehöhe außen vorbei schieben.

Übung 8:

Beide Knie zum Brustkorb hoch ziehen. Beine nach oben strecken und wieder beugen. Wieder strecken, wieder beugen.

Übung 9:

Beide Fersen fest auf den Boden drücken. Gesäßmuskulatur fest anspannen und das Gesäß abheben. 7 Sekunden halten, langsam ablegen. Entspannen.

Übung 10:

Beide Beine zusammen nach innen und außen drehen. Bitte drehen sie sich auf die rechte Seite.

Übung 11:

Ausgangsstellung Rechtsseitlage

Kleines Kissen unter dem Kopf

Die linke Hand stützt sich vor dem Oberkörper ab, beide Beine sind angezogen.

Ausführung

Linkes Bein strecken, abheben und im Hüftgelenk vor und zurück schwingen

Übung 12:

Linkes Bein im Hüftgelenk nach oben abspreizen und wieder senken.

Übung 13:

Linkes Bein strecken, Hüfthoch abheben und aus der Hüfte heraus kreisen. Vorwärts auf und Rückwärts ab.

Bitte legen Sie sich auf die linke Seite.

Hier die gleiche Übungen wie bei der Rechtsseitlage.

Drehen Sie sich bitte um zur Bauchlage.

Übung 17:

Die Stirn liegt auf den übereinander gelegten Händen. Beide Beine gestreckt.

Ausführung

Rechtes und linkes Bein gestreckt im Wechsel abheben. Dabei die vorderen Beckenknochen fest auf den Boden drücken.

Übung 18:

Beide Kniegelenke beugen. Den rechten und den linken Oberschenkel im Wechsel abheben.

Übung 19:

Die Kniegelenke abwechselnd beugen, strecken, beugen, strecken.

Übung 20:

Gesäßmuskulatur fest anspannen. Rechtes Bein abheben und 5 mal hintereinander nach außen führen, d.h. abspreizen und wieder heran ziehen.

Bitte das linke Bein abheben, gut spannen, Gesäß- und Bauchmuskulatur und spreizen und heran ziehen.

Fersen fallen wieder nach außen. Alles locker lassen.

Übung 21:

Gesäßmuskulatur fest anspannen. Den Kopf mit Blickrichtung auf den Boden und die Arme etwas abheben. Arme nach vorn ausstrecken und Schwimmbewegungen ausführen.

Übung 22:

Kniegelenke durchdrücken, die Fußspitzen hochziehen und Zehen aufstellen. Die Beine nach Innen und außen rollen.

Übung für die Fingergelenke

Setzen Sie sich bitte auf einen Hocker, die Füße stehen auf dem Boden.

Übung 1:

Beide Ellenbogen am Körper anlegen.

Die Unterarme angewinkelt so drehen, dass die Innenhand nach oben zeigt.

Ausführung

Die Mittel- und Endgelenke aller Finger abwechselnd zur Handfläche hin anziehen und wieder Wegstrecken. Die Daumen sind dabei abgespreizt und die Grundgelenke bleiben gestreckt.

Übung 2:

Die Hände bilden Fäuste. Anschließend Faust öffnen und spreizen.

Übung 3:

Die Unterarme angewinkelt so drehen, dass die Innenhand nach oben zeigt.

Die Daumen abspreizen. Dann auf dem kleinen Fingergrundgelenk aufdrücken. Daumen wieder abspreizen.

Übung 4:

Die Finger vor der Brust übereinander legen, spreizen und voneinander ziehen. Die Grundgelenke der Finger und die gesamte Handfläche bleiben dabei geschlossen.

Übung 5:

Beide Arme vorstecken, Fingerspitzen wieder auf den Schultern auflegen. Arme zur Seite strecken, Fingerspitzen wieder auf die Schultern legen. Arme nach oben strecken. Fingerspitzen wieder auf die Schultern legen.

Übung 6:

Beide Daumen weit abspreizen und die Arme abwechselnd so weit nach außen und innen drehen, dass die Daumen jeweils nach hinten zeigen.